Bällebad März 2016/II

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Ein neues Bällebad für die zweite Märzhälfte, für die allfälligen Off Topic-Themen.

Und damit verbunden ein Hinweis: Den sonst üblichen Sammelthread zum Thema Hubschrauber, Der Drehflügler, lasse ich für den Rest des Monats ein wenig abkühlen. In den vergangenen Wochen ist das zu einem Forum für einen nicht sehr schönen Schlagabtausch verkommen, teilweise auch mit persönlichen Anwürfen. Das will ich weder den Lesern noch mir zumuten.

Deshalb auch die dringende Bitte, nicht den im Drehflügler-Thread eingerissenen Schlagabtausch zu Hubschrauberthemen jetzt im Bällebad fortzusetzen. Das müsste ich als … unfreundlichen Akt empfinden.

Zum laufenden Thema Änderung des Luftverkehrsgesetzes mit dem geplanten neuen §30a wird es in diesen Tagen sicherlich einen neuen Eintrag und damit die Debattenmöglichkeit dazu geben – bis dahin würde ich drum bitten, den bereits sehr ausgiebig geführten Meinungsaustausch dazu, ohne wirklich neue Fakten, nicht auch noch hier fortzusetzen.

213 Gedanken zu „Bällebad März 2016/II

  1. Habe wg. EUTM Mali einen neuen Thread aufgemacht, vor allem um die, äh, irrtümliche dpa-Meldung zu konterkarieren, es habe (auch) in Koulikoro einen Angriff gegeben. Ggf. weiteres bitte dort.

  2. Laut B.Z.Berlin lassen sich jetzt die Türken auch noch ihre zukünftigen Kasernen in Incirlik von Berlin finanzieren.

    Geht;s eigentlich noch dreister?

  3. @C-130 für die Luftwaffe:

    Das eigentlich unsinnige an der Sache ist doch, dass Müllner sicherlich kein unbeteiligter bei der Erstellung der Luftfahrtstrategie gewesen ist und keine drei Monate später die dortigen Aussagen konterkariert. Hätte er von einem kleineren Transporter geredet, hätte man das ja verstehen können, aber so?

  4. @K.B.
    Ich vermute mal, man ist innerhalb der Luftwaffenführung salopp ausgedrückt dermaßen stinksauer auf Airbus, dass man diesmal aus Prinzip bei der Konkurrenz einkauft um ein Zeichen zu setzen. Außer der Herk ist da eben nicht viel auf dem Markt.
    Dass man noch vor wenigen Wochen ein Hochglanz-Strategiepapier herausgegeben hat, in welchem die Notwendigkeit eines zusätzlichen Musters bestritten wird, wirft allerdings doch einige Fragen auf.

  5. US Präsidentschaftskandidat Donald Trump (Rep.) will im Falle seiner Wahl das Engagement der USA innerhalb der NATO deutlich zurückfahren. Er fordert, mit Blick auf die immensen derzeitigen Kosten, dass insbesondere wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland (Blick auf Europa/Ukraine) oder Südkorea (Blick auf Nordkorea) in ihren jeweiligen Regionen verstärkt Verantwortung zur Problembewältigung übernehmen. Aufwendige Militäraktionen zum Aufbau von Nationen wie im Irak oder in Afghanistan lehnt er zukünftig ab.

    Quelle: n-tv.de/Politik

  6. Fux | 22. März 2016 – 10:26

    Das ist doch auch Logisch Jahre Lang Länder wie unseres Schmarotzen sich durch und die USA hat die Kosten

    Wenn auf dem Balkan los geht ist das selbst verständlich das die USA Hilft

    Nacher wird wieder über ihn Geschümpft über ihn

    Das Danke geht an unsere Presse ( wir machen Meinung )

  7. Die Welt meldet, dass der Einzelplan 14 bis 2020 auf 39,2 Mrd € steigen soll.
    Immerhin etwas …

  8. @Alex M:
    habe das auch gerade gelesen… 39,2 Mrd (also knapp 5 Mrd mehr als aktuell) bis 2020 hört sich schonmal sehr gut an…
    die Frage ist wie die Steigerungsschritte bis dahin aussehen?
    gleich 3-4 Mrd mehr im nächsten Jahr…. oder jeweils nur 0,5 Mrd und dann 3,5 Mrd auf einmal? die dann wieder zusammengestrichen werden, weil bis dahin kein Geld mehr da ist, oder die Sicherheitslage sich noch 3 mal geändert hat.

