Kommando Acapulco

Irgendwie geht’s jetzt aber ab mit der Gorch Fock. Das Schiff ist halt zu beliebt, als dass man sich so was entgehen lassen koennte.

Obwohl ich mich ja nun fragen muss: geht’s an Bord nun menschenverachtend hart oder zu lustig zu? Scheint egal zu sein…

Das Video in der heutigen Bild kontert die Marine:

Die heute veröffentlichten Fotos in der Bild-Zeitung lassen kein vorwerfbares Verhalten von Kapitän zur See Michael Brühn erkennen. Die Wasserskier wurden seinerzeit aus Betreuungsmitteln beschafft und standen der gesamten Besatzung zur Verfügung. Diese und vergleichbare Betreuungsmaßnahmen sind gängige und erlaubte Praxis in der Marine.

Für das Einholen der Segel, um das Schiff zu stoppen, ist ein Aufentern in die Takelage nicht erforderlich, da die Bedienung von Deck aus erfolgt.

34 Gedanken zu „Kommando Acapulco

  1. „Obwohl ich mich ja nun fragen muss: geht’s an Bord nun menschenverachtend hart oder zu lustig zu? Scheint egal zu sein…“

    Klar ist es egal, Hauptsache die Auflage stimmt!

    Und das geht so: Auflage über Neid

    „Unter Neid versteht man das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer. Ähnlich ist der Begriff der Missgunst. Fehlt es am ethischen Vorwurf, spricht man auch von Unbehagen gegenüber Überlegenheit, die man selber gerne hätte und nicht zu erreichen vermag. Will man Neid rechtfertigen, so ist eher von einem Streben nach Gleichheit die Rede. Wie andere Gefühle auch, hat der Neid Vorteile für den, der ihn hegt.“ Quelle Wiki

    Die Methode der Bild-Zeitung ist: „Sie schürt systematisch den Neid unter gesellschaftlichen Gruppen“ und da man mit Neid in der BRD eine hohe Auflage (Geld)ereichen kann………

  2. Die Reaktion der Bundeswehr- Kommunikation auf diese Bild- Schmutzkampagne lässt ja hoffen, dass sie möglicherweise dazu gelernt haben.

    Bisher bestand BW- Kommunikation zu oft darin, zu kuschen und sich vorführen zu lassen.
    Die Suspendierung des Kapitäns der Gorch Fock (in der ersten Version) war da der Gipfel des: bloß nichts gegen Leitmedien sagen, bloß nicht konfrontieren, bloß jedem nach dem Mund reden. Dann diktiert eben der Boulevard oder irgendwelche vulgärpazifistischen Dummschwätzer die Strategie der Bundeswehr.

    Dass man nun hingeht, und klar sagt: „Natürlich fahren unsere Soldaten auf der Gorch Fock auch mal Wasserski! Wo ist jetzt das Problem?“, lässt hoffen, dass man nun selbstbewusster auftritt.
    Es lässt hoffen, dass man zukünftig Fehler und individuelle Fehlleistungen auch entsprechend einordnet und nicht mehr aus jeder Fehlleistung eines Unteroffiziers eine Staatsaffäre wird. Bei einem Land, das Soldaten im Krieg hat, dient so was der Zermürbung der Heimatfront. Das darf nicht zugelassen werden.

    Das sollte nur langsam auch auf andere Vorgänge der Öffentlichkeitsarbeit ausstrahlen.

    Wenn mal wieder irgendein stellvertretender Stadtteilleiter der Eurythmiegruppe der örtlichen Waldorfschule den größten sicherheitspolitischen Unfug von sich gibt und nach dem Motto „Piep, Piep, Piep, habt euch alle Lieb“ vorschlägt, durch Kapitulation die Aufständischen zu besiegen, dann muss man als BW- Kommunikation auch mal klar machen, dass dort Unfug geredet wird.

