Die Facebook-Seite von Radio Andernach ist wieder da

Fürs Protokoll: Gut ein Jahr nach der vom Verteidigungsministerium verfügten Abschaltung ist die Facebook-Seite des Soldatenbetreuungssenders Radio Andernach der Bundeswehr wieder online. Wir freuen uns sehr darüber, Sie ab sofort wieder auf unserer offiziellen Facebook-Seite begrüßen zu dürfen, teilte die Redaktion, angesiedelt beim Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr, am (heutigen) Montag morgen auf Facebook mit.

Die Radio-Macher hatten zum Jahresende 2015 ihre recht erfolgreiche Fanseite in dem sozialen Netzwerk einstellen müssen – Grund dafür war, so hieß es aus dem Verteidigungsministerium, dass sich der Betreuungssender als internes Medium der Truppeninformation nicht an die Öffentlichkeit wenden dürfe.

Die Entscheidung hatte zu lautstarkem Protest geführt, und zur Unterstützung für die Redaktion aus der Politik. Im August vergangenen Jahres hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen daraufhin angekündigt, dass Radio Andernach wieder auf Facebook präsent sein solle, in einem gemeinsamen Auftritt mit bwtv, dem ebenfalls internen Fernsehprogramm der Bundeswehr.

 

4 Kommentare zu „Die Facebook-Seite von Radio Andernach ist wieder da“

  • MG   |   30. Januar 2017 - 17:35

    Radio Andernach gehört meines Wissens nicht zur Truppeninformation, sondern zur Truppenbetreuung. Macht zwar keinen Sinn, ist aber so.

  • FK70   |   30. Januar 2017 - 19:22

    Cool ;-) Dank an MdB Hitschler, DBwV und insbesondere denjenigen vor Ort, die sich mit ihren berechtigten Anliegen (FB) auf den Weg gemacht haben. Manchmal lohnt auch der erste kleine Impuls und schon kommen die Dinge in Bewegung ;-)

  • Stephan L.   |   31. Januar 2017 - 15:35

    Es freut mich, dass das Team seine Seite weiterbetreiben darf und bin schon gespannt auf die nächsten Inhalte. Allgemein halte ich die Redaktion nach allem, was ich bisher gesehen habe, für eine gute Truppe.
    Es ist schade, dass man das Programm nicht auch im Inland empfangen kann (ich kenne die rechtlichen Hürden, die ein deartiges Vorhaben als unwahrscheinlich erscheinen lassen, aber schade finde ich es trotzdem).

  • gk jürgen   |   31. Januar 2017 - 15:52

    @stephan L.
    eine Registrierung, um das Programm per App oder Rechner zu hören (also online), als Soldat, a.D. oder d.R. kein Problem