Kanonen für die Polizei

Die Bundespolizei hat am (heutigen) Freitag das erste ihrer drei neuen Einsatzschiffe getauft. Der Neubau der Fassmer-Werft in Berne wäre kein Thema für Augen geradeaus!, wenn das jetzt Potsdam getaufte Schiff wie die beiden weiteren nicht eine Besonderheit aufwiese: Auf den neuen, 86 Meter langen Schiffen gibt es nicht nur ein Hubschrauberdeck für die Super Puma-Helikopter der Bundespolizei – sondern künftig auch Schiffsgeschütze im Kaliber 57 Millimeter.

Mit Waffen dieses Kalibers sind sonst nur Kriegsschiffe wie die schwedischen Visby-Korvetten und die Schiffe der US-Küstenwache unterwegs (die auch zu den Streitkräften gehört).

Die Bewaffnung wird im Datenblatt, das die Bundespolizei Küste via Twitter veröffentlichte, nicht aufgeführt. Sie ist auch noch nicht eingerüstet, wie mir die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte. Das dürfte wohl erst nach der Indienststellung im kommenden Jahr erfolgen.

Die derzeit von der Bundespolizei genutzten Boote haben keine solche Bewaffnung – obwohl diese Behörde, der frühere Bundesgrenzschutz (BGS), zu früheren Zeiten auch mit Bordgeschützen unterwegs war. Damals hatte der BGS allerdings auch eine etwas andere Aufgabe an der Nahtstelle zwischen NATO und Warschauer Pakt.

Die Notwendigkeit der 57-Millimeter-Geschütze hatte das Bundesinnenministerium in den Unterlagen für die Haushaltsberatungen so begründet:

Anschläge oder die Gefahr von Anschlägen auf Kreuzfahrtschiffe/Fähren mit Geiselnahme durch Terroristen oder die Entführung von Gefahrgut-Frachtern/Tankern zur Bedrohung kritischer Infrastrukturen wie z.B. Offshore-Anlagen, Küstenfauna, Häfen bzw. Hafenstädte können mit der derzeitigen Bewaffnung nicht wirksam verhindert werden. Durch den starken Ausbau maritimer kritischer Infrastruktur muss ein frühzeitiger Schutz durch die Bundespolizei See vor terroristischen Bedrohungslagen gewährleistet werden. Zur effektiven Androhung und Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen auf See ist daher eine Bordbewaffnung für die neuen Einsatzschiffe mit einem Wirkbereich von 300 Meter bis mindestens 6.000 Meter Entfernung vorgesehen, die deutlich wahrnehmbare Warnschüsse abgeben können und geeignet sind, auch große Frachtschiffe durch Beschuss zum Aufstoppen zu zwingen. Für die Beschaffung von drei Schiffsgeschützen des Typs „57 mm Mk3“ einschließlich erforderlicher Unterstützungssysteme sind Haushaltsmittel von rund 24.000 T Euro erforderlich.

Über die geplante Bewaffnung mit diesen Geschützen hatten in den vergangenen Monaten bereits der NDR und das Blog Meer verstehen berichtet – und dabei auch die Frage gestellt, ob dieses Kaliber tatsächlich für die Polizei erforderlich ist.

Die drei neuen Einsatzschiffe mit ihrer Ausstattung und Bewaffnung ziehen praktischen Schlussstrich unter eine Debatte, die vor einem Jahrzehnt teilweise recht engagiert geführt wurde: Neben das Luftsicherheitsgesetz, das der Bundeswehr eine bestimmte Rolle beim Abfangen entführter Flugzeuge zuweist, hätte ein Seesicherheitsgesetz treten sollen, das die Aufgaben der Deutschen Marine bei der Bekämpfung von Terror-Aktivitäten in deutschen Hoheitsgewässern regelt.

Dafür hatten sich sogar die Fraktionen von Union und SPD 2007 in einer gemeinsamen Entschließung ausgesprochen. Ein solches Gesetz scheiterte aber an den unterschiedlichen Ansichten in den beiden Fraktionen im Detail.

Ein Argument war damals, dass die Bundespolizei eben nicht die Mittel habe, zum Beispiel einen entführten Tanker vor der Elbmündung zu stoppen. Spätestens mit der Einrüstung der 57mm-Geschütze ist dieses Argument hinfällig.

Nachtrag: So sieht das in Aktion aus, hier auf einem U.S. Coast Guard Cutter:

(Archivbild oben: SOUTH CHINA SEA (June 02. 2015) LCS Crew 102 conducts a 57MM live-fire exercise in the South China Sea during their first week underway aboard the littoral combat ship USS Fort Worth (LCS 3) – U.S. Navy photo by Lt. James Arterberry)

83 Kommentare zu „Kanonen für die Polizei“

  • Sailor   |   14. Dezember 2018 - 18:45

    Na, dann kann Atalanta demnächst ja auch wieder mit nem deutschen Schiff bestückt werden ;-)

  • Thomas Melber   |   14. Dezember 2018 - 19:02

    Da hat sich BPol ja etwas ans Bein gebunden – Ausrüstung (Feuerleit – ?). Ausbildung, In-Übung-Haltung. Ganz zu schweigen vom Thema „Munition“ und was da so dazugehört.

