25 Gedanken zu „Sicherheit, rundum

  1. Ich weiß noch was das letztes Jahr für ein Aufstand war.
    Gefühltes Verhältnis Polizisten zu Demonstranten etwa 1000:1
    Ägypter nicht mitgerechnet, die damals da auch gegen Mubarak protestierten
    O-Ton ein Bayer zum anderen: „Do stahn so a poar Araba vor der Feldherrnhoj und blarrn rum!“

  2. Die beiden Postbehälter wurden vielleicht absichtlich entfernt zum Schutz vor Bombenanschlägen. :)

  3. Die beiden Postbehälter wurden vielleicht absichtlich entfernt zum Schutz vor Bombenanschlägen. :)

    Das ist sogar mit einiger Sicherheit so. Immerhin hielten sich Panetta und Clinton sowie jede Menge andere Großkopferte in unmittelbarer Nähe auf. Vermutlich hat man auch die Kanaldeckel verschweißt.

  4. @Thomsen

    Da muss ich mal uns und die Berliner in Schutz nehmen.

    Dass es München stets ruhig bleibt, liegt nicht etwa an der besseren Polizeitaktik oder der kompetenteren Einsatzkräfte sondern vielmehr an der fehlenden linken und autonomen Szene.

  5. @ dallisfaction

    Da sieht man wieder. Wenn man erst den Abschaum nicht entstehen lässt, indem man sie zur Arbeit und einem bürgerlichen Leben nötigt/zwingt/überredet muss man nicht später verzweifelt mit Sicherheitskräften diese Leute durch die Gegend jagen. Oder sie wandern aus, bspw. nach Berlin, wo solche Sozialschmarotzer kostenlos wohnen können, in dem sie unbehelligt das Eigentum anderer Leute besetzen.

    Das kann man sogar nach AFG übertragen. Hätten wir uns anfangs voll reingekniet, dann könnte Angie oder GasGerd durch Masar schlendern und die Feldjäger mit der lieben Claudia ein kühles Bier und Eis in der Stadt naschen.

  6. Zum Originalfoto, ich nehme mal an der Sinn dieser Maßnahme war, dass niemand in der Münchner Innenstadt auf die Idee kommt, der MSK böse Briefe zu schreiben ;)

  7. @Roman
    Das war eine schlimme Entgleisung … schlimmer ist aber, das Sie sich für Ihre Wortwahl noch nicht einmal entschuldigen!

  8. Hm, am Morgen dannach siehts nicht mehr ganz so klug aus. Letztendlich habe ich polemisiert dargestellt, was ich davon halte: Mit Steuergeldern werden die Leute am Leben gehalten, die den Staat in seiner derzeitigen Form am meisten verachten. Wenn man in Hamburg wohnt, kann man das jeden Tag erleben, muss es ertragen, wie die Gesellschaft vor solchen Typen kuscht und in die Knie geht. Das kann man durchaus als schmarotzen bezeichnen. Abschaum ist ein anderes Wort für Pöbel, in dem Kontext durchaus zutreffend. Finde ich jedenfalls. Das „kümmern“ um diese Leute kosten uns viel Geld, durch Polzeiteinsätze, Sachschäden und entgangene Umsatzgewinne der Einzelhändler vor Ort.

    @ H.K.

    Es ist derb, keine Frage. Entscheidend ist aber, welche Schlussfolgerung man draus zieht, das es diese Leute gibt. Daran kann man dann erkennen, ob man Weichei, Demokrat, Autokrat oder Lagerkommandant ist.

    Sollten wir diese Diskussion weiterführen wollen, werde ich dann wertneutralere Begriffe verwenden.

  9. Grundsätzlich hat Roman ja recht, nur über die Wortwahl lässt sich wohl streiten. Gelegentlich bin ich allerdings auch dafür die Dinge offen und unverblümt zu nennen anstatt sich ewig diplomatisch und politisch korrekt auszudrücken. Das verschleiert nur die Problematik.

    Sie im Süden der Republik merken da vielleicht nichts von aber hier im Norden ist die linke Szene ein Riesenproblem. Nicht nur für die Sicherheitskräfte, auch und gerade für Steuerzahler und Bürger. Da ist ein harter Kern Berufsdemonstranten, Krawallmacher und Redelsführer, die es schaffen reichlich Mitläufer um sich zu scharen um hier jedes Wochenende zu allen möglichen Themen (Rechts, Repression, Hohe Mieten, weiss Gott was noch) Rambazamba zu machen.

    Größtenteils Empfänger sozialer Transferleistungen (jedenfalls diejenigen die ich dann mal in die Finger bekomme..), gegen jedwede Herrschaftsform, alles autonom, alles individuell, kein Privatbesitz, alles gehört allen.

    Und dann nutzen sie jeden Winkel des Grundgesetzes(welches sie ja eigentlich abschaffen wollen..) um auf die Straße zu gehen und dem Rest der (für ihre Eskapaden zahlenden) Gesellschaft ein schweres Leben zu machen.

    Da finde ich, kann man auch mal aus der Haut fahren und Begriffe verwenden, wie Roman es getan hat.

  10. Es ist schon ziemlich OT geworden… und wenn mich eines wirklich erschreckt: Die Leichtigkeit, mit der hier die Verbindung hergestellt wird von Schutzmaßnahmen gegen (terroristiscjhe) Bombenanschläge zu Demonstranten, die einem nicht ins Weltbild passen (und die dann als Abschaum und Schmarotzer tituliert werden).

    Diejenigen, die diese Verbindung so leichtfertig herstellen, sollten da noch mal drüber nachdenken – aber bitte nicht mehr hier diese entgleiste Dislkussion führen. Danke.

