Einsatz in Mali: Erste deutsche Soldaten für MINUSMA-Mission in Gao eingetroffen

Fürs Archiv: Knapp eine Woche nach dem Beschluss des Bundestages, die deutsche Beteiligung an der UN-Mission in Mali auf den unruhigen Norden des Landes auszuweiten, sind die ersten deutschen Soldaten in der Stadt Gao eingetroffen. Die Mitteilung der Bundeswehr vom (heutigen) Donnerstag:

Bei der UN-Mission MINUSMA sind inzwischen 40 deutsche Soldatinnen und Soldaten des Gesamtkontingents der Bundeswehr in Gao (Mali) eingetroffen.
Die deutschen Kräfte sind am 3. Februar um 9 Uhr Ortszeit auf dem dortigen Flugplatz gelandet und verlegten ins Camp Castor.
Die Truppe gehört zum deutschen Kontingent bei der UN-Mission MINUSMA. Der Bundestag hat das Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr an diesem Einsatz am 28. Januar von zuvor 150 auf maximal 650 Soldaten erweitert.

Gao_osm

Nachtrag: ein etwas ausführlicherer Bericht jetzt auf der Bundeswehr-Seite:

MINUSMA: Neues Zuhause im Wüstensand – Ankunft der ersten deutschen Soldaten in Gao

mit einer Klarstellung (auch hier gab’s da ein bisschen Verwirrung):

Im niederländischen Camp Castor sind die Deutschen „zu Gast“, leben und arbeiten hier, werden aber nicht die Führung und den Betrieb des Camps übernehmen. Das bedeutet: Kommandeur des Camps ist ein niederländischer Oberst, alles steht unter der Führung der Soldaten aus unserem Nachbarland. All das ist Teil des deutsch-niederländischen Ansatzes in Gao, den MINUSMA-Auftrag „joint and combined“ wahrzunehmen.

(Karte: OpenStreetMap)

 

 

 

48 Kommentare zu „Einsatz in Mali: Erste deutsche Soldaten für MINUSMA-Mission in Gao eingetroffen“

  • JuliettFoxtrott   |   04. Februar 2016 - 14:11

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c4/Ncm7CoAwEETRP8pGhQh2igi2WvjoogZZiIksqzZ-vEnhDNzmwAzhTt-4a0bvtIURphWL5RH2gSHqZsTqneFYNo4xdCfNnsTpiW2UiyiIwA0mmdSVVPJf8paqb3qVp1ndVh2cx1F-yPu5Cw!!/
    bin mir nicht sicher ob der link funktioniert. Andernfalls Luftwaffe.de

    [Weder der Link noch der Verweis auf luftwaffe.de sind hilfreich… was meinen Sie konkret? Die Objektschützer-Geschichte? T.w.]

  • Logistiker   |   04. Februar 2016 - 15:26

    Traurige Frage aber auf dem Dienstweg und über Google bekomme ich keine Antwort.
    Ist die AVZ-Stufe schon festgelegt worden?

  • rambit   |   04. Februar 2016 - 15:58

    Die Objektschützer sind zumindest schon auf dem Weg…

    [Wie bekannt, hier i.d.R. keine Links zu deutschen Verlagswebseiten… T.W.]

  • tluassa   |   04. Februar 2016 - 16:09

    Kommt heil wieder ! Viel Soldatenglück für die Aufklärer und Objektschützer.

  • Gaius Bruxellus   |   04. Februar 2016 - 16:09

    Ich würde als AVZ vermuten, dass dieser wie bei EUTM MLI liegt. Wenn ich nicht irre ist dies Stufe 4 (78,00€/Tag). Ob dies der tatsächlichen Bedrohung, gerade in Nordmali entspricht, sei mal dahin gestellt.

  • JuliettFoxtrott   |   04. Februar 2016 - 16:19

    @TW: ich wollte Ihren post um die ersten Kräfte in Mali ergänzen.

