Trump und die NATO: Besser wird’s nicht

Das Treffen der NATO-Staats- und Regierungschefs verfolge ich aus der Ferne, aber auch so fällt schnell auf: Was US-Präsident Donald Trump am (heutigen) Donnerstag bei seiner ersten offiziellen Rede bei der Allianz in Brüssel sagte, wird den Verbündeten nicht wirklich gefallen. Der Präsident hob erneut auf die aus US-Sicht mangelnden Beiträge der anderen Mitgliedsländer zu den Verteidigungsausgaben ab, sprach erneut davon, dass sie Geld schuldeten (wem auch immer) – und sagte in seiner Rede nichts über das (erwartete) Bekenntnis der USA zur kollektiven Verteidigung.

Zur Dokumentation die Passagen dazu aus dem vom Weißen Haus veröffentlichten Redetext:

The NATO of the future must include a great focus on terrorism and immigration, as well as threats from Russia and on NATO’s eastern and southern borders. These grave security concerns are the same reason that I have been very, very direct with Secretary Stoltenberg and members of the Alliance in saying that NATO members must finally contribute their fair share and meet their financial obligations, for 23 of the 28 member nations are still not paying what they should be paying and what they’re supposed to be paying for their defense.

This is not fair to the people and taxpayers of the United States. And many of these nations owe massive amounts of money from past years and not paying in those past years. Over the last eight years, the United States spent more on defense than all other NATO countries combined. If all NATO members had spent just 2 percent of their GDP on defense last year, we would have had another $119 billion for our collective defense and for the financing of additional NATO reserves.
We should recognize that with these chronic underpayments and growing threats, even 2 percent of GDP is insufficient to close the gaps in modernizing, readiness, and the size of forces. We have to make up for the many years lost. Two percent is the bare minimum for confronting today’s very real and very vicious threats. If NATO countries made their full and complete contributions, then NATO would be even stronger than it is today, especially from the threat of terrorism.

Und die ganze Rede zum Nachhören:

20170525_NATO_Trump     

 

 

Zur Ergänzung: Das Statement von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach dem Arbeitsessen der Staats- und Regierungschefs zum Nachlesen hier.

(Foto: NATO Secretary General Jens Stoltenberg welcomes US President Donald Trump at the new NATO Headquarters – NATO photo))

91 Kommentare zu „Trump und die NATO: Besser wird’s nicht“

  • Ulenspiegel   |   27. Mai 2017 - 7:54

    „Sehr geehrter Uhlenspiegel, ich kann leider nicht nachvollziehen wieso Sie die notwendigen Mehrausgaben für den Wehretat immer nur auf eine Konfrontation mit Russland beziehen.“

    Welche Bedrohung gibt es denn noch, die eine Bundeswehr von mehr als 150 000 Mann rechtfertigt?

    Noch einmal: Wir reden von VERTEIDIGUNG. Das weltweite Rumgekaspere mit bisher zum Glück imaginären Tragerkampfgruppen etc. ist nicht Grundlage einer sinnvollen Verteidugungspolitik. Das sollte doch aus den Ereignissen seit 2003 nachdrücklich klar geworden sein.

  • Grashüpfer   |   27. Mai 2017 - 14:20

    Ich bin auch nicht dafür, dass Deutschland nur ein willfähriger Erfüllungsgehilfe der USA ist. sondern ein Partner auf Augenhöhe. Aber genau dafür ist aus meiner Sicht eine vernünftige Armee erforderlich. 150.000 in Kampf und Unterstützungsverbänden im Altersband 18-45 wäre sicherlich ein Ansatz. Plus Regeneration und „Wasserkopf“, wobei ich mich zum Thema Wasserkopf User Sachlicher von 10:06 am 25.05. -letzter Absatz- ausdrücklich anschließen muss.
    Summa summarum komm ich wieder auf die 300.000 plus x. Das ist aus meiner kleinen Gedankenwelt mit einem gewissen aktuellen Einblick in unsere Armee ganz rational überlegt.

  • Memoria   |   27. Mai 2017 - 17:42

    Auch mit Blick auf Afghanistan wird es wohl nicht besser, der Präsident soll nun unmittelbar nach der Reise über eine Truppenaufstockung entschieden:
    http://www.defenseone.com/ideas/2017/05/longest-war-fades-even-nato/138229/

    Aufgrund anderer Aufgeregtheiten ist ja auch dieses Sachthema fernab der medialen Aufmerksamkeit und politischen Diskussionen.

