Exercise Watch: ‚Dragoon Ride‘ hat begonnen

Es ist ein bisschen Übung, aber auch eine Road Show: US-Truppen, die im Rahmen der Operation Atlantic Resolve im Baltikum bei Übungen eingesetzt waren, haben ihren ‚Dragoon Ride‘, (Dragonerritt) begonnen, den Landmarsch über fast 2.000 Kilometer zurück in ihre Garnison in Vilseck in Bayern. Das Ganze begleiten die US-Streitkräfte mit viel Werbung in den sozialen Netzwerken; auf Youtube dürfen die Jungs wohl ihre Videos ganz auf ihren Geschmack schneiden:
(Direktlink: https://youtu.be/9kLGQupXZV4)

Auf der Facebook-Seite der US-Botschaft in Tallinn wird der estnische Teil des Road Trips noch mal erläutert:

2d Cavalry Regiment’s Iron Troop is hitting the road on Saturday and embarking on a Dragoon Ride. On March 21, Iron Troop finishes its training rotation at Tapa Military base and will start driving back to their home base in Germany. On its way, American soldiers will make stops in Paide, Türi and Pärnu in order to meet with the local Estonians and show their weaponry and equipment. „We look forward to this event, because it allows us to demonstrate our security commitment to our NATO allies, it is also a good way to show our capability in independent operations,“ said the 2nd Cavalry company commander Captain James Gibbs. The weaponry and equipment exhibitions will start on Saturday at 9:00 AM in front of Türi Cultural Center, at 9:00 AM next to Paide Cultural Center, and at 12:00 PM on the square in front of Pärnu Endla Theater. Pärnu exhibition will also feature Estonian Defense League weaponry and equipment and soldier soup will be served. The events in Türi and Paide will both last for two hours, the one in Pärnu for four hours. Afterwards, they will meet up with other units training in the region through Operation Atlantic Resolve and drive to Germany together. Safe travels!

Die Idee zu dieser Aktion kam vom kommandierenden General der U.S. Army Europe, Generalleutnant Ben Hodges, wie die Army Times berichtet. Und:

Hodges envisions the soldiers and their Strykers will travel for half a day at a time before stopping at the nearest village or town, giving them time to interact with the local population.
„I envision kids crawling over those vehicles, sort of a public awareness kind of thing as well,“ he said.
Operation Dragoon Ride also will test the Army’s ability to freely move from one country to another, he said.

Konstante Updates gibt’s beim Twitter-Acccount der Operation Atlantic Resolve.

 

42 Gedanken zu „Exercise Watch: ‚Dragoon Ride‘ hat begonnen

  1. Wie kommt es, dass die durch Weißrussland fahren dürfen?
    Oder ist die Wegführung am Anfang des Videos nur etwas ungenau gezeichnet?

  2. [Was man alles so hier in die Kommentare gespült bekommt. Mit russischer Mailadresse als Absender… interessant. T.W.]

    Deine Zensur ist erbärmlich Wiegold.
    Genau wie die transatlantische Wärmestube , zudem dieser Blog verkommen ist.
    Naja, Mitläufer, mach´s mit deinem Gewissen aus.

  3. Gute Frage. Auf den ersten Anschein ein Abstecher durch den Nationalpark nach Weißrußland rein durch Grodno und dann die M6 nach Polen weiter.
    Oder von Vilnius die E85 nach Lida und dann auf der M6 weiter.
    Lukaschenko wäre der Typ, der sowas erlaubt, nur um Putin gegenüber seine Eigenständigkeit zu beweisen und eigene Aufklärung an der Strecke zu postieren.
    Sind immerhin Stryker-Einheiten.
    Andererseits könnte die gemeinte Strecke auch von Alytus nach Augustow führen.

  4. Zum dritten Tweet: Was muss ich mir denn unter „resupply“ mit Jets und Helikoptern vorstellen? Welche Versorgungsgüter werden da eingeflogen?

  5. Wie hält es dieser Verband während des Marsches mit der Flugabwehr? Avenger? Hoffen auf die Air Force oder kein Übungsbestandteil?

  6. „Wie kommt es, dass die durch Weißrussland fahren dürfen?
    Oder ist die Wegführung am Anfang des Videos nur etwas ungenau gezeichnet?“

    nicht das sie noch den falschen OPLAN ausgepackt haben.

    grobe stoßrichtung Ost-Süd-Ost…. ;-)

  7. Zum Glück hat man sich wohl aus Gründen der PC dazu entschieden den „Iron Troop“ auf Twitter zu präsentieren.
    Einer der beiden anderen infantry troops der 3rd Squadron trägt den schönen Namen „Killer Troop“….

