240 Gedanken zu „Bällebad Februar 2017/I

  1. @ Fux | 09. Februar 2017 – 22:16:
    War es nicht die „Anlehnungsnation“? Ich blick da auch nicht mehr durch.
    Hans Schommer

  2. Dann kommt eben ab 2025/30 der SPz Puma 2. Als wäre es das erste mal, dass eine TrG mehr als ein Hauptwaffensystem hat..

  3. @Hans Dampf

    Wann kam es denn seit dem 2. WK mal vor das eine TrG mehrere neue, derart teure Hauptwaffensysteme mit gleichem Auftrag in so geringen Stückzahlen eingeführt hat und mindestens eins davon eine extra für diesen Zweck entwickelt und produziert wurde?

  4. Die BW17 feiert nach nur 17 monatiger Bauzeit die Einweihung von 34 Einzelappartements mit Flachbildschirm in Blankenburg. Die Kaserne muss ja demnächst von Bewerbern überlaufen werden;).

    Ich verstehe schon, daß nicht alle so ein 13,5 qm Einzelappartement haben wollen…..die Gemeinschaft fehlt und ist auch nur 50 % größer als eine Gefängniszelle.

  5. Die Stückzahl ist nachrangig, wichtig sind die Entwicklungszeit bzw. die Technologiesprünge. Wenn wir von 2030 reden, dann ist der Puma auch schon wieder 15 Jahre alt, die Technik in Teilen noch älter. In Frankreich wird auch schon das VBCI 2 angeboten. Was war denn mit Jaguar 1 und Jaguar 2? Da gab es auch keine horrenden Stückzahlen von und dennoch waren es zwei WaSys bei einer TrG.

  6. @ chris

    Mit Ausnahme des Preises und der Stückzahl:

    Streng genommen in der Panzertruppe seit den 1970ern, da der Leopard 2 ursprünglich nicht als Ablösung für den Standardpanzer (Leopard 1) gedacht war, sondern mit einem sogenannten „Halbgenerationenwechsel“ geplant wurde. Der Zusammenbruch der UdSSR verhinderte nur dessen Umsetzung.

  7. Die neue Truppenstärke ist schon online! Mit Datum 09.02., aber ich habe es auch erst jetzt gesehen, weil die BW sonst nie so früh ist. Die Truppenstärke scheint mit 177.956 Soldaten wieder leicht gestiegen zu sein. 167.977 ist die Zahl der Berufssoldaten und Zeitsoldaten.

  8. @chris
    Seit II. WK muss natürlich getrennt betrachtet werden,
    – bis zur Wende und
    – anschließend mit bekannten Reduzierungsorgien.
    Davor:
    + PzTr – KPz M-41/47/48 (90mm): bis ca 1963
    + PzTr -KPz M-48 (105mm), Leo 1, Leo 2 parallel bis 1993
    + PzGren Tr – [SPz M-39, früh raus, 1960], SPz (lang) HS-30, SPz (kurz) HOTCHKISS bis 1969
    + PzGrenTr – SPz Marder, HS-30 bis 1980
    Alle Übergänge fließend bis zu 10 Jahre parallel, z.B Marder und HS-30. Den ganzen Vorgang betrachte ich allerdings auch als vollkommen normal.
    Danach: bei, wie genannt der „Reduzierungsorgie“ mit rasch wechselnden Heerestrukturen und dem Wegbrechen ganzer TrGtg, „FÜHRUNG“ war das alles nicht. Bei desolaten pol Vorgaben, die bis nach Karlsruhe (out of area etc) führten, strukturierte Beschaffung, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Einsatzgeschuldet dann noch zahllose Programme im „Einsatz bedingten Sofortbedarf“, die ich nicht schlechtrede, im Nachhinein ein Wunder, dass Unser Heer überhaupt funktionierte, nicht weggebrochen ist!
    Es kann nur besser werden.