  9. Darstellung der Bw im Kampf gegen die Schlepper in der Ägäis:
    Wir haben dort einen großen Pott (die Bonn) im Einsatz und die Eigenwerbung der Bw ist im folgenden Clip grandios:
    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYsxD4IwEIX_UY_GQXCD4OCgg4viQg56IY2lbY6rLP5428H3km_53oMX5Hr82AXFBo8OnjDM9jTtatoNKXxLIudoU5i20RCPwilGgkc55sEcPEmhkBebuTBKYBUDiysmMWejrIGh0n2nj9U_-tvWzfl2PdRNf-nuENe1_QFMKg35/
    Man beobachtet von der Brücke des EGV – mithin das größte Schiff der Marine – mit DF die Schlauchboote der Flüchtlinge und meldet sie der türkischen Küstenwache. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das effizient ist. Eklatanter kann man die Symbolpolitik des BMVg nicht darstellen.

  10. @ Bin_dabei | 22. März 2016 – 15:56
    Was gibt es denn da nun wieder dran auszusetzen? Was sollten die denn in der neuen Situation im Sinne der Übereinkunft mit der Türkei besser machen???
    Hans Schommer

  11. Bin_dabei | 22. März 2016 – 15:56
    „Man beobachtet von der Brücke des EGV – mithin das größte Schiff der Marine – mit DF…“

    wieso, ist doch völlig logisch. Großes Schiff, hohe Brücke, viel Augeshöhe => ideale Bedingungen für den Einsatz des DF.
    OK, war jetzt nicht ganz ernstgemeint. Ich vermute einfach, dass die einzig relevante Aufgabe der Marine darin besteht, Griechen und Türken auf die Finger zu gucken und das aktuelle Lagebild in Richtung Kanzler(innen)amt zu funken.

  12. Na, da würde auch ein Minensucher oder Schnellboot den selben Effekt haben. Die Aufwand – Mittel – Relation stimmt hier nicht. Drei Mann auf der Brücke, die mit DF nach Schleppern Ausschau halten. So ist das mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ups… Schießen ist ja schlecht…
    @f28 | 22. März 2016 – 16:45
    Das Lagebild, welches hier aufwächst ist es sicher wert, übermittelt zu werden.

  13. @ Bin_dabei | 22. März 2016 – 16:48
    Nun dümpelt der EGV aber da drunten rum. Da kann man sich doch nützlich machen!
    Aus Heeressicht würde man hier von einer „Grundsätzlichen Lageänderung“ sprechen, welche Anlass zu einer diesbezüglichen, fortgesetzten BdL führt. Ich bin mir sicher, dass dies auch geschieht. Habe aber allerdings keine Ahnung, wie man dies auch „ressourcentechnisch“ aus Marinesicht bewertet.
    Vielleicht können ja die Blauen Jungs hier im Blog eine Bewertung abgeben.
    Vielleicht könnte man dann unbedarfte „Knüppel raus und hau drauf“ Kommentare vermeiden.
    Hans Schommer

  14. @Hans Schommer | 22. März 2016 – 16:56

    Nun die grundlegende Lageänderung kann ich nicht erkennen oder meinen Sie die Übereinkunft mit TUR? Und die gibt dann Anlass zu einer BdL?
    Zum Anderen möchte ich mit meinem Kommentar auf das Ungleichgewicht von Ankündigung der Maßnahme (Überwachung und Aufklärung von Schleppernetzwerken(!)durch die SNMG2) und der Durchführung dieser Maßnahme, exemplarisch wie im Video gezeigt, hinweisen. Um ein paar Seemeilen griechisch-türkische Küste mit DF zu überwachen, halte ich für meinen Teil, einen EGV für nicht das adäquate Mittel. Das wäre wie Aufklärung mittels Heron-Drohne durch einen A400M ersetzen zu wollen, in dem dann die Besatzung mit DF die Aufklärungsergebnisse versucht zu erzielen. Sorry, diese eigene Meinung erlaube ich mir und Ihre Bewertung als unbedarfter Knüppel raus und hau drauf -Kommentar halte ich für ziemlich unangemessen. Es muss ja auch nicht jeder Ihre Meinung teilen. Und die „Hurra, wir machen was Mentalität“ des BMVg kann ich da nicht teilen. Ich war zu oft Angehöriger von DEU Kontingenten mit ähnlich hoffnungslosen Auftrag-Mittel-Relationen.
    Im Übrigen halte ich neben den TUR Geheimdiensten und der Polizei als einzig vernünftiges Mittel zum Aufklären von Schleppernetzwerken, wenn das ernsthaft verfolgt werden sollte, ein Flottendienstboot. Dies aber gegen kriminelle Kräfte an Land in einem NATO-Staat einzusetzen ist sicher nicht durch TUR akzeptabel. Dann also besser nichts tun als derartige Symbolaktionismus.