  • Notnagel   |   04. Februar 2016 - 16:20

    Wie sind die hingekommen?

    A400 etwa…?

  • Gaius Bruxellus   |   04. Februar 2016 - 16:26

    @Notnagel: Ich glaube, wären die mit A-400M geflogen, könnt man dies in fetten, blinkenden Lettern bei der Bw lesen, v.a., da die Lw ja keine Gelegenheit zur Profilierung auslassen würde…
    Wenn also nix weiter erwähnt wurde, wäre dies für mich ein Indiz, dass hier verschämt ein kommerzieller Flug bewusst nicht groß thematisiert werden soll.

  • Notnagel   |   04. Februar 2016 - 16:30

    @Gaius Bruxellus:

    So wie sie denken schon viele! Und sie dürften recht haben…

    Jedoch zivil nach Gao? Ev. ein EATC-Flieger?

  • Madmaxx   |   04. Februar 2016 - 16:56

    Zum Thema AVZ kann ich euch sagen das dieser bereits festgelegt wurde und bei 130€ liegt

  • Gaius Bruxellus   |   04. Februar 2016 - 17:04

    Oder zivil nach Bamako und dann mit der UN -MINUSMA ist ja eine UN-Mission- nach Gao…?!

  • Thyrsti   |   04. Februar 2016 - 17:27

    Letztes Jahr war der A400 schon mal in Mali

  • T.Wiegold   |   04. Februar 2016 - 18:42

    Da die Fliegerei ja sehr interessiert… aus dem oben nachgetragenen Bundeswehr-Bericht geht hervor, dass die deutschen Soldaten mit einem UN-gecharterten Flieger von Bamako nach Gao gebracht wurden.

    Ein A400M war in der Tat schon mal in Mali, aber das war der erste Einsatzflug der ersten französischen Maschine.

  • politisch unkorrekt   |   04. Februar 2016 - 19:17

    130€ ? Das ist ja mehr als Afg?

    pi

  • Hunter   |   04. Februar 2016 - 19:19

    Da gibt’s jetzt was Konkreteres:

    http://t1p.de/eg1m

  • T.Wiegold   |   04. Februar 2016 - 19:21

    @Hunter und noch ein paar andere

    Soll ich jetzt fünf Mal täglich darum bitten, erst mal nachzulesen, was zuvor hier geschrieben wurde? Wenn ich auf den Nachtrag oben hinweise und die oben im Nachtrag verlinkte neue Bundeswehr-Meldung zwei Kommentare später als ‚da gibt’s jetzt was Konkreteres‘ angekündigt wird, fühle ich mich, pardon, ziemlich verarscht.

  • Logistiker   |   04. Februar 2016 - 21:14

    @ Madmaxx

    In der Verordnung über Zahlung eines Auslandsverwendungszuschlags finde ich weiterhin als höchste Stufe die 6 mit 110€.
    Können Sie die 130€ mit einer Belastbaren Quelle belegen?

  • Hunter   |   05. Februar 2016 - 4:38

    @T.W.

    Ich habe bei der mobilen Nutzung.Ihre Ergänzung zunächst nicht wahrgenommen.
    Als ich es merkte, bat ich um Löschung meines Kommentars innerhalb von 3 min.
    Warum er trotzdem hier erscheint, und Sie mich jetzt hier gleich so angehen, verstehe ich nicht.

    [Sorry – ein Problem: Die Lösch-Anfrage kommen in der aktuellen WordPress-Version nicht mehr bei mir an. Hoffe das ändert sich wieder. Deshalb und weil es sich in den vergangenen Tagen häufte, gab’s ne deutliche Ansage… T.W.]

  • Hunter   |   05. Februar 2016 - 10:27

    Nix für ungut, jetzt aber:
    Aktualisierung des Bw-Beitrags mit ersten Bildern aus Gao:

    http://bit.ly/1mhGpu8

  • es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei   |   05. Februar 2016 - 13:29

    Der Inspekteur der Landstreitkräfte der Niederlande, Generalleutnant Mart de Kruif, war gestern Ehrengast des Ausbildungskommandos. In seiner Rede zeigte er einen von Realismus geprägten Blick auf die Lage in Mali.

