Interview mit dem Generalinspekteur: ‚Erhebliche Defizite in der Realität‘

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Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker (der nun länger als vorgesehen im Amt bleiben soll), hat im Interview der Woche des Deutschlandfunks die Veränderungen in Bundeswehr wie NATO aufgrund des veränderten Verhältnisses der Allianz zu Russland beschrieben. Und die Probleme, denen sich eine unterfinanzierte Truppe gegenübersieht.

Das komplette Interview steht zum Nachlesen hier online, ein paar Auszüge:

Wir alle handeln ja unter den gegebenen Rahmenbedingungen, die wir so nicht verändern können, aber darin durchaus in der Lage sind, Prioritäten für die eigene Teilstreitkraft, und in meiner Position für die Streitkräfte insgesamt, zu setzen. Dass dabei die Einsätze zunächst einmal im Vordergrund stehen mussten, will sagen, die Truppe mit dem Besten, was wir verfügbar machen können, auszustatten, ist, glaube ich, etwas, was ich nicht näher erläutern muss.

Natürlich ist dabei der Grundbetrieb vernachlässigt worden, mehr aber eben noch das, was ich an Erneuerung und Modernisierung der Streitkräfte insgesamt möglich machen muss – das ist insgesamt immer schwierig, in eine stagnierende oder fallende Finanzlinie hinein. Umso glücklicher bin ich, dass es der Ministerin gelungen ist, nun mehr mit dem Eckwertebeschluss der Bundesregierung in Übereinstimmung mit dem Finanzminister eine ansteigende Plafond-Linie ab 2016 zu realisieren. Denn nun kann ich die Spielräume besetzen, die ich früher im Grunde aus dem Betrieb erwirtschaften musste, um eine Grunderneuerung/Modernisierung durchzuführen.

Während sich der erste Teil um Bundeswehr, NATO, Einsatzbereitschaft und Finanzen dreht, geht es im zweiten Teil um die Migranten im Mittelmeer:

Also diese Gründe für das Aufkommen von Flüchtlingen überhaupt zu beseitigen, das ist ein ganz langfristiges Unternehmen und dann natürlich, den Schleppern den Nährboden zu entziehen. Ich denke schon, dass man dafür ein Mandat der Vereinten Nationen braucht; sicherlich auch, wenn man denn in libyschen Hoheitsgewässern oder auf libyschen Territorium operieren möchte, das Einverständnis dieses Landes. Sie wissen, dass wir dort zwei Regierungen haben, die den Anspruch der Alleinregierung für sich reklamieren. Also dort sind noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

(Archivbild Oktober 2013: Wieker im Gespräch mit dem Generalstabschef von Mali, Major-Oberst Dahirou Dembélé – Bundeswehr/Andrea Bienert)

84 Gedanken zu „Interview mit dem Generalinspekteur: ‚Erhebliche Defizite in der Realität‘

  1. Gastkommentator | 31. Mai 2015 – 19:19:
    „2. Woran ist festzumachen, dass Spitzenmilitärs/-beamte, Generalstabsoffiziere ihrer Beratungspflicht nicht angemessen nachkommen, sondern v.a. ihre Karriere im Blick haben?“
    Das ist daran festzumachen, dass es für die Umsetzung der personellen Obergrenze der Streitkräfte in eine derart gestaltete Struktur kein anderes Rational, keine andere Erklärung gibt.

  2. @BlueLagoon

    “ In unserem Land…“

    wird vielleicht darüber diskutiert welche Art von Freiheit; Menschenrechte wir haben wollen?
    Andererseits vermisse ich stark die Beteiligung von Soldaten etc. im gesellschaftlichen Austausch und sehe eine gewisse Laager oder Wagenburgmentalität in dieser Community.

    Auf „Kritische“ Fragen wird auch defensiv und mit Vorwürfen reagiert.

