25 Gedanken zu „De Maizière in Mali

  1. Bei dieser Art Low Couture Ist schon die frage ob man den Auftritt der sogenannten Volksvertreter in Mali nicht als Affront begreift. Im vergleich zum auftritt anderer nationen (frankreich) fällt dieser GammelProletenlook schon sehr negativ auf

  2. @Wacaffe: ich hätte mir selbst diesen Kommentar verkniffen. aber scheinbar bin ich nicht alleine mit der An“sucht“, dass ein IBUK sich wenigstens nicht schneiderlos kleiden sollte bei solch einem Auftritt.
    @T.W. sorry 4 OT

  3. O Schreck. Wie unpassend angezogen. Was will den „Tropenlily“ da mit dem Smartphone in der Mitte? Ist das ein Toruristenausflug?

  4. Ach, ich hätte es ja ahnen können ;-)

    (Ich trage in solchen Ländern auch immer einen Tilley hat…)

  5. Wie, waren von den 1000 ans BMZ „gesponsorte“ Niebel-Käppi-Kopien keine mehr für Herrn Wiegold und Herrn de Maizière über? So eine Schande für Deutschland… ;)
    Und dabei hat der Herr Niebel doch extra beim Otto-Katalog anfragen lassen, dass seine Käppi-Kopien dort dem deutschen Volk angeboten werden…

  6. Naja, mir ging es auch eher um MdB aka. „Malle It-Boy“ Schäfer. Wahrscheinlich systemdissident gemeint ;)

  7. T.Wiegold | 19. März 2013 – 0:00

    Nix Käppi, da bin ich nicht der Typ für (Juli 2012 in Afghanistan)

    Anderes Brillenmodell und die Verwechslungsgefahr wäre da…
    Sie sollten mal prüfen, ob da ab Herbst nicht ein Ministerposten vakant wird. ;-)
    (Nein, ich wünsche T.W. nicht auf diese Weise die „Pest“ an den Hals!)

  8. Nicht nur die Frage was unser Minister da will, sondern auch die Frage was die EU Ausbildungsmission da soll, scheint mir von gewissem Interesse. 15 Monate? Was soll denn das Ergebnis sein? Wenn man mal in der Geschichte unserer Armee kramt, stellt man fest, dass wir über Jahrzehnte „Militärische Ausbildungshilfe“ geleistet haben. Das hat zwar einerseits zu einer guten Reputation der Deutschen in Mali geführt, aber was hat es sonst gebracht?

  9. > Nicht nur die Frage was unser Minister da will, sondern auch die Frage was die EU Ausbildungsmission da soll, scheint mir von gewissem Interesse. 15 Monate?

    Das ist nur ein Upgradekurs in EU-Recht. Schließlich müssen die ja auch mal lernen was eine klimaneutrale Kampfhandlung ist und das man keine Glühlampen mehr verwendet.

    SCNR

  10. @moi
    Es gibt zwei grundsätzliche Ansätze:
    1. Den der menschlichen Sicherheit oder auch Bürgersicherheit.
    2. Den der staatlichen Sicherheit bzw. Stabilisierung.
    Die beiden Prinzipien – die ich aber nicht mehr ganz trennscharf zuordnen würde, da sie sich zunehmend vermischen – sind die Vernetzte Sicherheit und die Zivile Krisenprävention. Tendenziell wird das BMZ sich zu Punkt 1 hingezogen fühlen, während die BMVg u.(theoretisch auch) BMI direkt erst einmal Aufbauhilfe im Sinne Punkt 2 leisten, um mittelbar Punkt 1 zu unterstützen.
    Die Bundeswehr leistet dort einen Beitrag im Gesamtkontext und ich schätze unser Minister will sich dort halt ein Lagebild verschaffen. Herr Niebel war ja auch schon da und hat sich sicher in seinem Bereich informiert.
    Was ist das gewollte Ziel aus meiner Sicht: Ein Mali, dass weder für sich selbst und seine Bürger noch seine Nachbarn eine Gefahr darstellt. Das da ein paar Ausbilder – selbst wenn man das multinationale Kontingent betrachtet – im Verhältnis nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, dürfte jedem klar sein. Als spannend empfinde ich – wie immer – die Fragestellung, wer sich dort überhaupt engagiert. AA, BMZ u. BMVg stehen bereits fest. Polizeiausbildung, Justiz, Verwaltung, echte Wirtschaftshilfe/Wirtschaftsinvestitionen jenseits der Entwicklungshilfe – die bekannten Lücken werden wohl wieder klaffen, es sei den Frankreich lässt sich da was einfallen…

