Bundeswehr reaktiviert aufgegebene Depots für Material und Munition

Fürs Archiv (und weil es doch auf mehr Interesse stößt als ich dachte): Das Verteidigungsministerium hat entschieden, acht bereits aufgegebene Lager für Material und Munition wieder in Betrieb zu nehmen. Dafür werden sogar zwei Depots zurückgeholt, die bereits zur Verwertung oder Nachnutzung an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben abgegeben worden waren.

Den Schritt begründete Generalinspekteur Eberhard Zorn in einem Tagesbefehl am (heutigen) Dienstag mit dem geplanten Größenzuwachs der Streitkräfte – vor allem aber mit geänderten sicherheitspolitischen Vorzeichen. Die Bundeswehr müsse mehr Material und Munition als bisher auf Vorrat haben:

Neue Aufgaben und neue Einheiten ziehen weiteren Anpassungsbedarf nach sich. In einem nächsten Schritt werden wir deswegen unter anderem das logistische System der Bundeswehr stärken, damit wir in Zukunft mehr Munition und Material bevorraten können. Dazu werden wir unsere ortsfesten Lagerkapazitäten erhöhen.
Im Einzelnen wurde entschieden, dass die geplanten Schließungen des Materiallagers Hardheim (Baden-Württemberg), des Munitionsdepots Altheim (Baden-Württemberg), des Munitionslagers Lorup (Niedersachsen), des Materiallagers Königswinter (Nordrhein-
Westfalen) und des Materiallagers Ladelund (Schleswig-Holstein) aufgehoben werden.
Diese Liegenschaften werden unter den aktuellen und absehbaren sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen dauerhaft für die Zwecke der Bundeswehr benötigt. Aus dem gleichen Grund wird auch die schon seit längerem vorgesehene Abgabe des Materiallagers Huchenfeld (Baden-Württemberg) aufgehoben.
Zusätzlich werden mit dem Munitionsdepot Kriegsfeld (Rheinland-Pfalz) und dem Materiallager Bargum (Schleswig-Holstein) zwei Liegenschaften wieder in Betrieb genommen, die bereits an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgegeben worden waren.
Zum Betrieb dieser acht reaktivierten Lagereinrichtungen werden nach heutigen Berechnungen zusätzlich rund 600 überwiegend zivile Dienstposten eingerichtet und geschätzt 200 Millionen Euro investiert. Die Umsetzung der Entscheidung erfolgt schrittweise im Zeitraum 2020 bis 2031. Details hängen davon ab, wie viel Material
oder Munition künftig in den jeweiligen Einrichtungen gelagert werden sollen, und werden derzeit ausgeplant.

Die Reaktivierung dieser Depots ist nicht nur eine – weitere – Abkehr vom Stationierungskonzept, dass der frühere Verteidigungsminister Thomas de Maizière 2011 verkündet hatte und das von seiner Nachfolgerin Ursula von der Leyen bereits verändert wurde. Das Ministerium will auch Standorte wieder in Betrieb nehmen, für die bereits die Kommunen neue Nutzer suchen, zum Beispiel für das Materiallager Bargum im Kreis Nordfriesland.

Vielleicht ist es auch zusätzich die Einsicht, dass einzelne Liegenschaften vorschnell abgegeben wurden – trotz vorangegangener Renovierung. Denn für Bargum wirbt der Kreis mit dem Argument: Die Hallen und teilweise auch Gebäude sind in einem guten Zustand, da in den letzten fünf Jahren umfangreiche Investitionen und Erneuerungen erfolgten.

*Fürs Archiv der Tagesbefehl als pdf-Datei:
20190115 Tagesbefehl GI zu Materiallagern

An der Heimatfront · 23:55h ·  

26 Kommentare zu „Bundeswehr reaktiviert aufgegebene Depots für Material und Munition“

  • Closius   |   16. Januar 2019 - 2:05

    Einst ist die Schließung von 31 (größeren) Standorten mit der BW-Reform angekündigt bzw. mittlerweile großteils vollzogen worden. Nach der Reaktivierung von Hardheim als neuer Panzerstandort werden jetzt 4 weitere Standortschließungen rückgängig gemacht, mit Bargum, Lorup, Königswinter und Ladelund, welche auf der Liste der 31 Standortschließungen standen. Die Kehrtwende bei den Standortschließungen bekommt also langsam Substanz. Die drei anderen jetzt zu reaktivierenden Standorte waren wohl zu klein, als daß diese auf der Liste mit den 31 Standortschließungen standen.