  9. @Hans Dampf

    Das die Stückzahl nachring ist ist mal eine starke Behauptung wenn man von Knappheit ausgeht und eine pareto effizienter Verteilung seine Mittel anstrebt. Stückzahl und Kosten sind nun mal eng verwoben und das vom ersten bis zum letzten an dem man mit dem System zutun hat. Für 100 Einheiten wird die Ersatzteilproduktion sehr teuer und schnell wieder eingestellt und so hat man kostspielige obsoleszenz Beseitigung

    Die den Jaguar 1 und 2 sind grundsätzlich schon in einer ganz anderen Kostenklasse und es waren umbauten von vorhandenem. Es wurden keine neuen Fahrgestelle in die Streitkräfte samt Versorgbarkeit eingeführt.

    @Voodoo

    Ende Einführung Leopard 1 1970
    Anfang Auslieferung Leopard 2 1979

    Das ist etwas anderes als wenn sich an das Ende der Auslieferung der Puma und während dessen Einführungsorganisation noch läuft ein anderer neuer SPz sich direkt anschließt. Ein Halbgenerationenwechsel ist etwas anderen als wenn die Einführung zweier verschiedener Systeme deren Einführung ineinander übergeht und sich teils überschneidet. Das wäre als ob der Leo 2 zuläuft noch bevor das erste Btl Leopard 1 voll einsatzbereit und versorgbar ist.

  10. Vergleichen Sie mal den Leopard 1 A1 und den Leopard 1A4. Da lagen schon Welten zwischen. Und an den 1A4 schloss sich der Leopard 2 an. Da wäre es kaum ein Unterschied, wenn sich ein Puma 2 anschließen würde.

  11. @Hans Dampf

    Warum sollte man das Einführen eines neuen SPz direkt nach/mit der Einführung eines zweiten neuen SPz und die Einführung eines neuen KPz und der KWS eines älteren KPz vergleichen.

    Man muss schon unterscheiden ob Thematiken nur einige Ähnlichkeiten aufweisen (es geht um Streitkräfte und neue Gefechtsfahrzeuge) oder ob es von der Systematik gleich oder sehr ähnlich ist. Ich kann auch den Kauf meines neuen Autos und den Tausch meines alten gegen einen neuen Gesichtshelm vergleichen führt nur zu wenig.

    Der von Ihnen vorgeschlagene Vergleich bietet sich für die KWS des Marders als Ergänzung zum Puma an aber nicht für einen neuen 3. SPz.

  12. Unsere östlichen Nachbarn werden wegen der russischen Großübung „Zapad 2017“ in Belarus nervös.
    Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die Zahl der von Russland gesendeten Eisenbahnwagons gegenüber „Zapad 2013“ mehr als 20 mal so groß sein soll (mehr als 4000 Stück).
    Damals sollen nach westlichen Schätzungen bis zu 70000 Soldaten teilgenommen haben.

  13. Die britische „Sun“ (sowas wie BILD) titelt, daß alle 7 britischen „attack subs“ (Jad-U-Boote? Angriffs-U-Boote? Wie heißt das bei uns?) außer Gefecht sind:

    https://www.thesun.co.uk/news/2829355/uks-entire-fleet-of-attack-submarines-is-out-of-action-and-theresa-may-doesnt-know/

    5 in der Wartung, eines in Reparatur nach einem Zusammenstoß, das siebente in der Seeerprobung, aber nicht gefechtsbereit. Und der Verteidigungsminister hätte die Premierministerin nicht informiert.

    Das brit. Verteidigungsministerium hat inzwischen lau dementiert: Dem wäre nicht so, und sie würden Verteidigungsangelegenheiten nicht kommentieren.

    Darf man sich was aussuchen…
    Zur Erinnerung: Das ist die selbe Navy, die wegen eines technischen Defektes letztes Jahr von einem ihrer strategischen U-Boote eine Trident-Rakete auf die USA gefeuert hat.