  11. @Stefan H.
    Wenn ihren Punkt 1 und 2 mit den dazu gehörigen Erklärungen zum Maßstab nimmt, könnten wir Ausbildungsmissionen in alle afrikanischen Staaten, vielleicht mit Ausnahme Südafrika, schicken. Damit hätten wir aber eben nur Afrika beglückt. Sicherlich wird die Entwicklung in Mali, seitens der Bundeswehr, unter Beobachtung gestanden haben. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, wieder mal hingetrieben oder hingezogen worden zu sein. Im Land herrscht Krieg und wenn dieser nahezu rum ist erklären wir, wie man das eigentlich richtig macht. Kaum 12 jahre später überlegen wir, wie wir gesichtswahrend den Rückzug organisieren. Die Kernfrage ist und bleibt unbeantwortet.

  12. Achtung Ironie ;)

    15 Monate sind doch 5 GAs

    Bei einem landesüblichen Faktor von 8 Rekruten pro Ausbilder haben wir 640 Soldaten pro Ausbildungsgang. Mal 5 = 3200.

    Tadaaa das ist in etwa der franz. Anteil der Operation Serval und somit können die malischen Streitkräfte das in 15 Monaten selbermachen.
    So macht man das!
    Ich wette das hat mal einer so durchgerechnet :D

  13. wieso OT?
    schade – der deutsche bewegt sich heute noch in afrika auf wilhelminischem niveau
    schade – auch der ibuk hätte sich besser informieren können
    denn – die malilnesen sind nicht dumm nur weil sie schwarz sind
    die sind sogar verdammt schlau
    (quelle: ich kenne persönlich einen baumlangen pechschwarzen malinesen mit dem ich schon auf engl, franz und russisch lange gespräche geführt habe…ein interkultureller hochgenuß!)
    schade,
    schade,
    schade!
    however
    semper fortis

  14. @BrausC
    Wir leisten auch in allen Staaten Entwicklungshilfe und bilden aus nahezu allen Staaten auch Multiplikatoren in Deutschland aus. Die Priorität steigt halt, wenn von dort aus Gefahr für unsere Lebensweise ausgeht. Somalia wurde auch durch die Piraten „interessanter“ für uns…

  15. mat the rat | 19. März 2013 – 10:17
    Ich kenne auch eine Person; kann trotzdem nicht die Welt erklären … schade

  16. @Wolfgang:

    Als jemand, der in Brüssel lebt, finde ich die Kritik an der EU angesichts der Lage der Union und der Eurozone etwas, nunja, unpassend. Auch wenn ich selbst auch hin und wieder zu beißender Ironie neige :-)

  17. Und dass TdM neben Politikern und mil. Führern zehn deutsche Soldaten in Freizeitklamotten besucht, naja, da fehlen einem die Worte. Wollen wir hoffen, dass keine Administratoren und Resis dabei sind…

  18. @Stefan H. – mit bestem Dank für die sachliche Erläuterung. Ich stelle meine Frage gerne erneut: was schafft die EU-Ausbildungsmission in 15 Monaten, was die Militärische Ausbildungshilfe der Bundeswehr in Jahren zuvor nicht erreichen konnte?

  19. @ Moi

    Da müssen Sie warten bis die passenden Powerpointfolien gelügt, äh angefertig wurden. Dann werden sie das auch verstehen, warum das auch wieder eine Erfolgsgeschichte wird/wurde.

  20. @moi

    Die beiden Programme lassen sich nicht direkt vergleichen, da beide unterschiedliche Zielsetzungen haben.

    Militärische Ausbildungshilfe bezieht sich i.d.R. auf Einzelpersonal, das an der deutschen Ausbildung teilnimmt. Also z.B. ein malischer OLt am deutschen Cheflehrgang oder ein chinesicher OTL am LGAI. Die Zielsetzung ist eher „diplomatisch“: gegenseitiges Kennelernen, Verständnis für die Führungskultur (insbesondere InFü), Multiplikatoren und Ansprechpartner, etc.

    Die EU-Ausbildungsmission ist klassische Truppenausbildung mit dem Ziel, die malischen Streitkräft dazu zu befähigen ihren Auftrag besser ausführen zu können. Hier gehtes halt um die Basics – Schießen (und Treffen), militärischer Brückenschlag, etc.pp.

  21. In o.g. Pressestament sieht man das ja sehr schön – der malische OTL wurde in Deutschland ausgebildet, jetzt unterstützt man die Ausbildung der Rekruten im Land selbst.

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