RC N Watch: General Kneip zur Lage

Von seiner Reise nach Afghanistan hat der FAZ-Kollege Stefan Löwenstein ein langes Interview mit dem deutschen Kommandeur im Norden, Generalmajor Markus Kneip, mitgebracht (das habe ich gestern doch glatt übersehen). Empfehle es zur Lektüre, und zwar in Gänze.

Interessant fand ich übrigens die Aussage, dass das deutsche Partnering nächstes Jahr auf afghanische Partner mit mehr Mobilität und Feuerkraft setzt:

Deutschland wird ab Februar nächsten Jahres ein Einsatzbataillon mit gepanzerten Fahrzeugen als mobile Reserve partnern, also unterstützen. Die Fahrzeuge sollen nach meinem Kenntnisstand amerikanische Modelle mit einer Waffenstation sein, vergleichbar mit unserem Dingo.

 

2 Kommentare zu „RC N Watch: General Kneip zur Lage“

  • politisch inkorrekt   |   05. November 2011 - 17:20

    Partnering heißt doch Verband mit Verband…

    D.h. eines der ASB ( wohl TF MeS) könnte wieder auf die Reise gehen anstatt immer nur in Baghlan festzuhängen.

    pi

  • Stefan H.   |   05. November 2011 - 18:19

    Partnering kann durchaus auch unterhalb der Verbandsebene betrieben werden, beispielsweise das eine ISAF-Einheit einen ANA-Verband partnert/mentort. Eine interessante Blaupause bildet das belgische OMLT 1/2/209 in Kunduz. Es entspricht von Stärke und Gliederung in etwa einer verstärkten Infanteriekompanie und hat die wichtigsten Kampfunterstützer (leichte Mörser, JTAC für CAS, EOD, Sanitätselement, ergänzender FGG2-Anteil) organisch verfügbar. In Zeiten knapper werdender Kontingentobergrenzen eine interessante Alternative.
    Auf eine QRF würde ich aber nie verzichten wollen!