Pilotenausbildung in den USA – große Überraschung?

Hab‘ ich da was verpasst oder falsch verstanden? Der Bericht der Ostsee-Zeitung, dass langfristig die Pilotenausbildung auf dem Eurofighter nach Holloman in New Mexico/USA verlegt wird, ist natürlich für die Heimatzeitung des Luftwaffenstandorts Laage ein Top-Thema. Aber es überrascht mich etwas, dass das auch – mit einem leicht verblüfften Unterton – in vielen anderen Medien aufgegriffen wird…

So weit ich weiss, war das für die Zukunft doch schon länger in der Planung (und es geht um den Zeithorizont ab 2017). Außerdem werden doch seit Jahren schon Luftwaffenpiloten in den USA ausgebildet, wenn auch bislang auf dem Tornado?

Archivbild vom Oktober 2009: Waffensystemmechaniker montieren auf der Mountain Home Air Force Base (Idaho/USA) eine Luft-Boden-Rakete HARM (High Speed Anti Radiation Missile). (Foto: Bundeswehr/Rott via flickr unter CC-NY-ND-Lizenz)

Nachtrag: Ich wusste doch, dass ich das schon mal gelesen hatte… Aus der hier auf Augen geradeaus! am 12. Juni eingestellten Realisierungsplanung Luftwaffe:

14. Im FlgAusbZLw am StO Holloman, USA wird die lehrgangsgebundene fliegerische Ausbildung für das WaSys TOR und frühestens ab 2017 für das WaSys EF durchgeführt. Dazu bleiben in HOLLOMAN AFB 14 KpfFlz TORstationiert; frühestens ab 2017 wird die lehrgangsgebundene Ausbildung mit dem EF aufgenommen. Im Zielbetrieb sind hierfür 24 KpfFlz EF vorgesehen.

25 Kommentare zu „Pilotenausbildung in den USA – große Überraschung?“

  • markus   |   09. September 2012 - 11:18

    die überraschung rührt wohl nur aus der unkenntnis über den aktuellen stand …

    für so emmissionsreiche Geschichten ist der umzug in weniger dicht besiedelte gebiete ja nur zu begrüßen.

  • whiskeyecho   |   09. September 2012 - 12:08

    Man muss aber auch sehen, dass der Verbleib der Pilotenausbildung in USA ein Zugeständnis an die Amerikaner ist. Es war wohl nicht opportun, den Standort dort zu schließen. Das tolle Flugwetter wird mit vielen Euros erkauft, die wir hier in good old Germany sinnvoller einsetzen könnten. Was für dieses Projekt gilt, gilt genauso für andere politisch motivierte Entscheidungen (Ende JaBoG 32, Erhalt des Flugplatzes Lechfeld, darus folgend Schließung StO KF). Anscheinend haben wir noch genügend Geld im EP 14.

  • Ben   |   09. September 2012 - 13:21

    Um die Diskussion um Holloman zu beenden, wäre doch das einfachste, die Tornado Ausbildung von Holloman nach Lechfeld zu verlegen. Und danach Holloman ganz zu schließen. In Lechfeld muss die Bw dann dafür sorgen, dass die Ausbildungskapazitäten an den wirklichen Langfrist Bedarf ausgerichtet werden. Nicht das teuer ausgebildete Piloten der Tornado weggenommen werden muss.

    Ich glaube kaum, dass Holloman ein großes Thema bei den Politikern in Berlin und Washington ist. In Berlin sind doch Lokalpolitik und Dienstpostenverteilung wichtiger. An den Erhalt von Holloman dürften vor allem die Politiker innerhalb der Luftwaffe und USAF Interesse haben.

  • Alex Müller   |   09. September 2012 - 13:39

    Weitergehende Fliegerische Ausbildung in Deutschland, z.B. aus Lechfeld heraus … Und in welchem Luftraum soll das stattfinden? Da ist nicht mehr soviel Platz, im deutschen Luftraum allgemein und über dem Süddeutschen im speziellen! Also bitte erst mit den Fakten vertraut machen.