    „Bomben aus der Luft allein, können keine Lösung sein. „Boots on the ground“ sind notwendig und wann immer Bodentruppen in einem Konflikt eingesetzt würden, dann müsse man auch mit Verlusten rechnen und diese Gefahren müssten seitens der Politik auch in der Öffentlichkeit kommuniziert werden.“

    Er äusserte sich auch zu der geplanten vertieften Zusammenarbeit der niederländischen und deutschen Streitkräfte.

    „Ich bin enthusiastisch angesichts der Tatsache, dass wir uns gegenseitig so weitgehend vertrauen, dass wir Einheiten gegenseitig integrieren“ und weiter „Zusammen verstärken wir unser Wissen und Können und sind vorbereitet auf zukünftige Bedrohungen und Einsätze, egal ob sie aus dem Süden oder dem Osten kommen.“

    Zitate aus einem Bericht auf deutschesheer.de http://tinyurl.com/zzp59y9

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 13:59

    Komplexe Angriffe auf MINUSMA und malische Sicherheitskräfte bei Timbuktu:
    http://www.aljazeera.com/news/2016/02/peacekeeping-base-attack-mali-united-nations-160205105946793.html

    Der Gegner scheint nicht wirklich in der Defensive zu sein.

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 14:49

    MINUSMA hat den UN-Polizeiposten offenbar wieder eingenommen:
    http://edition.cnn.com/2016/02/05/africa/mali-violence/

    Da wurd sich das deutsche Kontingent wohl schnell einleben müssen.

    Es stellt sich immernoch die Frage: Kann ein defensiver UN-Einsatz in diesem Umfeld erfolgreich sein?

  • politisch inkorrekt   |   05. Februar 2016 - 15:04

    @Memoria

    Wieso sollte MINUSMA defensiv sein? Sie haben den Posten doch wieder eingenommen. Für offensives Vorgehen gibt es ja auch noch BARKHANE und die malische Armee.

    pi

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 15:08

    @pi:
    Mir ging es um die operative Ebene.
    Ja es gibt Barkhane und die Malier.

    Nur haben doch die Erfahrungen der letzten 20 Jahre gezeigt, dass getrennte Operationen nicht immer sinnvoll sind.
    Besonders AFG legt dies nahe.

    So sind Zielkonflikte und Koordinationsprobleme vorprogrammiert.

    Früher oder später wird es eine Diskussion um eine Force Intervention Brigade für MINUSMA geben (siehe MONUSCO).

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 15:17

    @pi:
    Hier noch etwas mehr zum angesprochenen Thema:
    http://www.stabilityjournal.org/articles/10.5334/sta.fz/

    Das Thema wird uns noch sehr konkret beschäftigen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   05. Februar 2016 - 15:53

    @Memoria
    Die UNO kennt
    – observer groups
    – Peace-Keeping-Einsätze oder
    – Peace-Enforcement-Einsätze. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kapitel_VII_der_Charta_der_Vereinten_Nationen)
    Die beiden erstgenannten passen in die Kategorie „defensiv“, die in MALI allenfalls zur Manifestation des Status Quo passen.
    Ein Schlagen der Rebellengruppen, noch in 2016 erwartbar sogar auch von Daesh nach Zerschlagung des „Kalifats“, wird nur aktiv, also angriffsweise machbar sein. Dazu wird dann ein „enforcement“ in NY beschlossen werden müssen, einstimmig im Sicherheitsrat. Glaubt jemand daran, dass MINUSMA von Stabilisierung auf Erzwingung umettiketiert wird?

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 16:05

    @KPK:
    Danke, das ist mir auch bekannt.
    Bisher war jedoch nur MONUSCO ansatzweise offensiv tätig.
    Der wesentliche Träger war die FIB – diese wude von Südafrika gestellt und war nicht voll in MONUSCO integriert.

