Bundeswehr will auf Twitter aktiv werden

bundeswehrinfo_twitter

Den offiziellen Twitter-Account der Bundeswehr gibt es ja schon eine ganze Weile – bislang hieß er BundeswehrRSS und war nur ein Automat (im Jargon: ein Bot), der mehr oder weniger schnell und zuverlässig (eher weniger) neue Inhalte von Bundeswehr-Webseiten auf diesen Twitter-Account schaufelte (die Idee müssen die doch irgendwoher gehabt haben).

Jetzt sollen da auch Inhalte dazu kommen – mit anderen Worten: Die Bundeswehr will jetzt selbst twittern und diesen Dienst nicht nur als Link-Verbreiter nutzen. Zunächst mal ist der Account in bundeswehrInfo umbenannt worden. Und jetzt bin ich auf die aktiven Inhalte gespannt.

(Das ist übrigens ein deutlicher Kurswechsel. Bislang galt doch so was wie Twitter brauchen wir nicht – irgendwo gab’s doch auch eine offizielle Aussage dieser Art…)

Nachtrag: Das aktive Twittern wird zunächst wohl, nun, sehr punktuell bleiben. Zum Beispiel beim Tag der offenen Tür des Verteidigungsministeriums am kommenden Wochenende.

6 Gedanken zu „Bundeswehr will auf Twitter aktiv werden

  1. Tweet-Zeit 11:30 PM – 18 Aug 13? Also fast um Mitternacht auf einen Sonntag. Geht vielversprechend los, das aktive Posten :-)

  2. Es stellt sich die Frage, was mit dem Twitter-Namen @bundeswehr los ist: Wenn man den aufruft, erhält man die Nachricht, dass der betreffende Account „suspended“ ist. Evtl. steht der Name ja bald zur Verfügung.

  3. @ TW
    Richtig – vor einigen Monaten erschien eine Leitlinie zum Umgang mit Social Media.
    Zielrichtung hierbei war, dass nicht jeder dienstliche Details auf allen „Kanälen“ rausposaunt!!

  4. Ist das jener Dienst, bei dem jedermann IKEA-like ungefragt geduzt wird?

    Das Hauptproblem bei der „Informationsarbeit“ der Bw (schon dieses Wortungeheuer sagt uns einiges) ist, dass sie nicht von Profis gemacht wird, sondern von Laufbahn-Soldaten, nach dem Motto: heute Zugführer, morgen social media Fw – oder Offz. Dazu noch die Häkchen-Methode (gefühlte 423 Ebenen müssen jeden Mist mitzeichnen), sich widersprechende Weisungen, Zusatzbefehle – und schon ist der Informationsquark fertig…

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