  15. Putins Russland scheint mittlerweile etwas größere Finanzprobleme zu haben, als erwartet. Seine Leute bereiten offenbar eine größere Bond-Emission vor. Unser großer Verbündete hält dagegen und drückt auf die US-Institute, die sich aus der Emission raushalten sollen. So lauten zumindest Hinweise aus einer Pressekonferenz des IWF, der zur Sache selbst dazu natürlich gar nichts sagt. Sollte die Geschichte von der Emission zutreffen, dann dürften die Russen zumindest soweit sein, dass ihnen momentan eine Kreditaufnahme günstiger erscheint, als weitere Reserven aufzulösen und ins laufende Geschäft zu buttern.

  16. nachdem die Erbsensuppe jetzt ausgelöffelt ist, mal ein Eindruck aus der Segler-Szene zum Auftreten der Deutschen Marine:

    Im Netz kursiert ein Bericht aus dem Jahre 2006 über eine deutsche Segelyacht, die damals auf der Rückfahrt einer Weltumsegelung durch das Rote Meer zurück in’s Mittelmeer fahren wollte (über die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens kann man streiten, aber das ist nicht der Punkt). Angesichts der Piraterie-Bedrohung suchte der deutsche Skipper damals den Kontakt mit der EMDEN. Das Ergebnis war, nunja, mau:

    „Noch am Abend unserer Ankunft schicken wir eine Email an die Fregatte EMDEN. Aber leider erhalten wir von ihr keine Antwort, sondern eine lange Email vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr, die eine Menge, für uns wenig brauchbare Ratschläge enthält….Der antwortende Fregattenkapitän meint es gut, aber er ist wohl kein Segler. Auch eine zweite Email an die EMDEN, Info an alle anderen bisher Beteiligten der Marine, bleibt bis heute unbeantwortet. Wir sind sehr enttäuscht.“

    Aber immerhin fahren dort ja auch noch andere graue Schiffe rum, wenn auch unter anderer Flagge:

    „Inzwischen ist eine britische Fregatte im Hafen eingetroffen, HMS MONTROSE. Ihr Erster Offizier ist sich nicht zu schade, mit den Seglern selbst Kontakt aufzunehmen und sich ihre Piratensorgen anzuhören. Er informiert, dass im Augenblick mindesten 6 Kriegschiffe hier im Einsatz seien und neben anderen Aufgaben „Pirate Patrol“ durchführen; er gibt seine Dienst- Email heraus und nennt uns eine Notfrequenz, auf der die “Coalition Warships“ hören. Was für ein Unterschied zur deutschen Marine!“

    Bei der weiteren Reise haben sich offenbar die Briten, Niederländer und auch US-Schiffe um den kleinen Yacht-Konvoi gekümmert, von der EMDEN ist keine Rede mehr.

    Fazit: die Deutsche Marine bietet dem deutschen Skipper auf dem Dienstweg ein paar nutzlose Ratschläge, die Briten genau das, was erhofft wurde: nämlich das Gefühl, nicht völlig schutzlos in die Gefahr fahren zu müssen.

    Man muss schon verdammt viel Erbsensuppe verkaufen, um solche Eindrücke zu kompensieren.
    (den vollständigen Bericht findet man mit yacht.de, „bobby schenk Golf von Aden oder Pirate Alley)

  17. Was ist eigentlich aus der Prüfgruppe „Fachtechnische Untersuchung der Handwaffen der Bundeswehr“ geworden? Gibt es mittlerweile einen Schlussbericht?

  18. @f28

    Na ja, das ist mal wieder so eine Seglerstory, die mehr Rückschlüsse auf die Naivität des Skippers zuläßt als auf die Professionalität der Marine.

  19. @ Phillip Runge

    Know your roots…

    Das ist eine preußische Traditionsuniform, tippe auf Garde-Grenadiere. Mir war allerdings auch nicht bewusst, dass diese zu offiziellen Anlässen auch getragen werden (dürfen).