    Das gilt übrigens auch für die Opposition. Man darf es einem Herrn Nouripour nicht durchgehen lassen, dass er am einen Tag die Suspendierung des Gorch Fock Kapitäns fordert und am nächsten Tag dagegen protestiert, dass der Kapitän suspendiert wurde.
    Man darf dem Verteidigungsausschuss nicht durchgehen lassen, dass regelmäßig Sachverhalte aus nicht öffentlichen Sitzungen an die Presse durchgestochen werden. Wenn etwas mutmaßlich so skandalös ist, dass es sofort an die Öffentlichkeit muss, dann bitte mit Namen und Gesicht des Abgeordneten, dann ist das ggf. in Ordnung. Solange aber diese geheime Durchstecherei stattfindet, müssten das Verteidigungsministerium, Regierung und Bundestag wesentlich rabiater gegen Geheimnisverrat vorgehen.

    Eigentlich sollte es demokratischer Konsens sein, mit Sicherheitspolitik keine Parteipolitik zu machen. Da die Opposition diesen Konsens aufgekündigt hat, sollte die Regierung als politisch Verantwortliche mit aller Schärfe reagieren.

  3. Schade, das die Marine das Wort „Zeitung“ hinter BILD schreibt… Ich dachte immer, eine Zeitung muss gewisse Auflagen im Bereich „wahrheitsgemäße Berichterstattung“ erfüllen. Dieses Kriterium erfüllt die BILD noch nicht einmal im Ansatz, mit Ausnahme des Sportteils.

  4. Seien wir doch mal ehrlich:
    Wo liegt in den heute von der BILD publizierten Fotos der Skandal? Das ist doch nur eine schmutzige Medienkampagne. Ich werde nicht daraus schlau, warum das Blatt etwas gegen die Fock hat. Man sollte die zuständigen Redakteure Reichelt und Baron mal anschreiben und fragen, was hinter ihrer Motivation steht oder der ihrer Vorgesetzten.

    Auch wenn die Nutzung des Beibootes als Zugfahrzeug zum Wasserskifahren keinen dienstlichen Zweck erfüllt, muss man doch zugeben, dass es sich um eine ziemlich schneidige Aktion des Kommandanten handelt. Das sind die Momente, in denen Legenden entstehen. Solche Persönlichkeiten braucht das Militär.

    Wenn man sich auf der Straße, in der Universität oder sonstwo in Deutschland umhört, wird man feststellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter der Gorch Fock steht. Natürlich gab es Probleme an Bord, die dringend behoben werden müssen. Ganz klar. Aber die fast schon an eine Hetze erinnernde Medienberichterstattung verfehlt den guten Ton und driftet immer mehr ins Boulevard ab. Brauchen wir soetwas? Meiner Meinung nach definitiv nicht. Es ist alles gesagt worden und nun müssen die Untersuchungen abgewartet machen. Die BILD disqualifiziert sich wieder einmal selbst. Schande über Jenen, der diese unausgewogene Berichterstattung unterstützt und das auch noch anonym.

  5. Reichelt ist, am Rande erwähnt, das Paradebeispiel eines Wiesels: In Afghanistan schmückt er sich als „embedded journalist“, der von und über „unsere Jungs an der Front“ schreibt und ein paar Monate später verfasst er reißerisch aufgemachte Skandalartikel über „abartige Rituale“ bei der Bundeswehr. Anbei offenbart er unzulängliches Wissen über das Wesen der Armee („…dem Minister wurde von hochrangigen Marineoffizieren nicht applaudiert!“). Sowas geht gar nicht – und Herr Wiegold wundert sich über den schlechten Ruf seiner Zunft…

  6. @ Polybos, Voodoo
    wo isn unter Ihren Kommentaren der „gefällt mir“ Knopf ?

  7. Es ist ganz einfach und eine „Marineweisheit“:

    Entweder man liebt die Fock oder man hasst sie!

    Dazwischen geht nichts!

    Ich liebe sie, denn die Zeit war hart und anstrengend, aber ich habe viel gelernt und sehr schöne Erfahrungen gemacht!

    Ich möchte diese Zeit nicht missen!

  8. Hört hört: „Die Wasserskier wurden seinerzeit aus Betreuungsmitteln beschafft und standen der gesamten Besatzung zur Verfügung.“
    Komisch nur, dass man nirgends Fotos von Wasserski fahrenden GefreitenOA findet, oder gar ein Video, bei youtube, wo doch für gewöhnlich jeder deutlich unspektakulärer Mist gefilmt und hochgeladen wird.
    Man stelle sich vor: 50 OAs an Bord, jeder 30min Wasserski… Klingt glaubwürdig, in der Theorie.