  • politisch inkorrekt   |   14. Dezember 2018 - 19:15

    Das Terroristenargument wirkt in Zeiten von LV/BV und Migration fast schon anachronistisch. Die Schiffe sind aus meiner Sicht hoffentlich bald im Mittelmeer unterwegs, lösen die Marine ab und entlasten die Mittelmeerländer. Da darf die BPol gerne auch noch ein paar Schiffe mehr bestellen.

    Allzeit eine handbreit Wasser unterm Kiel.

    pi

  • Anubiswaechter   |   14. Dezember 2018 - 19:17

    Ein gezielter Schuss auf das Ruder zur Unbeweglichmachung größerer Schiffe sollte nicht polizeirechtlich unverhältnismäßig sein, weil dabei die Gefahr für Leib und Leben für Störer als auch für beteiligte Unbeteiligte eher gering und jedenfalls kalkulierbar ist. Der Vergleich mit dem Abschuss eines vollbesetzten Passagierflugzeugs zeigt insoweit wesentliche Unterschiede beider Fälle auf.

  • T.Wiegold   |   14. Dezember 2018 - 19:18

    Hm. Den Sinn von 57mm-Geschützen im Mittelmeer verstehe ich erst recht nicht…?

  • Ha-Wa   |   14. Dezember 2018 - 19:22

    Wenn man im wahrsten Sinne des Wortes mit Kanonen auf Spatzen schießt..

    57 mm dürften glaube ich locker ausreichen um alle zivilen Anforderungen zu erfüllen, die machen nämlich ganz schön aua.. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das die BP die Kapazitäten hat für das Geschütz ausreichend Personal auszubilden oder diese in Übung zu halten.

    Wenn man sich hier die Marine als Beispiel nimmt, erkennt man das es viel mehr braucht als Bediener und ausreichend Munition.

  • quetschkopf   |   14. Dezember 2018 - 19:28

    Grundsätzlich begrüße ich diesen Schritt der BPol. Jetzt wäre noch der nächste Schritt zur Flug- und U-Abwehr zu tun.
    ABER jetzt kommt meine Kritik. Das ist ein Schiff mit 86m, warum baut man da nicht eine Kanone drauf wie sie bei der Bundeswehr genutzt wird (am besten auch etwas größer als „nur“ 57mm damit man einen großen Tanker auch wirklich zum stoppen bringt und dann auch noch Reserven hat) und kooperiert mit der BW was Ausbildung, Übung und Logistik an geht??????
    Na ja, an Land bekommt das keine Polizeibehörde hin (Surviver und co. anstatt Dingos), warum sollte das dann auf dem Wasser klappen?!?!?

  • Thomas Melber   |   14. Dezember 2018 - 19:50

    @Anubiswächter

    Schneller und sicherer wäre, die Brücke zu beschießen. Die Ruderanlage und der Maschinenraum befinden sich zum Großteil unterhalb der Wasserlinie.

    Im übrigen sind so große Schiffe doch recht robust und können viel wegstecken

    Ich würde eher einen LNG Tanker kapern, auf den schießt auch keiner ^^

  • Thomas Melber   |   14. Dezember 2018 - 19:59

    Das MLG 27 hätte es sicher auch getan, Reichweite See (effektiv) ca. 4000m (tbc.), nutzt auch Wuchtmunition, welche natürlich deutlich unkritischer im Handling ist.

    https://www.globaldefence.net/archiv/artikel-analysen/allgemein-waffensysteme-zur-abwehr-asymmetrischer-bedrohungen/3/

  • Navales   |   14. Dezember 2018 - 20:31

    Ist bekannt, ob die neuen Einsatzschiffe eine Sekundärbewaffnung erhalten werden – beispielsweise die 12,7mm Maschinenkanone „Hitrole NT“, die auch auf den Fregatten F125 vorhanden ist?

    Bzgl. des Kalibers ist 57mm sicherlich die absolute Obergrenze dessen, was man für ein Nicht-Kriegsschiff vermitteln kann. Ich hätte ehrlich gesagt auf ein kleineres Kaliber getippt – entweder 35mm „Millenium Gun“ oder das altbekannte MLG27.

    Die Entscheidung ist dennoch nachvollziehbar – so lassen sich beispielsweise Angriffe von Speedbooten welche ein schweres MG mitführen aus sicherer Distanz abwehren.

    Für die Deutsche Marine jedenfalls eine gute Nachricht – denn mit diesen Einheiten kann die Bundespolizei die Marine in der Tat spürbar entlasten.

