Wider den Wiegold-Effekt

Der Wiegold-Effekt, das muss man neueren Lesern vielleicht kurz erklären, wird von langjährigen Lesern dieses Blogs gerne zitiert: Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, ein paar Tage oder länger abwesend bin und hier nix einstelle, passiert was sicherheitspolitisch Relevantes, vielleicht auch Schlimmes. So ganz überzeugt bin ich davon nicht, weil auch bei meiner Anwesenheit genug Relevantes passiert… und eigentlich bin ich derzeit dabei, etwas Grippiges auszukurieren (deswegen musste ich auch meine Pläne canceln, in diesen Tagen unterwegs zu sein).

Aber da mich heute schon ein TV-Sender dazu gekriegt hat, was zu den Worten des britischen Verteidigungsministers zu sagen, kann ich meine Rekonvaleszenz mal kurz für ‘nen Eintrag hier unterbrechen; kommt gleich. Dennoch würde ich mir noch ein bisschen low ops gönnen… und verweise auf die klasse Arbeit, die der OvWa hier mit der Kommentarmoderation macht (Danke!). Könnten wir das, auch wenn ich jetzt noch was schreibe, noch beibehalten?

(Ach so, noch etwas: Ich sehe mit gewissem Stirnrunzeln, wie einige den OvWa austricksen wollen und hier die in der Regeln nicht erwünschten Links zu deutschen Verlagswebseiten unterbringen, vermutlich in der Hoffnung, dass das in der Vielzahl freizuschaltender Kommentare untergeht. Bitte nicht.)

Redaktionshinweis: Diese Woche läuft nicht viel…

Werte Leserinnen und Leser, ein kurzer Hinweis: Diese Woche wird hier im Blog nicht viel passieren (können) – ungeachtet der sicherheitspolitischen Lage. Aber nicht, weil ich low ops machen würde: Am (mogigen) Dienstag sitze ich, das ist schon bekannt, bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Weißbuch, danach bin ich den Rest der Woche unterwegs, und weitgehend offline.

Ich hoffe auf Verständnis – auch dafür, dass ich ab dem (heutigen) Montagabend alle Kommentare aus rechtlichen Gründen auf moderiert schalte. Der OvWa wird die nächsten Tage dann hier gelegentlich Stubendurchgang machen und Kommentare freischalten. Das kann aber unter Umständen ein bisschen dauern.

Kleine Technik-Änderung: Antworten auf Kommentare (UPDATE)

Die ersten haben’s vielleicht schon gesehen: Auf vielfachen Leser/Kommentatorenwunsch habe ich das System jetzt mal so eingestellt, dass man auf Kommentare direkt antworten kann und die Antworten dann unter dem ursprünglichen Kommentar stehen.

Ich bin mir noch nicht so sicher, ob das die Lesbarkeit erhöht – aber wir probieren das jetzt mal aus. Feedback, natürlich, in den Kommentaren.

UPDATE: Die überwiegende Meinung ist: Zurück zur alten Ordnung. Also, Kommentare nicht verschachtelt, sondern einfach linear. Habe das jetzt mal umgestellt – zumal ich das auch fürchterlich unübersichtlich finde.

Dann mal wieder mit Kommentar…

Ich mache mal die Kommentare wieder auf, schalte die aufgelaufenen frei… und verbinde das mit der dringenden Bitte, die Diskussionen hier sachlich zu führen und vor allem von persönlichen Angriffen Abstand zu nehmen. Weil sonst letztlich niemand etwas davon hat. Danke.

(Einige der Kommentare, die sich angesammelt haben, werfe ich allerdings gleich weg. Wer sich trotz meiner wiederholten Aufforderung, einen Eintrag zum Thema NATO nicht zu einer sinnlosen Anzugjacken-Debatte zu missbrauchen, dann doch wieder an der Stelle rummachen will, hat hier nichts verloren. Grundsätzlich muss ich wohl deutlich schärfer darauf achten, solche Missbrauchsversuche etwas eher zu beenden..)

Und wieder mal: es reicht.

Die persönlichen Anwürfe, die sich gerade vor allem im Sea Lynx-Thread häufen, gehe ich doch jetzt ganz entspannt an:

Da ich morgen den ganzen Tag unterwegs bin, Donnerstag teilweise auch, und weder Zeit noch Lust habe, für durchgeknallte Kommentatoren das Kindermädchen zu spielen, setze ich alle Kommentare auf moderiert.

Am Donnerstagnachmittag oder so schaue ich sie mal durch und gucke, was wg. Pöbelei auf die Trollwiese gehört oder gleich in den Müll.

(Ich hab’ schlicht keine Lust, dass ein paar Knallchargen hier dem Großteil der Leser und Kommentatoren mit ihrem aggressiven Ton die Lust versauen, hier auch nur mitzulesen.)

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