  9. @Voodoo,
    warum diskreditieren sie dieses mutige, kleine Raubtier? Sc hreiben Sie einfach Heuchler.

  10. Herr Wiegold,
    im Heute-Jounal spielen die „Skandale“ in der Bundswehr keine Rolle mehr. Tippe mal die Tagesschau wird auch nicht viel mehr bringen. Ob die Bildzeitung noch einmal mit der Gorch Fock aufmacht, wage ich auch zu beweifeln. Was allen gemein sein dürfte, ist die Tatsache, dass eine etwaige Richtigstellung überhaupt nicht in Erwägung gezogen wird.
    Was würden sie als Medienprofi KTzG für das nächste mal raten? Einfach mal 3 bis 5 Tage stillhalten denn danach interessiert sich keine S.. mehr für das Thema!?

  11. @ BausC

    interessante Idee, aber ich erinner mich noch genau, wie ein unbefleckter Verteidigungsminister im lila (oder ne ähnliche Farbe) Anzug im Flugzeug nach AFG saß….. ich glaub daraufhin wurde er von der QM / MQ (keine Ahnung wie das Männeräquivalent von der Vogue oder Bunte heißt) als bestangezogenster Mann der Welt (?) gekürt.

  12. @Voodoo:

    In diesem Fall sollte die Bundeswehr bzw. der Presse- und Informationsstab prüfen, ob es unter den gegebenen Umständen angebracht ist, auch zukünftig mit Herrn Reichelt professionell zusammenzuarbeiten. Wer sich derart hinterlistig verhält, ist in meinem Augen nicht mehr tragbar.
    Natürlich brauchen wir kritischen Journalismus, denn nicht alles, was in der Bundeswehr glänzt, ist Gold. Ein gutes Beispiel wäre Frank Behling von den Kieler Nachrichten, der seit Jahren beste Kontakte zu der Marine pflegt, ohne aber einseitig zu wirken. Es kann aber nicht sein, dass man seine Kontakte einerseits nutzt, um an exklusive Informationen zu kommen und andererseits sich mit voller Kraft gegen die Bundeswehr, d.h. gegen die Soldaten stellt.

    @Mariner:

    Ich denke, dass gerade durch die derzeitigen Vorfälle, viele ehemalige Fock-Fahrer ihre Position ändern.

  13. Wo ist das Problem? Das PIZ Marine hat der Story den Stecker gezogen, wir wissen, dass Reichelt kein Freund des Militärs ist, und der Minister unter Druck Fehler macht und seine Offiziere verrät, der Inspekteur Marine weder Rückgrat noch Ideen hat, wie er den Minister davon überzeugen kann, dass die Einbestellung von Schatz von Anfang an anders kommuniziert werden muss, der teure Stab Strategische Kommunikation ein Schlag ins Wasser war und die Opposition nicht satisfaktionsfähig, weil intellektuell überfordert ist. Soviel Klarheit war nie. Und zu Guttenberg bleibt im Amt, weil er gerade noch die Kurve bekommen hat. Mir gefällt das, denn es zeigt mal wieder, warum sich Soldaten selbst nach Kriegen verstehen – sie teilen die Gewissheit, von der Regierung verarscht worden zu sein. Habe ich wen vergessen? Glück Ab!

  14. @ Sascha Stoltenow

    Applaus!

    Sehr guter Beitrag. Kurz und knapp fas wesentliche herausgearbeitet.

  15. @ Sascha Stoltenow

    Nett zusammengefasst.

    Fehlen nur noch die Mängel bei der Bundeswehr, um die es eigentlich ging. ;)

    Und das ist doch das, was bei all dem Fokus auf spektakuläre Einzelfälle untergeht.

    – Dem Todesfall in Afghanistan ist wohl vorausgegangen, dass das Posen mit Waffen in der Truppe wohl immer akzeptiert wurde.
    – Die geöffnete Post hat gezeigt, dass die Postkette wohl nicht in der Lage ist geöffnete Briefe zu entdecken, und auch was das Entgegennehmen und Nachgehen von Beschwerden angeht scheint einiges im Argen zu liegen.
    – Auf der Gorch Fock scheint es eine ziemliche Kluft zwischen Anwärtern und Teilen der Stammbesatzung zu geben. Die Stammbesatzung scheint eine ziemlich geschlossene Gruppe mit festgefahrener Hierarchie und teils regem Alkoholkonsum zu sein. Dann ist es aber auch kein „überraschender Einzelfall“ mehr, wenn ein betrunkener Ausbilder den Anwärtern mitteilt, dass er sie hasst und ihnen den Tod wünscht.
    – Die Bundeswehr-Hierarchie ist nicht in der Lage, solche Vorfälle schnell zu klären und reibungslos an Minister und Parlament weiterzuleiten.