  • Alarich   |   27. Mai 2017 - 18:57

    Memoria | 27. Mai 2017 – 17:42

    Die sollen die Finger davon Weglassen nach dem Russland und die Taliban gemeinsam ein Packt gegen IS gebildet hat

    da kann man kein Krieg mehr gewinnen

    und man müsste Boxer ,Marder und die PzH 2000 wieder runter schaffen

    Geld ist eh keines da

    So lange Herr Hahn das alles in die Luftwaffe umleitet

  • Zimdarsen   |   27. Mai 2017 - 20:10

    @Grashüpfer

    Deutschland auf Augenhöhe mit den USA ;-)

    Deutschland hat nichts von einer Augenhöhe mit den USA, der Preis wäre zu hoch, der Gewinn gering. EUropa muss auf Augenhöhe mit den USA und dies würde mit gutem Bündnismanagement (Politik) ohne weiteres in wenigen Jahren möglich sein.
    In manchen Feldern müssten sich die USA sehr anstrengen ;-)

  • T.Wiegold   |   28. Mai 2017 - 9:22

    @Alarich

    Ich habe Sie schon mal sehr eindringlich gebeten, hier von Parteipropaganda Abstand zu nehmen. Das scheint Sie nicht zu beeindrucken, also hab‘ ich Ihren entsprechenden Kommentar gelöscht (und die Reaktionen auf diese Parteiprogpaganda auch).

  • Klabautermann   |   28. Mai 2017 - 9:25

    @Sachlicher | 26. Mai 2017 – 10:06
    „2. Die Stabilisierung des Afrikanischen Kontinents. Man wird den USA etwas anbieten müssen. Schafft man aber die VR China in ihrem Einfluss dort endlich wieder zurück zu drängen, so ist das kein besonders hoher Preis. Hier braucht es aber Stand jetzt mehr Deutsch-Französischen Mut und ein Mehr an Konsequenz und Kreativität.“

    Dazu empfehle ich folgende Lektüre: http://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-und-china-ruecken-zusammen-wegen-donald-trump-a-1149515.html

    „Zurückdrängen“ sieht anders aus. Sieht mir eher nach sozio-ökonomischer, weltmarktkonformer Stabilisierung Afrikas als chinesisch-europäisches Joint Venture aus. Die Russen UND die USA werden mit ihren Exportschlagern Waffen und fossile Energieträgern kaum mithalten können ;-)
    Soviel zu geo-ökonomischer Wettbewerbsfähigkeit.

  • Zimdarsen   |   28. Mai 2017 - 10:52

    @Klabautermann

    “ Sieht mir eher nach sozio-ökonomischer, weltmarktkonformer Stabilisierung Afrikas als chinesisch-europäisches Joint Venture aus. Die Russen UND die USA werden mit ihren Exportschlagern Waffen und fossile Energieträgern kaum mithalten können ;-)
    Soviel zu geo-ökonomischer Wettbewerbsfähigkeit.“

    Sollte es Europa mit China schaffen den Handel mit Afrika weg von Ausbeutung und Zerstörung zu bekommen, könnte dies durchaus eine Chance für weite Teile in Afrika sein.
    America first und radikaler Kapitalismus ist uU kein Exporttmodell für die Zukunft.

  • Memoria   |   28. Mai 2017 - 17:04

    Erneut zeigt eine Umfrage zur Einstellung von europäischen Bevölkerungen zur Bündnissolidarität in der NATO wie stark egoistische oder pazifische Einstellungen die Meinungsbildung prägen (Welt.de, „Deutsche würden östliche Nato-Partner bei Angriff alleinlassen“).

    Selbst wenn man bei PEW methodische Bedenken hat, dann ist der relative Vergleich zwischen den Ländern interessant.

    Die Deutschen fühlen sich offenbar besonders wenig zur Solidarität verpflichtet, nochmals signifikant unterschiedlich zwischen West und Ost.

    Derlei Umfragen werden sicherlich in den USA und auch in Osteuropa eine Grundeinstellung bestätigen nach der man sich auf die Deutschen nicht verlassen kann, aber deren Belehrungen ertragen muss.

  • Mitleser   |   28. Mai 2017 - 18:11

    Wer wissen möchte, warum die USA auf einen wesentlichen Beitrag der Europäer zur Verteidigung Europas drängen, muß in den Fernen Osten schauen:

    Inzwischen wurde eine dritte Trägerkampfgruppe nach Nordkorea abkommandiert. Zusätzlich zu den zwei bereits in der Region aufmarschierten.

    Eine Kampfgruppe pro Region ist seit Jahren US Standard. Früher 2, aber die Zeiten sind vorbei, die Anzahl verfügbarer Träger ist kleiner geworden. Zwei Kampfgruppen operieren in akuten Krisenregionen. Seit das letzte Mal 3 Kampfgruppen in einer Region operierten ist schon eine Weile her und war selbst in den vergangenen „besseren Zeiten“ der US Navy eine ziemliche Ausnahme. Jetzt also 3 gegen Nordkorea.

    Parallel dazu ist die 2nd ID in Südkorea medial praktisch offline gegangen. Die üblichen Medienaktivitäten der ID und um die ID haben aufgehört. Auch die USAF im Pazifik hält sich medial äußerst bedeckt.

    Schlußfolgerung:
    Entweder eine große „show of force“, und/oder die Vorbereitung für einen Präventivschlag gegen Nordkorea.