  • chris   |   14. Dezember 2018 - 20:35

    @quetschkopf

    Es geht bei sowas nicht nur um die reine Millimeterzahl.

    Durch die hohe Kadenz und die Beschaffenheit der Munition kommt da ein menge Wirkung in der selben Zeit raus ist aber vielseitiger. Das einzige was verloren geht ist maximale Reichweite.

  • politisch inkorrekt   |   14. Dezember 2018 - 20:53

    @TW

    So eine 57mm Kanone sehe im Mittelmeer erstmal als show of force. Ich bin einfach so gepolt Einsatzkräfte nicht unbewaffnet loszuschicken. Die lybische Küstenwache hatte sich ja schon mal recht aggressiv gezeigt. Da wirkt so eine 57mm bspw. deeskalierend. Die Schiffe sind außerdem vermutlich für die nächsten 30-40 Jahre im Einsatz… Da schadet etwas Vorsorge nicht.

    In Gegenden, in denen Bewaffnung natürlich ist sollte man nicht der Einzige ohne eine Kanone sein. Vom Selbstschutz gegen theoretische Speedbootattacken wurde hier ja bereits geschrieben.

    pi

  • Tim   |   14. Dezember 2018 - 21:03

    @quetschkopf
    Genau! Bin dafür man packt endlich mal wieder ein 38cm Geschütz auf ein Schiff.
    Und natürlich sind Flugabwehr und U-Jagd auf jeden Fall polizeiliche Aufgaben, denen es nachzugehen gilt.

  • Anubiswaechter   |   14. Dezember 2018 - 21:09

    @ Thomas Melber | 14. Dezember 2018 – 19:50:

    Ein wesentlicher Unterschied beim Einsatz polizeilicher oder militärischer Kräfte liegt eben in der Ausbildung. Grundsätzlich gilt beim Militär das Primat der „Wirkung im Ziel“. Bei der Polizei gilt dies, so vereinfacht ausgedrückt, eben nicht. Die Polizei hat immer das mildeste Mittel zur Gefahrenabwehr zu nutzen.

    Im Falle kleinerer Boote kann das mittels Anrufe, Signale, Leucht- und Rauchgeschosse, Tränengas, Gummigeschosse, scheinbar bedrohliche Fahrmanöver bis hin zum Rammen geschehen.

    Im Falle größerer Boote wird dies nicht auch mal nicht ausreichen können. Die nächste Stufe ist es aber eben nicht, das Schiff zu bekämpfen, es gar zu versenken. Es geht allein darum, die von ihm ausgehende Gefahr abzuwehren. Eine nächste Stufe wäre also das Ruder zu zerstören, sodass das Schiff jedesfalls manovrierunfähig ist. Mit zusätzlichen leichten Rammmanövern kann das manövrierunfähige Schiff zudem gelenkt werden.

    Ein Beschuss der gesamten Ruderanlage im Sinne auch den Schiffsrumpf zu beschießen, sowie ein Beschuss der Maschinenanlage oder sonstiger unter oder nahe der Wassserlinie befindlicher Schiffsteile birgt die Gefahr eines Untergangs. Zudem ist im Falle terroristischer Bedrohungen, um die es hier gerade geht, stets damit zu rechnen, dass die Schiffsbesatzung gefangen genommen wurde und unter Deck gebracht und gefesselt oder eingesperrt wurde; und selbst wenn dies nicht, würde sich die Besatzung unter Deck versuchen zu verstecken. Demzufolge liegt die Vermutung nahe, dass ein direkter Beschuss des Rumpfes unverhältnismäßig ist und von keinem polizeilichen Einsatzleiter je befohlen würde.

    Entsprechendes gilt umso mehr beim Beschuss der Brücke. Insofern ist es eben gerade nicht schneller und sicherer.

    Ein weiterer zweckmäßiger Einsatz derartiger großkalibriger Geschütze können auf einer Seite des gekaperten Schiffes Warnschüsse als Scheinangriff sein — während von der anderen Seiten Kräfte boarden.

    Außer im Falle der Selbst- oder Drittverteidigung (gegen Speedboote, Piraterieangriffe etc.) fällt mir kein Szenario ein, bei dem ein polizeilicher Einsatzleiter den direkten Beschuss eines Schiffes (außer eben des Ruders) befehlen würde.

  • Wühlmaus   |   14. Dezember 2018 - 21:09

    Geht mein Kalendar falsch? Denn laut diesem ist es bis zum ersten April noch recht weit.

    Na ja, nachdem am Mittwoch auf dem Weihnachtsmarkt in Karlsruhe mehr Maschinenpistolen zu sehen waren als während meines Wehrdienstes 1994 glaube ich auch das.

