Es regnet in Kahramanmaraş

Arg viel ist nicht zu sehen, dennoch aus Gründen der Dokumentation: Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu hat ein Video veröffentlicht, das die Ankunft deutscher Soldaten in der südtürkischen Stadt Kahramanmaraş zeigt – dem vermutlichen Stationierungsort der deutschen Patriot-Flugabwehrstaffeln. Dabei dürfte es sich um das Feinerkundungsteam handeln, das die Einzelheiten der Stationierung klären soll:

Alman askerleri Kahramanmaraş’ta

(Vielen Dank für den Leserhinweis!)

37 Kommentare zu „Es regnet in Kahramanmaraş“

  • gk juergen   |   19. Dezember 2012 - 11:21

    Waren das wirklich Herren und Damen der Luftwaffe? Einmal rotes Barett, einmal Marinschulterklappen und vor allem die meisten mit Kopfbedeckeung ;)

  • Husar   |   19. Dezember 2012 - 12:46

    Was macht denn ein Spieß bei der Erkundung?! :)

  • Stefan   |   19. Dezember 2012 - 12:56

    Sieht mir nach nem normalen ErkKdo aus ;-) Nur bisschen entspannter.

  • JCR   |   19. Dezember 2012 - 13:06

    Martialischer geht es nicht.

  • Heiko Kamann   |   19. Dezember 2012 - 14:05

    @ all
    Da es sich um einen NATO-Einsatz handelt, werden auch Vertreter der entspr. Hauptquartiere dabei sein und wohl auch der entspr. Militärattaché … die können natürlich auch anderen Teilstreitkräften angehören.
    Was macht der Spieß dabei? Er wird mit der Host Nation abklären, wo die Unterbringung seiner “Jungs und Mädels” ist, Essen und Trinken ist auch noch sein Thema etc.
    Also, alles mal nichts ungewöhnliches.

  • Elahan   |   19. Dezember 2012 - 14:24

    “ICH WARS”

    die Streitkräftebasis unterstützt die Luftwaffe!

    Die Aufgaben der Streitkräftebasis sind Logistische Unterstützung, Versorgung und die Führungsunterstützung der Bundeswehr (auch der Luftwaffe) im Inland und im Aus-/Einsatzland.

    “….und vor allem die meisten mit Kopfbedeckung!”
    Ja, denn es regnet und da macht eine Kopfbedeckung durchaus Sinn :-)

  • 0x539   |   19. Dezember 2012 - 15:00

    Leute … denken, drücken, sprechen!

    “Waren das wirklich Herren und Damen der Luftwaffe? Einmal rotes Barett, einmal Marinschulterklappen und vor allem die meisten mit Kopfbedeckeung ;)”

    Seit wann dürfen Soldaten anderer TSKs nicht bei der Luftwaffe Dienst leisten? Heeressoldaten sind wohl gerade bei der Flugabwehr jetzt die Regel, da die Anteile vom Heer in die Luftwaffe übernommen wurden.
    Desweiteren werden wohl, wie schon erwähnt, nicht nur Angehörige der eigentlichen Patriot-Einheiten vor Ort sein – wie sich das für eine von bürokratie zermürbte Armee gehört, bruachen die paar Hundert man auf jedenfall einen Stab, der mindestens genauso groß ist.

    “Was macht denn ein Spieß bei der Erkundung?! :)”

    Weil zu jeder Einheit ein Spieß gehört du Knaller ? Das Feinerkundungsteam wird natürlich direkt im Einsatzland verbleiben, da die Verlegung ja schon kurz bevor steht. Macht also Sinn, dass der Spieß dem VorKdo angehört, oder nicht?

    “Martialischer geht es nicht.”

    NC .. echt. Sollen die sich im Dienst befindlichen Soldaten in Zivilkleidung und mit ‘nem Strauß Blumen dort anreisen? Für die dortigen Einheiten, ist das durchaus ein Einsatz mit ernstzunehmendem Gefahrenpotential – diesen durchgeknallten syrischen Rebellen ist schließlich alles zuzutrauen! Auf den Golan wildern sie auch schon rum diese Spinner.

  • Marc Behring   |   19. Dezember 2012 - 15:38

    Dank der ausgepraegten Force Protection Massnahmen weiss jetzt auch ein jeder, der das Video aufmerksam verfolgt hat genau in welchem Hotel die Deutschen abgestiegen sind: Ramada Inn Kahramanmaras … aber man ist ja 100km von allem entfernt … man, man, man … nichts dazu gelernt in den letzten 20 Jahren!

