Schweden plant Wiedereinführung der Wehrpflicht – für Männer und Frauen

Virtual battle space

Angesichts einer verschlechterten Sicherheitslage und des Personalmangels in den Streitkräften plant Schweden die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Der vor sechs Jahren ausgesetzte Dienst solle ab 2018 wieder verpflichtend werden, um den Personalbedarf zu decken, heißt es in dem Bericht einer Untersuchungskommission zur Wehrpflicht, den Verteidigungsminister Peter Hultqvist am (heutigen) Mittwoch in Stockholm entgegennahm. Da der Dienst in den Streitkräften sowohl für Männer als auch für Frauen möglich sei, müsse die Pflicht künftig ebenfalls für beide Geschlechter gelten. Eine Regierungsentscheidung darüber ist noch nicht getroffen.

Aus der offiziellen Mitteilung der schwedischen Regierung (auch auf Englisch veröffentlicht):

The report has assessed that present the deteriorating security situation and problems connected to the manning of military forces by volunteers is a motive for the government to decide on the reactivation of enrolment and conscription. Enrolment should be made possible from July 1, 2017 and basic military training with compulsory service from January 1, 2018.

The military service is gender neutral since 2010. If enrolment and conscription are reactivated, both men and women will have to undergo an entrance assessment made by the Swedish Defence Recruitment Agency. The individuals who is assessed as fit and motivated, is called up for enrolment. The supply of personnel for the military defence system is proposed to maintain the opportunity to apply for admission to enrol on voluntary terms. The total need of personnel should be managed by conscription.

Das läuft faktisch auf eine Art Auswahlwehrpflicht hinaus. Den Bedarf der schwedischen Streitkräfte gab die Kommission mit derzeit mindestens 4.000 neuen Rekruten jährlich an; freiwillig hätten sich jedoch nur etwa 2.500 gemeldet. Bereits jetzt habe die schwedische Armee zu wenig Personal:

At the beginning of 2016 the armed forces were missing about the 800 full serving squad leaders, soldiers and sailors and about 6.600 of the partly serving squad leaders, soldiers and sailors it needs. The availability of professional officers will already in 2020 be less numerous than needed. With current yearly intake of an average of 2.500 recruits to undergo basic military training, the reserve of military personnel will almost cease to exist during the next period (2021-2025).

Benötigt werde jedoch neben den aktiven Streitkräften eine Reserve von mindestens 23.000 ausgebildeten Soldaten for military service in eventual times of war. Dafür würden 2021 schon 6.000 und in den Jahren 2022 bis 2025 jährlich 8.000 neue Rekruten benötigt. Der Aufwuchs müsse allerdings auch mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert werden.

Nach Berichten schwedischer Medien sollen die Vorschläge der Kommission jetzt vier Monate lang debattiert werden, ehe eine Entscheidung über die Wiedereinführung der 2010 ausgesetzten Wehrpflicht getroffen wird.

(Archivbild: Swedish soldiers assigned to the Swedish Armed Forces Intelligence and Security Centre attend a virtual battle space brief during a downed aircraft and personnel recovery training exercise taking place at the Joint Multinational Readiness Center in Hohenfels, Germany, Oct. 14, 2014 – U.S. Army photo by Spc. Justin De Hoyos)

68 Kommentare zu „Schweden plant Wiedereinführung der Wehrpflicht – für Männer und Frauen“

  • Hans Schommer   |   01. Oktober 2016 - 14:22

    chris | 01. Oktober 2016 – 13:45
    “ … In welchem Feld Wald und Wiesen Bataillon gibt es denn bitte es bitte vernünftigen Internetzugang? …“
    Ich hatte seit 2011 über einen USB-Stick mit Telefonkarte (von BILD!) sogar auf den TrÜbPl einen Internetzugang. Und zwar für kleines Geld und in guter Qualität.
    Ich versteh auch dieses Anspruchsdenken nicht. Und auf den, der bei der Bewertung der Attraktivität des Dienens in der Bw die kostenfreie Bereitstellung eines Internetzuganges auf seiner Prioritätenliste ganz oben stehen hat, sollte man ohnehin verzichten können.
    Hans Schommer

  • chris   |   01. Oktober 2016 - 14:40

    @Hans Schommer
    Währe schön wenn man darauf verzichten könnte wenn man auch Mannschaften haben will wird das aber schwer.

    Von kostenfreier Bereitstellung habe ich nicht gesprochen.

    Bei einem Arbeitgeber der Menschen zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft zwingt und von sich behauptet attraktiv zu sein halte ich das für einen sehr nachvollziehbaren Anspruch.

    Privat organisiertes Internet ist natürlich möglich aber zum einen wurden z.B. die Leistungen des Vodafone Rahmenvertrags grade erst reduziert. Zum anderen ist es stark Orts und Anbieter abhängig, die Bw ist nun mal mit der Maße im Nichts von Deutschland und für jede Kommandierung seinen Anbieter zu wechseln ist Vertraglich nicht möglich.

