Und wieder Notbetrieb… Ausweichgefechtsstand läuft parallel

Update 10. Oktober: Es ist leider sogar noch ein bisschen schlimmer geworden, der Webhoster hat ein paar Veränderungen vorgenommen, die so, sagen wir mal, nicht wirklich kommuniziert waren… deshalb haben einige letzte Nacht auch kryptische Datei-download-Fenster gesehen.

Kurz und klein: Ein Umzug zu einem anderen Webhoster ist dringendst angeraten und eingeleitet, geht aber nicht von heute auf morgen. Ich kann nur um Nachsicht für die Probleme bitten und auf den Ausweichgefechtsstand verweisen, wenn hier nichts geht.

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Es wird, leider, noch nicht besser: Vorhin ging der Server von augengeradeaus.net mal wieder in die Knie – hat mich da wieder jemand verlinkt?

Jedenfalls: Ich habe den Ausweichgefechtsstand unter augengeradeaus.wordpress.com aktiviert und werde in der nächsten Zeit beide Seiten parallel fahren.

Zeitweise betrifft der Ausfall leider nicht nur die Webseite, sondern auch meine E-Mails. Deshalb bitte merken oder besser einen kleinen Zettel neben den Rechner legen:

Wenn Augen geradeaus! streikt:

augengeradeaus.wordpress.com

e-mail augengeradeaus at gmx punkt net

… und hoffen, dass sich die Ausfälle in Grenzen halten.

Langfristig wird es sich hoffentlich bessern: innerhalb der nächsten zwei Wochen werde ich umziehen, und die dann deutlich größeren Kapazitäten fangen diese plötzlichen Zugriffe hoffentlich besser ab. Ich gebe zu: zu viele Leser auf einmal ist ein Luxusproblem. Aber auch das ist ein Problem.

An dieser Stelle: ganz herzlichen Dank an die vielen Leserinnen und Leser, die in den vergangenen Tagen mit freiwilligen Zuwendungen die jetzt auf mich zukommenden Technik-Kosten erträglicher gemacht haben. Ich finde es Wahnsinn, wie viel Unterstützung ich erfahren habe. Und das Geld wird gut angelegt – in einer hoffentlich störungsfreien Seite.

 

DroneWatch: Bewaffnungsfähige Drohnen? Bitte nicht so schnell

Reaper-Symbolbild

Etwas mehr als ein Vierteljahr ist es her, da hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ihre Haltung zu – auch bewaffneten – neuen Drohnen für die Bundeswehr festgelegt. In einer Rede vor dem Bundestag und zuvor schon in einem Zeitungsinterview kündigte die Ministerin an, die Bundeswehr solle grundsätzlich über Drohnen mittlerer Größe und Reichweite verfügen, die so genannte MALE (Medium Altitude, Long Endurance)-Klasse. Und bei Bedarf auch mit Bewaffnung. Vielleicht könnten die sogar geleast werden:

Der ISAF-Kampfeinsatz in Afghanistan geht zu Ende. Dort haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, eine Drohne zu leasen. Die ist jeden Tag im Einsatz gewesen, wohlgemerkt als reine Aufklärungsdrohne. Eine solche Lösung hat sich bewährt. Sie hat den Vorteil, dass man hierzulande keine eigene Zulassung braucht. Wir könnten jederzeit flexibel darauf reagieren, was künftige Einsätze von uns verlangen. Und da die neueren Modelle ohnehin bewaffnungsfähig sind, stünde uns damit künftig nicht nur die dringend benötigte Aufklärungsdrohne zur Verfügung. Für den heute noch nicht absehbaren Fall eines erneuten Kampfeinsatzes hätte das Parlament die Option, mit dem Mandat und auf den konkreten Fall bezogen auch die Frage der Bewaffnung der Drohne zum Schutz der entsandten Truppen zu entscheiden.

Nun, so denkt sich der Laie, wird doch wohl im Mininisterium, in der Luftwaffe und im Bundesamt für Ausrüstung, IT und Nutzung der Bundeswehr die Arbeit losgegangen sein. Vielleicht gibt’s sogar schon konkrete Pläne, welches Modell – faktisch stehen ja nur die US-Drohne Predator B/Reaper und die israelische Heron TP-Drohne zur Auswahl.

Das scheint nicht so zu sein. weiterlesen

ISIS-Sammler: Kobane und anderswo

Im Kampf gegen die islamistischen ISIS-Terrormilizen im Nordirak und in Syrien richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit derzeit auf die erbitterten Auseinandersetzungen in der syrischen Stadt Kobane nahe der türkischen Grenze. Die Luftangriffe der US-geführten Koalition werden aber auch an anderen Orten fortgesetzt. Die Lage entwickelt sich ständig weiter; hier ein erneuter Versuch, die eingehenden Informationen zu sammeln:

Der neue NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist heute zu Besuch im NATO-Mitgliedsland Türkei; und die Türkei steht international unter dem Druck, auf die Vorgänge kurz hinter ihrer Grenze zu reagieren. Allerdings sieht die türkische Regierung das nicht alleine als ihre Aufgabe an, wie unter anderem die BBC berichtet:

Turkey’s foreign minister says it cannot be expected to lead a ground operation against Islamic State (IS) militants in Syria on its own.
Mevlut Cavusoglu also called for the creation of a no-fly zone over its border with Syria after talks in Ankara with new Nato chief Jens Stoltenberg.

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