    Auch irgendwo traurig, dass die Bw etwas auch nur im Ansatz vergleichbares im eigenen Land nicht durchführen könnte ohne einen Aufschrei der Öffentlichkeit und Teilen des Parlaments zu riskieren.
    “I envision kids crawling over those vehicles, sort of a public awareness kind of thing as well,”

    Könnte sich das jemand hierzulande vorstellen? Kinder? Auf Radpanzern?

  8. Ich finde das sehr Interessant wie die pro USA sind

    Bei uns ist die USA das Böse in allen Medien

  9. Die dortige Bevölkerung dürfte (mit Ausnahmen) unabhängig von den USA eher pro „sieht-nicht-russisch-aus“ sein.

  10. Sehr gute Frage Schorsch52.
    Wie steht es mit FlugAbW bei Ultraschall Readiness Force Marienberger Jäger?

  11. @abc: Ein weiterer von den speziellen Spezies mit kurzem Nick, noch dazu jovial und auch proletenhaft und sich gar nicht bewußt, wofür der schwere Vorwurf „Mitläufer“ in militärischen Kreisen nach 1945 stand.

    Und genau wegen solchen, wie den Ihrigen hat @T.W. keinerlei „Zensur“ notwendig. Das Schild „Trolle, Provokateure und Beleidiger unerwünscht“ an der Haustüre ist keine Zensur, sondern Teil der Hausordnung!

  12. Nachtrag: Der Satz „Naja, Mitläufer, mach´s mit deinem Gewissen aus.“ Ist „Du-Form“ und scheint sich im Gesamt-Kontext auf @T.W. zu beziehen. Absolute Unverschähmtheit! Wäre doch schön, wenn @abc etwas mehr über seine persönliche Herkunft samt fachlicher Qualifkation hier „zensurfrei“ schreiben würde, dann könnte man diesen auch besser einordnen?

  13. @Patrick S.:
    Im Englischen bedeutet crawling zwar krabbeln, aber „to crawl with something“ bedeutet „wimmeln vor“, und ich vermute, Hodges hat das eher im Sinne von Kindern, die neugierig alles anschauen, gemeint.

    Das kann ich mir auch in Deutschland gut vorstellen, solange sich das Angebot nicht speziell an Kinder richtet und allgemein eher beiläufig ist.

  14. @abc: Abc sie scheinen AG nicht wirklich zu kennen. In den Ukraine-Threads schreiben viele pro russische oder contra ukrainische User hier!

    Und zensiert werden hier auch nur Troll Kommentare.

    Wir haben hier auch generelle BW-Kritiker und die meisten sind hier zwar pro BW, aber doch viele so kritisch gegenüber den realen BW-Strukturen und der realen BW-Führung, das andere User dies schon für defätistisch halten.

    Hier ist jede Art von sachlicher sicherheitspolitischer Meinung erlaubt, so daß ich ihrem Zensur-Vorwurf oder von transatlantischer Wärmestube nicht zustimmen kann.

  15. @Patrick S., Nachtrag:

    Beispiel von 2008: „Zum ersten Mal seit dem 11. September 2001 öffnete die Wiesbaden US Army Garrison (USAG) seine Tore für die Öffentlichkeit. Etwa 50.000 Besucher aus ganz Deutschland kamen und genossen den Tag. Die Veranstaltung war eine von Vielen, die zum Gedenken an die Berliner Luftbrücke vor 60 Jahren stattfanden.“
    http://german.frankfurt.usconsulate.gov/openhouse_wiesbaden.html

    50.000 Besucher bei einer Veranstaltung der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland.

    Deutschland ist eher ein Land für „Tag der offenen Tür“ als für „Militärparade“, aber wenn man „die Deutschen“ einlädt, dann kommt durchaus jemand, auch mit Kindern, und auch (aber nicht nur) Militärgerät anschauen.

  16. Die VHJTF packt jetzt schon, damit sie bei der Alarmierung in der Osterwoche die NTM von 5 Tagen sicherstellen wird.

  17. /Ironie an

    @abc | 21. März 2015 – 22:08 (mit russischer Email-Absenderadresse)

    Wenn Herr Wiegold weiterhin – sei es auch nur mittelbar – über die Perzeption der USA als Freiheitsgarant in den mittelosteuropäischen Ländern berichtet, gibt es dann demnächst „Grüße“ an ihn von @fsb? ;-) Aber nein, der Militärattachéstab der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin ist Herrn Wiegold ja wohlgesonnen, siehe http://augengeradeaus.net/2014/09/bestechung-bei-augen-geradeaus/.