  • Husar   |   19. Dezember 2012 - 16:58

    @0×539:

    Mir sind die Aufgabengebiete des Spieß’ schon bewußt. Nur kenne ich auf Bataillonsebene ein etwas anderes Erkundungskommando als das gesehene… Selbst bei der KpErk ist der KTF dabei und nicht der Spieß…

  • JCR   |   19. Dezember 2012 - 17:31

    Da hat einer aber seinen Ironiedetektor “down for maintenance” ;)
    Ich fand das Auftreten gerade überhaupt nicht martialisch, aber das ist ja auch ein Vorrauskommando in einem NATO-Mitgliedstaat so daß martialisch nicht unbedingt erforderlich ist…

    Was Terrorismusgefahr angeht so denke ich ist diese eher gering und vor Ort dürfte eh jeder Kaffehausbesitzer wissen wo die Alemans abgestiegen sind…

  • ChrisB   |   19. Dezember 2012 - 21:24

    Zitat Elahan:

    “ICH WARS”

    Haha, viel zu lustig, da liefert unsere eigene Truppe doch die besten Vorlagen…

    Was mich eher interessiert ist, wieso die mit Polizeischutz da anrauschen?

  • Heiko Kamann   |   19. Dezember 2012 - 21:42

    ChrisB | 19. Dezember 2012 – 21:24
    “Was mich eher interessiert ist, wieso die mit Polizeischutz da anrauschen?”
    Ist doch ne nette Geste, das die Polizei dafür sorgt, das die Delegation mit den Bussen gut durch kommt. Gastfreundschaft …

  • tex   |   19. Dezember 2012 - 21:57

    1. Die FlaRak kennt keinen KpTrpFhr…daher nimmt der “Spieß” die Aufgaben des KTF wahr.
    2. Bleibt das Team der “Feinerkundung” nicht in der TUR, sonder verlegt vor Weihnachten wieder nach Deutschland.
    3. Wer bereits einmal dienstlich mit “Truppe” in der TUR war, wundert sich nicht darüber, dass Polizei, MP etc. überall mit dabei ist. Da werden gerne auch mal ganze Straßen und Kreuzungen für die Bewegungsfreiheit des Militärs gesperrt…außerdem kontrolliert die TUR auch gerne den Verbündeten…

  • tex   |   19. Dezember 2012 - 22:04

    …ach ja, bevor ich es vergesse. Wer sich über die vielen bunten Mützen wundert…

    4. Der bevorstehende Einsatz ist kein Einsatz der Luftwaffe (auch wenn die es wohl gerne anders sehen würde), sondern ein streitkräftegemeinsamer Einsatz unter Beteiligung der SKB, des Heeres und des ZSanDst. Daher auch das “Joint-Recce-Team”.

  • K.B.   |   21. Dezember 2012 - 21:11

    Mittlerweile gibt es auch von der Bundeswehr ein Video über das Erkundungsteam:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SFYdjo-h2QY

  • T.Wiegold   |   21. Dezember 2012 - 21:28

    @K.B.

    Sah ich gerade auch und dachte an die ganzen OpSec-Bedenken, weil man doch den Hotelnamen erkennen kann ;-)

  • Sailor1995   |   22. Dezember 2012 - 8:26

    Joint hin oder her. Von der Luftwaffe (und der Wehrverwaltung) ist man diese Bilder von “Zivilisten in Flecktarn” ja gewöhnt. Die können halt nicht Militär.
    Wie war das noch bei diesem früheren gefährlichen Einsatz in der Türkei, der mit diesen kleinen Flugzeugen? Und Fünfsterne-Hotel ist offenbar jetzt nicht mehr nur bei Piloten der Standard ;-)

  • NoName   |   22. Dezember 2012 - 15:14

    @ Sailor1995

    Erstens ist das grundsätzliche “Draufhauen” auf die TSK Luftwaffe in diesem qualtiativ hochwertigem Forum völlig unangebracht und zweitens hebt sich das Auftreten der Soldaten der FlaRak-Truppe doch deutlich vom dem ab, was mithin immer mit Luftwaffensoldaten in Verbindung gebracht wird. Also bitte nicht jede Truppengattung über einen Kamm scheren, sondern sich erst ein objektives (!) Bild verschaffen und dann qualifitierte Kommentare verfassen.

