Ein ‚Goldener Blogger‘ für Augen geradeaus! – und einer für die Bundeswehr

Juchhu, ich habe gewonnen! Genau genommen dieses Blog: Augen geradeaus! hat einen Goldenen Blogger erhalten – als bestes Themen- und Nischenblog. Aus der Nische, das habe ich heute auch bei der Preisverleihung gesagt, ist das Thema Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in den vergangenen Jahren ein wenig herausgekommen. Also freue ich mich über den Preis als bestes Themenblog.

Weiter machen! haben mir etliche bei der Gratulation auf Twitter dazu gesagt, und ich mache natürlich so weiter. Der Preis gilt bei einem Blog schließlich auch immer den Leserinnen und Lesern.

Einen Goldenen Blogger hat auch die Bundeswehr bekommen – eigentlich einen Negativ-Preis, den sie war als Blockerin des Jahres für die Aktion vor der (oder besser gegen die?) re:publica im vergangenen Jahr nominiert. (Meine Meinung zu dieser Aktion ist kein Geheimnis.)

Aber neidlos muss ich eingestehen, dass Major Marcel Bohnert und Fregattenkapitän Sven Könnecke von der Arbeitgebermarke Bundeswehr bei dieser Veranstaltung aus diesem Negativ-Preis das Beste rausgeholt haben – und, dem Applaus nach zu schließen, das Publikum auf ihrer Seite hatten. Ob’s den Beifall für ihren Auftritt bei den Goldenen Bloggern (einschließlich der professionellen Selfie-Aufnahme bei der Preisverleihung, siehe Foto) gab oder für die Aktion, die zu diesem Preis führte, lasse ich mal dahingestellt.

Anschließend haben Könnecke, Bohnert und ich beschlossen: we agree to disagree…

(Fotos oben: Markus Winninhoff; Foto unten: Miriam Vollmer)

 

 

 

53 Gedanken zu „Ein ‚Goldener Blogger‘ für Augen geradeaus! – und einer für die Bundeswehr

  1. Da über die Herkunft von @Koffer und T.L. aufgrund der Pseudonyme nur spekuliert werden kann und keine Justiziabilität gegeben ist, bin ich deutlich angefressen aufgrund der ehrabschneidenden „Glashaus“-Insinuierungen von Koffer sowie „Steckenpferd“ von T.L. .

    Zur Klarstellung: ich arbeite als Journalist und habe Themen. Eines davon ist (leider) seit der re:publica 2019 unter dem Titel „Verhalten und Dienstauffassung des Generalanwärters B. in der Öffentlichkeit“. Das fragwürdige Verhalten habe ich an vielen Stellen hier im Blog bereits kommentiert und seziere gern auch nochmal vollständig Punkt für Punkt, die von @Koffer in Frage gestellte Äußerung. Das sprengt aber den Rahmen eines Kommentars.

    Nur zwei Aspekte: Der „vorinformierte Journalist“ ist ein belegbarer Fakt, denn er war an diesem Tag mit Bohnert verabredet, wie man – neben anderen Fakten auch aus seiner Doku – mittlerweile schließen kann. Zu den „mutmaßlich vorinformierten PR’lern“ müssen sich andere äußern. T.W. kann aber einordnen, wen ich diesbezüglich meine.

    @asplen:
    Zum Stichwort „Steckenpferd“:

    Ich erlebe – verlässlich und bevorzugt – entlang von Bundeswehrthemen seit Jahren eine Reihe von persönlichen Herabsetzungen meiner Arbeit, oft aber auch schlicht meiner Person. Allen gemein ist, das man versucht zu vermitteln, das meine Arbeit nicht ernstzunehmen sei.
    Mittlerweile für mich das deutlichste Zeichen überhaupt, dass meine Arbeit Relevanz hat. Ich hatte aber auch schon Pickel am Hintern, die weniger lästig waren, als diese vorhersehbar und verlässlich auftauchenden Seitenhiebe.

  2. @all

    Ich habe @Daniel Lücking Gelegenheit zur Antwort gegeben, weil er auch persönlich angegangen wurde.

    Ich denke allerdings, dieses Thema ist hier jetzt damit erst mal durch. Wenn/falls es wieder relevant werden sollte, werde ich es sicherlich wieder aufgreifen.

  3. Herzlichen Glückwunsch!
    Schön wäre auch ein moderner, neuer website-Auftritt.
    Es gibt Google-Partner vor Ort, die so etwas anfertigen.
    Migration der alten Inhalte müsste man der Designer sehen.
    Als Beispiel von hier vor Ort:

    https://www.localsearch.ch/de/webpraesenz/mywebsite

    MfG, CH

    [Danke für den Glückwunsch. Und ich weiß, dass das Design mal aufgehübscht werden sollte… Steht auf dem Zettel, aber nicht ganz oben. Und, hm, das ist jetzt schon hart am Rande der Werbung? T.W.]

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