  • justanick   |   14. Dezember 2018 - 21:48

    Boah ey! Was macht die Polizei mit einem 1800 Tonnen Boot? Und mit 57 mm? Einen LNG Tanker wird man damit weder beschiessen noch mangels Masse abdrängen können. Und ob der Hubschrauber jetzt bordgestützt (in Küstennähe) ist oder von Land her anfliegt macht wohl keinen großen Unterschied. Wohl kaum, dass man ein KSK/SWAT-Einsatzkommando auch mit an Bord hat.
    Bei dem Zwischenfall an der Straße von Kertsch wurde ein Schuss aus 30 mm abgegeben, mit einem ziemlichen Loch, dürften die meisten wohl gesehen haben. Für bewaffnete Speedboote reichen auch 20 mm locker. Aber wurde sowas denn überhaupt schon Mal in der Ost- und Nordsee gesichtet? Nach Somalia soll es ja wohl nicht gehen.
    In der Klasse um 800 Tonnen hat man schon ordentlich bewaffnete Korvetten, wie z.B. die nagelneue Karakurt-Klasse.

    Irgendwie erkenne ich kein Einsatzszenario. Aber so geht es ja wohl auch den Mitforenten. Oder ist wirklich das Mittelmeer vorgesehen im Rahmen von Frontex? Tonnage, damit viele Leute draufpassen?

  • Navales   |   14. Dezember 2018 - 22:34

    @justanick
    Beispiele potentieller Einsätze, die ein Schiff dieser Größe (Ausdauer) wie auch eine Bewaffnung mit „Show-of-force“ Effekt rechtfertigen:
    – Anti-Piraterie-Missionen wie Atalanta am Horn von Afrika
    – Internationale Missionen zur Embargo-Durchsetzung bzw. gegen Waffenschmuggel wie UNIFIL vor dem Libanon
    – Operationen gegen Schleusernetzwerke wie EUNAVFOR MED Operation Sophia im Mittelmeer

  • KaSiMir   |   14. Dezember 2018 - 23:01

    @justanick

    Die Tonnage bedingt der Helikopter, welcher in einem Hangar untergebracht werden soll. Mit Crew, Technikern und Versorgung.

    Allgemein: Tolle Kultur hier… große Kanone = viel Bums
    Herje… Es lassen sich von einem größeren Kaliber verschiedene Munitionssorten verschließen, welche kleinere Kaliber nicht in dieser Qualität bieten können, oder erst entwickelt werden müssen, steht aber auch alles im Artikel von TW…

    Ich persönlich sehe auch eher das Problem der personellen Einsatzbereitschaft, nicht in dem gerechtfertigten Einsatz.

  • JPeelen   |   14. Dezember 2018 - 23:13

    Man reibt sich ungläubig die Augen.
    Die Ausmusterung der Kriegswaffen MG1 und 81 mm Mörser aus dem Bestand von (damals) BGS und Bereitschaftspolizeien zum Beweis der Polizei als „zivile“ Behörde kommt mir vor als sei sie gestern gewesen. Die Tarnbezeichnungen „Gewehr G8“ für ein 7.62 mm Maschinengewehr (HK21) und „Mehrzweckpistole“ für die 40 mm Granatpistole gehören in dieselbe Kategorie.
    Man kann nur staunen, dass plötzlich ein 57 mm Geschütz auftaucht, das selbst im Kalten Krieg für die „seegehenden Einheiten des BGS“ undenkbar erschien.

  • Dante   |   14. Dezember 2018 - 23:16

    @Tw. Sind sie sich da wirklich sicher keinem Fake aufgelaufen zu sein?

  • Thomas Melber   |   14. Dezember 2018 - 23:34

    @JPeelen

    Die BPol hat übrigens keinen Kombattantenstatus mehr. In wie weit dies mit dieser Bewaffnung noch aufrecht erhalten kann wäre zu prüfen.

    Den BGS habe ich „seinerzeit“ noch beim Mörser-Schießen in BERGEN gesehen.

  • Anubiswaechter   |   15. Dezember 2018 - 0:10

    T.Wiegold 14. Dezember 2018 · | 20 Kommentare

    Die Bewaffnung […] ist auch noch nicht eingerüstet, wie mir die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte.

    Dante | 14. Dezember 2018 – 23:16

    @Tw. Sind sie sich da wirklich sicher keinem Fake aufgelaufen zu sein?

    Ist das gewollt oder ungewollt amüsant!?

  • Carnivora   |   15. Dezember 2018 - 0:31

    Solange wir in DEU zwischen innerer und äußerer Sicherheit unterscheiden und diese Handlungsfelder unterschiedlichen Organisationen zur Wahrung zuweisen – und zugleich die Bedrohungen auf diesen Feldern „wachsen / sich verändern“, müssen wir wohl mit derartigen Fähigkeitszuwächsen reagieren.
    Das damit eine Überschneidung / Duplizierung von staatlichen Fähigkeiten verbunden ist, liegt hiermit offen und stößt vielleicht eine Diskussion zu genau diesem Trennungsgebot „innere / äußere“ und seiner Ausgestaltung an.