  • Zimdarsen   |   28. Mai 2017 - 19:00

    @Memoria

    Nun hat die NATO (meist Koalition der Willigen) und die USA nicht gerade um Freundschaft und Sympathie in den Medien gewirkt.
    Wenn Putin und Trump die NATO nicht ernst nehmen, dann bleibt nicht viel.

    Die Zukunft wird es zeigen wohin die USA und RUS treiben und EUropa kann gestalten oder wird gestaltet.

  • Ukrop   |   28. Mai 2017 - 21:50

    @Mitleser
    Ja, die Entwicklungen in Nordkorea sollten im Auge behalten werden, gerade Trump könnte versuchen, sich so zu profilieren​ und von seinen Skandalen abzulenken.

    Aber auch andere US-Präsidenten würden sich ernsthaft mit der Kriegsoption auseinandersetzen, wenn die Alternative eine potentielle direkte atomare Bedrohung der USA wäre.

  • klabautermann   |   29. Mai 2017 - 8:06

    Zimdarsen | 28. Mai 2017 – 10:52

    Tja, Frau Merkel hat ja nun öffentlich bestätigt, dass Trump die Länder der EU individuell und als „Schicksalsgemeinschaft“ aus allen geopolitisch-geoökonomischen, vertraglich geregelten „Lehnspflichten“ entlassen hat – mit Ausnahme der makroökonomischen NATO-Lehnspflicht in Form der 2% BIP. Leider sprach Frau Merkel wieder nicht von der „Interessensgemeinschaft“EU sondern nutzte wieder diese pathetische Rhetorik von „Schicksal“ und „Freundschaft“. Schade. However, heute ist Modi zu Besuch in Berlin, der Präsident eines Subkontinents, der “ in Deutschland ein Vorbild sieht: Modi möchte Indien zu einer exportorientierten Industrienation umbauen. Er ist mit mehreren Ministern……….wirtschaftliche Reformpläne gehen, aber auch um die Themen Wissenschaft, Technologie, Klimapolitik und Entwicklungszusammenarbeit.“ (SPON).
    Frage ist nur, wie weit ist das „Team“ Merkel auf diesen epochalen Pradigmenwandel in Sachen transatlantische „Wertevertragsgemeinschaft“ wirklich vorbereitet ? Frau May muß eigentlich am Boden zerstört sein, denn UK sitzt nun so ziemlich zwischen allen Stühlen und ist geopolitisch-geoökonomisch in NATO und EU ohne jeden Einfluß. Na ja, die Briten wollten den Brexit und die Amerikaner Trump. Was wollen aber „die Europäer“ ?
    Und was wollen „die Deutschen“ ? Das werden wir wohl erst nach den BT-Wahlen erfahren – gute Chance für Frau Merkel bis dahin ihren Amtsbonus auch georealpolitisch einzusetzen mit Blick auf China, Indien und vielleich auch Rußland.
    Auf jeden Fall würde ich keine Wette darauf eingehen, dass „Donald“ bis zur BT-Wahl aus dem Oval Office vertrieben ist – und selbst wenn, sein Nachfolger wird nicht ein neo-liberaler Demokrat sein. Als auf ins weltmarktkonforme-weltordnunspolitische Zeitalter. Auf den G20-Gipfel darf man nun erst recht gespannt sein.

  • Alarich   |   29. Mai 2017 - 13:44

    Ukrop | 28. Mai 2017 – 21:50

    Ihm wird am ende nichts anderes Übrig bleiben

    wenn er glaubhaft bleiben will

    und Japan und Südkorea zu Zeigen das die USA die Schutzmacht ist

    China will das System behalten weis jedoch ganz genau das es zu einem Schlag kommen wird wenn er weiter so macht

    und dann sind die USA an der Grenze zu China was nie sein darf

  • Ulenspiegel   |   29. Mai 2017 - 14:31

    Grashüpfer schrieb: „Ich bin auch nicht dafür, dass Deutschland nur ein willfähriger Erfüllungsgehilfe der USA ist. sondern ein Partner auf Augenhöhe. Aber genau dafür ist aus meiner Sicht eine vernünftige Armee erforderlich. 150.000 in Kampf und Unterstützungsverbänden im Altersband 18-45 wäre sicherlich ein Ansatz.“

    Bisher wurde aber mehr gefordert. :-)

    Und Partner auf Augenhöhe ist die bestenfalls EU, nicht Deutschland alleine. Deshalb die die für mich relevante Frage, was wir Deutschen im Europäischen Rahmen brauchen bzw. zur Verfügung stellen sollten.

    Russland belibt für mich die ernstzunehmenste Bedrohung, deshalb sollte eine realistsiche Bestandsaufnahem der russischen Fähigkeiten die Grundlage für unsere Rüstung im europäischen Kontext sein; also (als mögliches Konzept) Polen, Deutschland und Frankreich stellen eine ausreichende Anzahl an Brigaden zur Verfügung. Wie groß muss diese Zahl sein?

