Bällebad Januar 2017/II

Baellebad_crop

Und hier, nach dem Technischen Dienst, auch das Bällebad für die zweite Januarhälfte. (Mit der dringenden Bitte, das scheint in diesen Zeiten dazu zu gehören, eine gewisse Sachlichkeit in den Debatten walten zu lassen.)

Off Topic · 10:37h ·  

301 Kommentare zu „Bällebad Januar 2017/II“

  • uli   |   18. Januar 2017 - 19:46

    @KPK
    Habe gerade nachgeschaut,sie sollen auf A7 gerüstet werden.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   18. Januar 2017 - 19:57

    @Uli
    Wer sagt dies, wann „soll“ dies stattfinden? Wär ja prima, NLD Webseiten sprechen nach wie vor von A6.

  • Voodoo   |   18. Januar 2017 - 20:04

    Wo steht das?

  • 2ct.   |   18. Januar 2017 - 21:47

    Unter dem FOIA hat die CIA die „President’s Daily Brief 1969-1977“ freigegeben. Kombiniert mit den Suchbegriffen Bundeswehr, Franz Josef Strauss oder Helmut Schmidt kann man die Ein oder Andere historische Randnotiz finden, Bsp. zur „European nuclear force“ damals beworben durch Strauss im Mai 1969.

    Ref.
    https://www.cia.gov/library/readingroom/collection/presidents-daily-brief-1969-1977

  • PzH2000   |   19. Januar 2017 - 0:21

    @uli
    falls Sie diese Info aus dem Wikipedia zum Leo 2 haben, das dürfte falsch sein. Sowohl NLD ( siehe KPK) als auch das Heer sprechen von A6 für 414

  • closius   |   19. Januar 2017 - 7:26

    Bei den Rüstungsmitteln behauptet die BW auch im Jahre 2016 habe es Fortschritte bei der Kostenkontrolle gegeben und seien 95 % der Mittel für Rüstungsinvestitionen auch dafür ausgegeben worden. Die 800 Millionen, welche für A 400 M, Tiger und NH90 eingeplant waren, und wg Lieferverzögerungen nicht hierfür ausgegeben hätten werden können, seien stattdessen für Puma Schützenpanzer, für den Kauf von Fernmeldematerial und Munition ausgegeben worden. Ein Teil der überschüssigen Mittel sei auch in Forschung und Entwicklung geflossen, so der Artikel bei n-tv mit der Überschrift „Mehr Milliarden für das Militär – Deutschland steigert Wehrausgaben deutlich“

    Abgesehen davon, daß die Überschrift fragwürdig ist, weil der größte Teil der angeblichen Steigerung nur ein Buchungstrick im Haushalt ist, ist die Preisfrage, welches Fernmeldematerial tatsächlich gekauft worden ist und welche Munition tatsächlich beschafft worden ist zusätzlich. Denn mehr Ausgaben für den Puma ist nicht nachvollziehbar und nicht glaubhaft, nachdem der Hersteller mit der Lieferung der Schützenpanzer im Verzug ist, und die Panzer noch viele Mängel haben sollen,

  • AoR   |   19. Januar 2017 - 12:18

    @Dante: Sorry, gerade erst gesehen. Ich erinnere mich an meine Zeit in Region, viel Südlicher. Das Problem ist der Wind und die trockene Kälte. Das pfeifft ihnen durch jede ritze und kühlt sie sofort aus. Da tragen auch Sie bei 5 Grad am Tag Thermounterwäsche, die Nacht wird zur Tortur ohne Windschutz.

    Gestern nacht hatte ich hier im Südwesten der Republick -10 Grad bei Nacht, das fühlte sich so ähnlich an. Warum? Luftfeuchtigkeit und Windstille.

  • AoR   |   19. Januar 2017 - 13:34

    Auf der Homepage des BMVg zu lesen in Anlehnung an den damaligen Blogeintrag sowie dem Fischer OpEd:

    Europäische Verteidigung: Mehr Effizienz und Selbstständigkeit

    Berlin/Brüssel, 19.01.2017.
    Die EU-Kommission möchte mit ihrem Verteidigungs-Aktionsplan einen Anreiz für mehr Zusammenarbeit setzen.

    Verteidigungspolitik bleibt hoheitliche Aufgabe

    Allerdings geht Kempin davon aus, dass angesichts der gegenwärtigen politischen Lage in Europa die Verteidigungspolitik grundsätzlich eine Angelegenheit der einzelnen Staaten bleiben wird.