  • TomTom   |   09. September 2012 - 13:51

    @Alex Müller:
    Eine Typenausbildung auf dem Muster Tornado in Holloman ist eine rein politische Entscheidung.
    Für die Grundausbildung bin ich ein großer Freund der Ausbildung im Ausland, ob jetzt Amerika oder woanders. Hier kann die nötige Kontinuität wetterbedingt deutlich besser gewährleistet werden an Standorten wie zB Pensacola oder Holloman.
    Aber für die Musterausbildung TOR oder EF gilt das nur sehr eingeschränkt.
    Hier scheinen die Kosten den Nutzen bei weitem zu übersteigen.
    Aber natürlich sind das sehr attraktive Dienstposten, deshalb rotieren ja auch häufig die immer gleichen Personen hin und her.
    Und auch der Stab (zivil und militärisch besetzt) nicht nur vor Ort sondern auch in den entsprechenden MillAtt-Stäben kann mit einem höheren Personalansatz natürlich ganz anders begründet und dotiert werden.
    Zumindest zwischen Wittmund und Laage gibt der Luftraum deutlich Platz her.
    In Süddeutschland ist es zugegebenermaßen eng, aber im Norden ist Platz reichlich vorhanden.

  • whiskeyecho   |   09. September 2012 - 14:01

    Naja, die Mär vom der immensen zunahme des Luftverkehrs bis 2020 im süddeutschen Raum mit den fehlenden Übungsräumen wurde ja auch den Südverbänden, inkl. der Aufgabe des StO KF, zur Begründung der Schließung „verkauft“. Die extrem rot eingefärbte PPT war schon der Knaller. Trotz allem wäre bei gutem Willen auf allen politischen Ebenen dieses Problem zu lösen.
    Holoman zu erhalten ist eine rein politische Entscheidung, nur eben nicht mit landespolitischem Hintergrund, sondern als Zugeständnis an die USA.

  • Ben   |   09. September 2012 - 15:59

    Die Tornados werden wohl auch bis 2025 immer weniger. Da besteht die Gefahr, dass die Luftwaffe, um den Standort Holloman auszulasten, die Ausbildungskapazität nicht eigenständig an den Bedarf anpasst. Das Problem der zu vielen Piloten haben ja andere.

  • TomTom   |   09. September 2012 - 16:46

    Die Luftwaffe hat noch nie den Bedarf angepasst, sondern schult (wie im übrigen Heer und Marine auch) lieber weiter wie zu Zeiten des Kalten Kriegs, ist ja auch viel sinnvoller, jemanden nach der Ausbildung auf einen nicht fliegenden Posten zu setzen als Ausbildungskapazitäten runter zu fahren.
    Auch für die Motivation tut das wahre Wunder.

  • Voodoo   |   09. September 2012 - 17:00

    Das ist in meinen Augen das Kernproblem – Ausbilden bis der Arzt kommt, obwohl der Bedarf gar nicht (mehr) vorhanden ist und zwar quer durch die Bank. Ich traf z.B. einen jungen OLt der Heeresflieger auf einem Lehrgang, der erzählte, dass tapfer weiter Bell Piloten ausgebildet werden, obwohl es a.) gar nicht mehr genug flugfähige Vögel davon gibt und b.) schon lange feststand, dass das Muster ausläuft… verstehen muss man das alles nicht mehr, aber Hauptsache die Herren in A15+ dürfen einmal im Jahr zur Scheinerhaltung :-)

  • chickenhawk   |   09. September 2012 - 18:09

    Wie machen das eigentlich die Luftwaffen in räumlich kleinen Staaten, die nicht der NATO angehören, z. B. Österreich und die Schweiz: Bilden die ihre (angehenden) Piloten auch in Übersee aus?