  • Couthon   |   15. Dezember 2018 - 1:23

    Salve,

    vor meinem geistigen Auge sinkt gerade der entführte Tanker in der Elbmündung nach „erfolgreichem“ Beschuß dadurch das neue Geschütz. Hat mab für die Polizei auch die Schiffe für die Eindämmung der sich dann ausbreitenden Ölpest mitbestellt?

  • PeterLustig   |   15. Dezember 2018 - 7:23

    Welche Vorteile und Nachteile haben denn die beiden Systeme „57 mm Mk3“ und „Rheinmetall Oerlikon Millennium Gun 35 mm“

  • Rudi   |   15. Dezember 2018 - 7:51

    ich findes es schon erstaunlich wie hier die Kameraden der BW bei denen nichts funktioniert(Schiffe, Panzer, Luftfahrzeuge, ) die BPOL in Fragen der Ausrüsrung und Ausbildung in Frage stellt. Ein PVB der BPOL wird 2,5 -3 Jahre lamg ausgebildett. Wie lange ist nochmal die Grundausbildung beim Bund??

  • Küstengang01   |   15. Dezember 2018 - 9:21

    Sooooo,
    die drei Schiffe der Potsdam Klasse sind ja eigentlich auch nicht für Nord und Ostsee vorgesehen. Die werden ihre Hauptaufgabe für FronTex durchführen. Das heißt Mittelmeer, Ostatlantik, Nordkap. Da will man natürlich alles haben was z.b. geeignet ist eine Wildgewordene Afrikanische Küstenwache auf Abstand zu halten aber auch evtl. Einheiten der Russischen Küstenwache wenn die zugriffig werden.
    Und oben am Nordkap haben die Norweger schon mehr als einmal einen Russischen Trawler mit Schuss vor den Bug stoppen müssen als die keinen Bock auf Kontrolle hatten.

  • T.Wiegold   |   15. Dezember 2018 - 9:25

    @Küstengang01

    Eine kühne Behauptung, für die ich gerne einen Beleg hätte… (nach der Behauptung steht die BuPol dann demnächst ohne Schiffe/Boote da, wenn die bisherigen vor Altersschwäche sinken…) Erst recht wäre ein Beleg für die Behauptung nötig, die neuen Schiffe seien für einen Schießkrieg gegen Russland gedacht…

  • Thomas Melber   |   15. Dezember 2018 - 9:34

    @TW
    Bei FRONTEX war die BPol schon mit Booten eingesetzt:

    „Im Februar [2018] waren die Patrouillenboot „Uckermark“ und „Börde“ von Neustadt in Holstein nach Samos verlegt worden. „Die Bundespolizei See leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der EU-Außengrenzen“, so Stefan Wendrich, Leiter der Bundespolizei See.“

    (KN)

    Warum sollten sie das nicht auch vor Libyen tun?

  • Küstengang01   |   15. Dezember 2018 - 9:42

    @ T.W.
    ich will hier nicht sagen das die Schiffe für einen Schießkrieg mit Russland gedacht sind. Nur das im BPol Präsidium sich mögliche Lagen durchdacht wurden.
    Wenn die Russische Küstenwache in der Ostsee irgendwann anfangen würde (was sie ja bis heute nicht tut) sich aggressiv zu verhalten hat man mit einem Mk 3 was in der hand um deutlich zu machen….. Stopp so nicht, tschüss und gute Reise.
    Den vermutlichen FronTex Schwerpunkt habe ich aus einem privaten Gespräch mit einem sehr guten Freund, welcher beim Wasserzoll als Wachoffizier tätig ist.
    Die Vorkommnisse mit Russischen Trawlern vor Norwegen können in Pressearchiven nachgelesen werden. Auch da wurde das Deckgeschütz für Warnschüsse verwendet

  • T.Wiegold   |   15. Dezember 2018 - 10:00

    Na viel Spaß. Die – lt. Ausschreibung als nicht-militärische Boote konzipierten – Einsatzschiffe jetzt als Hilfskreuzer an Stelle der Marine zu sehen, finde ich ein bisschen merkwürdig. Ich glaube kaum, dass sich Polizeibeamte mit einer für die genannten Zwecke völlig unzureichenden Ausrüstung (ein Decksgeschütz macht aus einem Polizeiboot noch lange kein Kriegsschiff) in solche Konfliktszenarien begeben. Insofern ordne ich das bislang als starke Meinung, nicht als Faktenbeitrag ein…

  • Thomas Melber   |   15. Dezember 2018 - 10:21

    Wie „mehr verstehen“ schreibt und ich es auch weiß ist die Bewaffungsfähigkeit von Booten und Schiffen der BPol / des BGS üblich (gewesen), die zumindest Lafetten / Unterbauten waren i.d.R. bereits vorhanden.