    Der Verteidigungs-Aktionsplan gliedert sich grob in drei Bereiche:

    – Die Europäische Investitionsbank soll den Zulieferfirmen der Verteidigungsindustrie bei der Finanzierung von Investitionen helfen.
    – Der EU-Binnenmarkt soll für Rüstungsgüter ausgebaut werden. Ziel ist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis durch mehr Wettbewerb und gemeinsame Standards. (Die dazu beschlossenen Richtlinien sollen konsequenter angewendet werden.)
    Herzstück des Plans ist ein Europäischer Verteidigungsfonds mit zwei unterschiedlichen Töpfen: Der „Forschungs-Topf“ soll der gemeinsamen Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien dienen. Im EU-Haushalt sind für 2017 bereits 25 Millionen Euro vorgesehen. Bis 2020 könnte das Budget auf 90 Millionen Euro steigen. Danach soll es ein spezielles Forschungsprogramm für Verteidigung mit schätzungsweise 500 Millionen Euro pro Jahr geben. Über den „Fähigkeiten-Topf“ mit zunächst jährlich fünf Milliarden Euro sollen die Mitgliedstaaten gemeinsame Ausrüstungen beschaffen. Vorrausetzung für diesen günstigeren Beschaffungsweg ist die vorherige Einigung auf die technischen Anforderungen.

    P.S: Irgendwann ist die EU dann Schuld, dass wir in Freiheit und SIcherheit leben. Let’s GeXIT/SCNR

  • Obibiber   |   19. Januar 2017 - 13:45

    @closius + @TW
    Ja…würde mich auch interessieren wie die neue Verwendung dieser 800 mio im Detail ausgesehen hat…
    Was würde an Munition beschafft?
    Was würde in den Puma gesteckt?
    Gerade beim Puma hätte ich erwartet dass hier auch eher Mittel zurückfließen:-/

  • uli   |   19. Januar 2017 - 13:49

    @KPK @PzH2000
    Bei den Angaben auf Wikipedia führt der Link zu AG vom 4.2.2016 (Panzer für die Ndl,ein Schiff…).Da wird von 2A7 Aufrüstung gesprochen.Wurde diese Absicht fallengelassen?

  • T.Wiegold   |   19. Januar 2017 - 13:52

    @all

    Die Verwendung der (umgewidmeten?) Gelder interessiert mich auch, steht auf der Liste – aber nach meiner Erfahrung aus dem vergangenen Jahr weiß ich, dass es eine Weile dauert, bis man da ein Ergebnis bekommt…

    wg. Panzer: Der geplante Vertrag über die zurückzukaufenden und dann zu modernisierenden Leos sieht nach meiner Kenntnis Modernisierung auf 2A7V vor.

  • Axel_F   |   19. Januar 2017 - 14:07

    @ T.W.

    zu „Neue Drohnenverordnung: Modellflieger laufen Sturm“

    Die Berliener Morgenpost berichtete am 14.01.2017 in dem Artikel
    „Neue Regeln für Drohnen“

    Vor allem um diese Passage hatten Dobrindts Leute lange mit ihren Kollegen im Bundesverteidigungsministerium gerungen. Die Beamten dort wollten nur 50 Meter Flughöhe zulassen, um Kollisionen mit tieffliegenden Militärmaschinen zu vermeiden. „Fast jeder Kirchturm ist höher als 50 Meter“, empörte sich ein hoher Vertreter aus dem Verkehrsressort. Nun gibt es einen Kompromiss: In zwei Jahren soll ein Bericht zusammenfassen, ob es Probleme mit Drohnen gab, die in einer Höhe zwischen 50 und 100 Metern flogen.

  • StMarc   |   19. Januar 2017 - 14:17

    @Axel_F
    Zufällig bin ich ein Betroffener, der vor dem Ende seines Hobbies steht. Es kann gar nicht um militärische Erfordernisse gehen. Im Vergleich mit früheren Zeiten gibt es heute in D praktisch keinen militärischen Tiefflug mehr.
    Es geht um die Interessen von AMAZON & Co, die ein Höhenband für ihre Transportdrohnen wollen. Leider habe ich den Link auf einen Artikel in der CT nicht mehr: dort wurde über massives Lobbying von Amazon in Brüssel berichtet.