    Und daß die BW für mehr Munition und wieder eine 100 % Ausstattung der Verbände mehr Material- und Munitionslager benötigt, ist logisch.

    Da die BW auf 203.000 Soldaten wachsen soll, ist auch zu vermuten, daß noch weitere Standorte in Zukunft wieder reaktiviert werden oder wieder vergrößert werden müssen, denn die ca. 20.000 Soldaten, um welche die BW aufgestockt werden soll, müssen auch irgendwo untergebracht werden, und außer Augustdorf und Bergen gibt es wohl kaum BW-Standorte, die noch freie Kapazitäten für zusätzliche Soldaten haben.

    Und da an den meisten Standorten der BW nur ein Bataillon stationiert ist und ein Bataillon in der Regel höchstens 1.000 Soldaten hat, braucht die BW mindestens. 20 neue oder reaktivierte Standorte, um allein die zusätzlichen Soldaten unterzubringen.

    Wo es neue Kasernen oder weitere Reaktivierungen geben wird, ist völlig offen. Man kann lediglich vermuten, nachdem der sächische Ministerpräsident zusätzliche Soldatenstationierungen in Sachsen/Oberlausitz gefordert hat, als Ausgleich für den Kohleausstieg, daß dies ein Deal sein könnte, der bei der Bundeskanzlerin auf offene Ohren stoßen könnte.

  • Thomas Melber   |   16. Januar 2019 - 6:46

    Realismus zieht ein; sehr gut. Es muß aber weiter gedacht werden: welche Kräfte sichern diese Einrichtungen „im Falle eines Falles“? Wer stellt dann die Transportbegleitkommandos?

  • Memoria   |   16. Januar 2019 - 6:52

    Sehr gut, dass die finalen Entscheidungen zur Anpassung der otsfesten Logistik nun endlich getroffen wurden.
    Auch wenn die Zeitlinien – erneut – sehr lang sind.
    Alle anderen Planungen zur Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wären ohne diese Entscheidung Makulatur. Jetzt muss die Ministerin „nur“ noch mehr Haushaltsmittel politisch organisieren, um die Depots und die hohlen Strukturen bis 2031 gemäß dem Fähigkeitsprofil aufzufüllen und vorhandenes Material und Munition zu modernisieren. Es bleibt hzu hoffen, dass die Ministerin in den nächsten Monaten nicht zu sehr mit der politischen Selbstverteidigung beschäftigt ist, denn die Weichen hierfür müssen mit dem Haushalt 2020 und dem Finanzplan bis 2023 gestellt werden, sonst ist das neue Fähigkeitsprofil schon nicht mehr realisierbar.

  • Dipl.-Inf(anterist)   |   16. Januar 2019 - 7:02

    Na, dann wollen wir mal hoffen, dass diese Erweiterung der Lagerkapazität auf der soliden Basis einer Bedarfsberechnung für die Menge z.B. der einzulagernden Munition beschlossen wurde!
    Sind denn so Begriffe wie Versorgungsraten (VR), Intensitätsfaktoren (IF) oder Days of Supply (DOS) noch hinreichend aktuelle definiert, um entsprechend mit ihnen rechnen zu können?
    Auf welcher Grundlage, in der Annahme welcher Struktur und Materialausstattung sind die Bedarfe berechnet?
    Last, but not least, hat die Bundeswehr überhaupt noch die logistischen Kräfte, diese Versorgungsgüter zeitnah aus den Depots der Truppe zuzuführen?
    Ich habe da so meine Zweifel…!

  • ini   |   16. Januar 2019 - 7:49

    Hier zeigt wie falsch die politischen Entscheidungen der letzten Jahre waren und das die Friedensdividende doch eher eine Hypothek war!
    Ich wäre nicht überrascht, wenn man demnächst feststellt, dass die Liegenschaft der Bundeswehr nicht mehr ausreichend gehärtet sind. Dann fängt man wieder an Bunker zu bauen, Flugzeugschutzbauten etc.