    Ich hätte absolut kein Problem damit, z.B. Polen moderne Hardware zur Verfügung zu stellen. Es gibt meiner Warte auch darüber keine Diskussion, dass unsere Verbände vernünftig ausgestattet sein sollten, Munition in ausreichendem Umfang haben sollten und Geld für einen sinnvollen Übungsbetrieb vorhanden ist. Hier und da, sollte allerdings über effizientere Mittelverteilung diskutiert werden. :-)

    Es wirkt lächerlich, wenn ein Land mit der Bevölkerung von Polen, Deutschland und den Niederlanden, mit dem GDP von Italien und einer in großem Umfang auf den Export von Rohstoffen, wir sind der wichtigste Kunde, ausgercihteten Wirtschaft eine Bedrohung für Europa darstellen soll.

  • Ottone   |   29. Mai 2017 - 16:28

    @Mitleser: Präventivschlag gegen Nordkorea, seriously? Bei 1.3 Mio Soldaten und Seoul in Reichweite der Ari? In Südkorea wäre der Teufel los.

  • Elahan   |   29. Mai 2017 - 16:29

    @Ulenspiegel

    „Es wirkt lächerlich, wenn ein Land mit der Bevölkerung von Polen, Deutschland und den Niederlanden, mit dem GDP von Italien und einer in großem Umfang auf den Export von Rohstoffen, wir sind der wichtigste Kunde, ausgercihteten Wirtschaft eine Bedrohung für Europa darstellen soll.“

    Das kommt auf das Rational an. Ein Land wird dann für Europa zur Bedrohung, wenn deren Regierung, warum auch immer, bereit ist zur Konfrontation. Dass Länder dies tun, auch wenn sie nachher verlieren (zu hoch gepokert haben) kann man in der Historie Europas nachlesen.

  • Mitleser   |   29. Mai 2017 - 17:52

    @Elahan
    Richtig. Die Regierung des Staates, der EU-Territorium okkupiert hat, läßt keine Gelegenheit zur Konfrontation der EU und europäischen NATO-Staaten aus. Dieser Staat hat auch schon NATO-Partner direkt angegriffen. Äh, nein, es ist nicht Rußland.

    @Ottone
    Das sind nicht meine 3 Flugzeugträger ;-) DIE Entscheidung treffen andere.

    Vielleicht kommt es auch zu einem Prä-Präventivschlag, indem die beiden nördlichen Nachbarn – die aktuell ebenfalls erhebliche Truppenkontingente in der Region zusammengezogen haben – entweder Kim vermitteln, sich ernsthaft an die internationalen Auflagen zu halten, oder direkt einen diplomatischeren Vertreter als neuen Regierungschef in Pyöngyang etablieren, um ihren Pufferstaat zu erhalten. Wer weiß…

  • Realist...   |   29. Mai 2017 - 18:12

    @Mitleser | 28. Mai 2017 – 18:11
    Schlußfolgerung:
    Entweder eine große „show of force“, und/oder die Vorbereitung für einen Präventivschlag gegen Nordkorea.

    Die Schlussfolgerung für einen Präventivschlag ist nicht von der Hand zu weisen, zudem er vom CiC schon länger in Erwägung gezogen wurde und die Zeit der „show of force“ langsam vorbei ist…

    Ich sehe z.Z. allerdings keinen 3ten Träger in Schlagdistanz zu Nordkorea.

    Aus meiner Sicht…in Schlagdistanz…
    CVN 76 dümpelt vor der eigenen Haustür ( Yokosuka ) rum und
    CVN 70 macht mit der 7th fleet rum…
    es sind auch keine LHD´s in der Nähe… was doch sinnvoll wäre…oder?

  • Mitleser   |   29. Mai 2017 - 18:58

    @Realist

    Quelle für die geplante Verlegung eines 3. Trägers ist Voice of America: http://www.voanews.com/a/third-naval-strike-force-deployed-north-korea/3873637.html

  • Zimdarsen   |   29. Mai 2017 - 20:36

    @Mitleser

    ….und warum tut er es?
    1. Weil er es kann
    2. Weil man ihn lässt
    3. Weil bei einer Konfrontation der Verlust für alle zu hoch wäre
    4. Weil keiner den Preis zahlen möchte (evtl auch nur kurzfristig)

  • Realist...   |   29. Mai 2017 - 22:41

    @Mitleser | 29. Mai 2017 – 18:58

    Hallo, hier noch ne „offne Quelle“…
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/atomstreit-us-kriegsschiff-fuhr-doch-nicht-nach-nordkorea-a-1143792.html

    [Das ist sechs Wochen alt und hat mit der aktuellen Debatte recht wenig zu tun. T.W.]

  • Sachlicher   |   30. Mai 2017 - 2:18

    @ Ottone | 29. Mai 2017 – 16:28
    Das ist, wie ich finde, korrekt von Ihnen bemerkt.

