Viel los vor Kaliningrad
Bereits seit einigen Tagen gibt es heftige Aktivität von NATO-Luftstreitkräften an der Ostflanke der Allianz. Über Polen und dem Baltikum, vor allem aber im Luftraum vor der russischen Exklave Kaliningrad waren mindestens seit dem vergangenen Dienstag auf den (zivilen) Transponder-Bildern AWACS-Überwachungsflugzeuge, Aufklärer und Tanker zu sehen – die vermutlich zahlreichen Jets, meist ohne Transponder, muss man sich dazudenken.
Allein am (heutigen) Donnerstag gab es mindestens ein AWACS auf dem Transponderbild, dazu ein für elektronische Kampfführung ausgerüsteter Gulfstream-Jet der USA, Codename Compass Call, mit einem auffälligen Flugmuster (siehe Bild oben) und mehrere Tankflugzeuge über Polen:
Die Flugbewegungen praktisch direkt an der Grenze zu Russland hatten natürlich in den vergangenen Tagen bereits Aufmerksamkeit erregt, vor allem in Polen. Nach Beobachtungen der italienischen Webseite ItalMilRadar waren zwischenzeitlich unter anderem auch die neuen P-8-Seefernaufklärer der Deutschen Marine in der Region unterwegs.
Die NATO hatte bereits vor Tagen erklärt, es handele sich um Übungen der Allianz, weitere Details gebe es aus Gründen der operativen Sicherheit nicht. Aber wie es die italiensichen Kollegen ausdrückten: A pattern that is becoming harder to call routine – es fällt zunehmen schwer, diese Aktivitäten als Routine anzusehen.
(wird ggf. ergänzt)
(Grafiken: Transponder-Daten der Webseite ADSBexchange.com)



Das ist jetzt genau der OSINT vs Non-OSINT-Punkt. Wenn man AI das mal fragt bekommt man interessante Ergebnisse. Ich kannte Powidz zum Beispiel nicht (Mein Fehler). Mal ein paar Termine / Fakten: 06-Sep Landtagswahl Sachsen, Midterms Anfang November. Das US Arsenal an Air Defense ist im Bestand kleiner denn ever. Letzter Trägerverband der US aus Asien abgezogen. NATO hat „offensiv“ via BILD kommuniziert ihren EFDI Gefechtsplan. Miese Stimmung in RU wegen Wildberries etc. Ich weiss nur eins: wenn bis zum Abend der Midterms nix passiert ist an der Ostflanke, hat die NATO einen Super-Job gemacht. Bei unserem Feind RU: mehr „Chancen“ und bessere Rahmenbedingungen „was zu wagen“ sind in der Draufsicht kaum denkbar. Now or Never. Das Schweigen der Popular-Presse ist entweder beredt – oder nicht. Es ist auf jeden Fall nicht Q1-2025 „Smoking Gun“-Kommunikation like durch BND etc. „Fog of Hybrid War“.
[Letztendlich hängt zwar alles mit allem zusammen; dennoch muss man schon aufpassen, nicht in Verschwörungsmythen abzugleiten… T.W.]
Nachdem in den letzten Tagen auch Berichte über die Verlegung von dänischen Streitkräften über See und Land nach Lettland gab, unter Geleitschutz von Korvetten gab, Frage ich mich, ob die Flugzeuge nicht auch dem Schutz des dänischen Bataillons dienen sollte?
Stars&Stripes:
Oberst Martin O’Donnell, Sprecher des Obersten Hauptquartiers der Alliierten Streitkräfte in Europa, sagte, dass an der Übung am Dienstag US-amerikanische und norwegische Kampfflugzeuge, polnische Bodentruppen und ein NATO E-3A AWACS-Flugzeug beteiligt waren.
Zu den angeblichen Jets kann man unbestätigt verschiedentlich von fünf U.S. F-35 A ohne Kennung lesen, eingesetzt vom britischen Fairford aus; bei S&S allerdings nicht erwähnt.