  14. @ Ukrop

    welt.de von heute:

    Putins kleiner Bruder macht Ärger:

    „Wir haben unsere Unabhängigkeit sehr billig bekommen“, sagte Lukaschenko neulich. „Andere Völker haben Kriege führen müssen. Jetzt führt unser Bruderland Ukraine einen Krieg.“
    …..
    „Auch außenpolitisch ändert Lukaschenko seinen Kurs und setzt auf Annäherung an die EU und inszeniert ein politisches Tauwetter. “

    Vielleicht will P. hier rechtzeitig zeigen, wo der Hammer hängt

  15. @STEK @Ukrop
    Lukaschenko setzt in der Tat Signale Richtung Westen.
    Der letzte europäische Steinzeitdiktator mit Grenzen zu NATO-Partnern LETTLAND, LITAUEN und POLEN zeigt sich über Zustände auf der Krim/im Donbas wenig erfreut.
    Die prekäre ökonomische Lage wird in Moskau keine Hilfen finden, die Hoffnung wurde in Minsk begraben. Im Gegenteil, die Sorgen wachsen, russisch-hybride Kriegführung 3.0 hat Belarus nichts entgegenzusetzen.
    Andererseits kann offene Annäherung an EU und NATO nicht das offen verfolgte Ziel sein, das ukrainische Schicksal schreckt ab. Dennoch bezeichnete Lukaschenko die Ukraine als „Brüder“. Politisch betrachtet nun sicher keine Kreml-Formulierung.
    http://observer.com/2017/02/belarus-national-security-nato-vladimir-putin/

  16. @STEK
    Dies ist eine Möglichkeit, hierzu auch ein Video eines in Polen beheimaten belorussischen Senders (mit englischen Untertiteln) zu Mobilmachungen der belorussischen Armee:
    https://www.youtube.com/watch?v=B517EX_YlsE

    Der belorussisch-russische Konflikt könnte natürlich auch eine Tarnung sein, um vom eigentlichen Plan abzulenken…

  17. @ukrop @all
    Was geht da vor? Warum berichten eigentlich unsere Medien nicht darüber? Wie wird das eingeschätzt?

  18. Gerade auf Griephan.de (Artikel vom 17.01.2017) gefunden:

    Aus der g.e.b.b. wird recht still und leise die BwConsulting. Diese soll sich – wie der Name nun verstärkt zum Ausdruck bringt – nun hauptsächlich auf die inhouse-Beratung konzentrieren.

    Der Schwerpunkt liegt jetzt auf den Beratungsfeldern Strategie & Steuerung, Prozesse & Organisation sowie Projektmanagementunterstützung.

    Da stellt sich mir doch die Frage, wenn ich nun schon für diese Schwerpunkte eine eigene spezialisierte inhouse-Beratungsfirma (neben dem PlgA) habe, warum dann noch umfangreiche zig-Mio-€-Rahmenverträge für externe Beratungsleistungen von Nöten sind, welche ja in den nächsten Wochen in Richtung Parlament zur Beratung eingebracht werden sollen (siehe Rüstungsfaden)?

    Nach meiner Ansicht ist dann entweder diese BwConsulting oder die externen Beraterverträge überflüssig.

  19. @T.W. .. falls dieser Beitrag besser in den Rüstungsfaden passt, bitte verschieben, war mir nicht ganz sicher.

  20. @ Fux

    Sollten die externen Beratungsleistung nicht fehlende manpower im BAAINBw in Koblenz ersetzten ?
    Damit wären dies zwei verschiedene Themen, denn die Mitarbeiter der g.e.b.b. sind keine Experten für die Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern.

  21. Gerade in SPON:
    VdL feuert den Referatsleiter ‚Innere Fuehrung‘ im BMVg wegen Pfullendorf

  22. @MikeMolto | 11. Februar 2017 – 12:15
    „Gerade in SPON:
    VdL feuert den Referatsleiter ‚Innere Fuehrung‘ im BMVg wegen Pfullendorf“

    „Zwar wird dem Militärhistoriker keine persönliche Schuld an der langen Verharmlosung der Zustände in der Staufer-Kaserne zugeschrieben. Gleichwohl soll ein Personalwechsel ein Zeichen für eine Art Neuanfang sein.“

    Unglaublich :( VdL bricht wirklich alle Grundsätze der Inneren Führung. Jetzt schiebt sie schon einen (truppendienstlich gar nicht zuständigen) RL im BMVg ab nur um nach innen und außen ein „Zeichen“ zu setzen.