  11. Die Verbindung zwischen Terrorismus und Demonstranten wird mir jedes Mal wieder klar, wenn ein Molotovcocktail auf eines unserer Autos fliegt oder ein Stein von meinem Helm abprallt. Danke.

  12. @dallisfaction

    Genau das meine ich. Weil es Demonstranten gibt, die Steine werfen, sind Demonstranten aus einer bestimmten Ecke natürlich die, die Bomben legen… (die andere Seite, die mordet, kann ja nicht so schlimm sein, weil sie keine Steine auf Polizisten wirft…)

    Dennoch: das wird emotional (auch ich bin ja nicht mehr nur sachlich). Wir sollten das hier nicht weiter führen.

  13. Wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Die Seite die mordet, die rechte Seite, ist sicher auf ihre Art schlimm und schlimmer aber in diesem Zusammenhang nicht relevant, weil die SiKo München nicht Adressat ihres „Terrorismus“ ist. Wohl aber Adressat des Terrorismus von links, der viel zu sehr unterschätzt wird. Die Forschungsmittel zum Linksextremismus sind 10 Mal kleiner als die zum Rechtsextremismus. Allein die unterschiedliche Anzahl der Google- und Amazon-Treffer wenn man „Linksextremismus“ bzw. „Rechtsextremismus“ sucht, zeigt, dass niemand die Gefahr von Links realisiert und angemessen thematisiert.

    Der Bogen von Demonstrantentum hin zum Terrorismus ist links wie rechts klein. Und keine Seite darf verharmlost werden.

    Das ist nun auch mein letzter Beitrag zum Thema.

  14. Ich habe großen Respekt dafür, was die Polizei bei uns leistet!
    Wenn ich mir anschau, was diese Polizisten in dieser Dokumentation leisten müssen kann ich meinen Respekt vor der Arbeit dieser Leute schwer ausdrücken! http://www.youtube.com/watch?v=OGSWkkU5qOU

    Gut dieses Spiel ist ein Gefahrenspiel, aber von diesen Gefahrenspielen gibt es nicht grad wenige in der Saison.

    Die Polizisten sind meistens der Depp, ob sie vom rechten Rand, vom linken Rand, von Hooligans oder anderen Leuten angegriffen werden.Von der Politik werden sie immer häufiger als Kostenfakter gesehen,den man kürzen kann…

    Dieser Beitrag ist zwar absolutes OT,aber ich finde man sollte allen mal Respekt bezollen die solche Berufe ergreifen, ob Polizist, Feuerwehrmann, Sanitäter, Soldaten und sonstige Berufsgruppen, die mir grad nicht einfallen!

  15. Warum macht man solche Konferenzen nicht irgendwo in der Pampa in einem abgelegenen Seminarhotel?
    Muss das ausgerechnet im Zentrum einer Stadt sein?

  16. Straftäter sind Straftäter und Demonstranten sind Demonstranten! Dass es wie überall Schnittmengen gibt liegt in der Natur des Menschen! Aber Verallgemeinerung ist die Wurzel allen Übels! Demonstration kann Bürgerpflicht sein, eine Straftat zu begehen nicht!
    Das Problem ist doch nicht, dass Demonstranten falsch behandelt werden, sondern die Menschen welche bei einer Demo eine Straftat verüben, unabhängig von ihrer politischen und sozialen Ausrichtung!

  17. Demnostrieren von mir aus ja. (find ich sogar gut)
    Steine werfen und Krawalle nein.

    Die Typen die irwo hingehen nur weil man da besonders gut Steine und andere Sachen auf andere Menschen werfen kann, die kann man mMn durchaus so wie Roman beschreiben!

  18. Zum Thema:
    Es ist natürlich immer die Frage, ob Maßnahmen wie zum Beispiel das teilweise Abbauen von Briefkästen zur Abwehr von terroristischen Akten überhaupt sinnvoll sind. Falls die nicht direkt im Umfeld (das ist bei zwei Blocks Entfernung m.E. nicht mehr gegeben) oder an einem der sicherlich bis ins letzte Detail geregelten Anfahrtswege liegen würde ich als Bürger das nur als lästig empfinden. In die Kanalisation komme ich auch über andere Zugänge und mit entsprechender Ausrüstung auch bis in die ‚green zone‘. Und ich bezweifle, dass da unten Streife gelaufen wird. Das ist reiner Aktionismus. Sieht gut aus, der Nutzen ist zweifelhaft.

    Zum OT:
    Ich muss Herrn Wiegold durchaus Recht geben. Hier wird teilweise gegen das von Ihnen sogenannte ‚linke Spektrum’… ich will nicht sagen gehetzt aber argumentiert wäre auch zu hoch gegriffen… und das noch mit der Begründung, dass gegen Rechts so viel gemacht werde. Ein kleiner Blick ins Lexikon hilft bei der Einstufung von „rechts“ und „links“ übrigens schon sehr viel weiter. Diese Gruppen unterscheiden sich lediglich in Nuancen. Dass der eine auf der Straße auf die Hundertschaften Steine schmeisst macht ihn doch nicht gefährlicher als den anderen, der in der sächsischen Provinz paramilitärische Übungen abhält. Wenn jemand gegen „Rechts, Repression, Hohe Mieten, weiss Gott was noch“ demonstriert, dann ist das – entschuldigen Sie den Ausdruck – verdammtnochmal sein gutes Recht, für das ich als Soldat einstehe auch wenn mir die Meinung nicht passt! Hier sollte der ein oder andere seine Haltung zur FDGO nocheinmal gründlich reflektieren!

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