  • Zimdarsen   |   19. Januar 2017 - 14:34

    @StMarc

    Ja, es geht nicht nur um mili Tiefflug, es geht auch um den Flugsport.
    ) Die Sicherheitsmindesthöhe darf nur unterschritten werden, soweit es bei Start und Landung notwendig ist. Sicherheitsmindesthöhe ist die Höhe, bei der weder eine unnötige Lärmbelästigung im Sinne des § 1 Abs. 2 noch im Falle einer Notlandung eine unnötige Gefährdung von Personen und Sachen zu befürchten ist. Über Städten, anderen dicht besiedelten Gebieten, Industrieanlagen, Menschenansammlungen, Unglücksorten sowie Katastrophengebieten beträgt die Sicherheitsmindesthöhe mindestens 300 Meter (1.000 Fuß) über dem höchsten Hindernis in einem Umkreis von 600 Metern, in allen übrigen Fällen 150 Meter (500 Fuß) über Grund oder Wasser. Segelflugzeuge, Hängegleiter und Gleitsegel können die Höhe von 150 Metern (500 Fuß) auch unterschreiten, wenn die Art ihres Betriebs dies notwendig macht und eine Gefahr für Personen und Sachen nicht zu befürchten ist.

    Ob „die Art des Betriebs“ das notwendig machte in dem Moment, entscheidet der Pilot und sonst keiner. Kann ja sein das er ein Motorproblem hatte oder die Termik weg bleibt.

    Modellflug geschieht an Modellflugplätzen (oder mit Erlaubnis RegPräs) und die sind in den Luftfahrtkarten eingetragen und somit für den Luftverkehr kein Problem.

  • T.Wiegold   |   19. Januar 2017 - 14:47

    Yep, bin auch an dieser Drohnen-Sache dran, gibt dann einen gesonderten Eintrag.

  • Dante   |   19. Januar 2017 - 15:32

    Und ich weiß dass die Frage diesen Blog übersteigt.
    Wass hat die Türkei eigendlich gegen einen automen Kurdenstaat in Syrien?
    Besser kann es doch garnicht gehen.
    Die Kurden halten den Türken den IS und den Syrischen Bürgerkrieg (und die damit verbundenen Flüchtlingswellen) vom Hals und werden noch vom Westen ausgebildet und ausgerüstet. Quasi als Brandmauer.

  • gk jürgen   |   19. Januar 2017 - 16:01

    der erste elektirsche Motor auf der „Karel Doorman“ wurde getauscht und der 2. ist Mitte Februar dran.
    Im Sommer soll das Schiff wieder einsatzbereit sein (ud kann damit auch von der BW mitbenutzt werden.
    Quelle: Generaal Verkerk, Niederl. Marine per Twitter & http://marineschepen.nl

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   19. Januar 2017 - 16:15

    @gk jürgen
    … und von BEL, die auch Mitnutzer wurden, 12/16.

  • AoR   |   19. Januar 2017 - 17:26

    @Dante: Was auch ihre Rolle zu Beginn des Osmanischen Reichs war. Dennoch, wenn wir die letzten vier Jahre Revue passieren lassen, sin die Kurden DER Hebel um von Ankara Zugeständnisse abzupressen. Die „weißen Türken“ sind auch die Kurden und Christen des Südwestens. Wird ihnen kein Türke eingestehen, aber die haben die Hosen naß.

    Und so wie Erdogan in seiner Allianz mit der faschistischen MHP die Kurden im eigenen Land traktiert, würde es zumindest mir mittlerweile schwer fallen, den in der Türkei lebenden Kurden nahe zu legen ein Teil der Türkei zu bleiben.

  • Thomas Melber   |   19. Januar 2017 - 18:03

    @Dante
    Weil sich dieser Kurdenstaat (ROJAVA) sich dann auch auf TUR ausdehnen würde. In beinahe jedem YT Video über ROJAVA und z.T. auch IRQ KURDISTAN ist das Konterfei von Hr. Ercalan präsent.

  • Ein Leser   |   19. Januar 2017 - 18:37

    @Dante:

    Hintergrund ist, dass der türkische Staat einen lang anhaltenden Konflikt mit der kurdischen Minderheit in der Türkei hat. Siehe Wikipedia: Kurden in der Türkei.