    Und mal wieder Blick über den Tellerrand: Auch bei Armeen die sich nicht mit ihrer angeblichen Attraktivität rühmen ist Internet Standard.

  • Edgar Lefgrün   |   01. Oktober 2016 - 15:23

    @ThoDan | 01. Oktober 2016 – 10:12

    Ich denke, auch heute liegen viele Einrichtungen eher irgendwo im Nirgendwo, heute eher aus Kostengrund, früher strategische Dislozierung, die Masse der Wehrpflichtigen aus den Ballungsgebieten dorthin.
    Der Norden Europas, zB Norrland, Finnmark ist dünn bevölkert, für die Einheiten dort reichen die Wehrpflichtigen der Gegend nicht aus, sie müssen also aus den Räumen um Stockholm und Göteburg gefüllt werden. Im Winter wird es früh dunkel und spät hell oder bleibt dunkel. Ich kenne da eine Kaserne der Grenswacht bei Kirkenes, auf einem kahlen Felsplateau, meist zieht es da wie Hechtsuppe. Es gibt da aber Busch und Wald in der Gegend rundum, ganz kahl ist es weiter nørdlcih auf Varanger und Vardø.

  • ThoDan   |   01. Oktober 2016 - 15:40

    @Koffer

    Wo habe ich gesagt, das es furchtbar war oder unerfreulich?
    Das einzige was furchtbar war, waren die Kampfstiefel.

    Was ist ihnen aber sagen kann, ist das soweit(und das ist bei weitem nicht alles oder viel) ich das beurteilen kann(Beruflich und privat), die Ausbildung bei der BW gefährlich schlecht- bestenfalls besser als gar nichts bewerten muss.

    Die Aussage, das die Wehrpflichtigen nach 9 Monaten davongerannt sind kam nicht von mir, sondern die Frage nach den Gründen.

    Wenn die BW so toll ist als Soldgeber, warum sind dann so viele Dienstposten unbesetzt?

    Wobei ich mit sowas jetzt nicht sowas wie Ausbildung, Training in Übung halten gemeint habe sondern wie man dabei mit Dienstzeit der Wehrpflichtigen Umging.
    Dazu wäre es von der BW vielleicht mal sinnvoll gewesen, diese Standards öffentlich zu erklären, ich bin gerne bereit jemand ein weites Feld an Ermessenspielraum zuzugestehen.

    Ich bin nicht gegen die Wehrpflicht, nur dagegen – das diese als goldenes Zeitalter betrachtet wird und gegen eine (wenn nötig) Wiedereinführung ohne das man sich der Verantwortung bewusst ist diese Lebenszeit der Wehrpflichtigen mindestens effektiv zu nutzen.

  • ThoDan   |   01. Oktober 2016 - 15:57

    @Hans Schommer

    Ich habe WLAN im billigsten Hotel, ich nutze es für vielerlei Dinge zum Planen, Informieren und vorbereiten.
    Von Verbindung mit Familie, Freunden, Vereinen, Konzerten etc. pp…

    @Edgar Lefgrün

    Ich wollte eigentlich nur mitteilen, das dies Ewigkeiten in der Kaserne weil nach Hause zuweit für mich nicht zutraf und ich mich nicht darüber beschwere.
    Die letzten 3 Monate war ich ab Mitte der Woche weg, weil ich soviele Überstunden abgebaut habe.
    Wäre ich allerdings auf den Zug angewiesen gewesen

  • Koffer   |   01. Oktober 2016 - 16:21

    @ThoDan | 01. Oktober 2016 – 15:40
    „Wo habe ich gesagt, das es furchtbar war oder unerfreulich?“

    In jedem Faden der letzten Monate/Jahre, der irgendwie auch nur annähernd etwas mit Wehrpflicht und Dienst zu tun hatte.

    „Was ist ihnen aber sagen kann, ist das soweit(und das ist bei weitem nicht alles oder viel) ich das beurteilen kann(Beruflich und privat), die Ausbildung bei der BW gefährlich schlecht- bestenfalls besser als gar nichts bewerten muss.“

    Beruflich und privat muss ich diese Aussage leider als so abwegig bewerten, dass sie nicht einmal der Widerlegung bedarf.

    „Wenn die BW so toll ist als Soldgeber, warum sind dann so viele Dienstposten unbesetzt?“

    Hmm, ist das Glas halb voll oder halb leer?!

    Fakt ist, dass wir jedes Jahr fast 25.000 Neuverpflichtungen haben.
    Fakt ist, dass wir jedes Jahr weitere tausende Wiederverpflichtungen haben.
    Fakt ist, dass wir jedes Jahr tausende SaZ Anträge aus den Reihen der FWDL haben.
    Fakt ist, dass wir jedes Jahr ein vielfaches mehr an der BS Anträge haben als wir bräuchten.

