Zeit für low ops…

Das Archivbild aus dem Jahr 2004 scheint mir angemessen, die weihnachtliche low ops Zeit einzuläuten: Es zeigt Weihnachtsmänner (Nikoläuse?) im PRT Kundus im Jahr 2004…

Jedenfalls: Es wird derzeit deutlich ruhiger, so richtig was fragen kann man auch keinen, weil die meisten sich schon in den Weihnachtsurlaub verabschiedet haben. Also beginne auch ich jetzt hier mit low ops. Und wünsche allen Leserinnen und Lesern hoffentlich ruhige und friedliche Weihnachtstage – und uns allen keine Notwendigkeit, in den nächsten Tagen hier mit neuen Meldungen aufzuwarten! Das gilt natürlich vor allem den Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen. Passen Sie gut auf sich auf.

(Wer ein nettes aktuelles Weihnachtsbild aus dem Einsatz hat: Das nehme ich hier gerne per E-Mail – siehe Impressum – entgegen und poste es auch. Bitte aber nur eigene Fotos, keine irgendwo gefundenen, das macht mir nur Urheberrechtsärger… Das Bild oben stammt vom 6. Dezember 2004 – Bundeswehr/PIZ Kundus)

Kommentarkultur und dunkle Drohungen

Es ist wohl wieder Zeit, was zur Kommentarkultur hier bei Augen geradeaus! zu sagen… In den vergangenen Tagen geht es hier schon ziemlich munter durcheinander – was auch einigen Kommentatoren aufstößt. Bisweilen werden Kommentare einfach irgendwo eingeworfen, wo sie thematisch nicht passen. Oder, auch nicht sehr lustig, an der Verwendung eines Begriffes (der nun gar nichts mit dem Thema Sicherheitspolitik zu tun hat) entzündet sich eine Debatte darüber, ob der Begriff abwertend ist oder nicht. Bis hin zu Wikipedia-Belegen, Duden oder Grimms Wörterbuch. Diese zerfasernde Debatte schreckt zunehmend auch diejenigen ab, die sich für unsere gemeinsamen Kernthemen interessieren. Meine Bitte daher: Es wäre schön und in unser aller Interesse, wenn da wieder ein wenig Normalität einkehren würde.

Aber es gibt auch noch eine andere Entwicklung, die ich Besorgnis erregend finde. Ich habe mich entschlossen, einen Kommentator zu sperren. Das widerstrebt mir, denn ich bin überzeugt, dass uns nur der offene Austausch weiterbringt. Jeder, der hier schon länger mitliest, weiß, dass ich nur sehr selten zu solchen drastischen Maßnahmen greife (und auch nicht öfter muss). Der Grund, dass ich es jetzt doch getan habe ist, dass ich mich mit wiederholten persönlichen Anwürfen und unbelegten Behauptungen konfrontiert gesehen habe (sinngemäß: Die Leser hier wollten sich nicht von einem ehemaligen Kriegsdienstverweigerer reglementieren lassen; ich würde wohl die Interessen unbekannter Geldgeber verfolgen). Damit ist die Grenze des Erträglichen für mich weit überschritten. weiterlesen

Ein Zwischenruf aus dem Off: Kommentarkultur

Eigentlich bin ich derzeit, leider, mit ganz anderen Dingen ziemlich ausgelastet, was auch mein sparsames Posten hier im Blog erklärt (ich hoffe nicht mehr allzulange). Aber zu den Kommentaren, der Kommentarkultur und dem Umgang sowohl des OvWa und mir damit muss ich vielleicht doch kurz was sagen. weiterlesen

(Noch keine Rückkehr zum Normalbetrieb.)

Ein vorsorglicher Hinweis: Auch wenn ich heute etwas aktiver geworden bin – mit meinen Projekten, die mich hier zum Kürzertreten zwingen, bin ich weiterhin zugange; es bleibt also ruhiger hier.

(An der Stelle Dank an den OvWa für Stubendurchgänge und Kommentarbetreuung… )

Und noch ein Hinweis: Bitte verkneift euch für die nächste Zeit Hinweise auf Goose Bay und ähnliches – es läuft gerade eine Spam-Offensive für Daunenjacken, die mich dazu zwingt, den Begriff goose in den Spamfilter zu setzen. Angesichts der Menge von paar hundert Spam-Kommentaren pro Tag geht es leider nicht anders.

(Auf Sparflamme hier.)

In der nächsten Zeit wird es hier, dafür bitte ich um Verständnis, ziemlich ruhig werden müssen. Nicht etwa, weil ich low ops (oder gar Urlaub) machen würde: In der ersten Jahreshälfte hatte ich Projekte zugesagt, die ich über den damals noch erwarteten halbwegs ruhigen Sommer bearbeiten wollte. Wer hier mitliest, weiß am besten, dass aus diesem ruhigen Sommer oder gar einer Sommerpause nichts wurde. Im Gegenteil, die Krisen und Konflikte haben noch mal an Fahrt gewonnen, was sich auch auf Augen geradeaus! in der Zahl der Einträge und Kommentare zeigte.

Deshalb ist einiges liegengeblieben, worum ich mich jetzt kümmern muss. Dass auch noch ein Server-Zusammenbruch mit nachfolgendem -Umzug hinzukam, hat ebenfalls Zeit, Nerven und (viel) Geld gekostet. An dieser Stelle deshalb auch ganz herzlichen Dank an all diejenigen, die mit ihren regelmäßigen oder großzügigen einmaligen Zuwendungen das Loch von ein paar tausend Euro für die ganzen Technik- und Betreuungskosten stopfen geholfen haben!

Ich behalte das hier natürlich im Blick und wäre dankbar, wenn die Kommentare – auch im Bällebad – in einem Rahmen der Mäßigung blieben. Und ich hoffe, für die erforderliche Sparflammen-Zeit gibt es Verständnis.

Nachtrag: Der OvWa hat sich zu meiner Freude bereit erklärt, hier gelegentlich Stubendurchgang zu machen, damit nicht Kommentare und Kommentarschlachten aus dem Ruder laufen…

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