Neues NATO JSEC in Ulm: Sag‘ nicht Logistikkommando

Die NATO-Verteidigungsminister haben am (gestrigen) Donnerstag in Brüssel, wie erwartet, die Aufstellung von zwei neuen Kommandos der Allianz beschlossen. Ein neues Joint Force Command in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina soll im Krisen- und Kriegsfall den Nachschub an Truppen und Material über den Atlantik organisieren; in Europa gibt es für diese Organisation ein neues Joint Support Enabling Command (JSEC), das die Bundeswehr in Ulm aufbauen wird. weiterlesen

Bundeswehr bietet Ulm als Standort für NATO-Logistikkommando an

Fürs Protokoll: Wie am (heutigen) Dienstagnachmittag schon bekannt wurde, hat Deutschland der NATO Ulm als Sitz des neuen NATO-Logistikkommandos vorgeschlagen, dass den Namen Joint Support and Enabling Command (JSEC) tragen soll (klingt ja auch unverfänglicher als Rear Area Command). Die Aufstellung eines solchen Kommandos, das die Mitglieder des Bündnisses im November vergangenen Jahres beschlossen hatten, soll vor allem die Bewegung von Truppen und Gerät in Europa besser und schneller organisieren – für die NATO-Ostflanke.

Das deutsche Angebot teilte die zuständige Streitkräftebasis am Abend offiziell mit:

Deutschland hat angeboten, die Verantwortung für den Aufbau eines neuen NATO-Kommandos zu übernehmen. Kernaufgaben: Schutz, Logistik, militärische Mobilität und weitere unterstützende Aufgaben. Als möglicher Standort wurde Ulm vorgeschlagen. Die Streitkräftebasis verfügt dort mit dem Multinationalen Kommando Operative Führung schon heute über eine für diese Aufgabe geeignete Dienststelle. weiterlesen