    Mit der Föderation Nordsyrien – Rojava hat die Türkei zwei große Probleme:
    1. Deren -unterstellte- Nähe zur PKK (wie groß diese Nähe ist und wie sie sich gestaltet, ist umstritten)
    2. Die Befürchtung, dass die Existenz eines „Kurdenstaates“, die kurdische Minderheit in der Türkei aufwiegelt sowie zu Sezesionsbestrebungen führt.

    Im Kontrast dazu: Die Beziehungen der Türkei zur „Autonomen Region Kurdistan“ im Irak sind verhältnismäßig gut.

  • Mitleser   |   19. Januar 2017 - 18:42

    Die Geheimhaltung der Panzerung der frühen M1 Abrms Modelle wurde deklassifiziert, die Dokumente sind freigegeben:

    https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP91B00390R000300220014-8.pdf

    Below The Turret Ring Blog hat einen ausführlichen Artikel dazu, der sich auch mit der Panzerung der Briten und des Leopard 2 befaßt:

    http://below-the-turret-ring.blogspot.de/2017/01/early-m1-abrams-composite-armor.html

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   19. Januar 2017 - 20:48

    Neben „Inauguration“ läuft morgen auch noch die BT-Debatte zu Mali und dem Nord-Irak.
    https://mobile.twitter.com/i/web/status/822162861212532739
    Übrigens ist Mali Mitglied bei ECOWAS https://de.m.wikipedia.org/wiki/Westafrikanische_Wirtschaftsgemeinschaft
    die in diesen Stunden mit Segen der UN in GAMBIA einmarschiert. ECOWAS hast seitens UN quasi Freiheit des Handelns erhalten (Wahlverlierer weigert sich abzutreten, …).
    Ob malische Truppen an der Intervention beteiligt sind, derzeit unklar.

  • JPW   |   20. Januar 2017 - 0:38

    Die Nachfolge der Beretta M9 in der U.S. Army ist entschieden. SIG Sauer erhielt am 19. Januar 2017 den Zuschlag für das Modular Handgung SIGstem…äh System.

  • w9erAD   |   20. Januar 2017 - 1:30

    Wow, damit habe ich nicht gerechnet. Zugegeben hatte ich den Stand der Ausschreibung schon lange nicht mehr verfolgt und daher die Glock 19 als Sieger erwartet. Freut mich für Sig Sauer. Bin auf Details gespannt, auch ob und inwiefern die Eckernförder davon profitieren. Fertigen werden die Amis sicher Zuhause, entwickelt ist die 320er Serie glaube ich auch drüben.

  • Hans Dampf   |   20. Januar 2017 - 8:51

    Der Wehrbeauftrage stellt sinngemäß fest, dass keinerlei Vorsorge mehr für ein Wiederaufleben der Wehrpflicht getroffen sei. Er fordert vielmehr, dass eine Grundausbildung in jedem Bataillon, Regiment oder Geschwader möglich sein soll.
    Davon ausgehend, dass der Wehrbeauftragte nicht im luftleeren Raum agiert und seine Erkenntnisse nicht dem Kaffeesatz entnimmt, finde ich das eine erstaunliche und völlig zutreffende Feststellung. Vielleicht dämmert mittlerweile dem ein oder anderen, dass der röchelnde, äh, atmende Personalkörper oder bunte Rekrutierungsfilmchen nicht ausreichen, um die Personalprobleme zu lösen bzw. um die Bundeswehr personell auf ein entsprechendes Level zu bringen – mit einer „gesunden“ Dienstgradstruktur?

  • Fishman   |   20. Januar 2017 - 9:59

    @JPW
    Kann man das irgendwo nachlesen? Bin als Eckernförder sehr interessiert an SIG News.

  • Voodoo   |   20. Januar 2017 - 10:12

    Klicken Sie einfach auf den Namenszug „JPW“.

  • JanLPunkt   |   20. Januar 2017 - 11:01

    @Hans Dampf

    Absolut unrealistisch!
    Es mangelt doch derzeit schon an Ausbildern für die AusbUstgKpn, die von oben durchgedrückt aus den Bataillonen abgezogen werden und die Erfüllung des Kernauftrages gefährden.
    Und nun sollen die Bataillone nebenbei ohne Extra-Personal auch noch in der Lage sein Grundausbildungen durchzuführen? Womöglich auch noch mit monatlichem Einstellungsdatum und ohne Planungsgrößen? Aus meiner Froschperspektive nicht durchführbar ohne auch wieder Strukturen in den Bataillonen zu schaffen und mit Personal zu besetzen.

