Mit der Hafenfähre in den Krieg
Der Ausbau der Drehscheibe Deutschland für einen Truppenaufmarsch an der NATO-Ostflanke läuft auf Hochtouren. Hamburg übte vergangene Woche, bereits zum dritten Mal, wie sich ein absehbarer Konflikt auf die Hansestadt auswirken könnte: An Red Storm Charlie sind inzwischen weniger Soldaten als Zivilisten beteiligt. In Bremen will Verteidigungsmininister Boris Pistorius kommenden Dienstag für den Bund 1,35 Milliarden Euro für die auch militärisch nutzbare Hafen-Infrastruktur zusagen. Und alles das unter den rechtlichen Bedingungen des tiefsten Friedens.
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