Bundeswehr-Standort Prizren ist Geschichte

Fürs Archiv: Der Abzug der Bundeswehr aus Prizren im Kosovo ist komplett. Am (gestrigen) Donnerstag wurde das letzte Mal die Flagge im Feldlager eingeholt, wie das Einsatzführungskommando auf seiner Webseite mitteilte*.

Bereits Anfang Oktober hatte sich die Bundeswehr mit einem Übergabeappell aus der kosovarischen Stadt verabschiedet, die seit dem Einmarsch der NATO in die damalige serbische Provinz 1999 der Hauptsitz der deutschen Soldaten im Kosovo war. Weiterhin bleiben deutsche Soldaten im NATO-geführten Einsatz der Kosovo Forces (KFOR), allerdings im Hauptquartier in der Hauptstadt Pristina.

*Fürs Archiv die Meldung als pdf-Datei:
20181220_Kosovo_Schließung_Prizren

(Foto: Dritan Hoti/Bundeswehr)

3 Kommentare zu „Bundeswehr-Standort Prizren ist Geschichte“

  • Koffer   |   22. Dezember 2018 - 11:05

    Ein Beispiel dafür, dass erfolgreiche Stabilisierungsoperationen möglich sind :)

    Wirklich eine positive Nachricht für die Bundeswehr und für den Balkan…

  • Pio-Fritz   |   22. Dezember 2018 - 23:27

    @Koffer

    Habe ich den Sarkasmus in Ihrem Komentar angesichts der aktuellen Entwicklungen im Kosvo (eigene Armee) verpasst?

  • JR   |   22. Dezember 2018 - 23:37

    In Prizren gab es niemals einen Hauch von Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzung mit Serben . Deshalb habe ich nie verstanden, was deutsche Soldaten in Prizren tun. Das
    war reine Formalität und Geldverschwendung.
    Mitrovica wäre ein Standort, wo es gefährlich sein könnte für den Frieden in Kosovo, und
    da würde es Sinn machen, die Bundeswehr als Schutztruppe zu stationieren.