    Zum Thema Unterkunft:
    Da die Stationierung des FlaRak-Kontingentes und auch der unterstützenden Truppen in einem NATO-Land stattfindet, spricht sicherlich nichts gegen eine vernünftige Unterbringung; aus dem Fakt, dass das VorKdo im Hotel untergebracht wurde, läßt sich darüberhinaus nicht gleich der Schluss ziehen, dass dies auch für das Einsatzkontingent so sein muss, wobei aus Gründen der Durchhaltefähigkeit im 24/7-Schichtdienst über längere Zeiträume hinweg dies durchaus angebracht sein könnte.
    Ich will die Belastung der Soldaten, wie z.B. in Kundus nicht in Abrede stellen, aber auch der Schichdienst unter Einsatzbedingungen stellt eine sehr große Herausforderung an die physische und insbesondere psychische Belastbarkeit jedes einzelnen FlaRak-Soldaten dar.
    Wenn ich dann die Rahmenbedingungen der Unterbringung so gestalten kann, dass die optimale Regeneration möglich ist, hat das sicher unmittelbar positive Auswirkung auf die Qualität der im Einsatz erbrachten Leistungen und die Durchhaltefähigkeit.

  • J.R.   |   22. Dezember 2012 - 17:50

    @ Sailor
    Die können halt nicht Militär.

    Wieso? Mit dem Bundeswehrtransporter ins “Einsatzland” Türkei, samt ABC-Experten und obligatorischem Sani, dazu gestelztes Militärsprech? Da kann man doch die von der Realität losgelöste, auf die eigenen Vorschriften ausgerichtete Parallelwelt “Militär” doch durchaus erahnen. ;)
    (Um ehrlich zu sein: Für die Bundeswehr hat der Voraustrupp doch einen überraschend bodenständigen Eindruck gemacht.)

  • Soenke Marahrens   |   22. Dezember 2012 - 18:43

    @NoName

    Es hat Sie ja keiner gezwungen zur Lw zu gehen…..

    Aber im Team Luftwaffe ist natürlich auch Platz für Militaristen, wir haben da ein großes Herz;-)

  • NoName   |   22. Dezember 2012 - 20:16

    Eben weil ich kein Militarist bin, bin ich gerne in der Luftwaffe. Innerhalb der Luftwaffe gibt es zum Glück aber auch Abstufungen und deswegen bin ich so gern in der FlaRak :-)

  • Elahan   |   22. Dezember 2012 - 20:19

    Für einen anständigen Vorgesetzten gilt immer für die best MÖGLICHE Unterbringung und Versorgung des Personals zu sorgen! Das kann ein Zelt sein oder eben auch mal eine Ferienanlage, liegt an den Umständen und an den Ressourcen! Wo ist das Problem? Ja, Neid und unwirtschaftliches Denken ist auch ein Problem innerhalb der Bw!

  • Heiko Kamann   |   22. Dezember 2012 - 21:27

    Elahan | 22. Dezember 2012 – 20:19
    Genau so sehe ich das auch.
    Bei manchen Anmerkungen ist aber auch klar zu erkennen, dass die oder der Kommentator offenbar noch nie an einem internationalen Factfinding- bzw. Einsatzmeeting teilgenommen hat. Es wohnen z.B. auch die Bewerter (Checker) des TACEVAL-Teams (Tactical Evaluation / taktische Überprüfung) des taktischen Schiessens auf NAMFI/Kreta ( NATO Missile Firing Instalation) in schönen Ferienhotels … weil es doch hier grad um die FlaRak geht ;-))

  • Elahan   |   22. Dezember 2012 - 21:57

    Ein Feldlager ist im Normalfall teurer als ein Hotel all-inclusive! Bei einer Vollkostenrechnung, gilt dies meist auch für Unterkünfte in der BRD. Bei Reisen in die Türkei kommt noch der günstige Flug dazu! Doch manch richtige Soldat ist wohl auch da der Meinung, dass es für den Berufsstand angemessen ist zu marschieren oder mit der Eisenbahn/Krad ins Einsatzgebiet zu verlegen.

  • J.R.   |   22. Dezember 2012 - 22:23

    @ Elahan
    Na standesgemäß wäre doch mindestens MuConPers und Fennek. Im Hotel wird dann erstmal ein Perimeter aufgebaut und jeder Nicht-Deutsche gefilzt. Die “Schutzengel” beim Geschäftsessen sind auch etwas, das die muslimischen Gastgeber zu akzeptieren haben. Zum Dessert gibt es dann ein Tornado-Flyby, damit auch jeder potentielle Angreifer präventiv abgeschreckt wird. ;)

  • Elahan   |   23. Dezember 2012 - 0:18

    @J.R.