    /Ironie aus

    (Bitterer) Scherz beiseite, hier drängt sich mir der Gedanke auf, daß der russische Regierungsapparat gegenüber Herrn Wiegold „Zuckerbrot und Peitsche“ anwendet nach dem Motto: je nach Themensetzung und Formulierung können wir nett sein oder halt sanktionieren – sei es auch (vorerst?) „nur“ mit zersetzenden Kommentaren, die überdies Filterarbeit für Herrn Wiegold als Blogger verursachen. Ich fürchte, hier wird Herr Wiegold gegen seinen Willen in einen Infowar hineingezogen …

  18. Immerhin wird ihm nicht mit nuklearem Targeting gedroht… (Google: SpOn „Russland droht Dänemark mit Atomraketen“)

  19. @O&A

    Irrtum. In diesem Infowar stecken wir alle schon längst drin. Ich ich würde das nicht auf einen Regierungsapparat bzw. offizielle Stellen beschränken – mir scheint, inoffiziell läuft da viel mehr. Aber gut, die Filterarbeit gehört für einen Blogbetreiber ohnehin dazu ;-)

  20. Das Aufrechterhalten mindestens eines Volontärsniveau in den Kommentaren nehme ich wohlwollend zur Kenntnis.

    And now something completely different, ein Beitrag eines russischen Kommentatoren unter russischer Adresse und Namen wird von mir weit höher gewertet als die seit Jahren marodierenden bezahlten Trollhorden (siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/Putins-Trolle-posten-angeblich-in-Zwoelf-Stunden-Schichten-2581836.html) – man kann ja kaum noch ein Halloweenfoto auf Twitter posten ohne dass man 500 Pro-Putin-Copypasta bekommt. Das vergiftet jegliche Diskussion.

  21. T.Wiegold | 22. März 2015 – 12:17
    „Irrtum. In diesem Infowar stecken wir alle schon längst drin. Ich ich würde das nicht auf einen Regierungsapparat bzw. offizielle Stellen beschränken – mir scheint, inoffiziell läuft da viel mehr“

    vielleicht interessiert noch mehr Leser, was denn hinter den Kulissen eines Blogs so als „Infowar“ läuft? Wäre das vielleicht mal einen eigenen Bericht wert?

  22. Nochmal zu Weißrussland- der US-Soldat im Video spricht ja alle Länder der Wegstrecke an – Belarussia ist nicht dabei. Ein Fall von US-typischer Schwäche in europäischer Geografie? Oder waren die tatsächlich im Nationalpark von wegen „Route mit touristischen Highlights“?

  23. Oops. Ich hab‘ gerade aus Versehen einen Kommentar von Wat&C gelöscht – war nicht beabsichtigt, sorry (obwohl der Link darin uns nicht soo weiter bringt…)

    Und ich weiß, ich hab’s selbst provoziert, aber ob wir dennoch vom Thema Trolle ja oder nein oder wie wegkommen könnten? Und ich würd‘ das Thema selbst hier gerne nicht weiter auswalzen, sondern on topic bleiben..

  24. Da es hier ja um die öffentliche Wahrnehmung von solchen Übungen geht und dies auch immer zwingend im Zusammenhang mit Social-Media zu betrachten ist, kann man sagen: die USA machen hier wohl sehr viel, sehr richtig. Die Manöver werden auf einem Niveau kommuniziert das tatsächlich Vertrauen bilden kann. Und leisten damit wichtiges Kompensationsvolumen in Bezug auf Operation Besenstiehl.

    Dazu sind aber nicht zwangsläufig 600 Mrd. US$ notwendig.

    Auch andere Beteiligte können wenigstens Ihren starken Willen glaubhaft vermitteln. Und leisten dadurch wahrhaft großes, um insbesondere den ersten Phasen einer nicht Linearen Aggression wirksam entgenzusteuern.

    Ein Beispiel hierfür ist Norwegen;
    https://forsvaret.no/jointviking

    Insgesamt scheinen die Skandinavier eine wesentlich gefestigteres Verhältnis zu Ihrer eigenen militärischen Öffentlichkeitsarbeit zu haben. Trotz eines starken linken Mainstreams in deren Gesellschaften.