    So schlecht können kann die Bundeswehr ja offensichtlich nicht sein :)

    Können wir besser werden in Ausbildung, Dienstgestaltung, Fürsorge, Nachwuchswerbung etc.? JA! Sind wir in vielen Punkten bereits gut: ebenfalls JA!

    Hören Sie auf immer alles schlecht zu reden!

  • Zimdarsen   |   01. Oktober 2016 - 17:47

    Warum in der Bw so viele Stellen unbesetzt sind?

    Weil man Menschen eben nicht verarschen sollte.
    Die Neuausrichtung hat dazu geführt, dass man Soldaten und ziv Pers entlassen oder vorzeitig in Ruhestand verabschiedet hat.
    Ausgebildetes Fachpersonal für nicht zukunftsfähig gestempelt.
    Geschwader verlegt und das Pers ging nicht mit uvm.

  • Hans Schommer   |   01. Oktober 2016 - 18:08

    Ich hatte es vor weiß nicht wie langer Zeit in diesem Blog schon mal geschrieben: Die Bw hätte auch ohne Wehrpflicht keine Probleme bei Nachwuchs und Reserve, wenn die Bezahlung stimmen würde. Soldaten (und Polizisten) müssten m.E. entweder aus diesem Beamtenbesoldungssystem herausgelöst werden oder über Zulagen besser alimentiert werden. Richtig gut bezahlt – entgegen allem Pazifistengeschrei. Dabei zielt meine Anregung nicht auf die Offiziere, sondern auf die Unteroffiziere und Mannschaften. Die fehlen uns nämlich. Und es sollte auch niemand dazu verleitet werden, sich nur deshalb zu verpflichten, weil ein Auslandseinsatz mit Zusatzeinkommen zu erwarten ist.
    Hans Schommer

  • Thomas Melber   |   01. Oktober 2016 - 18:30

    @Hans Schommer
    Der Dienst in der Bw mag vieles sein, schlecht bezahlt – über die gesamte Dienstzeit hinweg (einschließlich ZAW, BFD, u.a.) – ist er nicht.

    Natürlich können Sie einen Kp Chef mit dem Inhaber / Geschäftsführer eines Unternehmens vergleichen, aber der Vergleich hinkt ein wenig.

  • chris   |   01. Oktober 2016 - 18:53

    @Thomas Melber
    Nur die Abwesenheit schlechter Bezahlung ist noch keine Attraktivität und auch keine gute Bezahlung.

  • Hans Schommer   |   01. Oktober 2016 - 19:14

    @Thomas Melber | 01. Oktober 2016 – 18:30
    Wer lesen kann, der lese:
    „Hans Schommer | 01. Oktober 2016 – 18:08:
    …. Richtig gut bezahlt – entgegen allem Pazifistengeschrei. Dabei zielt meine Anregung nicht auf die Offiziere, sondern auf die Unteroffiziere und Mannschaften. …“
    Inmeinem Kommentar findet der KpChef nicht statt.
    Schlecht bezahlt – nein. Unzureichend bezahlt – offensichtlich ja.
    Hans Schommer

  • Insider   |   01. Oktober 2016 - 21:37

    Ich fühle mich als UmP durchaus angemessen bezahlt. Besser geht natürlich immer. Aber ich glaube nicht das es daran liegt.
    Was mich am meisten stört, ist die unflexible Personalführung, die fehlenden Förderungsmöglichkeiten für Lebensältere UmP und vor allen Dingen die überbordende Bürokratie und Regelungswut, die aus zu viel Stäben und KdoBehörden resultiert. Da ich jeden Tag miterleben darf, wie sich die höher besondere Einsicht in gegenseitigen Mitprüfungsorgien selber blockiert, dann wünsche ich mir die Zeit zurück, wo z.b. ein ganzes Btl von max. 3 Stabsoffizieren geführt wurde und man noch selber Dinge entscheiden durfte.

  • Hans Dampf   |   02. Oktober 2016 - 10:18

    Wie es in Deutschland Usus ist, macht man ja keine halben Sachen. Es ist korrekt: Für unsere Wasserkopf-BS-Beschäftigungs-Struktur braucht man in der Tat keine Wehrpflichtigen. Ich dachte ja immer, man gewänne Gefechte/Schlachten/Kriege mit Infanteristen, Panzern, Flugzeugen und Booten/Schiffen, also mit „Truppe“. Aber vielleicht habe ich da etwas missverstanden. Sofern die Gefechte der Zukunft mit Ämtern, Stäben und Kommandos – ohne unterstellte Truppe – gewonnen werden, können wir uns ganz beruhigt zurücklehnen und nach längerer Zeit mal wieder gespannt einem Sieg entgegen schauen ;-)!