  • Abdul Iyodo   |   05. Februar 2016 - 16:33

    @Memoriam

    Die Forderungen, MINUSMA eine ähnliche Komponente wie die Force Intervention Brigade (FIB) zu geben, wurde von den Nachbarländern bereits angesprochen. Während es wohl weniger an der nötigen Manpower alleine hapern würde, fehlt es MINUSMA doch heute aber schon (oder noch immer) an logistischen Fähigkeiten, wie Lufttransportkapazitäten. Ich sehe derweil keinen Nachbarstaat in der Lage, ausreichend Kapazitäten für eine FIB zur Verfügung zu stellen. Eher im Gegenteil verschärfen die Nachbarstaaten, die Soldaten in Mali stationiert haben, nach dem Anschlag in Ouagadougou dramatisch ihre Sicherheitsvorkehrungen daheim und es müsste davon ausgegangen werden, dass diejenigen Staaten, die zusätzliche Kapazitäten für ein robusteres Vorgehen bereitstellen, noch stärker mit Angriffen auf eigenem Gebiet rechnen müssen.
    Zudem: Doch, die FIB ist ein vollständig integrierter Teil von MONUSCO. Sie wird außerdem nicht nur von Südafrika sondern auch von Malawi und Tansania gestellt. Die FIB zeigt aber auch, dass selbst die beste Einheit am Boden nichts bewirken kann, wenn der politische Wille fehlt, sie einzusetzen. Die Offensive gegen die M23-Rebellen lag im Interesse Südafrikas und Tansanias. Das weitere Vorgehen, insbesondere gegen die FDLR, ist dagegen ein politisch eher angespanntes Thema, weswegen kaum Fortschritte zu verzeichnen sind.
    Die Ausgangslage zwischen beiden Konfliktregionen ist zudem vollkommen anders, sodass ich bezweifele, dass ein FIB-Konstrukt in Mali viel erreichen würde. Gegen die M23-Rebellen wurden Erfolge gefeiert, weil diese versuchten konventionell zu kämpfen. Gegen andere Rebellengruppen (u. a. ADF und FDLR), die nicht die offene Konfrontation suchen, sondern sich zurückziehen und ausweichen, sind die Erfolge eher gering. In Mali, wo die TAGs kein Territorium halten und nur hit-and-ran Anschläge verüben, ist ein robuster, aber konventioneller Verband m. E. auch nicht durchschlagsfähiger. Ansonsten hätte Barkhane ja schon längst für Ruhe gesorgt.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   05. Februar 2016 - 16:37

    Ich unterstelle, alle Beobachter der Lage in MALI wissen, mit dem vorhanden Mandat und darauf basierendem Kräfteansatz wird das nichts werden. Auch BERLIN ist sich darüber im klaren.
    Realistische Lagebeurteilungen sind ausschließlich von PARIS zu erwarten.
    Da der Sicherheitsrat zustimmen müsste, ist – auch hier bei AG – eine Bewertung der Interessenlage der „big 5 (+1)“ erforderlich. Das (+1) sind wir; nach den Wiener EAEO-Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm hatte sich dieser Terminus durchaus als anwendungsfreundlich erwiesen.
    Zu beurteilen gilt es also, welche SiPo-, und ökonomischen Interessen genannte Nationen haben, wo finden sich welche Partner (Proxiewar …) und wie sehen die wechselseitigen Abhängigkeiten unter Berücksichtigung von Bündniszugehörigkeiten aus.

  • Memoria   |   05. Februar 2016 - 16:50

    @Abdul Iyodo:
    Vielen Dank für die Erläuterungen.
    Die FIB ist natürlich kein Allheilmittel, aber aufgrund der Weltlage drängt sich seit einigen Jahren immer stärker die Frage auf:
    Wie geht man mit „Störern“ in Friedensprozessen um?
    Diese Fragen erreichen eben nun auch die UN (UN u. COIN).
    In Deutschland wird die Debatte weithin ignoriert – man stellt sich immernoch den Blauhelm vor. Obwohl Botschafter Kobler ja als Erfinder der FIB gilt.

