12 Gedanken zu „A400M im Tiefflug

  1. Wow, absolut beeindruckende Bilder und fantastischer Sound. Ich gucke ja ehrlich gesagt öfters mal Youtube-Videos vom Mach Loop und freue mich, dass die A400M seit dem 05.01.2017 dort dabei ist.

  2. „Vorbeiflug in gerader Haltung“ (und mit Landescheinwerfern an). War wieder Zeit für eine PR-Aktion? Naja, das muss ich der RAF zugestehen: dafür haben die immer ein glückliches Händchen ;-)))

  3. Einfach schöne Bilder ! Danke @ T.W.

    Was auffällt ist wie leise der A400M in der Annäherung ist (außer auf dem 3. Video, da steigt er aber auch in der Höhe an, im Anflug auf die Beobachter).

    Ich denke in dem langsamen Geschwindigkeitsbereich in dem er sich im Tiefflug bewegt, sind die Triebwerke nicht besonders gefordert, d.h. die Leistungseinstellung wird im unteren Drittel sein. Es ist weiter davon auszugehen, dass dieser Parcour auf der Tiefflug-Range in unbelasteten Zustand, also ohne Nutzlast geflogen worden ist.

    Also nochmal schöne Bilder, genauso leise wie eine Transall, wenn sie sich im Tiefflug an einen Absprungort für die Fallschirmspringer „anschleicht“.

  4. Interessant, dass die RAF dem Tiefflug noch so viel Gewicht gibt.

    Meine Frage nach dem Ende von Goosebay: wird Tiefflug von der Luftwaffe überhaupt noch vernünftig, systematisch beübt? Wenn nein: warum machen die Briten das noch?

    Danke!

  5. Abgesehen vom Flugzeugtyp war das eigentlich Routine im Mach Loop. Die Sonne steht im Winter nun mal recht tief über Wales, auch schon zur Flugzeit 2 1/2 Stunden vor Sonnenuntergang. Eingeschaltete Scheinwerfer sieht man auch immer wieder bei britischen Hawk und Hercules im Loop, das wird einfach eine Vorsichtsmaßnahme sein um Kollisionen zu vermeiden. Pilot war Steve Whitnall, „lead Operational Test & Evaluator Pilot on the A400M project“ von der Erprobungsstaffel 206(R) Sqn., und der hat einfach getan was ein Erprobungspilot zu tun hat, wenn er endlich tiefflugtaugliche Flugzeuge erhält. In die Abteilung Public Relations gehört natürlich, dass er per Twitter ein paar Stunden zuvor angekündigt hat, dass es am Loop etwas zu sehen gibt. Darum können wir jetzt auf Youtube mehrere Spotter-Filme davon sehen, es sind keine PR-Filme der RAF.

    @Georg:

    Ich denke in dem langsamen Geschwindigkeitsbereich in dem er sich im Tiefflug bewegt, sind die Triebwerke nicht besonders gefordert, d.h. die Leistungseinstellung wird im unteren Drittel sein.

    Wenn das richtig wäre, wäre Ryanair sicher längst auf Tiefflug umgestiegen, weil man da noch besser sparen kann ;) Ich denke eher, die Triebwerke werden im Tiefflug wegen der höheren Luftdichte und des größeren Luftwiderstands besonders gefordert. Darum sind die dort erreichbaren Geschwindigkeiten auch weit niedriger als in größeren Höhen. Für das in den Clips gesehene wird der Pilot schon ordentlich Gas geben müssen. Bei der Geschwindigkeitsschätzung ist zu beachten, dass ein großes Flugzeug bei gleicher Geschwindigkeit langsamer wirkt als ein kleines, weil es länger braucht um seine eigene Länge zu durchfliegen. Ich habe die gezeigte Flugstrecke mal annäherungsweise auf der Karte ausgemessen und komme anhand der Videozeit auf eine Geschwindigkeit von ca. 500 km/h über Grund, und das dürfte trotz des Kurvenflugs auch schon recht nah an der Höchstgeschwindigkeit in Meereshöhe liegen. Es wäre demnach also annähernd Vollgas.