    ———————————————————

    Neben der Tatsache, dass man mit dem Blutzoll von 1,3 Millionen nordkoreanischen Soldaten nicht mehr umgehen will im Jahr 2017 -natürlich ist das zu begrüßen- treibt die Südkoreaner seit der deutschen Einheit „nur“ -man kommt zu dem Eindruck aufgrund der umfangreichen südkoreanischen Austausch- und Forschungsprogramme zum Thema Deutsche Einheit- noch eines um:

    Wie ginge es nach einer Wiedervereinigung weiter? Um einmal die Abholpunkte zu skizzieren, empfehle ich dazu drei Bücher:

    „North Korea in Transition: Politics, Economy, and Society“,
    Kyung-Ae Park (Editor, Korea Foundation Chair at the Institute of Asian Research of the University of British Columbia (UBC), Scott Snyder (Editor), Rowman & Littlefield Publishers 2013

    „The North Korean Economy: Between Crisis and Catastrophe“, Nicholas Eberstadt (u.a. Henry Wendt Chair in Political Economy am American Enterprise Institute (AEI), also ein Konservativer, Senior Adviser des National Bureau of Asian Research (NBR), Transaction Publishers, 2009

    „North Korea: Markets and Military Rule“, Hazel Smith (Centre of Korean Studies, SOAS University of London), Cambridge University Press, 2015

    und das „Vade Mecum for Korean Unification“ von Ulrich Blum, KAS Büro Korea 2013, als pdf verlinkt: http://www.kas.de/korea/en/publications/36462/

    Wer es kürzer mag: „Eine Wiedervereinigung wäre ein Schock… Eine Vereinigung mit Südkorea wäre ein ökonomischer Schock, realistischer ist ein langsamer Prozess der Öffnung.“, Philip Plickert erschienen am 20.01.2013 in der FAZ, online auffindbar, oder

    „Warum eine Wiedervereinigung Koreas immer unwahrscheinlicher wird“, Fabian Kretschmer, erschienen am 17. Oktober 2014 auf standard.at – derstandard.at/2000006974650/Warum-eine-Wiedervereinigung-Koreas-immer-unwahrscheinlicher-wird

    Die Frage, von wem und wie die Wiedervereinigung Koreas, was ja logische Folge einer us-amerikanischen Interception sein müsste, bezahlt wird, hätte man Anfang der 1990er Jahre mit „Der Markt“ nonchalant beiseite gewischt. Das sieht man in Südkorea allerdings mittlerweile alles andere als entspannt.

    Man weiß, dass man es alleine nicht stemmen könnte. Insbesondere die zu erwartende Binnenmigration im Zuge einer Wiedervereinigung bewertet man als enorm große Herausforderung – um es mal weniger dramatisch auszudrücken.

    Im übrigen sowohl die Russische Föderation als auch die VR China im Zuge eines offenen Konflikts unkontrollierte Migration in ihre Hoheitsgebiete erwarteten und dies eher kritisch sehen.

    Andererseits ist es, nicht nur aus südkoreanischer Sicht, nicht einzusehen, die Menschen in der KDVR weiterhin ihrem Schicksal zu überlassen, ohne die Wiedervereinigung auch nur zu denken.

    Als einen Schlüssel bewertete man lange Zeit eine „sanfte Transition Nordkoreas“ bis hin zu dem Punkt, an dem der Abholpunkt für eine Wiedervereinigung so erreicht ist, dass die Vereinigung „bezahlbar“ wird. Ob Donald Trump hier einen Paradigmenwechsel herbeigeführt hat/herbeiführt?

    In Südkorea wird man es nicht ohne Sorge betrachten, neben dem Grund Seoul und die verständliche Unlust auf Krieg, sind der Irak und Libyen nicht gerade zwei Referenzen der Neuzeit, um den USA zu vertrauen, sie bekämen einen „change“ noch hin.

    Andererseits verlegt man nicht drei Flugzeugträgerverbände wegen Nordkoreanischer Mittelstreckenraketen-Test und den ein bis drei Atomwaffen mit ca. 1-5 kt.

    Es bleibt spannend.

    @Klabautermann | 28. Mai 2017 – 9:25
    Ich habe den Kommentar gelesen.

  • Woody   |   30. Mai 2017 - 8:10

    Nachdem man uns zwanzig Jahre lang erzählt hat, daß wir in einer multipolaren Welt leben, entwickelt sich diese tatsächlich in eine solche Richtung. Anscheinend bedurfte es des disruptiven Ereignisses „Wahl Donald Trumps zum POTUS“ um etwas Bewegung in die Welt zu bringen. Ob das gut oder schlecht ist muss sich erst noch zeigen.

    Merkels Aussage dazu war klar und sachlich. Klar sehen da auch einige Transatlantiker in den USA ihre Felle wegschwimmen. Die Emanzipation Europas kann man aber auch positiv sehen.

    Was Gabriel und Schulz, im Bestreben die Kanzlerin zu überflügeln, von sich geben ist schon wieder Murks.