    Nun sitzen wir in Mali mittendrin.
    Jedoch ohne sich mit den Grundlagen ausreichend beschäftigt zu haben.

    Noch eine Anmerkung zur Integration der FIB – ich hab in versch. Quellen gelesen, dass die Unterstellung nicht vollständig war.

    Hier ein schnell recherchiertes Beispiel:
    „The FIB’s command and control fall under MONUSCO broadly, reflecting the need to avoid overlapping and competing structures in peace support operations. It must be emphasized, however, that the FIB retains some level of autonomy in implementing its mandate, with leeway to carry out its uniquely branded offensive operations focused on the restoration of normalcy in the eastern DRC.“
    http://forums.ssrc.org/kujenga-amani/2015/07/26/redefining-peacekeeping-the-force-intervention-brigade-in-the-democratic-republic-of-congo/#.VrTCJWq1L2w

  • Abdul Iyodo   |   05. Februar 2016 - 17:16

    @Memoriam

    Den Punkt der Autonomie will ich der FIB gar nicht absprechen. Sie ist trotzdem ein expliziter Teil von MONUSCO. Das hat in der Vergangenheit im Übrigen bei Rebellen zu Unterscheidungsproblemen geführt, welcher Peacekeeper denn nun lediglich reagiert und welcher aktiv agiert und somit bekämpft werden müsste. Aber das nur am Rande.

  • T.Wiegold   |   05. Februar 2016 - 20:11

    @all

    So langsam müsste man mal versuchen, eine realistische OrBat der für den MINUSMA-Einsatz geplanten Kräfte zusammenzustellen…

    Die Spezialpioniere z.B. hatte ich bislang nicht auf dem Schirm, siehe diese dpa-Meldung vom Donnerstag:

    Husumer Spezialpioniere zum Mali-Einsatz verabschiedet
    Mit einem Appell verabschiedet das Spezialpionierregiment 164 „Nordfriesland“ (…) in Husum Soldaten in den Einsatz nach Mali. Insgesamt werden 58 Soldaten in drei Gruppen in das westafrikanische Land entsendet. Sie sind dort für den Bau und den Betrieb eines Feldlagers verantwortlich. Das für den Einsatz benötigte Material soll zuvor in Leipzig verladen und anschließend über Bamako zum Zielort Gao im Norden des Landes transportiert werden.

    Zudem hatte Reuters vom Medientag in Eutin am 28.Januar berichtet:

    Zum Schutz der deutschen Soldaten steht eine schnelle Eingreiftruppe von Panzergrenadieren bereit.

    was in den bisherigen offiziellen Angaben auch nicht so richtig rüberkam – oder habe ich was übersehen?

  • FK70   |   05. Februar 2016 - 20:22

    @ T.W.:
    Die PzGren sind aus Hagenow (vstk Zug) und stellen die Force Protection / QRF. Für den ObjSch ist die Lw tätig. PzPi klassisch zum Härten / Schaffen von Unterkünften. Weitere Teile FüUstg/Log und allgem. Verbindungswegen.

  • politisch unkorrekt   |   05. Februar 2016 - 21:21

    @TW

    Da helfen wir.
    Im Kern eine gem. AufklKp (Fennek, leSpäh, LUNA, Fn?, RASIT) gestellt durch AufklBtl 6
    Force Protection durch ObjSRgt der Lw ca. Zugstärke.
    Feldlagerbetriebszug SpezPiRgt 164
    QRF-Zug durch PzGrenBtl 401
    Versorgerungskompanie wird sicherlich durch VersBtl 142 gestellt
    Pioniere (PzPiBtl 803?) werden sicherlich ne EOD, vielleicht auch eine RCP Teileinheit stellen.
    Sanitäter, FüUstg kommen vermutlich wieder als Gemischtwarenladen aus der gesamten Armee.