  6. Wie ist eigentlich der Klarstand bei den deutschen A400M? 70 Kameraden die eigentlich letzte Woche mit dem A400M von Wunstorf nach Bamako fliegen sollten wurden durch Y-Tours auf eine Maschine der Royal Air Maroc umgebucht. (3 Tage später) Den Aufschlag für das Übergepäck (teils mehrere hundert Euro) sollten sie übrigens erstmal selbst vorstrecken…

  7. @ Schnallendorf:

    Ja, die beste PR ist die, die andere für einen erledigen. Ein guter Spotter oder Twitter zur rechten Zeit erspart den Dienstweg ;-))) Hauptsache die Video-Community ist versorgt?

    Und dass dann @Paul seine Fragen stellt – vergessen?

  8. StMarc | 09. Januar 2017 – 14:28
    „Interessant, dass die RAF dem Tiefflug noch so viel Gewicht gibt.“
    Das was Sie da sehen ist eine Show. Findet regelmäßig für Fotoaufnahmen statt.
    Trennung
    Davon unabhängig macht es doch wohl Sinn, Besatzungen von Kampfzonentransportern im Tiefflug auszubilden.
    Hans Schommer

  9. @Hans Schommer wie bei allen Fahrern/Piloten/Kapitänen, hat mM das Beherrschen des Fahrzeugs in allen möglichen Situationen oberste Priorität. So auch der Tiefflug ;)
    Aber natürlich sind die Aufnahmen dazu gedacht etwas anmachende Werbung zu machen – und das würde der Luftwaffe sicher auch gut tun …

    Eine Führung, die das Üben von Tiefflug nicht in eine mögliche Einsatzplanung mit einbezieht, würde ich (als Nichtpilot) als Gefährder der ihnen unterstellten Soldaten betrachten.
    @StMarc
    Ihre Frage ist m.E. durchaus berechtigt- wir haben einerseits ein offensives Waffensystem, dessen Profil u.a. den Tiefflug beinhaltet -> noch Tornado – andererseits ist selbst bei Abfangeinsätzen – Eurofighter – nicht in allen Situationen, eine Luftüberlegenheit gegeben. Und spätestens beim Absetzen, sollte man sich klein machen können, wenn man schon nicht davon fliegen kann.

  10. @ Paul

    Das ist nicht ihr Ernst, oder ?

    Soldaten müssen dienstlich in den Einsatz fliegen und sollen für die Bundesrepublik Deutschland die Kosten für das Übergepäck bei einer zivilen Airline auslegen, weil die Bundesrepbulik Deutschland, als Industrienation Nr. 1 in der Welt, es nicht schafftt ein eigenes Transportflugzeug in den Einsatz zu stellen ?

    Armes Deutschland, am besten die Bw einpacken und die Mrd Euro des EP 14 direkt an die Industrie als Subventionszahlung verbuchen, dann braucht man wenigstens nicht noch eine Gegenleistung erwarten !

    Was war den los mit dem geplanten A400M ?
    War der gerade mal wieder nicht einsatzfähig, weil er die 20 Std-Inspektion für das Propellergetriebe wieder brauchte ?

    @ Tiefflug

    Tiefflug mit der Transall findet in regelmäßigen Abständen in der Umgebung von den Transall-Flugplätzen, hier in Penzing statt. Ich habe vor zwei Wochen erst selbst eine Transall beobachtet wie sie einen Bergrücken, besser einen Hügelrücken mit der dreifachen Baumhöhe abgeflogen ist. Also das waren geschätzte 200 Fuss über Grund.
    Vielleicht war dies auch ein Abschiedsflug zum Jahresende für einen verdienten Piloten. In der Höhe „schleicht“ die Transall über das Gelände und ist von vorn, also wenn sie direkt auf einen zufliegt, fast nicht zu hören, bis zum Zeitpunkt des direkten Überfluges, der aber wegen der geringen Höhe sehr schnell aus dem Sichtbereich verschwindet. Immer wieder beeindruckend !

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