  • klabautermann   |   30. Mai 2017 - 8:27

    Die Frage ist doch, wie „fest“ hat Kim seinen Clan und vor allem die oberste militärische Führung der Streitkräfte im Griff, bzw. unter Kontrolle. Die nordkoreanische Generalität kann sich ja an drei Fingern ausrechnen, dass sie a. „eingekreist“ und eingesperrt sind, b. die USA nun ihr Schild im Süden aufgerichtet und ihren Luft-/See-Speer direkt auf sie gerichtet haben und jederzeit in der Lage sind einen personalen (Kim und Co) und funktionalen (Nuklearwaffenprogramm) Enthauptungsschlag zu führen, und dass c. weder China noch Rußland ihnen „zu Hilfe eilen“ wird. Das gehäufte Rumballern mit Raketen deutet für mich darauf hin, dass KIM ziemlich „nervös“ ist und so langsam begreift, dass sein strategischer Bluff nicht aufgeht. China und Rußland sind aus dem Pokerspiel ausgestiegen und die USA spielen all-in und cards on the table. Im Prinzip ist er „out-of-any-option“ , inkl. der Option eines militärischen Befreiungsschlages. Als nächste Maßnahme der USA erwarte ich ein Totalembargo Land, See, Luft – und falls dann kein freiwilliger oder geputschter Regime-Change erfolgt und Kim weiterhin mit Raketen rumballert oder sogar versucht das Embrgo zu brechen, dann knallt es eben……und anschließend wird im 3+2-Format die koreanische Vereinigungsfrage geregelt.

  • Zimdarsen   |   30. Mai 2017 - 9:10

    Sollte es die nächsten Wochen zu einem Konflikt mit Nordkorea kommen, wird es auch innenpolitisch spannend. Trump wird auf einen Beitrag der NATO -Partner pochen und für uns würde dies zum top Wahlkampfthema. Kein Angriff auf die NATO, kein UN Mandat zum Angriff auf Nordkorea.

  • Ulenspiegel   |   30. Mai 2017 - 9:22

    Elahan schrieb: „Das kommt auf das Rational an. Ein Land wird dann für Europa zur Bedrohung, wenn deren Regierung, warum auch immer, bereit ist zur Konfrontation. Dass Länder dies tun, auch wenn sie nachher verlieren (zu hoch gepokert haben) kann man in der Historie Europas nachlesen.“

    Sorry, da ist mein Argument falsch rüber gekommen: Ich schließe nicht aus, dass eine Regierung irrational handeln kann, ich nehme das sogar als relevanten worst-case an.

    Mein Punkt hätte sein sollen, dass Russland demografisch und ökonomisch nicht besonders eindrucksvoll dasteht und EU Resourcen ausreichen sollten, den mögliche worst-case aufzufangen.

  • klabautermann   |   30. Mai 2017 - 9:36

    @Woody
    Die Veränderung des geopolitisch-geo-ökonomischen Weltklimas, die schon unter Bush und Obama mehr als nur sichtbar wurde, ist nun unter Trump’s durch „America First“ offiziell akzeptiert worden. Merkel ist Physikerin und weiß ganz genau, dass Klimawandel a. einen Anstieg der lokalen und regionalen Wetterdynamik bedeuten, b. die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von extremen Wetterlagen steigt, und c. sowohl die Voerhersagbarkeit von Klima-und Wetterentwicklungen bei der erhöhten Dynamik abnimmt als auch logischer Weise die Kontrollmöglichkeiten. Trump hat nun eingesehen, dass die USA unipolar das geopolitische Weltklima nicht länger kontrolliern können und geht mit „America First“ sozusagen in die Phase derErhöhung der geopolitisch-ökonomischen Wetterfestigkeit der USA.
    Und die Freunde und Partner dürfen/müssen sich nun um ihre eigene Wetterfestigkeit kümmern – allerdings läßt er die Partner nicht völlig im Regen stehen oder allein. Nun stellt also die Frage für Europa wie man a. die Wetterfestigkeit erhöht und b. aus welcher Himmelsrichtug der nächste Sturm auftreten könnte.
    Mit Blick auf China und auch Indien erhöht man die Wetterfestigkeit durch Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Kooperationsangebote – Tick
    Mit Blick auf die El Niño Wetterlage in MENA erhöht man die strukturelle Sicherheitsvorsorge, mindert zugleich vermeintliche Anreize für Rußland noch unverschämter zu werden und schafft Anreize für Rußland in Sachen MENA eher mit Europa als mit Türkei/Iran zu kooperieren- Tick
    Mit Blick auf das Sturmtief Afrika geht man nun daran dieses Sturmtief aufzufüllen bevor noch mehr und stärkere Sturmausläufer Europa erreichen – TICK
    Na ja, Merkel weiß eben, dass man das Wetter-Chaos nicht beherrschen kann, aber das Chaos enthält auch „Chancen“ und die kann man nur dann nutzen, wenn man das Chaos nicht so dilettantisch erhöht wie das Herr Bush und auch Obama mit ihren jeweiligen „Lead“-Taktiken getan haben, sondern indem man das Chaos versucht kooperativ mit Partnern zu reduzieren, die gleiche Interessen in Sachen Chaos haben.
    Und der historisch und geopolitisch beste Partner für diese umfassende Erhöhung der geopolitisch-geoökonomischen Wetterfestigkeit Europas ist natürlich die Nuklearmacht Frankreich, nachdem sich zuerst die Briten und nun die USA von Europa geopolitish und ökonomisch „distanziert“ haben. Wenn jetzt noch in Warschau „der Groschen“ fällt, dann kann das was werden mit der Regional Europa als ein Pol der multipolaren, glöbalen Wetterfestigkeit. Bei der SPD ist wohl der Groschen gefallen und nun hecheln die ganz heftig hinter Merkel hinterher, um sich zumindest in die nächste Auflage der GroKo zu „retten“. Tja, so ist das eben wenn man keine Ahnung von geopolitischer Physik und keinen Physiker in den eigenen Reihen hat ;-)