  • André   |   16. Januar 2019 - 9:04

    Da lässt sich sicher viel hineinlesen… Wäre aber sicher spannend, wie eine Reaktivierung genau vonstatten geht – gerade wenn im Umfeld dieser Anlagen (zivil) gebaut wurde, hat das allenfalls Einfluss auf die Lagerkapazität. Eine Detailfrage, weil ich mit der deutschen Terminologie nicht vertraut bin: Was ist den der Unterschied zwischen Munitionsdepot und Munitionslager?

  • Henrik   |   16. Januar 2019 - 12:10

    Bin ich der einzige der den Zeitrahmen seltsam findet? 2020-2031 ist eine extrem lange Zeit und angesichts der aktuellen Veränderungen in der globalen Politik, wage ich zu behaupten, dass wir uns 2031 in einer deutlich anderen Lage befinden werden.

  • Flieger   |   16. Januar 2019 - 13:07

    Ein der vielen ersten Schritte an Maßnahmen in Richtung LV/BV als gleichberechtigter Schwerpunkt gem. Weißbuch 2016.

    Die Zeitachse kommt mir realistisch vor, wenn diese die dann zwingenden weiteren Schritte umfasst:
    – erheblich Aufstockung der eigenen Transportlogistik ( so wie jetzt alles mit ziv Speditonen wird dann nichts mehr)
    – dadurch Aufstockung Personal und endlich müssen alle wieder einen Führerschein CE bekommen
    – nur Ersatzteile lagern hilft nix, die müssen im Kampfgebiet auch eingebaut werden. Hier fehlt der ganze Rattenschwanz eigene Inst. (KfZ, Klima, SEA usw). Die Werkstatt vor der Kaserne ist jetzt ja schön, hilft aber im Fall des Falles in Lettland nicht
    – Unifizierung der Fahrzeugtypen ( wir haben einen Wildwuchs an Kfz, LKW im Bestand. Wer soll diese alle Insten und beherrschen?)

    Wenn das alles mit inbegriffen ist, ist die Zeitlinie ok. Nur für Depots an sich und ein wenig Mat darin, alles viel zu lang.

    Die Regierung hat mit Weißbuch 2016 das Preisschild selber geschrieben. Jetzt heißt es Konto ausgleichen.

  • bühring   |   16. Januar 2019 - 13:13

    Die Inbetriebnahme der Liegenschaften setzt voraus, daß die Industrie in der Lage ist, die von der Bundeswehr benötigten Mengen zu produzieren. Wegen der hierzulande geschrumpften Rüstungsindustrie und entsprechend reduzierter Kapazitäten, bleibt zu hoffen, daß sich die Liegenschaften zweckentsprechend wie geplant nutzen lassen.

    Ob die Bundeswehr heute noch die in der Vergangenheit innegehabte Kundenstärke hat, wird sich bei der Wahl der Prioritäten durch die Rüstungsindustrie zeigen.

    Die nächste Frage ist, ob die Menschen, die in diesen Liegenschaften arbeiten sollen, bereits da sind oder erst gewonnen werden müßen. Letzteres stellt eine Herausforderung dar.

  • brainstormer   |   16. Januar 2019 - 14:34

    Auf der Seite des BMVG ist eine anschauliche Grafik hinsichtlich der Invest.-Volumen je Liegenschaft un der angestrebten Personalstärken, evtl. hilft das ja dem ein oder anderen weiter.

    https://www.bmvg.de/de/aktuelles/mehr-platz-fuer-mehr-bundeswehr-30206

  • MA   |   16. Januar 2019 - 16:03

    Hinzu kommt lt. SPON noch eine neue Panzerbrigade die als „Kompensation“ im Rahmen des Kohleausstiegs in der Lausitz angesiedelt werden soll

  • closius   |   16. Januar 2019 - 16:07

    Der Spiegel meldet, unter der Überschrift „Panzer statt Kohlegruben“ dass die Lausitz eine neue Panzerbrigade erhalten soll als Ausgleich für den Kohleausstieg.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kohlegipfel-im-kanzleramt-insider-berichten-die-wichtigsten-ergebnisse-a-1248308.html

    Dies wäre deutlich mehr, als die 1- 2 Bataillone die Sachsen bisher gefordert haben soll und würde bedeuten, daß die BW es mit den 9 Brigaden erst meint, von welchen der GI schon öfter gesprochen hat. Nur müssten neue Panzer gekauft werden, denn wir haben weder Kampfpanzer, noch Schützenpanzer übrig in der BW für ein neue Panzerbrigade.