Read more at: https://www.stripes.com/theaters/europe/2026-08-19/nato-aircraft-training-kaliningrad-russia-threat-22599202.html
Weiß jemand Näheres zu den polnischen Bodentruppen?
https://podcasts.apple.com/de/podcast/nato-botschaft-an-russland-dann-schalten-wir-in/id1613173261?i=1000784604552
Ein Podcast mit Christian Mölling („Stern“ im Hintergrund, zulässig hier?) mit neuen Einblicken in das mglw zugrundeliegende Szenario vor Kaliningrad (und in der Barentsee), nämlich: „Bleibt ruhig wir sehen war Ihr vorhabt, sonst schalten wir Euch (in Kaliningrad) das Licht aus“.
Eine offensive deutliche Botschaft an 🇷🇺 als Entscheidung u.U. von U.S. General Grynkewich, USEUCOM und in Personalunion auch SACEUR?
Die ad hoc Demonstration der Fähigkeit die Oblast Kaliningrad aus dem Spiel zu nehmen bedeutet feine Diplomatie mit anderen Mitteln.
Die Oblast ist kein 🇷🇺 Stachel im NATO Fleisch, mit erfolgversprechender operativer Ausrichtung gegen Baltikum/Polen, sondern eine Exklave in strategisch hoffnungsloser Lage, logistisch jederzeit sofort abzuschneiden, mit Truppen operativ nicht zu entsetzen, auch nicht über See.
Kaliningrad bindet Kräfte. Die Iskander-M ändern daran nichts
Es halten sich ja hartnäckige Gerüchte, Gorbatschow hätte Kohl Anfang der 1990 Jahre den Kauf des Kaliningrader Gebiets angeboten. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der letzten Jahre wäre das ein Prima Geschäft gewesen, falls an dem Gerücht etwas dran sein sollte.
Anmerkung zu
Klaus-Peter Kaikowsky (KPK) sagt:
20.08.2026 um 18:01 Uhr
Die US F-35 A sind vermutlich vom 48th FW aus RAF Lakenheath (UK) geflogen.
In RAF Fairford (UK) sind derzeit fünfzehn B-1 B im Rahmen „Epic Fury“ (Einsatz im Nahen Osten) stationiert.
@ORR: Derartige Gerüchte sind – ungeachtet ihres Gehalts – irrelevant, da Kalinigrad nicht deutsch, sondern noch immer russisch ist.
Zumal geschenkt wohl noch zu teuer (gewesen) wäre. Die Umweltaltlasten, die dort über mehr als 80 Jahre, erst von den Sowjets, später von den Russen hinterlassen worden sind, sowie der geschätzte Investitionsbedarf, um dort auch nur halbwegs eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen, die mit dem Rest Deutschlands integrierbar wäre, ließen Kalinigrad m.E zu einer indiskutablen Belastung für jeden Haushalt werden.
Was Polen seinerzeit dazu gesagt haben würde, dass östlich der Oder-Neiße-Grenze wieder eine deutsche Flagge weht, kann man sich ohnehin fast denken, nehme ich an. Mit Ausnahme der Heimatvertriebenen besteht gottlob wohl auch kaum bei irgendwem ein Interesse daran, speziell dieses Gebiet wieder zu deutschem Staatsgebiet zu machen.
Und überhaupt: Als was? Als 17. Bundesland? Dann doch noch lieber Mallorca (!)
@Klaus-Peter Kaikowsky (KPK):
Freut mich, dass meine als Rand-Militär sicherlich nicht so fundierte Beurteilung bestätigt wird: Kaliningrad dürfte strategisch und taktisch für RUS mindestens so heikel sein wie die Suwalki-Lücke für die NATO. Kaliningrad hat für NATO-Artillerie (von Land und See) eine Vorwarnzeit von einer halben Minute. Ich sehe das auch so, dass Kaliningrad sicherlich in den NATO-Planungen längst so eingearbeitet ist, dass die Enklave im Fall der Fälle augenblicklich „aus dem Spiel“ genommen wird.
