Personalstärke Dezember 2025: Trotz leichter Abnahme über 184.000; 3.000 mehr als Ende 2024
Die Zahl der aktiven Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr ist zum Jahresende 2025 im Vergleich zum November leicht gesunken, blieb aber oberhalb der Schwelle von 184.000. Im Vergleich zum Jahresende 2024 bedeutet das eine Steigerung um rund 3.000 Soldaten.
Die Statistik für Dezember 2025 und damit zum Jahresabschluss, M (heutigen) Mittwoch wie üblich unter dem immer gleichen Link veröffentlicht (seit der Statistik für den Monat März 2023 wurde das Format der Darstellung verändert; der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit halber bleibt es hier bei der Art der Darstellung vor den März-2023-Zahlen):
Insgesamt leisten 184.194 Soldatinnen und Soldaten ihren Dienst bei der Bundeswehr
Bundesministerium der Verteidigung 1.079
unmittelbar nachgeordnete Dienststellen 3.915
Heer 63.164
Luftwaffe 28.492
Marine 15.750
Cyber- und Informationsraum 13.904
Unterstützungsbereich 47.433
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen 1.075
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung 1.912
Bereich Personal 7.470
davon bis zu 5.400 Studierende an Bundeswehr-Universitäten
Berufssoldaten 59.447
Soldaten auf Zeit 112.578
Freiwilligen Wehrdienst Leistende 12.169
Die Zahl der Frauen in den Streitkräften:
25.248 Soldatinnen sind aktuell bei der Bundeswehr; mehr als 13 Prozent (beträgt der) Anteil der Soldatinnen bei der Bundeswehr
Heer 4.990
Luftwaffe 2.986
Marine 1.778
Cyber- und Informationsraum 1.433
Unterstützungsbereich 11.718
Ministerium und andere Bereiche 2.343
Laufbahngruppe/Laufbahnen (auch Anwärterinnen)
Offizierinnen 7.277
Unteroffizierinnen mit Portepee 8.941
Unteroffizierinnen ohne Portepee 3.397
Mannschaften 5.633
Status
Berufssoldatin 5.886
Zeitsoldatin 17.316
Freiwilligen Wehrdienstleistende 2.046
Die gesonderte Statistik zu den Zivilbeschäftigten – analog zu den Soldat*innen nach Teilstreitkräften und Organisationsbereichen aufgeschlüsselt; zusätzlich werden Militärseelsorge und Rechtspflege ausgewiesen.
Beschäftigt sind 81.958 zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Bundesministerium der Verteidigung 1.852
unmittelbar nachgeordnete Dienststellen 1.614
Heer 2.555
Luftwaffe 4.889
Marine 1.837
Cyber- und Informationsraum 1.838
Unterstützungsbereich 11.426
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen 33.058
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung 11.744
Bereich Personal 10.563
Militärseelsorge 490
Rechtspflege 92
Der Anteil von Frauen am zivilen Personal wird nur nach Statusgruppen ausgewiesen:
Von den insgesamt 81.985 zivilen Beschäftigten sind 32.192 Frauen (rund 39 Prozent), die in allen Bereichen der Bundeswehr tätig sind.
Beamtinnen insgesamt 10.871
im höheren Dienst 2.253
im gehobenen Dienst 4.569
im mittleren Dienst 4.030
im einfachen Dienst 19
Arbeitnehmerinnen 19.241
im Vorbereitungsdienst, in einem Ausbildungs- oder Praktikantenverhältnis 2.080
(Stand 31. Dezember 2025)
Die frühere ausführliche Statistik der Personalstärke in den Auslandseinsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen wurde durch die Gesamtzahl nur in den Auslandseinsätzen ersetzt. Der Stand vom 5. Januar 2026:
Insgesamt sind 952 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt.
Darüber hinaus gibt es noch die Anerkannten Missionen.
(Die diversen Anerkannten Missionen wie z.B. die NATO-Battlegroup oder auch die neue Panzerbrigade 45 Litauen sind eben damit nicht erfasst.)
Den Service von Augen geradeaus!, die Vergleichszahlen, gibt es auf einer gesonderten Übersichtsseite.
(Archivbild Oktober 2025: Rekruten bei der Grundausbildung in Wilhelmshaven – Leon Rodewald/Bundeswehr)
3.000 Soldaten mehr in einem Jahr kann sich sehen lassen. Auch die über 12.000 FWDL sind ein klarer Fortschritt. Der leichte Rückgang dürfte vor allem auf Abbrechern beruhen, vermute ich mal. Diese Woche soll mit der Versendung des Fragebogens angefangen werden. Es wird deshalb sicher spannend dieses Jahr, wie sich die Truppenstärke mit Fragebogen & deutlich mehr Gehalt entwickeln wird. Auf jeden Fall muss die BW dieses Jahr deutlich steigen, sonst wird der Glaube an eine freiwillige Wehrpflicht sich schnell in Luft auflösen.