    Was soll in der Türkei anders sein als es vor 18 Jahren mit dem EG1 in Italien war, außer dass die Gefahr von Anschlägen durch die Serben damals als sehr hoch eingeschätzt wurde! All das in Sichtweite eines christlichen Klosters! Auch da war der MAD rund um die Hotels und Fahrstrecken unterwegs!

  • L.R.   |   23. Dezember 2012 - 9:46

    was eine potentielle Gefahr angeht – mal dies hier genauer durchlesen!
    auch wenn es mal wieder keiner so richtig wahrnehmen will und alle “Blauäugig” und “Hurra schreiend” in die Türkei marschieren.

    [Tut mir Leid, seit fast einem Jahr ist es hier Praxis, das deutsche Verleger-Webseiten nicht verlinkt werden. Bitte kurz zusammenfassend zitieren, worum es geht. T.W.]

  • Heinz   |   23. Dezember 2012 - 11:45

    Traurig, wenn hier scheinbar Soldaten auf Soldaten hauen, wer ist der scheinbar Bessere, der härtere Kerl etc. Wie soll da mehr Akzeptanz in der Gesellschaft aufkommen, wenn man sich untereinander scheinbar nicht grün ist? Für mich ein beschämendes Verhalten. Jeder tut doch das, was sein Dienstposten von ihm erfordert, na, meistens jedenfalls. Sind z. B. Soldaten, die im Kosovo und nicht in Afghanistan im Einsatz sind, weniger “wert”? Sind diejenigen weniger wert, die in den Einsatzgebieten den wichtigen Innendienst, z. B. Poststelle etc., leisten und niemals “an der Front” sind? Zu meiner Zeit, lang, lang ist´s her, schrieb man Kameradschaft jedenfalls anders!
    Im Übrigen sind z. B. auch von der Luftwaffe Soldaten in Einsätzen wie Afghanistan und nicht nur hinterm Schreibtisch. Die Zeiten sind doch lange schon vorbei, dass jeder Soldat auch im Einsatzland nur für das eingesetzt wird, was auch seiner heimatlichen Verwendung entspricht. Aber hier gehen eben keine ganzen “Heerscharen” im Focus der heimatlichen und medialen Aufmerksamkeit, darüber wird eben nicht berichtet.
    Lasst doch die Jungs erst einmal in der Türkei ankommen und dann wird man sehen, wie sich der Einsatz entwickeln wird: Meist anders, als am grünen Brett von oben ausgedacht. Und meist ist es so, wer so abwertend über andere schreibt oder redet, der drückt sich am schnellsten vor derartigen Aufgaben – das ist im zivilen und erst recht im militärischen Berufsleben leider so. Immerhin werden bei einer Dauer des Einsatzes von geplanten 13 Monaten die Soldaten jeweils zwei- bis dreimal in die Türkei gehen – die Schwadronierer machen spätestens am Freitag um 12 Uhr in der Kaserne das Licht aus.. Merkt hier so manch einer wirklich nicht, was er mit seinem respektlosen Geschreibsel über scheinbare Kameraden hier für eine “Öffentlichkeitsarbeit” abliefert?

  • Heinz   |   23. Dezember 2012 - 12:03

    PS:
    Es waren übrigens auch schon viele FlakRak`ler in Kunduz in der ANA-Ausbildung eingesetzt und wer einen Hauch von Ahnung hat, wie diese abläuft – nämlich nicht nur im “Kasernenhof” – wird sich evtl. herablassen können, auch ihnen ein wenig Respekt gegenüber zu bringen.

  • L.R.   |   23. Dezember 2012 - 13:20

    die waren nicht nur in Kunduz, sondern auch in Kabul oder Mazar-e-sharif (und das nicht nur 4 Monate) oder im Kosovo – viele kommen gerade erst aus einem der Einsätze und sind trotzdem in der Türkei dabei ( bei einem vermutlichen AVZ Stufe1 – das ist schon frech !!! )

  • Orontes   |   23. Dezember 2012 - 13:25

    @Elahan
    “Ein Feldlager ist im Normalfall teurer als ein Hotel all-inclusive! ”

    Das kann ich bestätigen. Die Kosten dürften sich zwar je nach Einsatzland voneinander unterscheiden, aber für das, was die jeweiligen Dienstleister der Bundeswehr oder anderen alleine für Verpflegung pro Tag und Soldat in Rechnung stellen, kann man auch in einem guten Hotel übernachten. Im Feldlager kommen dann noch zahlreiche andere Kostenpunkte hinzu, von den Kosten für den Aufbau ganz zu schweigen. Im Kongo waren viele Soldaten übrigens auch zuerst im Hotel, weil der Aufbau des Lagers nur schleppend voranging und bis zum Ende des Einsatzes nicht ganz abgeschlossen war.