Mal eine Frage an die Sachkundigen: War diese „Übung“ das erste semischarfe Deployment einer deutschen P-8 oder flog die 63+01 da nur zufällig im Rahmen des Fähigkeitsaufbaus herum? Ich kann mich nicht erinnern, irgendetwas über den IOC-Status der Flotte seit Übernahme der ersten Maschine vergangenen Oktober gelesen zu haben und hätte erwartet, dass so eine „ernste“ Übung noch mit P-3 geflogen würde.
… bin ich der einzige, der sich noch an das Thema Atomwaffen erinnert?
zu
EDHI sagt:
22.08.2026 um 13:52 Uhr:
P-3 C Orion ist ausgemustert. Drei P-8 A Poseidon sind bisher übernommen worden, eine davon nimmt derzeit an einer Übung im Bereich Island teil.
Und natürlich finden Flüge im Bereich Nord- und Ostsee regelmäßig statt.
mri sagt: 23.08.2026 um 2:10 Uhr … bin ich der einzige, der sich noch an das Thema Atomwaffen erinnert?
Ja.
P.S. Oder wie es der der Rt Hon Co-Sicheitspod(der) Carlo M es m.E. in der Vergangenheit in ähnlichem Kontext einmal genannt hat: die Atom.-S** macht einfach keinen Sinn hier durchs Dorf zu treiben. China, bla, etc etc / Können die / können wir / alles bekannt. Die NOTAM-Spiele lassen auch darauf deuten, dass „calmer heads prevail“ bei unserem Feind im Generalstab Thema ist und man weiterhin woihl signalling macht, statt Kinetik. Aktuell (23.08.2026) scheint die „Warnung“ der NATO gewirkt zu haben.
@Metallkopf
Man hätte es ja kaufen können um es dann an Polen&Litauen zu verschenken.
Die P-8A hat umfangreiche Sensoren, die nicht nur über Wasser zur Uboot-Jagd oder Seeaufklärung genutzt werden können. Auch die Poseidon MRA.1 der Royal Air Force fliegen zuweilen dort ihre Schleifen und werden über dem Festland eingesetzt
Die deutschen P-3C sind bereits seit vielen Monaten aus dem Dienst..
Ein schweres US-Transportflugzeug C-17 Globemaster III ist auf dem Moskauer Flughafen Vnukovo gelandet. Zwischenstopp in Riga .
Hintergrund noch völlig unklar.
Zur neuen COMPASS CALL der USAF und den Aktivitäten dort:
https://www.twz.com/air/ea-37b-flew-along-kaliningrad-border-as-part-of-specialized-recon-ew-flight-package
@Klaus-Peter Kaikowsky (KPK)
CIA Director John Ratcliffe ist dort gerade angekommen. Vielleicht geht es um das Thema oben.
Es sollte durchaus Gesprächsbedarf geben.
CurtisLM sagt: 20.08.2026 um 14:20 Uhr: Das ist jetzt genau der OSINT vs Non-OSINT-Punkt. …
Zitat: [Letztendlich hängt zwar alles mit allem zusammen; dennoch muss man schon aufpassen, nicht in Verschwörungsmythen abzugleiten… T.W.]
*leichtes-räuspern-weil-Ratcliff-mit-ner-C17-in-Moskau-gelandet-ist-wie-Burns-in-21-und-22*
@Klaus-Peter Kaikowsky (KPK), 25.08.2026, 13:52 Uhr:
„Ein schweres US-Transportflugzeug C-17 Globemaster III ist auf dem Moskauer Flughafen Vnukovo gelandet. Zwischenstopp in Riga .
Hintergrund noch völlig unklar.“
In den „heute“ Nachrichten wurde gerade berichtet, dass der CIA Chef John Ratcliffe zu Gesprächen nach Moskau gereist sei. Dies könnte der Grund sein.
Ja aber warum braucht es denn ein schweres Transportflugzeug um einen CIA Chef zu befördern, so übergewichtig wird er ja nicht sein. Oder ist das ein Air Force One Ersatz? Also der CIA Chef braucht auch ein großes Flugzeug, wenn er offiziell unterwegs ist?