    @Hans Schommer

    Man soll nicht mit Bösartigkeit erklären, was mit Inkompetenz erklärt werden kann.
    Inkompetenz in der strategischen Führung ist eine altehrwürdige militärische Tradition in Deutschland.
    Auftragstaktik ist ein schlechter Ersatz für strategische Kompetenz

  3. Re: ThoDan
    Da wir uns allesamt persönlich eher nicht kennen, kann es durchaus richtig sein, gesellschaftlichen Austausch der Einzelnen abgewogener zu beurteilen. Unterstellt, sie fragen nach „Bürgerbeteiligung“ in den Kommunen, Parteien etc ist meine Erfahrung die, dass in nicht wenigen, kleineren Orten ohne ein „sich-einbringen“ Aktiver und Ehemaliger es weitaus mieser aussähe. Es gibt Gemeinden, in denen der Rat beinah verweist wäre, wenn Bürger in Uniform den Saal verließen. Auf Wunsch benenne ich solche.
    Den Einwurf zur Wagenburgmentalität kann ich verstehen, habe bestimmt auch oft ähnliche Verhaltensweisen an den Tag gelegt. Dahinter steckt eben stets noch, wie sich der „Bürger in Uniform“ ge/missachtet wähnt. Solange das „Mörderurteil“ nicht vom Hof ist, bleibt es ein kompliziertes Unterfangen. Eine gewisse Wehleidigkeit kann ich zugestehen, aber die Zeit der schillernden Wehr ist lange vorbei, was nicht allenthalben präsent ist.
    Leider komme mich nicht umhin die „Inkompetenz in strategischen Fragen“ als richtig benannt zu betätigen. Mit strategischedn Fähigkeiten beschlagen, hätte es ein „Verdun“ mit dem Verbluten 100.000er nie gegeben. Ähnlich ist aus meiner Sicht „Stalingrad“ einzuordnen. Alliierte Bewertungen nach WK II konzidieren große taktische Befähigung der Führer aller Ebenen und herausragendes operatives Können, ohne dass die WH im Osten nach Kursk längst zusammengebrochen wäre. Als Gründe findet die traditionelle kontinentale Ausrichtung Deutschlands Anwendung, ohne strategische Tiefe, damit ohne Übung in strategischen Räumen zu denken und Missachtung des Politischen. Als auschlaggebend wird dabei auch die Dominanz des Heeres gegenüber den anderen TSK festgestellt.
    Sinngemäß bei Lidl Hart nachzulesen.

  4. ThoDan | 01. Juni 2015 – 17:39:
    “ … Inkompetenz in der strategischen Führung ist eine altehrwürdige militärische Tradition in Deutschland. …“ Diese Einschätzung teile ich – sie ist ja auch belegt.
    Mein Beitrag ist jedoch keinesfalls bösartig, sondern schlichtweg die Erklärung, weshalb wir zur derzeitigen Struktur unserer Streitkräfte gekommen sind. Innerhalb der Bw ist das übrigens unstrittig. Dass man sich seitens der militärischen Führung dazu nicht bekennt, ist doch wohl verständlich. Der Umstand, dass die sog. „Friedensdividende“ an der SiPo-Börse nun verbrannt ist, hat einige unserer Führungskräfte wachgerüttelt. Das führt aber nicht zwangsläufig dazu, dass Entscheidungsträger „zurückrudern“. Mit dieser Befähigung oder auch nur dem Willen dazu sind unsere mil Führungskräfte nicht ausgestattet. Ein General macht keine Fehler. Und einer, der General werden will, auch nicht.

  5. @Klaus-Peter Kaikowsky

    Ich hatte mich auf mich d.h. meine Eindrücke, „Erfahrungen“ und Erlebnisse bezogen und zwar war das ausschließlich gemeint, keineswegs allgemeingültig.

    Und Nein, ich fragte nicht nach Beteiligung in den Kommunen usw., ich fragte nach der Beteiligung in die Diskussion zur Sicherheits/Bedrohungslage spez. militärischer Art für Deutschland.

    Woher er kommt: Ich vermute die Ursachen sind älter als das Mörderurteil(Meinungsfreiheit?) und nicht nur auf einer Seite des Zaunes zu finden.

  6. @Hans Schommer

    Ich bezog mich auf ihre Aussage, das sie den Zustand der BW etc, daran festmachen.
    Das die Führung ihre Beratungspflicht ihrer Karriere opfert.
    Ich unterstelle ihnen nicht Bösartigkeit, sondern stelle ihren Schluss in Frage.