  20. @Voodoo

    Wahrscheinlich die Uniform der „Prussian Riflemen“. Die haben bestimmt eine besöndere Drill-Team-Ausbildung als protokollarische Kämpfer an der Buffet-Front/SCNR

    Solange wir uns so einen Mumpitz leisten könne, hat Herr Schäuble mit seinen 1.2% völlig Recht.

  21. @ klabautermann

    Not bad, but:
    Wenn es schon an ein paar Uniformen scheitert (mal abgesehen von einem Drill Team, welches sich ohenhin aus dem vorhandenen Personal generiert), dann sollten wir den Club echt auflösen und neu aufstellen, aber a.s.a.p.

    Mir fallen viele andere Sachen, Lieblingstraumschlösser und OrgBereiche ein, die man vorher auflösen oder streichen sollte, bevor wir zu „Traditionsuniformen, WachBtl“ für ca. 250€ pro Stück kommen. Wenn die nicht ohnehin nur geliehen sind… ;-)

  22. @Voodoo

    Ja, ja …Heeresbreite vor BW-Tiefe. Maultierkompanie und Drillteam in historischen Uniformen/SCNR

  23. @klabautermann | 23. März 2016 – 15:56

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Was hier an Personal für protokollarische Zwecke vorgehalten wird ist in heutiger Zeit anachronistisch. Schön anzusehen ist es trotzdem.
    Aber anscheinend gibt es sogar ganze Laufbahnmodelle im Wachbataillon. Siehe dazu im oben von @Phillip Runge | 23. März 2016 – 14:28 angegebenen Link:

    Oberstleutnant Bernardy hat erst Ende Januar das Kommando übernommen, diente aber bereits mehr als die Hälfte seiner Dienstzeit beim Wachbataillon.

    Genial. Ironie off.

  24. @ klabautermann

    Oller Frotzler – trinke später eine 05er Hohlladung für Sie mit, zwecks Verbesserung der Gesamtlage. Pz Hurra! ;-)

  25. @Voodoo

    Ich bin eben mehr der Weihnachtsmarkterbsensuppentraditionalist, als der Traditionsuniformfetischist ;-)

  26. @Phillip Runge | 23. März 2016 – 14:28
    Das ist die Uniform des Traditionstruppenteils des WachBtl, des preußischen „Ersten Garde-Regiments zu Fuß“ (die Tradition ist über das IR 9 an das WachBtl übergegangen).

    Die Nutzung der diesbezüglichen Symbole im WachBtl diesbezüglich ist relativ umfangreich…

    Neben der Nutzung im Rahmen der ÖA (wie o.a. als „symbolische“ Ehrenwache), der Namensnennung der Bataillonszeitschrift („Der Gardist“), der Übergabe des „Möllendorff-Degens“ vom jeweiligen BtlKdr an seinen Nachfolger, des Schlachtrufs „Semper Talis“, der Aufbewahrung von Ordensbestandteilen des Schwarzen Adler Ordens im Traditionsraum und schlussendlich in der (de facto, nicht de jure) Aufsicht des WachBtl über die Stiftung des von Rohdich´schon Legatenfonds.

    Das WachBtl ist einer der wenigen Verbände der Bundeswehr, die es geschafft haben eine Bw-eigenen Tradition aufzubauen und gleichzeitig noch ältere Traditionen würdevoll zu pflegen.

    @Bin_dabei | 23. März 2016 – 16:44
    „Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Was hier an Personal für protokollarische Zwecke vorgehalten wird ist in heutiger Zeit anachronistisch. “

    Die Nichtbeachtung der internationalen, protokollarischen Gepflogenheiten würde erhebliche negative Auswirkung auf die außenpolitischen Beziehungen haben.

    Es gab da einmal vor Jahrzehnten einen Fall, indem DEU aus Praktikabilitätsgründen einem Staatsgast nicht die „richtige“ Ehrerweisung erwiesen hat. Dies führte zu monatelangen Verspannungen auf internationalem Parkett.

    Niemand glaubt einem im Ausland, das so etwas nicht gewollt sei, sondern jeder interpretiert da „Absicht“ (und damit eine „Subbotschaft“) mit hinein.

    Darüber hinaus gehen Angehörige des WachBtl seit einiger Zeit auch verstärkt in Einsätze.