Das wäre schon absurd, aber man weiß ja nie gerade. Die pragmatische Erklärung, vielleicht erhofft man sich einen Deal, wichtige Kriegsgefangene, Agenten oder ähnliches.
lukan sagt: 26.08.2026 um 2:53 Uhr: „Ja aber warum braucht es denn ein schweres Transportflugzeug“
Also fuer mich stellt sich die Sache so da – ca. 1 Woche VOR dem Flug gestern hat die US wohl schon UA angetriggert Mo-Mi nicht Moskau anzugreifen – da war „Kaliningrad“ schon im vollem Gange: nochmal die Übung hat ja erst Ex-Post einen „Namen“ bekommen (Ramstein Flag 26). Ratcliffe ist nicht via Aviano, nicht via Ramstein, nicht Spangdahlem, nicht UK geflogen – sondern – Riga. Umgestiegen in das einzige Flugzeug mit SCIF und VIP „Bestuhlung“ (diese neue Airstreamer) und mit den kompletten Abwehrmassnahmen die eine C17 so hat. Das wird ggf. Riga geschuldet sein und sicherlich der -Kurzfristigkeit- der Aktion, GPS Spoofing etc. Wäre das eine lang geplante Easy-Peasy Reise gewesen (siehe Patel Oct 26), dann wäre es wie Burns 21 was kleines leichtes als Jet gewesen. War es nicht, weil: adhoc und kurzfristig. Eine C17 aus Riga mit Transponder an für alle sichtbar. Für mich muss es eine grosse Smoking Gun gewesen sein (und sein) rund um die WSJ Thematik, Beim Feind vor Ort: 30 min hin, 30 min zurück, dann netto ggf. 1:30-2:00 im SVR HQ (?). Das ist für mich „von nem Zettel ablesen“ und wieder gehen. Als CIA Chef. In Persona. In Moskau. Im eigenen Auto. In der eigenen C17. Keine Verhandlung, sondern eher wie Lioness S3 Szene im Restaurant oder Tom Clancy-esque Kardinal im Kreml. Mal sehen wann es rauskommt. P.S: Die Baltics haben imo ja ein „Sonderbeziehung“ zu MAGA … P.P.S: Jetzt kann man nur Brotkrümel schauen was sich so an Force Posture im OSINT ändert (oder nicht) und vorallem: was China macht (oder nicht).
@lukan
„Ja aber warum braucht es denn ein schweres Transportflugzeug um einen CIA Chef zu befördern, …“
Zum Transport von ca einem halben Dutzend gepanzerter SUV / Limousinen mit denen die Delegation durch Moskau fuhr.
Laut Beth Sanner, ehemalige US-amerikanische Regierungsbeamtin und stellvertretende Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes für Missionsintegration, könnte Ratcliffe eine Nachricht mit dem Tenor überbracht haben „Wir wissen was Ihr vorhabt, und Ihr lasst es besser sein“.
@Klaus-Peter Kaikowsky (KPK), Autos mitnehmen wäre eine plausible Erklärung.
Aber warum müssten die gepanzert sein ( traut man der Ukraine nicht das die sich zurückhält) bzw hätte da nicht auch die Botschaft mit ihrem Fuhrpark helfen können?
Nachtrag: „Just dont do it“ ist ja soweit raus. Das „was“ ist bisher noch nicht klar. Interessant ist halt das die NATO Force Posture im OSINT als auch der Baltics Ihr Threat Board zumindest öffentlich gleich und unverändert ist, trotz des „Smoking-Gun“ Trips von Ratcliffe.
