Under new Management: PRT Kundus

Der zivile Leiter des PRT Kundus, Helmut Landes (Foto: Bundeswehr/Steffen Maluche)

For the record: Das Provincial Reconstruction Team (PRT) Kundus in Nordafghanistan steht seit heute unter ziviler Leitung und wird vom AA-Diplomaten Helmut Landes geführt. Was natürlich erst mal nicht bedeutet, dass die Bundeswehr dort nicht mehr präsent wäre.

Aus Zeitgründen verweise ich zu den Einzelheiten auf bundeswehr.de: Kundus: Auswärtiges Amt übernimmt Leitung des PRT

8 Gedanken zu „Under new Management: PRT Kundus

  1. Ich wünsche Herrn Landes fortune bei der schwierigen Aufgabe … und mehr Stehvermögen als sein Counterpart in Fayzabad. Der war ja wohl schneller weg als die Bundeswehrsoldaten und hat einfach NULL output produziert….

  2. Für Herrn Landes ist das ja nichts neues. Er war ja vorher in feyzabad und und hat den Umstieg von Doppelspitze zu ziviler Oberleitung dort schon mitgemacht. ;)

  3. Die Frage die ich mir hierbei stelle ist: Läuft die bisherige Vorgehensweise darauf hinaus, das PATF beizubehalten in Kunduz, um den zukünftigen ITAAM- Auftrag mit leisten zu können oder erwägt man auch hier zugunsten der Reduzierung von 1100 Mann wichtige Fähigkeiten sowohl für das Partnering mit den Afghanen als auch für die Sicherung der eigenen zivilen wie auch militärischen Kräfte (SP Logistik) zu streichen.

  4. OT: ntv meldet eine neue Verteidigungskooperation von 5 EU-Staaten, darunter Deutschland. Gibt es da schon nähere Informationen?

  5. @Aloisius

    Wieviel deutsche Soldaten sind in Kunduz stationiert?
    Wie lief es in FEY ab?
    Wieviele Soldaten verbleiben dort?
    Ein Schelm ist wer dabei böses denkt. ;-)

  6. @Aloisius:
    Genau in den Kern des Problems.
    Was wollen wir bei ITAAM auf welcher Ebene der ANSF bis wann erreichen?

    Die Frage wird nicht gestellt. Aber ohne die Antwort kein Auswerten des Auftrages.
    Aber man plant ja nicht mal für die 3 denkbaren Optionen. Bürokratie, statt Führung – gerade in Uniformen mit Gold.

  7. Wir wollen Kräfte reduzieren und abziehen, das ist dann damit verbunden, dass auch was geschlossen wird und wir unser segensreiches Wirken dort nicht mehr durchführen. So ist es eben … aber es scheint eine erkleckliche Anzahl an Soldaten zu geben, die gar nicht genug von dem Einsatz dort bekommen können und am liebsten bis zum Sankt Nimmerleinstag dort bleiben wollen.

  8. @diba: Das Problem ist doch, dass WIR Hoffnung gesät haben und nun der Erfolgsgeschichte eines Abzugs geschuldet, schnell gehen. Wo sind die ordentlichen Lagebeurteilungen? Warum machen wir all das nicht, was uns über Jahrzente ausgebildet wurde? Alle Ampeln auf grün…das ist die Policy!!! Jetzt wo der erste Airbus in MeS gelandet ist, könnte man fast vermuten, dass Termez nur dafür da war, uns über Nacht alles Wissen per Magnet aus den Taschen zu ziehen. Nur so ist es zu erklären,dass
    wir uns hier so benehmen und handeln, wie wir es zu Hause nie machen würden.

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