    Z.B.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neustadt-Klasse

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bredstedt_(Schiff)

    Bei den neueren Schiffen / Booten wohl eher nicht mehr.

    Nur muß heute aufgrund der Komplexität des Gesamtsystems die Waffenanlage und die Peripherie wohl schon gleich mit eingerüstet werden.

  • Obibiber   |   15. Dezember 2018 - 10:35

    Finde das durchaus vertretbar…
    Am besten noch 3 weitere Schiffe beschaffen und die Marine an der einen oder anderen Stelle entlasten…
    Solange nicht für alle H225 und H215 der Bundespolizei noch HForce Pakete beschafft werden ist alles gut ;-)

  • justanick   |   15. Dezember 2018 - 10:49

    Dass Polizei und Zoll sich so ihre Geadanken machen, was man mit dieser Tonnage anfangen soll, ist wohl kaum verwunderlich – aber wie der Hausherr schon sagt, als Meinung aufzufassen. Ein Patrouillenboot wäre mit 300…400 Tonnen lang hin bedient (vgl. Gepard-Klasse, die auch deutlich schneller wäre) und genauso aufrüstbar.
    Wenn man jetzt der Position von KaSiMir | 14. Dezember 2018 – 23:01 folgt, wären die restlichen 1500 Tonnen ein Hubschrauberträger. Und nicht für irgend einen, sondern für den größten Hubschrauber, den die Polizei hat. Wofür braucht die Polizei einen Hubschrauberträger? Da der Hubschrauber fast 10 Mal so schnell fliegt wie dieses Schiffchen, wäre auch einer der in Küstennähe an Land gestützten (ggf. SAR) Hubschrauber nahezu gleich schnell an der Einsatzstelle. Zum Boarden eines Schiffes? Da wäre doch aber ein Speedboot voll ausreichend für. Sinnvoll ist das nur, wenn man das Boot weit weg von den landgestützten Hubschraubern betreibt.

  • Koffer   |   15. Dezember 2018 - 11:30

    @Couthon | 15. Dezember 2018 – 1:23
    „vor meinem geistigen Auge sinkt gerade der entführte Tanker in der Elbmündung nach „erfolgreichem“ Beschuß dadurch das neue Geschütz. Hat mab für die Polizei auch die Schiffe für die Eindämmung der sich dann ausbreitenden Ölpest mitbestellt?“

    Auch wenn ich Ihre Frage als etwas polemisch formuliert bewerten möchte, so antworte ich Ihnen doch mal ganz sachlich:
    Nicht notwendig, da bereits jetzt schon vorhanden!
    Zwei Beispiele:
    1. Bundeswehr
    http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.waffenun.hilfsfah.olauffan
    2. Bundesverwaltung
    https://www.wsv.de/wsa-hst/Wir_ueber_uns/Unsere_Schiffe/Arkona/index.html

    @Rudi | 15. Dezember 2018 – 7:51
    „ich findes es schon erstaunlich wie hier die Kameraden der BW bei denen nichts funktioniert(Schiffe, Panzer, Luftfahrzeuge, ) die BPOL in Fragen der Ausrüsrung und Ausbildung in Frage stellt. Ein PVB der BPOL wird 2,5 -3 Jahre lamg ausgebildett. Wie lange ist nochmal die Grundausbildung beim Bund??“

    Ich denke ist funktionier ne ganz Menge in der Bundeswehr. Selbst wenn nicht, wäre das ja kein Grund nicht sachlich auf Mängel an anderer Stelle hinweisen zu dürfen. Und außerdem sind die 2,5 bis 3 Jahre für einen PVB der BPOL nicht mir der Grundausbildung zu vergleichen, sondern entweder mit den 3 Jahren für einen Feldwebel (wenn PVB des mittleren Dienstes) oder mit den 6 bis 7 Jahren für einen Offizier (wenn PVB des gehobenen Dienstes).

  • 0815   |   15. Dezember 2018 - 12:00

    @Rudi | 15. Dezember 2018 – 7:51
    Erstaunlich finde ich auch das es ihre „Kameraden der Bw“ wohl nicht so richtig zu verantworten haben das nichts funtioniert. In der Arbeitsebene zumindest.
    Der Fisch stinkt bekanntlich, wo genau….? ;-)

    Sei es drum. Nebenbei bemerkt ist die Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten in der BuPol NICHT mit der Grundausbildung bei der Bw zu vergleichen. Ihr Vergleich hinkt also.

    Von mir aus soll die BuPol auch 90mm Kanonen haben und die benötigte Schutzausrüstung und Bewaffnung. Solange dies unser aller Sicherheit und der Sicherheit der Beamten dient ist alles OK!