    Als wären Menschen nur dazu da für ihre „symbolischen“ Akte zur Verfügung zu stehen :(

  23. Zur Einordnung der im geschlossenen Faden „Misshandlungen in Pfullendorf: Neuer Skandal erschüttert die Bundeswehr“ durch einen Kommentator aufgestellten Behauptung
    „…Als ehemaliger Angehöriger der LL-Truppe ist er [Andre Wüstner] auf die Vorwürfe des Moderators, dass dort ein falscher Korpsgeist herrsche gar nicht erst eingegangen. Man sollte halt keinen Frosch fragen, wenn man einen Sumpf trockenlegen will.“
    möchte ich bemerken:
    Der Vorsitzende des DBwV, OTL Andre Wüstner, ist von Hause aus Grenadier. Er hat alle Laufbahnlehrgänge als Grenadier in Munster gemacht und seine Führungsverwendungen bis einschl. Kompaniechef bei der PzGrenTr durchlaufen. Er hat allerdings – wie tausende andere Offiziere aller TrG des Heeres auch – das Fallschirmsprungabzeichen erworben.
    Ich hoffe inständig, dass der Hausherr das Erfordernis einer Richtigstellung der im geschlossenen Faden verbreiteten „alternativen Fakten“ anerkennt.
    Hans Schommer

    [Ich sehe kein „Erfordernis einer Richtigstellung“, da es ja offensichtlich darum geht, über die Reputation bestimmter Truppenteile zu diskutieren. Ich bitte jetzt letztmalig dringend darum, diesen OT nicht weiterzuführen. T.W.]

  24. Herr Gebauer haette im SPON konkreter recherchieren muessen, bzw seine Kenntnisse aus diesem Blog einfliessen lassen sollen.

    Insbesondere die Pikanz, dass die Dame‘ Nicole‘ Leutnant war oder seinerzeit HptFw und sich von einem OFw ‚mobben‘ laesst.

    Da haette ‚Umfallen und fuenfzig Liegestutze‘ (Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades) zur sofortigen Wiederherstellung der Disziplin gehoert. Von einer gestandenen HFw muesste man das erwarten.
    Aber soweit darf der Spiegel wohl nicht einsteigen…

  25. MikeMolto | 11. Februar 2017 – 13:10
    “ … Da haette ‚Umfallen und fuenfzig Liegestutze‘ (Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades) zur sofortigen Wiederherstellung der Disziplin gehoert. Von einer gestandenen HFw muesste man das erwarten.“
    Besser nicht – sonst drohen (dem/der HFw!) EM oder sogar Diszi.
    Hans Schommer

  26. @Koffer

    Nun schauen sie sich doch bitte die vitae des Oberst Burckhard Köste an und dann werden sie vielleicht akzeptieren, dass der sehr geschätzte Kamerad vielleicht keine Idealbesetzung ist für das Leitreferat Innere Führung im BMVg:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_K%C3%B6ster
    Im Prinzip ein Militärhistoriker ohne nachhaltige Führungserfahrung im Bereich Einsatz und Ausbildung. – als Referent ein „Einsatz“ bei KFOR 2008……….
    Vielleicht wirklich nicht der richtige Mann für eine praxistaugliche Weiterentwicklung der Inneren Führung ?

  27. @MikeMolto
    +1! Plus gleiche Anzahl situps. Steigert persönliche Kampfkraft.