    Das ist halt im Einzelnen nicht besonders spektakulär, gibt auch erstmal keine krassen Bilder und läßt sich auch nicht so leicht abwiegeln wie „bedauerliche Einzelfälle“. Trotzdem ist es genau sowas, was die Bundeswehr als Organisation und Arbeitgeber ausbremst.

  16. @J.R. ach ja, worum ging es doch gleich? ;-)

    Eins habe ich noch vergessen: Das BMVg ist nicht Teil der Bundeswehr, es führt sie nur, ist aber Teil der Regierung.

  17. @ JR:

    „- Dem Todesfall in Afghanistan ist wohl vorausgegangen, dass das Posen mit Waffen in der Truppe wohl immer akzeptiert wurde.“

    Nee, das ist der Faktor „deutscher Landser“, quasi „expect the unexpected“, um es auf neudetsch zu sagen. Die unwahrscheinlichste Variante am Blödsinn wird mit 99,9% eintreten.

    @ BausC:

    „Was würden sie als Medienprofi KTzG für das nächste mal raten? Einfach mal 3 bis 5 Tage stillhalten denn danach interessiert sich keine S.. mehr für das Thema!?“

    Ich habe von Anfang an gesagt, daß das Thema ausgesessen wird. Spätestens beim ersten Nippelalarm im Dschungelcamp ist der deutsche Michel mit anderem beschäftigt.

  18. @BausC: KT hält doch schon still und lässt das PIZ Marine das Statement abgeben. Dann lässt er sich in Aachen die Narrenkappe aufsetzen und Schatz darf in Kiel auf die Fock zurück. Vergeben, aber nicht vergessen.

  19. Nee nee Sascha, das mit der Narrenkappe hat er schon abgesagt, da schickt er einen Knappen hin.

    Obwohl schade die Rede hon Ihm hätte ich gerne gehört ;-)

  20. @ Thomsen

    So unerwartet kam es aber wohl nicht – Fotos mit Waffenposing scheinen ja schon ’ne Weile in Umlauf gewesen zu sein. Und selbst bei dem tragischen Fall scheinen ja acht Leute dabeigesessen und sich nichts dabei gedacht zu haben.

    Da scheint halt schon Spielraum gewesen sein, diesen Trend mitzukriegen und ihm rechtzeitig vorzubeugen. Der Wehrbeauftragte merkt dann wohl auch an, dass die Schadenswirkung von Pistolen angesichts von größeren Waffen oft unterschätzt zu werden scheint…

    (Und so unerwartet ist der meiste Blödsinn glaub auch nicht – vieles ist halt vor Jahren schonmal probiert worden. Auch bei den gerade aktuellen Fällen ist ja jetzt glaub wenig dabei, wo man sich sagt „Wie kommt man denn auf sowas?!“)

  21. @StFwdR: Oh, KT kneift, der Verweis auf Afghanistan ist inhaltlich passend, kommt aber zu spät, um glaubwürdig zu sein. Sei’s drum, seine strategischen Kommunikatoren sind eh überfordert.

  22. Gorch Fock, Verteidigungsministerium, überall geht es angeblich „drunter und drüber“. Anscheinend auch im Verteidigungsausschuss des Bundestages.

    Die „Welt“ über die Ausschussvorsitzende Susanne Kastner und die Sitzung vom 15.12., bei der auch das Thema Gorch Fock nur unzureichend behandelt wurde:

    „Auch Mitglieder des Ausschusses, die nicht den Regierungsfraktionen angehören, sehen die Schuld für die chaotische Sitzung bei der Vorsitzenden Kastner. Die Sozialdemokratin, ein Neuling in der Verteidigungspolitik, habe schon mehrfach bewiesen, dass sie zur Leitung des Gremiums „unfähig“ sei. Die gelernte Erzieherin, Inhaberin der Ehrendoktorwürde der Aurel-Vlaicu-Universität in Rumänien und in der vergangenen Legislatur noch Vizepräsidentin des Bundestags, sei von Sachkenntnis in Bundeswehrfragen weit entfernt und habe sich schon bei der Leitung des Kundus-Untersuchungsausschusses so manchen Patzer geleistet.