    Warum allerdings die tatsächliche Wache im Bendlerblock (und auf der Hartdhöhe) nicht (mehr) durch das WachBtl gestellt wird, erschließt sich mir nicht. Hier könnte man tatsächlich mal (wieder) mit „Erst- und Zweitrolle“ arbeiten ;)

  27. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bundeswehr-71-millionen-cyberattacken-in-2015-a-1082536.html

    Ist hier glaube ich noch nicht aufgetaucht. Der 1. Kommentar unter dem Artikel bringt es auf den Punkt. Da ist offensichtlich jeder Port beim Portscan einzeln als Angriff gezählt worden.
    Frei nach dem Motto, je größer und beeindruckender die Zahl umso mehr Gewicht hat die eigene Position.
    Aber offensichtlich wurde die Meldung von der Aktualität der Ereignisse eingeholt und erreichte nicht die erwünschte (öffentliche) Wirkung. GGf. nächstes Mal einfach eine Zahl im Millardenbereich identifizieren und noch mal versuchen liebes BMVg.

  28. @all: Mit http://www.ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:96721-2016:TEXT:DE:HTML&src=0 erfolgte gestern seitens des BAAINBw die Reaktion auf http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/c4/NYuxDoMwDET_yE6kCqFuIDp0ZWnpFiCKXOEEGYcu_fgmQ–kN9zT4QtLozspOKUU3YZPnBa6zh-Y-QzwTlnKCkyRDvVCmfFRP6uHJUWvleqjUmEQp0lgT6JbNVmkGKAVJ2OH3ljzj_127eXWjE1rh3s_4s7c_QA6A_rZ/).

    Die folgenden Ziffern in der TED-Bekanntmachung sind eindeutig:

    II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
    Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
    Anzahl der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten: 3
    Laufzeit der Rahmenvereinbarung
    Laufzeit in Jahren:
    3

    II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
    Die Unterstützungsleistungen für das Projektmanagement im BAAINBw sollen in unterschiedlichen Bereichen und für verschiedene Maßnahmen genutzt werden. Das Leistungsspektrum hat folgende Komponenten des Projektmanagements zu umfassen:

    a. Integrationsmanagement,
    b. Anforderungsmanagement,
    c.Budgetmanagement,
    d. Terminmanagement,
    e. Teammanagement,
    f. Risikomanagement,
    g. Berichts- und Kommunikationsmanagement,
    h. Qualitätsmanagement,
    i. Obsoleszenzmanagement,
    j. Einführung von Methoden/ Verfahren in eine Organisation.

    II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
    740 Personenjahre. Ein Personenjahr ist mit 200 Personentagen gleichzusetzen.
    .

    Hier gilt m.M.n.:

    • Dieses neue Ausschreibungskonzept über den Einkauf externer Beratungsleistungen und Fachexpertise für das BAAINBw dürfte zur Gradwanderung zwischen erstmals nachhaltigen und auch integrativen Erfolgen oder auch zu einem kläglichen Versagen im jeweiligen Detail bzw. Einzelprojekt führen.

    • Die Absicht des BAAINBw, eine Rahmenvereinbarung mit den Bietern der drei wirtschaftlichsten Angebote (sogenannte Mehr-Partner-Rahmenvereinbarung) zu schließen, um sicherzustellen, dass auch innerhalb dieses Rahmens eine Wettbewerbssituation bei einzelnen Beratungsleistungen gegeben ist, (vgl. Link auf BMVg Presse- und Informationsstab vom 16.03.2016 (*)), wird nicht von Erfolg beschieden sein da ganz klar absehbar ist:

    • Die drei zum Zuge kommenden Consultants-Unternehmen müssen sich gegenseitig absolut „grün“ sein, denn über den jeweiligen Einzelprojekten muß im Ansatz immer und unabdingbar eine ganzheitliche neue Strategie stehen, welche beraterseitig vorgegeben und durchgesetzt wird, ansonsten neue Organisations-, Arbeits- und Entscheidungsstrukturen sowie eine neue Fehlerkultur innerhalb des BMVg des BAINBW und der beteiligten Amter im Beschaffungswesen nicht durchsetzbar sind.

    • Damit erscheint auch sicher, das die Auftragnehmer sich bei den Einzelprojekten nicht mehr die Interviewpartner und die Dokumentationsquellen vorschreiben lassen sollten, sondern sehr gezielt die Informationen abfragen und sogar darauf bestehen sollten, einzelne vom Beraterteam ausgewählte „klientenseitig“ beteiligte Experten zeitweise ins eigene Team zu integrieren.