    @T.W.
    Herr Schommer diskutiert nicht zur Reputation, weder bei FSchJgTr noch PzGrenTr, der Herr Oberstlt Wüstner als Panzergrenadieroffizier zugehörig ist.
    Es handelt sich lediglich um ein schlichte Richtigstellung falscher Bennennung einer TrGtg.
    Was der ursprüngliche Verfasser von „ehemaliger Angehöriger der LL-Truppe …“ daraus macht, sei ihm anheimgestellt.
    Insofern fällt der „Schommer-Beitrag“ keinesfalls in die Kategorie „OT“, im Gegenteil:
    er dient der Versachlichung der zugegebermaßen Irrwege eingehenden Konversation mit klarer Zielrichtung an den, wie gesagt, ursprünglichen Verfasser.

  28. @ klabautermann | 11. Februar 2017 – 13:24

    Da kommen wir aber zum ‚right peg for the right hole‘ und damit hat die Bw doch schon seit laengerer Zeit Probleme.
    Cheers

  29. @ Hans Schommer | 11. Februar 2017 – 13:20

    Der zustaendige DiszVorges waere ihr sicherlich dankbar gewesen, denn dadurch haette das ganze Drama vermieden werden koenen.

  30. @MikeMolto
    Bevor sie andere berichtigen sollten sie Mal ihr Fachwissen überprüfen.
    In der Bundeswehr ist der HFw dem OFw nie aufgrund des Dienstgrades vorgesetzt.

  31. Gerüchten zufolge schult die Bundeswehr gerade „intern“ Fluglehrer auf Bell 206 um, um dieses Muster dann für die Hubschraubergrundschulung zu nutzen……

    Man munkelt, das der „Multiplikator“ selbst gerade erst ein Type Rating bekommen hat….hier bildet dann quasi ein „Anfänger“ weitere „Anfänger“ aus, die dann Flugschüler ausbilden sollen…..

  32. @klabautermann | 11. Februar 2017 – 13:24
    Ich muss Ihnen hier hart widersprechen! Wenn er der falsche für diesen DP war (ich kann das nicht beurteilen, aber die von Ihnen zitierte online-Quelle legt es zumindest nahe), dann hätte er entweder gar nicht auf den DP gesetzt werden dürfen oder im Zusammenhang mit einem „Neustart“ regulär ausgetauscht werden müssen.

    Hier geht es um die Opferung eines (truppendienstlichen gar nicht zuständigen) Offiziers ohne jegliche Verantwortung in dem tatsächlichen Fall mit dem einen und einzigen Ziel eine Botschaft nach innen und außen zu senden.

    Hier wird ein (verdienter) Offizier zum Mittel der Selbstdarstellung der Ministerin gemacht. Das nennt man übrigens einen „Verstoß gegen Grundsätze der Inneren Führung“!

  33. @ Koffer: ++1 was da aktuell passiert, ist ehrabschneidend.

    @ Hans Sch.: +1 so ist es im postfaktischen Zeitalter ;-) Nebenbei, Wüstner weiss ganz genau, dass man in max. 4min nicht bzw.. nur schwer Korpsgeist oder Rituale diskutieren kann. Insbesondere wenn ein Moderator nur bedingt gut vorbereitet ist.

  34. @Mike Molto

    Meinten Sie dieses Zitat ? : „As they say, you can’t fit a square peg in a round hole. If your boss is like that round hole and you are that square peg, you aren’t going to fit in unless you re-shape your edges.“
    (Gini Graham Scott in A Survival Guide for Working with Bad Bosses: Dealing with Bullies, Idiots, Back-stabbers, and Other Managers from Hell)

    ;-))

  35. @ klabautermann | 11. Februar 2017 – 13:46

    Exactly,…. ich kannte es allerdings nicht als Zitat sondern als allgemeine amerikanische Redensart ’not to hire the square peg for the round hole.‘ or to fit the right peg in the right hole.

  36. Ahhhhhh, auf das „Selbst-dran-Schuld-Argument“ habe ich gewartet. Einfach den OFw 50 Liegestütze aufbrummen und fertig sind wir damit. Dann hat auch der Disziplinarvorgesetzte keine Arbeit.
    …..und jetzt wird einem Oberst auch noch die Ehre abgeschnitten durch den IBUK……….