Spekulation: eine 1999-like False Flag domestic in RU (mit wirren UA und Baltic Referenzen) kurz vor der Duma „wAhL“ würde m.E. recht passend die OSINT Faktenlage erklären:
a) Top Grund für RU die Generalmobilmachung auszurufen
b) Top-Grund im Anschluss an UA und Baltics zu eskalieren – „Wir haben es immer gesagt, die NAAAHTO“
c) erklärt „Still ruht der See“ in der NATO OSINT Force Posture (zumindest an Land)
d) aufgenommenes SIGINT würde den Ratcliffe AdHoc Trip erklären – „just dont do it“ (we have receipts)
e) die „receipts“ die Ratcliffe gezeigt haben könnte (oder eher erwähnt …. Quellenschutz und so), würden (Super-Spekulation) vielleicht die 2x geheimen Dekrete (60x, und 60y) von dem Tag erklären (z.B. nicht mehr dieses RU Kommunikationssystem xyz benutzen)
Zuviel Red Storm Rising? Perhaps. Aber wie Gressel sagt (übertragen, paraphrasiert): „Nur weil es bekloppt ist, heisst es nicht, dass sie es nicht tun.“
@Flo:
Den Ukrainern wird man entsprechend vorher kommuniziert haben. Und die hätten auch nichts davon, dass der CIA-Chef in Moskau von einer irregeleiteten Drohne abgemeiert wird.
Aber in Moskau würde ich aber als CIA-Chef auch nicht mit Autos herumfahren, die ich nicht kenne, bzw. die ich nicht gut genug kenne. Ich bezweifle überdies, dass die US-Botschaft dort einen durchgängig gepanzerten Fuhrpark hat, der für alle Arten von Delegationen entsprechenden Schutz und garantierte Abhörsicherheit abbildet. Aber ich muss gestehen, ich weiß es auch nicht sicher, lasse mich also gern überzeugen.
Vermutlich ist es eher ein Signal an den Kreml.
@Flo
„Autos mitnehmen wäre eine plausible Erklärung“: Nein, das IST die nachweisbare Erklärung, die Bilder/Videos aus Moskau haben Sie nicht gesehen?
Zudem, KEIN hochrangiges Mitglied der U.S. Administration fährt im Allerweltsauto, allein schon im Falle CIA Direktor als Machtdemonstration.
Selbst wenn er es wollte, dürfte er das nicht.
Panzerung, Machtdemonstartion, Verfügbarkeit, alles gute Argumente, warum die Autos mit C17 „mitgereist“ sind.
Ich denke aber auch, dass die „softe“ Sicherheit (Abhörsicherheit) ein große Rolle spielt.
Auf der Fahrt vom Flughafen zum Gesprächspartner werden unter Garantie die Strategie der Gesprächsführung, Ziele, Mittel,…. mit den entsprechenden Beratern finalisiert. Wertvolle Infos für jeden Counterpart.
Die möglicherweise zur Verfügung stehenden Fahrzeuge des Gastlandes sind mit Sicherheit gespickt mit Mikrofonen. Bei dem Fuhrpark der Botschaft würde ich die Hand auch nicht ins Feuer legen, dass die „clean“ sind. Bei einer gepanzerten Limousine, die aus einer C17 rollt und ständig bewacht wird, ist dieses Risiko zumindest einmal sehr gering.
Was mich bei dem Besuch des CIA-Direktors in Moskau bedenklich stimmt, ist das beredete Schweigen aus Washington.
Wenn Trump ihn tatsächlich losgeschickt hat, um Putin vor einem Angriff auf NATO-Staaten zu warnen, dann hätte Trump das medial gleich für sich ausgeschlachtet. So in dem Stil, was er nicht alles Gutes für die NATO tut und wie er Europa beschützt blablabla etc.. Hat er nicht gemacht, ansonsten schert er sich ja auch nicht unbedingt um Geheimhaltung und andere überflüssige Dinge.
Diese Gespräche müssen nicht unbedingt vorteilhaft für die europäischen NATO-Mitglieder gewesen sein. Ich will hier keine Verschwörungstheorien ins Netz setzen, aber die US-Administration kennt mittlerweile weder Freund noch Feind, sondern nur noch lukrative Ziele. Heute kam die Meldung, die US-Administration hat sich 20% der venezolanischen Erdölreserven zusichern lassen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.