    • Genau vorgenannte Punkte wurden m.M.n. im Vergabeverfahren mit dem nunmehr publizierten Teilnahmewettbewerb versäumt. Man versucht einfach das Zustandekommen und den „Stil des KPMG-Gutachtens bzw. diesen Quotienten“ mit „im Dividenden zu multiplizieren“ und damit bleibt der „Verlust-Divisor“ eben konstant.

    Gemessen wird aber das Vorhaben am Gesamterfolg. Glaubt man denn ernsthaft, daß ein einzelner Bieter seinen Einsatz und seine Reputation aus Spiel setzt, in dem dieser sich ungefragt, in einen „Dreier-Consultants-Trust“ – bei dem noch ein interer Wettbewerb erwartet wird – einbinden bzw. hineinpressen läßt? Genau dies dürfte potentielle und ergebnisorientierte Bieter m.M.n. eher von einer Angebotsabgabe abhalten.

    Der Ansatz war also hervorragend die Ausführung aber leider nicht.
    ——————————————————————-
    (*) In benanntemBMVg-Link wird zwar bildlich und textlich explizit auf die F125-Klasse Bezug genommen. Ein weiterer Blick in die TED-Datenbank zeigt aber, daß die Beratungsleistungen für dieses äußerst komplexe Projekt eben getrennt und für nur einen einzigen Bieter längst ausgeschrieben ist. Gleiches gilt ür den A400M. Ergo widerspricht das BMVg seiner „Dreier-Rahmenvereinbarung“ bereits selber)!

  29. klabautermann | 23. März 2016 – 16:20:
    „@Voodoo
    Ja, ja …Heeresbreite vor BW-Tiefe. Maultierkompanie und Drillteam in historischen Uniformen/SCNR“
    Und nicht zu vergessen die „Gross Wrack“ – unser Seegelschlachtschiff!

  30. FRA VgMin Jean-Yves Le Drian mahnt Bildung der libyschen Einheitsregierung dringend an.
    Bis zu 800.000 Fluchtwillige sollen bessere Wetterbedingungen für das Mittelmer abwarten.
    Ohne funktionierende , zentrale Regierung wird staatlicherseits nichts zu erwarten sein, den Migrantenstrom einzudämmen, im Gegenteil: Flüchtlinge auf libyschem Staatsgebiet bei unklarer Rehierungslage bilden aus Sicht Daesh ein dankbares Rekrutierungspotenzial.
    http://mobil.derstandard.at/2000033565814/Hunderttausende-sollen-in-Libyen-auf-Flucht-nach-Europa-warten?ref=rss
    In u.a. auch in Libyen sollen durch Daesh bis zu 400 Kämpfer zum Einsatz in Europa vorbereitet werden, zunächst in „Schläferzellen“ wartend, den Einsatz zur Anrichtung eines „Blut Bades“ planen.
    http://www.pattayablatt.com/welt/trainiert-mindestens-400-kampfer-fur-blutbad-europa-24467#.VvPnVZYxnMJ

  31. @klabautermann
    @Alle „Marinierten“

    Karusseldrehen bei der Marine.
    Wie wir wissen hat die Fregatte „Bayern“ die Korvette „Erfurt“ im Einsatz „ Atalanta“
    abgelöst. Jetzt wechselt die „Erfurt“ nach Limassol zu „Unifil“ und löst unsern „Hyäne“ ab !
    Gute Heimfahrt und immer eine handbreit Wasser unterdem Kiel !
    Und natürlich eine ruhige Biskaya !
    Quelle “ Hart Steuerbord“

  32. @ T.W.

    Ja, „Hart Steuerbord“ muss es ja auch wo her haben !!
    Aber, da kann ich ja nichts dafür !
    Sorry !!

  33. @ T. W.
    „Hart Steuerbord“ hatte die Quelle , wie ich jetzt sehe “ Quelle: Bundeswehr“
    angegeben !
    Aber geht es jetzt nur noch um Quellenangabe oder um die Information !
    Dann bitte bei Allen !
    Ein schönes Osterfest aus dem Erzgebirge !

  34. @Erzgebirgler

    Yep, ich schreibe immer die Quelle dazu (es sei denn, ich hab’s selbst gesehen). Und dringe auch immer darauf, dass hier auch in den Kommentaren die Quelle genannt wird…

    Auch schöne Ostertage!