  • Insider   |   16. Januar 2019 - 16:25

    @Dipl.Infanterist
    Die MunBedarfe wurden gem. Konzept Munitionsbevorratung Streitkräfte erstellt mit Zeitrahmen für2020, 2026 und Ende 2030. Natürlich gibt es dort auch noch Begriffe wie VR etc.

    Als ehemaliger von Schließung der MunDp Betroffener, kann ich heute nur den Kopf über damalige Entscheidungen schütteln. Welche Sachwerte damals vernichtet wurden darf man niemandem sagen.
    Heute holt uns alles wieder ein und es wird gewaltige Anstrengungen kosten, verlorenes Wissen zur Munitionslagerung/Munitionsuntersuchung und Instandsetzung wieder zu reaktivieren. Das Personal der Depots wird wie bisher auch im wesentlichen aus ziv. Mitarbeitern bestehen.

  • T.Wiegold   |   16. Januar 2019 - 17:05

    Vor der großen Begeisterung über die neue Panzerbrigade in der Lausitz: Ich bemühe mich mal darum, zu ergründen, was da eigentlich genauer gemeint ist.

  • Chris   |   16. Januar 2019 - 17:25

    @closius

    Keine SPz über?
    Dann kann die PzGren doch wieder große einstellen und die Marder Boys rumpeln bis über 2030 hinaus umher.

  • closius   |   16. Januar 2019 - 18:16

    @Chris: Alte Marder Schützenpanzer könnten im Moment übrig sein, weil schon ein paar Panzergrenadierbataillone auf den Puma umgerüstet worden sind und am 17.01.2018 sollen die ersten Puma an das Panzergrenadierbataillon 212 gehen, welches als 5 Panzergranadierbataillon auf den Puma umgerüstet wird.

    Allerdings wurden in den letzten Jahren Marder an Jordanien abgegeben und es gab mal Gerüchte, daß die frei werdenden Marder an Tschechien gehen sollen. Nur, falls die Marder nicht schon den Tschechen versprochen wären, könnte sicher zwei neue Panzergranadierbataillone auf dem Papier mit dem Marder ausgestattet werden .Wann der Marder wegen Altersschwäche auseinanderfällt weiß ich nicht? Auf Dauer müsste man sicher neue Schützenpanzer beschaffen.

    Aber jetzt müssen wir ja mal abwarten, ob die Spiegelmeldung stimmt, schließlich ist ja der Spiel nicht mehr dass, was er mal war in Sachen Glaubwürdigkeit, nach dem Fälschungsskandal im Spiegel. Und beim Kampfpanzerproblem kann natürlich sein, daß getrickst wird, um keine neue Leopard Panzer kaufen zu müssen.Und Herr Wiegold will die Geschichte ja noch überprüfen.

    Und die BW könnte bei einer neuen Brigade immer noch tricksen. Man könnte schließlich das aufzustellende Panzerbataillon 363 statt der 37. Panzergrenadierbrigade zuzuschlagen, wie bisher vorgesehen als 2. Panzerbataillon , dieses einfach als das Panzerbataillon einer Lausitzbrigade umwidmen, und spart sich durch Trick 17 44 neue Kampf-Panzer zu beschaffen. Bei der Bw muss man mit solchen Tricks rechnen.

  • Tommy   |   16. Januar 2019 - 18:18

    @Andre

    Die Begrifflichkeit Munitionsdepot (MunDp) wird seit der Überleitung der ortsfesten logistischen Einrichtungen in die Zielstruktur nicht mehr verwendet. Die MunDp’s waren den Munlgr, als Btl-Äquivalent, vorgesetzt und hatten ein eigenes Stabselement. Mit der Überleitung wurden alle MunDp aufgelöst und Dp der Zielstruktur als Munitionsversorgungzentren neu aufgestellt. Das Nachfolgekonstrukt der MatDp sind die BwDp mit unterstellten Materiallagern.