  • Mitleser   |   30. Mai 2017 - 11:23

    @Zimdarsen | 30. Mai 2017 – 9:10

    Formal besteht immer noch der Kriegszustand und die entsprechenden UN Resolutionen sind in Kraft. Neben den USA sind verschiedene NATO-Mitglieder teil der mandatierten UN-Force. Nordkorea hat 2013 einseitig die Nichtangriffsbestimmungen aufgekündigt, auch wenn dieser Schritt von den UN als unilateral unzulässig zurückgewiesen wurde.
    Im Gegensatz zu vielen Militäraktionen der USA und der NATO gibt es hier tatsächlich einen rechtlichen Rahmen und ein Mandat, asr unter Umständen Militärmaßnahmen legitimiert; bzw. liegen hier die völkerrechtlichen Hürden auch für die Beteiligung diverser NATO-Mitglieder sehr viel niedriger.

  • Koffer   |   30. Mai 2017 - 16:41

    @Mitleser | 30. Mai 2017 – 11:23
    „Formal besteht immer noch der Kriegszustand und die entsprechenden UN Resolutionen sind in Kraft.“

    In der Tat. Rein völkerrechtlich könnte jederzeit in den (wiederaufgenommenen) Krieg mit Nordkorea eingetreten werden und für DEU bestünde eine tadellose Rechtsgrundlage.

    ABER…

    ;)

  • Woody   |   30. Mai 2017 - 17:14

    @klabautermann:

    Da bin ich aber froh, daß ich einen Abschluss in eben diesen Fach mein Eigen nennen darf und bedanke mich für diese Hymne an die Physiker.

    Was wir sehen ist wie sie bemerkten die Manifestierung bestehender Trends in den zukünftigen Strukturen.
    Was man ebenso bedenken sollte: Demographisch/kulturell war die USA lange an Europa als Herkunftsregion gebunden. Zuwanderung in die USA kommt aber seit vielen Jahren aus anderen Weltregionen. Auch wenn wir zusammen mit Nordamerika „der Westen“ sind, so verändern sich eben die Kooperationskosten durch steigende kulturelle Unterschiede.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   30. Mai 2017 - 23:44

    Nordkorea:
    The ground-based interceptor launched from Vandenberg Air Force Base in California shortly after 3:30 p.m. ET. A little more than one hour later, the Pentagon confirmed that it had successfully collided with an ICBM-class target over the Pacific Ocean.
    http://abcnews.go.com/US/pentagon-conduct-intercontinental-ballistic-missile-intercept-test-heels/story?id=47724129
    Das ICBM-Ziel wurde vom Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Testplatz auf dem Kwajalein Atoll der Marshall Inseln aus gestartet. Es handelte sich dabei um den ersten Long Range Interceptor Einsatz der aktuellen Präsidentschaft.
    Insgesamt existieren 32 Abfangstationen in Vandenberg/Kalifornien und Fort Greely, Alaska.
    Kim wird es zur Kenntnis genommen haben.

  • klabautermann   |   31. Mai 2017 - 5:30

    @Woody

    Moin, Herr „Kollege“ ;-)
    Mein M.S.Physics ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber den habe ich an der NPGS in Monterey, CA erworben. Und in Kalifornien können sie „erleben“, dass der „Melting Pot“ USA im Westen am „globalsten“ ist. Mit Standort Kalifornien ist der „Ferne Osten“ eher Europa als Asien, denn wenn ein Kalifornier nach Asien, inkl. Rußland, blickt, dann blickt er nach Westen ;-)
    Das „pivot to Asia“ ist inner-amerikanisch eigentlich ein Pivot to the East Coast – ein Pivot from Old to New Economy……ein Pivot from Old Markets to New Markets.
    Nicht die USA leiden unter einer Perpektivverzerrung, sondern wir Europäer leiden darunter. Die „Transatlantische Schicksalsgemeinschaft“ spielt im transpazifischen Spannungsbogen aus strategischer Sicht keine besonders große Rolle.- kein Wunder also, dass Trump dieses europäische Beharren auf den angeblich NATO-vertraglich festgelegten US Sicherheitsgarantien als „obsolet“ bezeichnet, denn die Beiträge der „Transpazifischen Schicksalsgemeinschaft“ wie der Japaner, Südkoreaner, Australier, Kanadier etc sind mit Blick auf China, Rußland und insbesondere Nordkorea viel wichtiger als die Lippenbekenntnisse der Europäer.
    Und nun bewerten sie einmal die Äußerungen von Trump aus der kalifornischen Perspektive ;-)