    Selbst Parteifreunde bescheinigen ihr, gerade in juristisch diffizilen Verfahrensfragen nicht immer sattelfest zu sein. Aber nach dem Verlust ihres Postens im Parlamentspräsidium im Zuge der schwarz-gelben Regierungsübernahme habe sie eben „versorgt“ werden müssen, hieß es. “

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article12363601/Guttenberg-und-der-Pannen-Ausschuss.html

  23. Selten eine solche „Hexerjagd“ erlebt. Endlich mal einen fähigen Politiker und schon krabbeln die Neider aus allen Löchern.

    Aber auch diese Wellen der „Empörung“ werden abflachen und es wird weiter gehen.

    Ich sehr es mal positiv, die Bundeswehr und unser Einsatz in AFG werden öffentlich diskutiert… und das ist grundsätzlich eine gute Sache!

  24. Hoppla, das geht ja rund, wenn man mal unterwegs ist…

    Interessant finde ich, das kam ja gestern schon, die Beschreibung der Betreuungsmittel. Und ich frage mich in der Tat, wo die ganzen Fotos der Besatzung, der OA etc. beim Wasserskifahren sind. Auch ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle diese Möglichkeit entweder gar nicht genutzt oder gar keine Fotos gemacht haben …

    Übrigens ist an der Erklärung der Marine auffällig, dass sie gar nicht erst versucht, den Vorwurf zu kontern, der Kapitän habe das Schiff gerade zu dem Grund gestoppt, Wasserski zu fahren. Statt dessen heißt es in der Erklärung ja nur, zum Einholen der Segel müsse keiner in die Takelage. Ja hat er denn nun deswegen gestoppt oder nicht? So wie das in der Erklärung formuliert ist, vermute ich mal ja…

    Eine Bitte hätt‘ ich noch: Manche harsche Kritik an Kollegen von mir bringt mich in eine etwas unglückliche Situation. Ich will diese Diskussion nicht einschränken oder abwürgen, bitte aber mal zu bedenken, dass Leser-Reaktionen auf einzelne Journalisten sehr unterschiedlich sind und sein sollen, aber die Reaktion hier manchmal hart an der Grenze zur persönlichen Beleidung läuft. Ich möchte nicht in die Lage kommen, Kommentare aus solchen Gründen ganz oder teilweise löschen zu müssen. Und noch viel weniger möchte ich für so was juristisch den Kopf hinhalten.

  25. Der Kapitän lässt das Schiff stoppen und fährt Wasserski.
    Na und?
    Warum denn nicht?
    Sehen wir’s mal sportlich: Damit zeigt er seiner Besatzung, was für’n toller Hecht er doch noch ist.

    Ich bin mal auf einem Traditionssegler mitgefahren, da stieg der Kapitän (70 Jahre) noch selber mit in die Wanten. Das hat mir imponiert.

    Ansonsten: Die Gorch Fock hat keinen kommerziellen Auftrag, das Stoppen kostet kein Geld, und so ein Manöver ist ein gutes Training für die Besatzung.

  26. @Stoltenow
    nur so zu meiner Erinnerung, was war noch mal der (nachgewiesene) Fehler den der Minister gemacht hat ?
    Die interpretationsfähige Suspendierung des Kapitäns alleine, meinen Sie doch sicherlich nicht?

    Zum Posen mit Waffen … was gibt es daran auszusetzen? OKOK – wenn man selbst das Posen nicht beherrscht, ist es natürlich ein gefährliches Problem. Wir Weicheier haben immer nur mit ungeladenen Waffen gestolzt *satire off*

  27. @ Tom:

    „Ich sehr es mal positiv, die Bundeswehr und unser Einsatz in AFG werden öffentlich diskutiert… und das ist grundsätzlich eine gute Sache!“

    Über was wir denn diskutiert? Fehler und PTBS, sonst nix. Sinn, Zweck, Operationen,… Keinen Ton.

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