  • T.Wiegold   |   16. Januar 2019 - 18:47

    @all

    Ich habe mich mal wg der angeblichen Panzerbrigade für die Lausitz umgehört. Offiziell sagt das BMVg, da sei nichts bekannt. Auch inoffizielles Rumhören hat nichts ergeben was in die Richtung deutet, auch Leute, der damit zu tun haben müssten, wissen nichts davon.

    SpOn hat seine ursprüngliche Formulierung inzwischen abgeändert:

    In der Lausitz soll unter anderem auch ein neuer Standort für Panzer angesiedelt werden.

    Was auch immer das bedeutet, und was auch immer möglicherweise ein Politiker den Kollegen gesagt hat. Das hätten wir doch gerne ein bisschen konkreter – vielleicht ist es ja auch nur der Wunsch des Informanten gewesen… Warten wir also mal ab.

  • Ungedienter   |   16. Januar 2019 - 19:29

    Es wäre ja auch zu schön gewesen das mit der Panzerbrigade. Wahrscheinlich hat da wer Bataillon und Brigade verwechselt. Passiert bei nicht militärisch interessierten Leuten schon mal.

  • T.Wiegold   |   16. Januar 2019 - 19:42

    Ein Leser hat mir einen Hinweis geschickt:

    Denn die Bundeswehr rüstet personell auf. In den nächsten Jahren sind für ganz Deutschland 20.000 neue Stellen geplant.
    Wo genau, möchte das Bundesverteidigungsministerium auf MDR-Anfrage aber nicht sagen. Nur so viel: Sachsen sei auch im Gespräch. Vor allem die Lausitz müsse da mitbetrachtet werden, findet Ministerpräsident Kretschmer. Als Beispiel nennt er Weißwasser mit dem Truppenübungsplatz in der Muskauer Heide.

    berichtete der MDR am 10. Januar. Vielleicht kommt das ja aus dieser Ecke.

    https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/bundeswehraufstockung-sachsen-100.html

  • Hein Blöd   |   16. Januar 2019 - 21:28

    Hach – Ladelund und Bargum. Kann mich noch erinnern wie die sich nachts bei der Wache auf der Basis in Leck gemeldet haben. Mit der Reaktivierung haben wahrscheinlich nicht mehr allzuviele gerechnet.

  • Edgar Lefgrün   |   16. Januar 2019 - 22:43

    Solch eine Scheisshausparole wurde mir vor einiger Zeit aus Cuxhaven berichtet; Altenwalde könnte wieder geöffnet werden wegen der Nähe zu Bremerhaven. Ein Politiker soll sich dort so geäussert haben. Eine Scheisshausparole.

  • brainstormer   |   17. Januar 2019 - 10:24

    @ TW:

    Könnten Sie einmal nachhören, ob hinter dem Satz „Die Wiederinbetriebnahme der acht Lagereinrichtungen stellt eine erste Maßnahme zur Deckung der künftig erhöhten Lagerbedarfe dar. “ sich eine weitere Runde von Wiedereröffnungen verbrigt?

    Mir fiele da z.B. die ein oder andere möglicherweise geeignete nicht allzu alte Untertageanlage ein, z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Untertageanlage_Lorch-Wispertal

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   17. Januar 2019 - 13:01

    @brainstormer
    „stellt eine erste Maßnahme … dar“.
    Spricht für sich, es folgt logischerweise eine zweite, etc.

  • brainstormer   |   18. Januar 2019 - 10:34

    Soweit klar, das heißt jedoch nicht zwingend, dass die zweite Maßnahme auch eine zweite Welle von Wiederinbetriebnahmen bedeuten muss. Und genau darum ging es mir, evtl. kann der Hausherr dies ja herausfinden.

  • Stoney   |   22. Januar 2019 - 17:52

    @André

    Da ich keine Antwort auf ihre Frage erkennen konnte…

    Ein Munitionsdepot beinhaltet Einrichtungen zur Bearbeitung und Wartung von Munition.
    Ein Munitionslager hat diese nicht.

    LG