  • Hans Dampf   |   20. Januar 2017 - 11:19

    Mir ging es im Schwerpunkt um die Feststellung, dass es keine Vorbereitungen zur Rückkehr zur Wehrpflicht gibt – was ja notwendig werden kann, sei es, weil der Personalbedarf nicht anders gedeckt werden kann, oder weil es die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen verlangen. Im Ist-Zustand gebe ich Ihnen recht. Gleichwohl wissen wir beide, was wir uns insbesondere im Heer in Teilen für „fette Strukturen“, bis herunter auf die untersten Ebenen, leisten.

  • Fishman   |   20. Januar 2017 - 11:31

    Danke @voodoo

  • T.Wiegold   |   20. Januar 2017 - 11:44

    @Hans Dampf

    Sehe gerade nicht, worauf Sie sich beim Thema Wehrbeauftragter beziehen – eine aktuelle Aussage?

  • Dran.Drauf.Drüber   |   20. Januar 2017 - 12:03

    Grundsätzlich sollte jeder Längerdiener dazu befähigt sein (oder eben mit Ausbildung dazu befähigt werden) als (Hilfs-) Ausbilder in der allgemeinen Grundausbildung in seinem Verband tätig zu werden – wenn ein Aufwuchs an Truppe kurzfristig notwendig würde.
    Entscheidend ist aber – das zusätzliches Material und Infrastruktur häufig nicht kurzfristig verfügbar sind (Gebäude, Standortübungsplatz, Standortschießanlage, pers. Ausrüstung).
    Die Idee hier Fähigkeiten zum schnelleren Aufwuchs vorzuhalten, d.h. nicht unnötig aufzugeben oder eben wieder neu zu etablieren halte ich für gut (man muss es dann aber auch vernünftig und nachhaltig ausplanen).
    Die Grundausbildung ist zudem auch ein interessantes Feld für Reservedienstleistende um militärische Grundfähigkeiten zu trainieren.

  • Dran.Drauf.Drüber   |   20. Januar 2017 - 12:11

    @ T. Wiegold
    FAZ von heute Seite 4. „Bartels: Rasche Rückkehr zur Wehrpflicht nicht möglich“

  • chris   |   20. Januar 2017 - 12:21

    @Dran.Drauf.Drüber

    Sie halten es für gut in einer Armee in der es an praktisch allem mangelt ein Haufen Personal und vor allem Material und Infrastruktur ungenutzt vorzuhalten falls man spontan aufwachsen muss?

    Für die Ausbilder Frage sollte man an den großen Fundus an SaZ 12+ der Reserve denke. Sollte man wirklich dringend schnell aufwachsen müssen geht das in erster Linie nicht um Grundausbildung sondern über die Reserve die dann auch Grundausbildung durchführt. Solange dies nicht stattfindet geht es um ein rein politisches wiedereinführen der Wehrpflicht (mit einhergehenden Fähigkeitsverlusten).

  • Dante   |   20. Januar 2017 - 12:22

    @all @Kurden
    Ich hatte dass ja auch anders gemeint.
    Der Gedanke war der: die Türkei und der rest der Weltgemeinschaft, lässt einen
    souveränen Kurdenstaat explizit außerhalb der heutigen türkischen Grenzen, in Syrien, zu
    mit dem Deal: Hier habt ihr euren Staat und meinetwegen auch den Hr. Ercalan aber konsequent AUßERHALB der Türkischen Staatsgrenze. Und wir bombadieren euch nicht mehr und im gegenzug haltet ihr Ruhe.
    Und ich weiß dass Weltpolitik von einem Schreibtisch in Schönefeld nicht so einfach funktioniert. LG