  • Hejmdal   |   03. Oktober 2016 - 9:47

    Da es manchen hier offenbar Rätsel aufgibt, warum das so gehandhabt wird: es ist einfach der Pragmatismus der nordischen Länder.

    Sie machen sich erstens nichts vor, was die sicherheitspolitische nationale Selbstverantwortung angeht, die ja in Deutschland vor lauter Scheckbuchdiplomatie schon weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

    Sie wissen, dass Selbstverantwortung bedeutet, dass es nicht ohne die Bevölkerung geht, und das bedeutet Dienstpflicht. In NO und DK hat man ausserdem auf die horrende Entfremdung zwischen Staatsführung und Bevölkerung verzichtet, und kann daher tatsächlich auf einsichtige Mitwirkung setzen – in Schweden dürfte es hier eventuell starke regionale Unterschiede geben.

    Sie haben aufgrund ihrer Staatsquote weniger Angst und Legitimierungsprobleme, für eine Wehrpflicht auch Geld in die Hand zu nehmen. Deutschland hingegen ist so austeritätsgelähmt, dass die Beschaffung von 4 Kampfpanzern über einem ohnehin jämmerlichen Plansoll, wohl noch mitten in einer Schlacht um Berlin ein mehrjähriges Genehmigungsverfahren auslösen würde.

    Das Mann/Frau Thema scheint hier ja wieder einigen als der zentrale Punkt ins Auge zu springen, ist es aber nicht. Das ist lediglich eine Folge. Da die Gesetze dieser Länder streng gleichstellend sind, was im übrigen (wenig bekannt) in beide Richtungen geht (Männer haben es dort ebenfalls leichter, z.B. in pädagogischen oder medizinischen Berufen eingestellt zu werden), hat man de jure die Wahl zwischen Dienstpflicht für alle oder gar nicht. Das Interessante ist also vielmehr, dass diese Wahl klar zugunsten eines Pflichtdienstes entschieden wird – und warum.

    Es wurde hier schon angeschnitten – wer weiss da was? Nun, ob sie mehr WISSEN sei dahingestellt, aber es sei nicht vergessen dass die Skandinavier traditionell nah an der britischen Tradition von Sicherheitspolitik und Internationalen Beziehungen denken. Das Bewusstsein dafür, dass die Militärhegemonie der USA Europa derzeit nicht mehr als um jeden Preis schützenswert behandelt, bzw. mittlerweile andere Schwerpunkte hat, die Tatsache eines US-Wirtschaftskrieges gegen Kontinentaleuropa, und natürlich die geographische Lage und arktische Konfliktzone, sind dort auch öffentlich um ein vielfaches präsenter als in Deutschland, wo man sich in der politischen Breite ja eher geschmäcklerisch gibt.

    Um Russland als Aggressor geht es dabei nur teilweise, es wird durchaus auch einfach realistisch als Akteur betrachtet, der, in bestimmte Lagen gebracht oder gar destabilisiert, unberechenbar werden könnte. Die Zeit nach Putin dürfte bei gewissen Überlegungen eine grössere Rolle spielen als die Gegenwart.

  • Hinz   |   03. Oktober 2016 - 10:55

    @Hejmdal | 03. Oktober 2016 – 9:47

    Ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag und für die Schilderung der nordischen Sichtweise auf das Themenfeld!

  • Sommerbiwak   |   03. Oktober 2016 - 12:00

    @Koffer:

    ja sie haben recht. Fehler kommen vor und der Hauptpunkt war und ist, daß so oder so dauernd am Grundgesetz herumgebastelt wird vom Gesetzgeber. Die Wehrpflicht ist weder §1 noch 20 also einfacher zu ändern, sollte der deutsche Gesetzgeber in seiner Weisheit dies so befinden. Von daher auf das Grundgesetz zu verweisen als wäre es in Stein gemeisselt ist Kappes. Lohnt sich ja kaum es in Druck zu geben bei all den häufigen Änderungen.

  • ThoDan   |   03. Oktober 2016 - 12:04

    @Hejmdal

    Ebenfalls meinen Dank

  • Hejmdal   |   03. Oktober 2016 - 12:32

    Gern geschehen.

    In Deutschland weitgehend unbemerkt blieb die Einschätzung der norwegischen MP Solberg, als nördlichste „Endstation“ müsse Norwegen ggf. diverse Konventionen aussetzen und an den Grenzen alles abweisen, sollten zukünftige Migrationsströme völlig ausser Kontrolle geraten. Dazu zählte sie auch explizit die Genfer Konvention.

    Das mag ein Nebenthema sein, illustriert aber die UK nicht unähnliche Bereitschaft zu Alleingängen. Wer so drauf ist, muss eigene (wo)manpower haben.