  • Hans Dampf   |   15. Dezember 2018 - 12:21

    @ Rudi

    Vergleiche von Äpfeln und Birnen sind schon wat feines, wa?
    Ein PVB der BPOL gehört dem mittleren bzw. gehobenen Dienst an.
    Sie mögen es nicht glauben, aber zur Ausbildung des Feldwebels (PM, A7) oder des Leutnants (PK, A9G) gehört mehr als nur die Grundausbildung und da kommen Sie auch bei drei Jahren heraus. Immerhin gibt es bei der BPOL ja noch den mittleren Dienst und nicht das Modell NRW und Co.

  • Ottone   |   15. Dezember 2018 - 12:31

    Hilfskreuzer trifft es tatsächlich recht gut, auch wenn OPV die modernere Wortwahl wäre. Mit einer Einheit, die eine solche Bofors auf der Back hat, legt man sich ungerne an: Die abschreckende Wirkung deckt 95% der Situationen ab.

    Ich begrüsse diese Entscheidung, da sie die kleingeschrumpfte Marine deutlich entlastet und auch den erwähnten rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg geht.

  • Elahan   |   15. Dezember 2018 - 13:31

    Und jetzt noch ein paar Flugzeuge (abgespeckte EF ohne Schnickschnack in der Avionik und nur BK) für Airpolicing über der BRD, denn auch da bin ich mir sicher, dass die BP einen ähnlichen Klarstand hin bekommt wie mit ihren Hubschraubern.

  • Dante   |   15. Dezember 2018 - 14:06

    Sollte es tatsächlich so sein, wundert es mich abgesehen von den personellen und ähnlichen fragen warum dass noch niemanden von der breiteren presse aufgefallen ist.
    Es sollte doch schon für eine Meldung (in der Blök) reichen wenn es im Extremfall heißt “ die BP ordert 3 patrouillenboote in kovettengröße mit geschütz 57mm und je 2 speedbooten(gibt es dafür eigendlich eine deutsche bezeichnung?) die hochseetauglich und durchhaltefähig sind, ein Hubschrauberdeck haben und sich wunderbar für Operationen im Mittelmehr eignen?
    Ist mir tatsächlich durchgerutscht.

  • Wetzelsgruen   |   15. Dezember 2018 - 15:36

    Das hier beschriebene Schiff kann ich mangels Marine-Expertise nicht einschätzen, es fällt aber auf, dass die Polizei insgesamt deutlich robuster wird und sich zumindest bei der Ausrüstung, offenkundig von den bisherigen Überlegungen zum polizeilichen Gegenüber trennt. Survivor und eine deutlich verstärkte Bewaffnung für die Spezialeinheiten, ein Riesenschiff mit Kanone für die Wasserseite…
    Carnivora hat diesen Gedanken ja angerissen, die aus meiner Sicht sowieso eher fragwürdige Trennung zwischen Polizei, Diensten und Bundeswehr, verschwimmt so immer mehr. Ob das den Entscheidungsträgern so klar ist oder diese Entwicklung vielleicht auch etwas mit realistischer Lageeinschätzung zu tun hat weiss ich nicht.

  • chris   |   15. Dezember 2018 - 16:34

    Wenn man sich das so anschaut dann ist man mit diesem Boot tatsächlich sehr umfassend und übergreifend aufgestellt. Wenn Geld nicht einfach am sprudeln ist eine sehr sinnvolle Maßnahme.

    Fischereischutzboot, Zoll aufgaben, polizeiliche Gefahren abwehr, überwachung von Umweltschutz, internationale Geiselrettung, Terror abwehr, die Feuerwehraufgaben Retten, Bergen, Schützen, Löschen, Seenotrettung, Embargo kontrolle, selbst robusten Schmuggel bekämpfen wie in Mittelamerkia, Schutz vor/ bekämpfung von Piraterie bis hin zu grenzwertig militärischen aufgaben je nach Waffeneinsatzsystemen immerhin kann die 57mm ja selbst gegen Seeziel LFK vernünftig eingesetzt werden.

  • Couthon   |   15. Dezember 2018 - 16:59

    Salve,

    @Koffer: haben Sie gut erkannt. :-) Das die Marine so tolle Schiffe hat, war mir bisher nicht bekannt. Danke für den Link.

    Absatz

    Das die Polizei jetzt Hilfskreuzer bekommt, finde ich zumindest merkwürdig. Kann man ja machen, hat aber doch ein „Geschmäckle“. Im „Heer“ gab es soetwas ja schon einmal. Nicht das es später dann ein Eigentor wird. Zudem ist Sicherheit durch Aufrüstung (bei der Polizei) irgendwie nicht zielgerichtet. (Aktuell Straßburg (ohne Polemik), was hier OT ist).

  • IstEgal   |   15. Dezember 2018 - 17:10

    @ Wetzelsgruen

    Verständliche entwicklung immerhin hat sich der „Gegner“ der Polizei ja auch entwickelt, im Moment nähern wir uns ja wieder der RAF Zeit an was die Bewaffnung der Attentäter betrifft, und gegen ein AK47 hilft ein VW Dienstagen von der Stange nicht wirklich.