    Es währe an der Zeit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit die Fähigkeiten dieser Nationen, sozusagen als Rahmennationen für Social Media, in Multinationalen Kooperationen auch für die Bundesrepublik zugänglich zu machen.
    Oder noch einfacher man klopft bei der nächsten Vergabe von Medienarbeiten mal bei den entsprechenden Medienhäusern direkt an, anstatt die anscheinend Unfähigen Haus- u. Hoflieferanten weiter zu protegieren.

    Dazu lohnt auch ein aktueller Blick in den Bendler Blog, von Sascha Stoltenow.

  25. @ Frank

    Politisch linker Einschlag heißt gerade in Norwegen eben nicht den Verzicht auf Patriotismus – wobei z.B. aus Schweden diesbezüglich bereits des Öfteren der Hinweis kam, dass man im Nachbarland schon fast von Nationalismus sprechen müsste. Allerdings sind sich Schweden und Norweger nicht nur im Eishockey nicht ganz grün…

    Die skandinavischen Länder sind allesamt sehr gefestigt und betrachten ihre Streitkräfte als wertvolles Instrument und Sicherheitsgarant nationaler Souveränität.

    Bezüglich der derzeit laufenden Verlegeübung nebst Öffentlichkeitsarbeit denke ich auch, dass die Amerikaner vieles richtig machen – z.B. können sie bei ihrer Tour „über die Dörfer“ eben auch den vielzitierten Average Joe erreichen und für sich gewinnen. Deswegen läuft ja die Gegenpropaganda auch auf Hochtouren, da man diesen Prozess der Meinungsbildung für den Moment zu verlieren droht.

  26. Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Die US Army verbindet eine freedom of movement Übung mit reassurance-PR.
    Das kann man noch nicht mal als Dragonersäbelrasseln verstehen in der gegenwärtigen „Großwetterlage“.

  27. @ Ein Leser

    Die Bedeutung von „crawling“ ist mir durchaus bekannt. Nur ist eben klar, dass sich das interessierte Auseinandersetzen mit der Technologie gerade bei kleinen Jungen nicht auf das bloße, neugierige Umkreisen reduziert.
    Von daher war die Sache mit Kindern auf Radpanzern eher bildlich gemeint.

    Mit Sicherheit ist Interesse in der Bevölkerung vorhanden. Aber gerade hierzulande finden Sie eben alle Reaktionen (von Seiten derer, die derartige Veranstaltungen nicht besuchen) von „ist interessant“ über „im Prinzip schon Rekrutierunsgversuche“ bis „Verharmlosung von Kriegsmaterial“.
    Dass Menschen die Tage der offenen Tür und dergleichen besuchen, sich eher fachlich, sachlich und auch differenziert mit der Thematik auseinandersetzen ist klar. Nur müssen Sie in D eben auch immer mit ideologisch motivierten Reaktionen von diversen Seiten rechnen, wobei einige Medienvertreter und MdBs leider mit einstimmen.

    Die Unvoreingenommenen sind eben eher leise und werden in der allgemeinen Diskussion sehr viel schwächer wahrgenommen als ihre Zahl vermuten ließe.

  28. Ein Blick nach Skandinavien ist auch aus meiner Sicht immer sehr lehrreich. Insbesondere die Norweger und Dänen zeigen wie man sich mit seinen Streitkräften positionieren kann. Der Unterschied ist weniger das Geld, sondern die Einstellung zum Auftrag.
    Die Führung ist da oftmals deutlich „handfester“.

    Man schaue sich allein die Beiträge von NOR und DNK im Irak und ehemals in AFG an.

    Auch wenn natürlich dort auch nicht alles grün ist.

    Deutschland als „Anlehnungsmacht“ kann von NOR, DNK und NL sehr viel lernen. Diese Internationalisierung scheint mir die letzte Hoffnung zu sein. Bei der DSK gibt es da schon sehr positive Anzeichen.

  29. @T.Wiegold: RT Deutsch muss entweder Ihren Kommentar zum „Drachenritt“ und den fehlenden Englischkenntnissen in AG gelesen haben oder es kann dort doch noch jemand Englisch, jedenfalls ist heute richtigerweise von Dragonerritt die Rede und nicht mehr von Drachenritt!

    Die Political Correctness in Deutschland kennt RT Deutsch noch nicht, sonst hätten diese sich aufgeregt, wie einem kleinen Jungen in deren Video ein Maschinengewehr gezeigt und erklärt wird und der Junge dieses anfassen darf durch einen US-Soldaten. Wenn sowas bei der BW passiert, dann gibt es doch gleich immer einen Aufstand gewisser Kreise, das Kinder zum Militär verführt werden sollen usw..