  • SchmidtM   |   10. September 2012 - 5:20

    Holloman, immer wieder ein Klassiker.
    Soviel an der Standortentscheidung Holloman auch zu kritisieren war und ist, so muss man doch der Ausbildungsrealität in Deutschland in die Augen schauen und dann ist Holloman schon interessant.
    Das fängt an bei den klimatischen Bedingungen an, die neben dem guten Flugwetter auch Bedingungen ähnlich sind, die in wahrscheinlichen zukünftigen Konfliktregionen anzutreffen sind. Das kann übrigens nicht nur für die Fliegerei genutzt werden.
    Tiefflugausbildung, über deren Nutzen man sich trefflich streiten kann, ist in Deutschland nicht mehr und in Holloman mit Einschränkungen möglich. Ausbildung und Stationierung eines UAV als Nachfolger Heron wäre einfach(Luftraum, etc.), da bereits durch die USAF zur Ausbildung MQ-9 genutzt. Ausbildung im modernen Luftkampf mit seinen hohen Reichweiten wird durch hohe splitranges (über 100NM) ermöglicht.
    Am signifikantesten sind jedoch die Möglichkeiten zum Luft-Boden Einsatz. Nicht mal weil sie dort außergewöhnlich gut sind, sonder weil sie in Deutschland so außerordentlich schlecht sind. Schießen mit der Bordkanone 27mm ist auf keinem deutschen Schießplatz möglich. Deci und Fliehors ermöglichen nur academic pattern. Scharfe Bombenabwürfe können nur in sehr engen Parametern, meist level mit einer vorgeschriebenen Anflugrichtung, geübt werden. Der Einsatz von LGB ist in Deutschland nicht möglich und wurde von der Truppe bisher in Europa nicht durchgeführt. Übungen außerhalb eines Schießplatzes mit FAC sind auf 20 Minuten beschränkt. (Alle Angaben nach meinem letzten Sachstand, lasse mich gerne Berichtigen). Das führt dazu dass eine Ausbildung, gerade im Bereich CAS, in Deutschland nicht, oder nur sehr unvollständig durchgeführt werden kann.
    Weitere, so in Europa nicht vorhandene, Trainingsmöglichkeiten können relativ einfach erreicht werden. Aufgrund der Dominanz amerikanischer „tactics and procedures“ in der NATO ist eine enge Anlehnung an diese unbedingt nötig. Eine frühere Stationierung von EF hätte eine tägliche Trainingsmöglichkeit mit und gegen F-22 ermöglicht, und vielleicht sogar die Amerikaner bewogen diese dort zu lassen. Die White Sands Missile Range ermöglicht es auch auf dem elektronischen Schlachtfeld einiges zu machen, z.B stören des GPS.

    Es gibt also einige Punkte die für Holloman, aber vor allem gegen Deutschland sprechen. Holloman aufzugeben macht nur Sinn, wenn ich mehr in Europa machen kann. Vor allem die Möglichkeiten in den weiter östlich gelegen Staaten wurde dabei bisher wenig beachtet.

  • Ben   |   10. September 2012 - 8:51

    Die EF Ausbildung wurde doch wegen den hohen Kosten erst nach Laage verlegt. Der anhaltene Spardruck dürfte eine erneute Verlegung der EF Ausbildung nach Holloman eher unrealistisch machen. Wenn man unbedingt Holloman behalten will, kann man das mit einer Zeitweisen Stationierung im Jahr erreichen, um da spezielle Dinge zu üben.

  • David Ermes   |   10. September 2012 - 19:48

    Naja…. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! In der OZ beschweren sich auch regelmäßig die Leute über Fluglärm und Militarisierung des Ostens…

  • Blick   |   11. September 2012 - 13:25

    Am Beispiel von SchmidtM wird die Desinformationskampagne deutlich.

    Jahrelang wurde in Cottesmore die TOR Grundschulung durchgeführt. Ohne Wx Probleme.
    Jahrelang wurde in Wittmund die F-4 Grundschulung durchgeführt. Ohne Wx Probleme.
    Jahrelang wurde in Laage die EF-2000 Grundschulung durchgeführt. Ohne Wx Probleme.
    Der Airspace über Norddeutschland/Nordsee ist riesig! Der kann locker mit Holloman mithalten (ist vielleicht sogar größer).ED-R 100/101A/101B/201N/201S/302A/302B/202 und dazu noch der CBA (Cross Border Airspace) mit den Niederländern zusammen. Dazu oben drüber die Upper Airspaces.
    Luft/Luft Schiessplatz D-41/44/46 vor der Haustür.
    Nordhorn Range/Meppen und Vlieland Bomb range für A/G. Ansonsten ab nach Deci, Sardinien.
    KHMN ist ein reines Politikum, was Unsummen verschlingt. EF-2000 nach Holloman: Das wird richtig teuer.
    Und schwupps, wenn man schon mal da ist, dann kann man ja auch die UAV-Ausbildung auf US-Systemen durchführen…ist ja alles so schön synergetisch.
    Hier wird versucht ein Pflock einzuschlagen, um gleich noch den Heron 1 Nachfolger an die USA zu vergeben. So bootet man den Heron TP aus.
    Was das alles mit smart defence und europäischer Zusammenarbeit zu tun haben soll? Nichts.