  7. @ ThoDan | 01. Juni 2015 – 19:20
    Ja – was soll ich sagen? Ich war dabei? So ein Statement kann auch nicht überzeugen. Wobei dabei, wird man dann fragen dürfen. Auf welcher Führungsebene? Und vor allem: Auf welcher Seite?
    Ich belass es also bei meiner persönlichen, sicher brutal wirkenden Einschätzung: Die Bundeswehr ist strukturell am Boden zerstört.

  8. @Hans Schommer

    Nirgends, und nochmal ich stelle nicht ihre Schlussfolgerung über den Zustand der BW in Frage. Sondern frage ob ihr Urteil über die Ursache zutreffend ist.

  9. Den Zustand in der sich die Bundeswehr heute befindet, haben gerade diesen Generale mit herbeigeführt, die ihn derzeit „beklagen“ oder verwalten.

    Leider kann bei aktuellen Übungen beobachtet werden, dass es bereits genügend „würdige“ Nachfolger für diese Kameraden gibt, die „Schlange stehen“.

  10. @ ThoDan | 01. Juni 2015 – 19:43:
    Ich habe 38 Jahre im „Unternehmen“ verbracht. Die letzten Jahre waren für mich als FlaStOffz mehr als bitter. Ich hatte auf Grund meiner Verwendung die Gelegenheit, in tiefste Abgründe zu blicken – und bin auch nicht taub und blind über die Flure gelaufen. Weder in Munster, noch in Köln, Bonn oder Brüssel. Nehmen Sie mir das einfach mal ab!

  11. @Hans Schommer / ThoDan:

    Der Bundeswehrverband hat das wissend immer mitgetragen…..

  12. CRM-Moderator | 01. Juni 2015 – 21:00:
    „Der Bundeswehrverband hat das wissend immer mitgetragen…..“
    Nein, das hat er nicht. Der Verband hat seine Bedenken in vielerlei Hinsicht geäußert. Mehr steht ihm auch nicht zu. Den Bundeswehrverband können Sie mit einer Gewerkschaft vergleichen. Eine durchgreifende Einflussnahme auf die „Unternehmenspolitik“ ist ihm (und bleibt ihm hoffentlich) verwehrt.
    Und ich bin Mitglied im Deutschen Bundeswehrverband.

  13. Herr Schommer, was die Gesamtverantwortung des Verbandes für die Streitkräfte anbelangt und seine Versuche der Einwirkung im Sinne der Truppe stimme ich zu, soweit es Oberst Kirsch / Oberstlt Wüstner betrifft.
    Zuvor, aus meiner Wahrnehmung, mit Masse Sozialpolitik im Sinne des Mannes/der Frau, (auch wichtig, jedoch nur „auch“) aber wenig für Truppe unseres Staates.

  14. @ K.-P. Kalikowsky:

    Ich sehe das genauso. Insbesondere Wüstner wies von Anfang an auf die Reformfehler hin und ging zuletzt ziemlich deutlich auf die neue Lage ein. Wie hier in AG vom Chef bemerkt, legte er bereits im November 2014, dann erneut sehr deutlich während der Münchner SiKo, den Finger in die offene Wunde der Neuausrichtung, gerade auch in Sachen Notwendigkeit der Vollausstattung unserer Bw. Der DBwV versuchte seit letztem Herbst alle Verantwortlichen in unzähligen Gesprächen von dieser Position zu überzeugen und hatte mehr und mehr Erfolg, bis vdL, ich glaube Ende Februar, endlich das Thema Vollausstattung in den Mund nahm. Der DBwV hat es immer schwer, wenn er gegen weite Teile der milFü argumentieren muss. Wie lange sprach der InspH vom „Weltbesten Heer ohne personelle und materielle Probleme“! Und vom hochgelobten „dynamischen Verfügbarkeitsmanagement“!
    Auch die Veränderung in der NATO (Wales) mit all den Auswirkungen sprach der DBwV als einer der Ersten an. Aktuell schreibt Wüstner absolut zurecht von einer grundlegenden Lageänderung. Für mich persönlich macht er die effektivste und klügste Verbandspolitik, gerade auch weil er medial nicht über jedes mediale Stöckchen springt. Soziale Themen sind der Schwerpunkt, aber der Rest gehört eben auch dazu. Und wenn nicht der DBwV, wer dann? Gerade das zeigen doch die unzähligen Kommentare. Ach ja, ich bin auch Verbandsmitglied und sicherlich in der Wahrnehmung beeinflusst. Ich kenne Wüstner schon seit dem gemeinsamen Kosovo-Einsatz 99/2000 und sehe bzw. spreche ihn von Zeit zu Zeit, auch wenn ich für die eigentliche Verbandsarbeit keine Zeit habe. Da gibt es aber glücklicherweise genügend andere, die den Laden zusammenhalten und vorantreiben.