  30. @Closius: Nicht nur gibt es einen Aufstand bestimmter Kreise, nein die BW zeichnet sich hinsichtlich dieser Thematik auch mal wieder durch völlige Selbstenteierung aus. Es gibt ein VMBl Blatt das es ausdrücklich verbietet Minderjährigen Waffen oder Waffensysteme in die Hand zu geben, bzw. betreten zu ermöglichen.
    Ein schwachsinnige Vorschrift, schließlich ist dies normalerweise maximalerweise bei einem Tag der offenen Tür möglich, also bei einer Veranstaltung wo Eltern Ihre Kinder selber in die Kaserne bringen. Drei mal darf man raten, wie man zukünftigen Nachwuchs am besten Begeistern kann, richtig durch Panzer und Handwaffen. Aber das ist ja zu wenig Krankenpfleger.

  31. @Ghost Bear: Waffen sind böse, Rüstungsexporte sind böse, Soldaten tragen Waffen, also sind Soldaten böse….;)!

    Ich verstehe alle Kinder, die sich für die amerikanischen Panzer interessieren auf den Fotos und Videos des Dragonerritts.

    In meiner Jugend war es noch normal sich alle Panzer anzuschauen, alle Kampfflugzeuge zu kennen und viele Kampfflugzeuge als Modell zu besitzen oder Kartenspiele mit Panzer, Flugzeugen und Kriegsschiffen zu besitzen(weiß gar nicht ob es diese Kartenspiele noch gibt?).

    Die Bundeswehr steht nicht zu ihren Waffen und die Eltern die gegen Waffen schreien haben von Kindern bzw. Jungs keine Ahnung! Ich halte es für normal, wenn sich Jungs für Kriegswaffen interessieren und begeistern.

    Es wird keiner Soldat, nur weil ihm beim Tag der offenen Tür der Bundeswehr mal Waffen vorgeführt werden oder er damit schießen dürfte(wenn die BW mehr Rückrad hätte) und Kindern kann man auch Luftgewehre zum schießen geben, aber nicht selbst enteiern!

  32. 2000 km Rückverlegung ist eine Übung für sich…..noch dazu ausschliesslich kyrilische Schriftzeichen auf den Strassenschildern…..der Sarge der den Weg vorgibt, hat momentan wohl sehr viel Stress….andererseits hat er zumindest GPS. Mag die Übung 100-mal vorher geprobt sein, irgendeiner verfährt sich immer. Und dann fahren alle anderen im nach.

  33. Redy29?
    Weder führt die Strecke durch Belarus noch liegen mehrheitlich kyrillische Schilder vor. Alles mit lateinischen Buchstaben versehen. Allerdings gibt es in Litauen, zwischen Kaliningrad und Belarus, zweisprachige Wegweiser. Hier nicht links oder rechts, sondern getreu dem Motto, einfach (augen)geradeaus fahren ;-)

  34. Ich verstehe ehlich gesagt die ganze aufregung nicht. Dass sind leichte Radpanzer mit ein paar LKW die hinterher fahren, mehr nicht. Das machen deutsche Fuhrunternehmer jeden tag.

  35. Also, es ist schon mehr, als dass nur ein paar Pz und Fz – mit Deckung aus der Luft – von A nach B fahren. Mit verhältnismäßig wenigen Mitteln, unterstützt durch social media-PR, wird signalisiert: Ihr könnt Euch auf uns verlassen. Und Richtung Russland: Passt auf, was Ihr tut. Man kann kaum erfassen, was das mit dem Image der USA im Baltikum macht. Dass keine Pz/Fz mit Y-Nummer dabei sind, ist dann auch ein Signal. Statt dessen regt man sich in Berlin über den SACEUR auf. Bündnissolidarität auf Deutsch.

  36. Tja, zu meiner Kindheit könnte man noch in eine M109 steigen oder ein Mg3 halten ohne das man in die Kaserne musste.
    Leopard 2 Panzer standen auf den Höfen im Dorf verteilt…
    Frisches Brot vom Bäcker wurde gegen Hardkekse, Taschenlampe und Feldflasche der Amerikaner getauscht…

  37. @Schorsch52: interessiert mich auch!

    Genauso die Route auf deutscher Seite.
    Würde mir die Rückkehr gerne ansehen!.

    Danke für Feedback!

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