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   20. Januar 2017 - 12:34

    Der Wehrbeauftragte zur Wehrpflicht.
    H.-P. Bartels in der NOZ vom 26.08.16, also nicht sehen weit zurückliegend.
    „Es gibt keinen Plan, die Wehrpflicht wieder zu aktivieren. Dies steht absolut nicht auf der Tagesordnung.“ Die Bundesregierung beschreibe in ihrem neuen Konzept zur zivilen Verteidigung diese Option nur als Möglichkeit, falls sich die Sicherheitslage dramatisch verschlechtern würde. Bartels dazu: „Das ist absolut hypothetisch“und nur „bei Gefahr wie im Kalten Krieg denkbar“
    Es gehe um ein Worst-case-Szenario, etwa wenn ein Staat militärisch gegen Deutschland oder einen Bündnispartner vorgehen würde. „Die Wehrpflicht wäre denkbar bei einer gravierenden, lang andauernden Gefahrenlage wie im Kalten Krieg“, so der Wehrbeauftragte.
    Zudem sei ein entsprechender zeitlicher Vorlauf notwendig.
    Die Wehrpflicht-Diskussion ist nicht wirklich existent. Kein Bedrohungsparameter gibt das her, zumal ein „worst-case-Szenar“ aus Richtung Putin zwar herbeigeredet werden kann, aber nicht wirklich substantiell unterfüttert wird.
    Auf der anderen Seite ist auszuschließen, keine „Chamberlain-Wunschhaltung“ à la 1938/Münchner Abkommen. Dies fordert seriöse Planungen zur Wiedereinsetzung der Wehrpflicht, parat in den Schubladen BMVg und zugeordneter Ministerien, also der allseits stets grforderte vernetzte Ansatz, auch hier. Eine Regierung, die dazu keinerlei Vorsorge trifft, kommt ihren Pflichten der Sicvherheitsvorsorge grob fahrlässig nicht nach.

    Aktuell (heute) in Aussprache zu Mali und Nordirak und Jahresbericht 2015: heftige Kritik des Wehrbeauftragten an „Verhaltenskodex/Compliance“-Planungen.
    „Bisherige Gesetzeslage zu treuem Dienen für Soldaten und Beamte reicht. Niemandes Berufsleben ist so glasklar verbindlich geregelt, wie bei Soldaten. Das reicht.“

  • Dran.Drauf.Drüber   |   20. Januar 2017 - 12:40

    @Chris
    Wenn man die zusätzliche Infrastruktur gut nutzt (z.B. StoÜpl, StoSchAnl, Gebäude) dann kann auch die aktive Truppe profitieren. Und wenn die AGA Einheit z.B. IGF-Anteile für die Truppe mit anbietet – wäre doch auch nicht verkehrt?
    Leider wird viel Geld für „Schmuck am Nachthemd“ verbraten was dann nicht in der Truppe verwendet werden kann. HH-Mittel sind da – aber die Verteilung ist nicht immer glücklich!
    Gute Idee mit dem stärkeren Einbezug der SAZ 12 -Reserve. Irgendwie waren wir in der Vergangenheit nicht immer überall gut mit der Bewerbung der Reserveübungen und den Einberufungen – das rächt sich.

  • chris   |   20. Januar 2017 - 12:51

    @Dran.Drauf.Drüber

    Dann ist man aber ja eher an dem Punkt die vorhandene Truppe Bedarfsgerecht auszustatten und im Falle der Wehrpflicht dann Ressourcen abzuziehen und die Truppe damit wieder in ein größeres Defizit zu schicken. Anderenfalls investiert man Geld in ungenutzte Ressourcen die man vielleicht irgendwann braucht aber hat das Geld nicht für Dinge die man jetzt schon braucht.

    Und in der Situation, dass man wirklich schnell aufwachsen MUSS und nicht nur möchte also Spannungsfall oder Verteidigungsfall sollte die Einberufung der Reserve doch recht einfach sein.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   20. Januar 2017 - 14:14

    Die gemeinsame anti-Terrorübung von Bundeswehr und Polizeien aus Bund und Ländern am 07.März 2017, lt BwVerb.
    Dienststellen: Einheiten aus Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland werden beteiligt sein.
    Übungsname ist GETIX. Mit einem vom „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ entwickelten Szenar führen Anschläge in England, Spanien und den Niederlanden zu vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland. Grundlage zur Aktivierung der Streitkräfte ist demnach die dauerhafte personelle Überforderung von Polizeikräften durch fortlaufende Gefährderüberwachung parallel zu Objektschutzanforderungen.
    https://www.dbwv.de/dbwv-info-portal/politik-verband/beitrag/news/polizei-und-bundeswehr-trainieren-zusammen-fuer-terror-ernstfall/
    Ähnlichkeit zu Szenardiskussionen hier bei AG, rein zufällig?
    Wird das Ministerium zu „GETIX“ informieren, im März? Sicher doch, ff. mit Gelegenheit ohne Schaum vor dem Mund die Übungsrealität zu bewerten.