    https://www.dbwv.de/C12574E8003E04C8/vwContentByKey/W29WYALQ819DBWNDE

  15. Hatte nicht bereits 2002 der Bundeswehrverband, oder zumindest dessen Repräsentanten auf ein Abrüsten der Heeresflugabwehr und von schweren Waffen hingewiesen? ( zu viele schwere gepanzerte Verbände im Heer, zu viel Artillerie und zuviel Flugabwehr)

  16. Direkt nach der Bekanntgabe der Abschaffung der Wehrpflicht und Neuausrichtung hat der Verband auf die Probleme hingewiesen und sich auch zuvor immer kritisch zu den Reformen geäußert bis hin zu einer Demo.
    All dies kann man in den Verbandspuplikationen nachverfolgen.
    Doch letztendlich ich nicht der BundeswehrVerband verantwortlich für die Führung der Streitkräfte und so kommen wir aus dem OT wieder zum Thema…..GI und BMVg.

  17. @ Zimdarsen:

    So ist es. Ich habe eben nochmal den Dresdner Erlass gegoogelt. Irgendwie liegt da alles beim IBUK und der GI ist als Teil der Leitung vereinnahmt – er berät lediglich im Leitungskreis. TdM und insbesondere Sts B. wollten nie einen GI, der sich öffentlich äußert. Entsprechend haben sie es im Erlass festgezurrt. So soll das Primat wirken – Militärs haben wenig zu melden und das spürt man sogar im jeweiligen Kommando. Das Primat gibt die Rahmenbedingungen vor und der Rest soll sehen, wie er damit klar kommt. Daher spricht auch der GI im Interview von den vorgegebenen Rahmenbedingungen. Man muss eher die politische „Elite“ in Sachen Einsatzfähigkeit etc. zu Antworten zwingen. Aber dort duckt man sich mit Masse weg, leider. Daher gebe ich auch dem „integrativen“ Weissbuchprozess keine große Chance. Welcher MdB interessiert sich schon dafür!?

  18. Nachtrag, auch wenn OT – ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt:
    der Verband (~) schug bereits 2002 eine Reduzierung u.a der Flugabwehr vor!! Damit war wohl die Saat gelegt.

  19. @ mwk | 01. Juni 2015 – 23:41:
    „Nachtrag, auch wenn OT – ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt:
    der Verband (~) schug bereits 2002 eine Reduzierung u.a der Flugabwehr vor!! Damit war wohl die Saat gelegt.“
    Da sollten trotz OT Fragen gestattet sein:
    1. Quelle (n)?
    2. Welche Flugabwehr Ihres Wissens oder den Quellen nach? Heer oder Lw?

  20. @Hans Schommer
    In Anbetracht der „Konfliktregulierungseinsätze“ wird eine zu starke Landesverteidigung kritisiert. Ich habe dies aus div Quellen, welche hier leider nicht verlinkt werden dürfen. Aber als Person wird Oberst (?) Gertz genannt und ein Auszug zB aus dem Zeit-Interview ist sicher gestattet:
    „Obwohl wir uns natürlich schon umstrukturiert haben ,… immer noch zu viele Artillerie, zu viel Flugabwehr, zu viel Flugabwehrraketenverteidigung bei der Luftwaffe. Wir haben insgesamt zu viel Aufwand für die Landesverteidigung. Das hindert uns, Personal und Material für die Konfliktregulierungseinsätze in dem Umfang aufzuweisen, wie wir das bräuchten …. „

  21. @mwk

    ….und damit hatte Gertz recht, denn es ging nicht darum den Kuchen zu vergrößern, sondern ihn zu verteilen.