    Sehe das ähnlich wie Ottone wenn es der Sicherheit aller dient gerne mehr davon, ich bin ein Freund eines wehrhaften starken Staates.
    Aber ich sehe da keine Entlastung für die Marine zumindest nicht unter der derzeitigen Führung, immerhin sind unsere humanitären Missionen so schön Pressetauglich ;-)

  • Andre   |   15. Dezember 2018 - 17:20

    @ Wühlmaus. Ich arbeite bei einer Landesbehörde in Karlsruhe und muss über den Weihnachtsmarkt heimlaufen. Die Maschinenpistolen der Polizei sahen aus der Ferne aus wie die HK MP7. Habe nicht gewusst, dass die Landespolizei BW über diese verfügt. Der Stimmung tut dies aber keinen Abbruch. Grüße aus Karlsruhe

  • Carnivora   |   15. Dezember 2018 - 17:56

    Es gibt ja die Bestrebungen des Aufgabenbereiches Nationaler Territorialer Befehlshaber, die Träger der inneren und äußeren Sicherheit stärker zu vernetzen – es gilt zu beobachten, wie weit die Bereitschaft (der Mut) der in den beteiligten Ministerien Verantwortlichen reicht, diese Ansätze zu stützen bzw. zu fördern.
    GETEX kann ja wohl nur ein schwacher Auftakt gewesen sein, wenn „man“ es mit der umfassenden, stattlichen Sicherheitsvorsorge ernst meint und auch Ressourcen, aus Steuermitteln finanziert, nicht dupliziert.
    Vllt. kann sich die Deutsche Marine die Boote der BPol also auch mal ausleihen und mit militärischer Besatzung einer der „äußeren“ Sicherheit dienenden Nutzung zuführen – und vice versa mit Gerät der Bundeswehr?

  • Milliway   |   15. Dezember 2018 - 18:47

    Erst mal Gratulation an der deutschen Küstenwache zum neuen Einsatzschiff !

    Kann die Kritik nicht nachvollziehen, mit diesem Einsatzschiff liegen wir leitungsmäßig weit weg von einen National Security Cutter der US Küstenwache, vielleicht mal über Tellerrand schauen.
    (Länge: 127 m, Breite: 16 m, 4500 Tonnen Einsatzverdrängung, 28 + Knoten, 57 mm Kanone, Phalanx CIWS )

    https://www.dcms.uscg.mil/Our-Organization/Assistant-Commandant-for-Acquisitions-CG-9/Programs/Surface-Programs/National-Security-Cutter/

    Wenn man auf das Bild oben links klickt, sieht man welche Ressourcen der US Küstenwache zu Verfügung steht.

    https://www.defenseindustrydaily.com/us-coast-guards-deepwater-effort-hits-more-rough-sailing-02863/

    Da sieht unser Portfolio doch eher mickrig aus, und man muss nicht immer alles schlecht reden!

  • T.Wiegold   |   15. Dezember 2018 - 18:59

    Aus gegebenem Anlass: Nee, Leute. Den Versuch, das Ganze jetzt zur Debatte über „den Willen, die deutschen Außengrenzen zu sichern“ zu machen, machen wir hier jetzt nicht mit. Die Schiessbefehl-Fans können das anderswo ausleben.

  • Roadrunner   |   15. Dezember 2018 - 19:34

    @Anubiswaechter:
    „Ein gezielter Schuss auf das Ruder zur Unbeweglichmachung größerer Schiffe sollte nicht polizeirechtlich unverhältnismäßig sein, weil dabei die Gefahr für Leib und Leben für Störer als auch für beteiligte Unbeteiligte eher gering und jedenfalls kalkulierbar ist. “

    Darf ich davon ausgehen, dass Sie eher kein Artillerist bzw Marinesoldat im Operationsdienst sind?
    Wie kommen Sie auf die Idee, es wäre überhaupt möglich, einen gezielten Schuss „auf das Ruder“ zu setzen? Selbst wenn dieses Ruder sichtbar am Heck des Schiffes wäre (was es, wie hier schon eingeworfen wurde, ja nicht ist!) .. Ich bin sowohl ausgebildeter Batterieleiter (76mm Oto Melara) als auch Seemann mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im operativen Bereich und ich kann mir nicht vorstellen wie das gehen soll. Vor allem, weil das dann ja nicht nur ein Glückstreffer sein dürfte sondern zuverlässig punktgenau einschlagen müsste. Denn Sie wollen ja Kollateralschäden vermeiden.
    Meiner Meinung nach einfach nicht möglich

  • JCR   |   15. Dezember 2018 - 20:48

    Der „National Security Cutter“ taugt nicht wirklich als ein Vorbild, das war ein Trauerspiel mit endlosen Verzögerungen, Kostensteigerungen auf fast Gorch Fock Niveau und nicht funktionierenden Komponenten.