    Der Knallschaden bei einigen Kommentatoren ist wirklich nicht mehr zu übersehen……….

  37. Erste und zugleich letzte Idealbesetzung bei Innere Führung war Graf von Baudissin.
    Denn, wie und wo ist der Wunsch-Werdegang eines Referatsleiters InFü abzuleiten, im befreundeten Ausland nicht, die kommen ohne aus. Zumindest an dieser Stelle hat Bw ein Alleinstellungsmerkmal.
    Ein gelernter Historiker kann mit Sicherheit nicht die zielführende Wunschbesetzung sein.
    Aber, wie bereits durch MikeMolto sinngemäß angedeutet, wir kennen es alle, ein deutscher Offizier kann alles!
    Innere Führung hat nach allgemeinem Verständnis sehr viel mit Menschenführung, Menschenkenntnis zu tun. Eigenschaften, die bei geschichtlichen Studiengängen nun einmal nicht im Zentrum des Interesses einzuordnen sind, ggf in Führungsverwendungen am Mann („an der Frau“ wage ich kaum zu formulieren, weil Achtung: InFü) gelernt werden dürfen.

    Wenn Herr Oberst Köste nunmehr eine Querverschiebung erhält, sollte sein zuständiger Personalführer stante pede folgen. Verantwortung ist unteilbar!

  38. @ klabautermann | 11. Februar 2017 – 13:55

    Nun schreien Sie auf dem falschen Bein ‚Hurrah‘.

    Aber es ist fuer mich wirklich schwer zu verstehen dass sich ein HFw/Lt von einem OFw mobben laesst.

  39. @klabautermann | 11. Februar 2017 – 13:55
    „Der Knallschaden bei einigen Kommentatoren ist wirklich nicht mehr zu übersehen……….“

    Muss das sein?

    @MikeMolto | 11. Februar 2017 – 14:00
    „Aber es ist fuer mich wirklich schwer zu verstehen dass sich ein HFw/Lt von einem OFw mobben laesst.“

    In der Tat eine eher ungewöhnliche Situation, aber wenn das Gerücht stimmt, dass der weibliche HptFw ein Neckermann (also Quereinsteiger) war, dann könnte es durchaus so gewesen sein. Sie wissen ja, wie ungeliebt die Neckermänner in der Truppe sind…

  40. @ klabautermann: wie bezeichnen Sie das, was da gerade alles passiert? Ob man Herrn Köster nun mag oder nicht, aber ohne eine Versetzung ohne Benennung von Gründen im Zuge der Kommunikation „Vertuschung etc.“ passt einfach nicht. Und wer Oberst Köster kennt, weiß, dass er weder verharmlost, vertuscht oder Vorlagen verzögert. Bisher konnte das BMVg keinerlei Fakten aufzeigen, die die gewählte Kommunikationsstrategie untermauert. Und wenn man betrachtet, mit welcher heißer Nadel nun ein Bericht für die kommende Ausschusssitzung gefertigt wurde…

  41. MikeMolto | 11. Februar 2017 – 14:00
    “ … Aber es ist fuer mich wirklich schwer zu verstehen dass sich ein HFw/Lt von einem OFw mobben laesst.“
    Das ist vielleicht damit zu erklären, dass innerhalb der Dienstgradgruppen – hier die der Portepeeunteroffiziere – grundsätzlich keine Vorgesetztenverhältnisse bestehen. Die einzige Möglichkeit dies zu ändern ist die einzelfallbezogene und an strenge Bedingungen geknüpfte Begründung eines Vorgesetztenverhältnisses „auf Grund eigener Erklärung“. Mobbing ist unter den Gründen in der VVO nicht aufgeführt.
    Hans Schommer

  42. @MikeMolto

    Die HFw „hat sich nicht mobben lassen“, sie wurde von dem OFw gemobbt ! Und anstatt zur „Selbstjustiz“ zu greifen, hat sie sich adD beschwert. Und das können Sie nur schwer verstehen ? Das glaube ich Ihnen sofort/SCNR

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