  35. Angeblich 30 UH1D bei RUAG,
    Lifecycleverlängerung bis 2018+,
    SAR-Land-Interimslösung?
    § 30a LuftVG wird es richten, dachte man.
    EMAR / DEMAR gem. §30a als Basis auch noch für UH1D?
    Wohl kaum!
    Wo ist das legitimierte Prüfpersonal?
    Wo sind die (Werkstattflug-) Piloten?
    Die hat man sehendes Auges bei der BW entlassen!
    Unterm Strich: Satz mit „X“, geht wohl nix!

  36. @ vtg:

    … ach sein’se doch wenigstens zu Ostern gnädig mit der guten alten Bell. Irgendwie werden die Teile schon weiterfliegen!
    Auch wenn wir zwei schon längst unter der Erde sind, wer soll denn dann die noch die übrig gebliebenen Teppiche im BMVg klopfen? Denken Sie nur ‚mal an die Ju-Air in CH.
    ;-))) + frohe Ostern!

  37. @f28
    Marine im „mandatierten Einsatz“ bekommt Befehle aus Potsdam. Ob „Totstellen“ dabei das Mittel ist – keine Ahnung- der Skipper hatte wohl eher auch keine.
    Seien Sie versichert, jeder Kommandant hat genug „Arsch“ zu helfen- wenn es nötig wäre. Zu diesem „Segelbootkapitän“ fallen mir nur 5 P ein.
    Wenn man sich vorher überlegt, was man will, geht es so wie Herrn Hubert Flohr, Exfregattenkapitän NVA und späterer Kreuzfahrschiffkapitän – einfach mal googeln – Marine hilft, wenn man dsagt was man eigentlich will.
    P.S. Flohr hat diverse Schiffe auf Sand gesetzt – mit Absicht – und er war sehr gut darin.

  38. Die neue Bundeswehrstärke ist rausgekommen, aber erst am 23.03.2016 veröffentlicht worden. Erwartungsgemäß ist die Truppenstärke mal wieder gefallen auf nur noch 178.171 Soldaten und es ist zu erwarten, daß die Truppenstärke auch diesen Monat weiter gefallen ist, auch wenn wir auf diese Zahlen vielleicht wieder lange warten müssen und erst im April sollte die Truppenstärke, wegen neuen FWL wieder steigen, die zum 1. April einberufen werden.

    Mit nur 167.670 Berufs- und Zeitsoldaten werden die vorgesehenen 170.000 Berufssoldaten weiterhin deutlich verfehlt. Die Heeresstärke ist wieder unter 60.000 Soldaten gefallen, mit nur noch 59.804 Heeressoldaten.

    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DcmxDYAwDATAWVgg7unYAugc8kSWI4OMIesTXXm002D8SeWQy7jRStshc-4p94L0hENCnXEGUvXXSuMKG8FwBd26TD9uIZiT/

  39. RUS VgMIn Sergei Shoigu: Aufbau einer Marinebasis auf den Kurilen, wir denken darüber nach.
    Zu wissen: die südlichen Kurilen wurden 1945 von den Sowjets annektiert, Tokio hat nie auf seinen Anspruch verzichtet.
    Mit maritimer Präsenz auf der nordostasistischen Inselgruppe, einschließlich der Stationierung von strategischen Raketentruppen, ergäben sich für die RUS Pazifikflotte deutliche Vorteile: die Anmarschweg reduzieren sich, die Reichweite der Seestreitkräfte sowie der Flugkörper nähme zu, da die Kräfte nicht mehr auf Kamtschatka bzw Sachalin angewiesen wären. Die Ankündigung dürfte in Pentagon zur Kenntnis genommen werden, in Peking jedoch einigermaßen Unwohlsein erzeugen. Bis dato war/ist die chinesische Marine, – im Aufbau begriffen – , auf die https://de.m.wikipedia.org/wiki/United_States_Pacific_Fleet als Gegner eingestellt. Mit der RUS Marine käme ein Konkurrent um den zweiten Platz hinzu, zumindest im Nordpazifik.
    http://bigstory.ap.org/urn:publicid:ap.org:09ce35a7047841a980309b5de029535b

  40. Oh, dieser Sprecher, diese Mischung aus Begeisterung und Getragenheit… Aber wir beschränken das hier mit den Werbevideos auf ein Minimum, bitte.

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