    Die Truppe im Einsatz wurde vernachlässigt, nicht mit dem nötigen ausgestattet und was damals zeitgemäß und richtig war, muss heute nicht angemessen sein.

  22. @ mwk: Danke – hatte ich so überhaupt nicht mehr in Erinnerung.
    @ mwk und Zimdarsen
    Ja, wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb: Bereits damals hatte Russland den Westen „eingelullt“.

  23. @mwk, Zimdarsen, Hans Schommer
    Gertz lag falsch, soweit es das Heer, HFla und Art betrifft.
    Jetzt sind wir bei Null – HFla, nahezu Null – Art. Neuaufstellung kostet außer €, Zeit. Zudem ist die HFla-Kompetenz im Ruhestand, weitgehend. Moderate Anpassungen, ohne „Pseudowissen“ eines Lw-Obersten in Heeresangelegenheiten, das wär’s gewesen.

  24. @zimdarsen
    Es ist nie zeitgemäß, aktuelle Begebenheiten als Blaupause für die Zukunft zu nehmen. Ich erwarte von Strategen, dass aktuelle Probleme gelöst, oder zumindest angegangen werden, ohne die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Armee zu gefährden. Hauptaufgabe der Bundeswehr war und ist die LV und dann die BV. Die Äusserungen von Herrn Gertz, waren 2002 – zwar 12 Jahre nach dem Fall der Mauer, aber keine 3 Jahre nach dem Widersetzen Russlands ein gemeinsames Spiel im Kosovo zu betreiben – ich erinnere hier mal an die russ. Besetzung eines Flughafens und die darauf folgende kurzzeitige Eskalation, welche leicht stande pede zu einem WKIII hätte führen können.

  25. Mediator | 31. Mai 2015 – 18:01

    Schlage vor den dienstantretenden General eine programmatische Rede halten yu lassen, nicht den Scheidenden eine Apologie….

  26. Hier findet man eine Literaturliste in Sachen strategische/militärische Inkompetenz:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Military_incompetence

    Mein Favorit seit fast 40 Jahren : Dixon, Norman F., On the Psychology of Military Incompetence

    Falls man den Krieg gewinnt, dann lag man mit der eigenen Strategie eben richtig und eine genaue Analyse „warum eigentlich“ interessiert nicht…..falls man verliert, dann hat der oberste Stratege eben Mist gebaut ;-)
    So hat man eben den Kalten Krieg gewonnen, weil die USA eine überlegene Strategie gegenüber dem Reich des Bösen durchgesetzt haben, und gegen die Taliban haben wir verloren weil Obama ein chicken ist……..

  27. klabautermann | 02. Juni 2015 – 13:04

    Ja, beste Analysen.

    Aber wer unserer Fuehrung ist schon bereit in den Spiegel yu sehen, ausser vor dem Hochglanz-Interview?

  28. Habe das Interview erst eben gelesen. Der Wieker traut sich was. Aber da er einer der schlechtesten GI’s ist, die die Bw je hatte, passt er gut zur schlechten Riege der Minister, die es in letzter Zeit hatte. Deshalb darf er wohl jetzt auch länger bleiben. Mein Gott, mein Gott, warum hast Du die Bw verlassen?

  29. Stand jetzt, besteht keine Chance, dass sein Interview irgendwas anstößt. Die Politik wird die gesamte nächste Woche beschäftigt sein mit, Flüchtlingsproblematik-Mittelmeer, G7-Gipfel und (insbesondere die IBUK) „Die Zeit ist reif für die erste FIFA-Präsidentin“.

    Auch die Bevölkerung wird sich wieder um die wirklich „wichtigen“ Themen kümmern. Solange insbesondere das Wahlvolk kein Interesse an SIPO zeigt, wird sich nicht wirklich etwas ändern. Unabhängig davon, ob Teile der militärischen Führung Klartext reden oder nicht. Warum sollten Merkel & Co. auch etwas anbieten, wenn auf Seiten der „Verbraucher“ keine Nachfrage vorhanden ist?

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