  • J.R.   |   23. Dezember 2012 - 15:19

    @ Elahan
    Ah, da ist sie wieder, die wunderbare Militärlogik. “Das hat man vor 10 Jahren schon so gemacht, das macht man jetzt wieder so.” ;)

    Typisch “Militär” ist eben:
    - risikoscheu
    - weltfremd
    - selbstzentriert
    - von der eigenen Wichtigkeit überzeugt
    Und in der Hinsicht ist das Vorauskommando zum Glück nicht negativ aufgefallen.

    Die Anforderungen an die Patriot-Verlegung unterscheiden sich nicht groß von denen einer Baufirma mit Spezialgerät. Nur dass die Bundeswehr in der Region keine Feinde hat, keine Konkurrenten, sich keine Gedanken ums organisierte Verbrechen machen muss und von der Regierung den roten Teppich ausgerollt bekommt.

    Davon ab: Das türkische Militär hat dieses Jahr bereits über 100 Soldaten durch die PKK verloren. Mit Verlaub, das türkischen Organisationen sind der BW was Gefährdung und Situational Awareness angeht um Längen voraus. Ich bezweifel, dass man da mit einer “Alles dreht sich jetzt nur um uns, und wir können es eh besser”-Einstellung mehr erreicht als sich selbst in den Fuß zu schießen.

  • Elahan   |   23. Dezember 2012 - 23:14

    Die Gegend ist der Lw und dem Heer nicht unbekannt, wir waren schon früh zu AMF-Übungen dort (Malatya Diyarbakir) und auch damals war die Lw in Hotels und die türkische Armee kämpfte gegen die PKK. Die Heeresfliger im Irak waren ebenfalls im Hotel! Am Ende ist es keine Frage der Teilstreitkraft, sonder ob es Sinn macht! Auch wenns schwer fällt aber ist ja mal ein Ansatz :-)

  • klabautermann   |   24. Dezember 2012 - 7:53

    @Heinz

    Danke für Ihren Kommentar, stimme Ihnen voll zu.

  • Thomsen   |   24. Dezember 2012 - 9:44

    @ J.R.:

    “Die Anforderungen an die Patriot-Verlegung unterscheiden sich nicht groß von denen einer Baufirma mit Spezialgerät. Nur dass die Bundeswehr in der Region keine Feinde hat, keine Konkurrenten, sich keine Gedanken ums organisierte Verbrechen machen muss und von der Regierung den roten Teppich ausgerollt bekommt.”

    Also ahnt der geneigte Leser, wo der Schwerpunkt liegen wird: Gruß, Anzug, Meldung, StVO, Fahrauftrag. Ich freu mich schon auf die Wasserstandsmeldungen, wenn die ersten im ISAF-Räuberzivil einen Einlauf erhalten (“…weil ist doch Einsatz, oder?”).

  • Elahan   |   24. Dezember 2012 - 10:16

    “Die Patriot-Raketen seien auf eine etwas andere Art stationiert, als für eine Abwehr gegen syrischen Beschuss nötig sei, sagte Lawrow Montag in einem Interview mit dem TV-Sender Russia Today unter Berufung auf Experten. Die geplanten Aufstellungsorte sind ihm zufolge ein Beweis dafür, dass diese Waffen dem Schutz einer US-Radaranlage, eines Teils des US- Abwehrraketenschildes, dienen sollen. Dieser werde zur Abwehr einer Bedrohung aus dem Iran aufgebaut, so der russische Außenminister.”

    http://de.rian.ru/security_and_military/20121224/265210185.html

    Was gibt es denn schützenswertes in und um ? Hat da jemand Erkenntnisse?

  • RB   |   24. Dezember 2012 - 11:35

    Es geht wahrscheinlich um den Schutz eines AN/TPY2 Radars, das Teil des European Phased Adaptive Approach ist. Das ist ein sich im Aufbau befindliches Raketenabwehrsystem für Europa.