  • Blick   |   11. September 2012 - 13:42

    Und genau deshalb ist die Verwunderung (und teilweise auch der Aufschrei) so groß. Da verkündet Samstags mittags der Pressesprecher Luftwaffe (ein Major) mal so eben, dass man den EF-2000 nach KHMN holen will. Als wenn dass das normalste und logischste in Zeiten leerer Bw-Kassen ist.
    DESHALB wird es auch überregional aufgegriffen. Und DESHALB ist man auch „verblüfft“ – wobei das noch eine charmante Umschreibung der Emotionen ist. Ich empfehle auf FB die einschlägigen Foren (BO 41 und/oder VBSK).
    Zum Abschluss: Das bedeutet natürlich auch das Schliessen eines Standorts in D.

  • T.Wiegold   |   11. September 2012 - 14:14

    @Blick

    Denken Sie an die Laien wie mich, erklären Sie die Abkürzungen zumindest einmal… Ich weiß nicht, was in diesem Zusammenhang Wx bedeutet…

  • J. H.   |   11. September 2012 - 14:20

    @ Thomas
    Wx = Wetter

  • BausC   |   11. September 2012 - 14:30

    TX = Technik
    PX = Passagier

  • Ben   |   11. September 2012 - 16:38

    Das mit einen EF Standort in D schließen ist auch nicht so einfach. Wenn man Wittmund schließt, könnte die Nordhorn Range in Gefahr geraten. Neuburg braucht man für den Süd Luftraum. Den Oststandort Laage kann man aus Politischen Gründen nicht schließen. Nörvenich liegt nahe dem Dienstsitz der Bw.

    Die EuroHawk Piloten werden ja auch in den USA ausgebildet. Da die EH nicht fliegt, dürften deren Piloten auch öfter zum Flugstundensammeln in den USA sein.

    Bei der Heron TP hieß es doch, die wird nicht mehr beobachtet. Da stellt sich nur die Frage, ob die Bw die drei genutzten Heron 1 nicht irgendwann selbst übernimmt. Da hat man schon einiges Geld rein gesteckt. Gut gebraucht gibt es die auch billiger.

  • SchmidtM   |   12. September 2012 - 5:06

    @ Ben

    Was ist der Zusammenhang zwischen Wittmund und Nordhorn Range?

    @ Blick

    Schade das Sie meinen Dessinformationsartikel nicht ganz gelesen haben.
    Wetter, der Luftraum über 10000 Fuß und UAV waren in meinem Beitrag die Zusatzfaktoren. Kernaussage ist, dass auf den momentan von der Luftwaffe in Europa genutzten Luft/Bodenschießplätzen nicht geübt werden kann, was im Einsatz gebraucht wird!
    Ist das in Europa möglich? Ja klar. England, Frankreich, und viele andere schaffen dass! Die Luftwaffe in Deutschland nicht.
    Ab etwa dreißig Minuten einfachem Transit zum Übungsgelände wird es auch wieder Teuer, bzw. Unpraktikabel. Beispiel: Büchel -Vlieland ca. dreißig Minuten einfache Strecke, kostet schon mal 45000€ pro Sortie.

    Eine ehrliche Kosten/nutzen Rechnung zu Deci würde mich übrigens sehr interessieren. Dort stehen ein eigenständiges Kommando unter Führung eines Oberst, marode Bausubstanz die gerade erst teuer EF tauglich gemacht wurde, Umweltbedingungen die nur geringfügig besser sind als in D. und der jeweilige Verlegeaufwand der Möglichkeit gegenüber was zu machen? Seetiefflug ist zur Zeit nicht gefragt, Tiefflug über Land stark eingeschränkt. Capo Frasca hat einen klassischen NATO Bombenkreis und ein Kanonenziel das genau aus einer Richtung genutzt werden darf. Für mehr als den Erwerb/Erhalt ganz grundlegende Fähigkeiten also nicht zu gebrauchen. Und für den Luftkampf haben wir, nach ihren Ausführungen, ja reichlich Platz in Deutschland.
    Der wirklichen Nutzwert von Deci ist doch, dass sich alle Anwesenden, Techniker, Piloten, Führung, mal ihren Hauptaufgaben widmen können und nicht ständig in zweit bis fünft Funktion beschäftigt sind.