    Viel mehr Luft dürfte für wesentliche weitere Komponenten nicht mehr drin sein.
    Bevor einer hyperventiliert-alles offene Infos.

    pi

  • T.Wiegold   |   05. Februar 2016 - 21:27

    Sehr schön, vielen Dank!

  • Thomas Melber   |   05. Februar 2016 - 21:50

    @PU
    Sie meinen „öffentlich“, nicht „offen“, hoffe ich. Das kann sich wg. der Aggregation / Verdichtung aber ändern.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   05. Februar 2016 - 21:52

    FN lt SchStrat aus EUTIN, aber nicht offiziell.

  • politisch inkorrekt   |   05. Februar 2016 - 22:02

    ja öffentlich… Mein Fehler…
    Verdichtung öffentlich zugänglicher Informationen kann zu Einstufung führen??? Nun ist aber gut.

    pi

  • T.Wiegold   |   05. Februar 2016 - 22:15

    @Thomas Melber

    Die Zeiten, in denen die Verdichtung öffentlich verfügbarer Infos als quantitative Veränderung zur nicht offenem Material verstandenden, wurde, sind seit der Spiegel-Affäre und den folgenden Gerichtsurteilen hoffentlich vorbei.

  • es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei   |   05. Februar 2016 - 22:15

    Der Aküfi tobt voll enthemmt,
    der Sinn dadurch im Kopf verklemmt.

    Hellau!

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   05. Februar 2016 - 22:34

    Hoch erfreut, bin gespannt: unser BuPräs zeichnet sich ja durch Klartext aus, jenseits der „Kanzleramts-Correctnes“

  • Notnagel   |   07. Februar 2016 - 19:53

    Bei der Anzahl an Soldaten wird ja sicherlich auch Medevac gestellt.
    NH90 und/oder Transall?

    Oder sind andere Nationen in der lage, dies bereitzustellen?

    Grüße

  • politisch unkorrekt   |   07. Februar 2016 - 20:23

    @Notnagel

    MedEvac wird weiter durch die NLD gestellt. DEU Hubschrauber sind nicht geplant.

    pi

  • Lachhaft   |   11. Februar 2016 - 16:00

    Ich bin begeistert von so vielen dcheißhausparolen. Woher wissen denn alle soviel über einen Einsatz der noch nicht einmal komplett ausgeplant ist. Hier sind wohl nur Leute vom Einsatzführungskommando unterwegs und wenn wirklich jemand von euch hier ist überlegt mal warum nicht alles Preis gegeben werden sollte in der Öffentlichkeit Zum Schutz der Soldaten da unten oder seit ihr auch da und lasst euch den rasch wegschießen

  • Memoria   |   12. Februar 2016 - 11:14

    Angriff auf MINUSMA in Kidal – angeblich 2 Tote und 30 Verwundete:
    http://europe.newsweek.com/mali-un-peacekeepers-killed-after-mortar-attack-base-425782?rm=eu

    Es bleibt dort eben nicht ruhig und nicht stabil.

  • politisch inkorrekt   |   12. Februar 2016 - 11:38

    @Lachhaft

    Soll ich ihnen jetzt jeden Link zeigen, der die Ausführungen ursprünglich öffentlich gemacht hat???

    Weiterhin sind manche Truppenteile inzwischen in der geschrumpften Bw nur noch einmal vorhanden. Da reicht dann Wikipedia.

    Lachhaft. Infos von der Qualität/Wissen aus dem EinsFüKdo hat hier niemand eingestellt.

    pi

  • T.Wiegold   |   12. Februar 2016 - 12:23

    @Memoria & all

    Danke für den Hinweis auf den heutigen Anschlag. Ich mache mal einen neuen Mali-Sammler auf, damit es aktuell bleibt.