SPD legt sich fest: Vor der Wahl keine Entscheidung über „Kampfdrohnen“ für die Bundeswehr

Die SPD hat sich am (heutigen ) Dienstag darauf festgelegt, die geplante Beschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen für die Bundeswehr nicht mitzutragen. Wie sich bereits vor einer Woche abzeichnete, will die kleinere Koalitionspartei den bereits verschobenen und nun eigentlich für den Mittwoch vorgesehenen Beschluss ablehnen, unbemannte Flugsysteme des israelischen Typs Heron TP zu leasen. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann begründete das damit, dass die erforderliche Debatte über den Einsatz bewaffneter Drohnen noch nicht ausreichend stattgefunden hatte.

Oppermanns Aussage zum Nachhören:

2017062-SPD_drohnen     

 

(Vielen Dank an den Kollegen Tilo Jung für den Audio-Ausschnitt.)

Und jetzt schreibe ich mal eine Zusammenfassung.

 

2 Kommentare zu „SPD legt sich fest: Vor der Wahl keine Entscheidung über „Kampfdrohnen“ für die Bundeswehr“

  • wacaffe   |   27. Juni 2017 - 15:03

    auf wessen plazet wartet die SPD eigentlich? Attac?

    mal wieder primitivpazifistischer Wahlkampf auf zulasten der Soldaten im Einsatz.

    wer nicht begreift das das „Problem“ bei Drohnen operativer Natur und nicht eines der plattform per se ist kann sich aus debatten zur thematik eigentlich a priori abmelden.

  • T.Wiegold   |   27. Juni 2017 - 15:14

    @all

    Die weitere Debatte bitte unter dem neuen Thread dazu (Zusammenfassung).