    Was wäre übrigens so schlimm daran noch einen Flugplatz in D. zu schließen. Für die paar Flugzeuge die in der Bundeswehr noch fliegen haben wir immer noch reichlich. Und siehe Nachtrag von T.W., von wegen mal eben so am Samstag verkündet!

  • Blick   |   12. September 2012 - 23:34

    @SchmidtM
    Ich habe nie behauptet, dass sie einen Desinformationsartikel geschrieben haben. Ich habe nur angemerkt, dass man an ihrem Artikel sehen kann, dass die Desinformationskampagne fruchtet.

    Ich halte aus ihrem letzten Post fest::
    1.Deutsche UAV können in naher Zukunft (3-4 Jahren) nicht über der Nordsee mit bemannten Jets üben. Sehe ich anders. Auch der Luftraum sind at least 80x100NM.

    2.Bevor ich in das teuer renovierte Deci ein Kommando sende, gehen sie lieber dauerhaft nach Holloman. Also ein sehr teurer Auslandsstandort für 2,5-3 Geschwader zu Hause. Und gleichzeitig Deci umsonst renoviert. Sehe ich anders und Frage ausserdem: Wer braucht eigentlich noch Tiefflug?

    Finally: Der Pressesprecher Lw (dem BMVg unterstellt und nicht der Lw) hat am Wochenende was aus dem Realisierungsplan abgelesen. Man „hört“, dass das aber nicht belastbar ist – sondern einfach nur abgelesen und zwar auf mehrfaches nachfragen einer regionalen Zeitung die sich Sorgen um einen Lw Standort macht.

  • SchmidtM   |   13. September 2012 - 2:51

    @ Blick

    zu 1:. Was soll dort zusammen mit bemannten Jets geübt werden? Der EuroHawk muss das nicht. Ein Nachfolger Heron müsste vorwiegend über Land üben. Eine maritime Überwachungsrolle ist eher sekundärer Natur.

    zu 2.: alle die bei EloKa technologisch unterlegen sind. Aber sogar USAF und RAF halten eine Grundbefähigung weiter vor, siehe z.B. Bilder aus dem Mach-Loop. Trotz der eindeutigen Ergebnisse aus dem Golfkrieg die gegen den Tiefflug sprechen, scheinen viel westliche Staaten weiterhin im Tiefflug auszubilden.

    Da ich selbst keine Zahlen auftreiben konnte: Was kostet Holloman jedes Jahr?

  • Elahan   |   13. September 2012 - 9:56

    @Blick

    „Wer braucht eigentlich noch Tiefflug?“

    Jeder der gegen einen einigermaßen gerüsteten Feind kämpft und jeder der CAS abruft!
    Denn alle anderen Flugprofile sind vor erlangen der Lufthoheit nur unter hohen Verlusten erfliegbar. Man sollte sich nie für die Konflikte von gestern rüsten!

    Wer benötigt eigentlich keinen Tiefflug?

  • Blick   |   21. September 2012 - 10:05

    Die Luftwaffe macht schon jahrelang keine Tiefflugausbildung mehr.
    Soviel dazu.
    Gegen wen wollen sie in den Krieg ziehen oder wer glauben sie wird uns angreifen, dass wir mit unserer 1,5 Jet-Geschwader „Luftwaffe“ Tiefflug üben müssen um dann was zu reißen?
    Fernab jeder Realität.

  • Elahan   |   21. September 2012 - 12:20

    @Blick

    Wenn ich wüsste, wer morgen unser Feind ist, wäre es ja einfach und auch ich möchte nicht gegen jemanden in den Krieg ziehen! Natürlich ist Wehrhaftigkeit weg von der Realität, denn es ist ja die Vorbereitung auf einen hoffentlich nicht eintretenden Fall.
    Ja, es ist ein großer Fehler unsere Piloten nicht mehr im notwendigen Umfang trainieren zu lassen. Eine unserer Aufgaben ist noch immer Abschreckung und die Tornados der EU Staaten leisten einen nicht unwesentlichen Beitrag.

    In der Konsequenz ihrer Argumentation, müsste man die Bw abschaffen und wenn es gerade nicht brennt auch die Feuerwehr!