  • klabautermann   |   31. Mai 2017 - 9:16

    @Woody

    Oh Mann, streiche „East“, setze „West“…….., sorry for the inconvenience caused ;-)

  • Sgt. Thrash   |   31. Mai 2017 - 10:32

    Tagesschau meldet das der NATO Gipfel 2018 nicht in der Türkei stattfindet. Mehrere Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark) waren vehement dagegen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   31. Mai 2017 - 12:59

    Gulf Arab row rattles Trump’s anti-Iran axis
    (link: http://reut.rs/2rTQ15m)
    reut.rs/2rTQ15m
    Golf-Araber gegen Trump im Iranbashing. Mit der vorhandenen schiitischen Minderheit und in Reichweite von MittelstreckenLFK, wen wundert’s.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   31. Mai 2017 - 13:13

    https://www.wsj.com/amp/articles/america-first-doesnt-mean-america-alone-1496187426
    Beruhigung europäischer Partner als Reaktion auf Merkel?

  • Realist...   |   01. Juni 2017 - 12:00

    Update
    Realist… | 29. Mai 2017 – 18:12

    Heute sollte sich CVN 86 mit CVN 70 und CVN 76 vereinen…( falls nicht umdisponiert wurde…)
    Dann wäre die „Skat­run­de“ komplett.
    Ein Schelm der Arges dabei denkt…;-)

  • Realist...   |   01. Juni 2017 - 13:14
  • klabautermann   |   02. Juni 2017 - 11:19

    @Realist…..

    Na, hoffentlich reicht der Pentagon Slush Fund aus, um einen Enthauptungsschlag gegen Nordkorea zu finanzieren, denn wenn der Kim sich nicht in eine „Tonkin-Trap“ locken läßt oder als Reaktion auf einen US-Enthauptungsschlag nicht mit einem Vergeltungsschlag gegen Seoul reagiert, dann wird es schwierig für die USA mit der Finanzierung eines weiteren Krieges, denn die „natürlichen“ Grenzen des Wachstums gelten auch für Staatsschulden.
    „Ungewöhnlich war, dass mit der Schuldenfinanzierung der Kriege gleichzeitig eine Steuerentlastung vor allem für die Reichen von der Bush-Regierung vorgenommen wurde. Das ist einmaliger Vorgang. In früheren Kriegen wurden hingegen die Steuern erhöht, Staatsanleihen ausgegeben und anderweitig gespart. Während des Vietnamkriegs stieg der Steuersatz für das oberste 1 Prozent auf 77 Prozent, im Korea-Krieg wurde der Steuersatz gar auf 92 Prozent angehoben, so dass die Reichen die Kriege mitfinanzieren mussten und nicht nur davon profitierten, zudem wurde so die Generation stärker als jetzt belastet, die für den Krieg verantwortlich ist.“
    https://www.heise.de/tp/features/USA-Die-Kosten-der-Kriege-gegen-den-Terror-auf-Schulden-kommen-erst-noch-3732103.html
    Selbst ohne einen Koreakrieg 2.0 wachsen die Kriegschulden der USA weiter an:
    https://www.nationalpriorities.org/cost-of/?redirect=cow
    Der Sequester einerseits und andererseits die politische Unmöglichkeit „Kriege“ der USA durch Erhöhen der Steuern für private und gewerbliche „Spitzenverdiener“ zu finanzieren, hat die MIK-monopolistische Grand Strategy der USA zu einem knirschenden Halt gebracht.
    Trump sitzt nun, genau wie Obama, strategisch zwischen Baum und Borke, nicht zuletzt deswegen, weil ein Bush Junior sich hat komplett von den Lobbyisten der Grand MIK Strategy wie Dick Cheney und McCain mit Hilfe der „Firma“ hat „instrumentalisieren“ (aka verarschen) lassen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   04. Juni 2017 - 12:46

    Zwei Trägergruppen parallel vor Nordkorea.
    http://www.washingtonexaminer.com/vinson-and-reagan-carrier-strike-groups-mass-near-north-korea/article/2624701
    The Carl Vinson and Ronald Reagan carrier strike groups steamed along side by side Thursday near North Korea in the biggest show of U.S. naval force since the regime stepped up its missile program
    Die USS Carl Vinson war dabei seit April von San Diego aus unterwegs, die USS Ronald Reagan von Tokio kommend quasi vor der erweiterten Haustür präsent.
    Für einen Enthauptungsschlag dürfte eine dritte Strike Group fehlen, ebenso wie die Verstärkung der https://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Forces_Korea seitens PACOM.