  • Grashüpfer   |   20. Januar 2017 - 16:29

    Finde die Aussagen des WB einen Paukenschlag. N.m.M. verfügt die Bw z.Zt. nicht über eine – in meinen Augen notwendige – Fähigkeit des schnellen Aufwuchs. Ist doch unstrittig, oder? In Rahmen der Neuausrichtung wurde zum einen auf der zivilen Bedarfsdeckerseite die gesamte Wehrersatzverwaltung auf dem Altar der Haushaltskonsolodierung geopfert. Die Aussagen des damaligen VM klingen immernoch in meinen Ohren. Sinngemäß wiedergegeben wird die Bw ihren Beitrag zur Konsolidierung leisten, der Wehretat wird bis 2015 auf 25Mrd€ reduziert. Zum anderen auf der militärischen Seite alles zusammengestrichen. Gut das der WB rechtzeitig vor der Wahl als eine Art überpolitische Instanz das Thema nun aufgreift. Es muss ehrlich diskutiert werden

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   20. Januar 2017 - 17:46

    @closius
    Die neuen Zahlen hatte die Ministerin heute Vormittag im Bundestag – live bei Phoenix – innerhalb ihrer Stellungnahme zum Bericht des Wehrbeauftragten 2015 vorgetragen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   20. Januar 2017 - 19:44

    Kuznetsov-Gruppe hat Gibraltar passiert.
    „@hdevreij: The Kuznetsov carrier group has left the Mediterranean. Expect excited tweets while it heads back to Severomorsk https://t.co/PkmI8ycBBt
    Weiter durch den Kanal?

  • closius   |   20. Januar 2017 - 21:00

    Präsident Trump will ein neues Raketenabwehrsystem gegen Iran und Nordkorea bauen lassen, wie tagesschau.de meldet.

    Nachdem Russland bis jetzt immer allergisch auf amerikanische Raketenabwehrsysteme reagiert hat, und jedes Raketenabwehrsystem, welches gegen Nordkorea helfen soll, auch russische Raketen abwehren könnte, wird Russland seine Unterstützung für Präsident Trump vielleicht bald bereuen müssen. Denn von einer Präsidentin Clinton wäre kaum ein neues Raktenabwehrsystem zu erwarten gewesen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   21. Januar 2017 - 9:53

    Gefechte TUR PzTr mit Daesh bei al-Bab.
    Beeindruckende Bilder zu Verlusten Leo 2A4 nach LFK-Treffern, siehe auch letztes Bällebad.
    U.a. zu Fehler TUR PzTr beim Einsatz der KPz ohne ausreichende Begleitung durch Inf oder PzGren: Operation verbundener Kräfte.
    Durch Hinterhalte mit LFK kann 1 Wagen verloren gehen, auch 2 oder 3, aber nicht ein Dutzend (+), ohne taktische Reaktion.
    Turm von Wanne abgehoben infolge Detonation Kampfbeladung 120mm.
    http://defense-watch.com/2017/01/20/photos-destroyed-turkish-leopard-2a4-tanks-northern-syria/

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   21. Januar 2017 - 10:18

    Etwas Hintergrund zur Auswahlentscheidung zugunsten SigSauer, Suche seit 2011. Auch der günstigere Preis gegenüber Mitbewerbern hat – mit – den Ausschlag gegeben.
    http://www.defensenews.com/articles/the-army-handgun-a-new-poster-child-for-acquisition-malpractice?utm_content=buffer92499&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   21. Januar 2017 - 10:42

    @Uli
    Die üblichen ministeriellen NLD Webseiten liefern zur Frage Leopard 2A7 kein bestätigendes Ergebnis.
    Aus meiner Sicht kann so ein Unterfangen auch nicht zielführend sein: Die deutschen PzKpn bei 414 fahren A6 und die benachbarte NLD „pantsercompagnie“ den A7, unlogisch. Zudem, eine Miniserie von 18 Wagen auf A7 zu bringen, Kosten-Nutzen Verhältnis? Wenn also so ein Schritt in Angriff genommen werden sollte, dann für die gesamte Deutsche Panzertruppe. Daher heißt es abzuwarten, ein Trump-Effekt kann auch dies ermöglichen.
    Die bekannten Verträge für infrage kommenden 18 NLD Leo 2 vereinbaren derzeit nur den Rüststand A6, anderes ist (mir) nicht bekannt.

  • AoR   |   21. Januar 2017 - 14:39

    Ca. 23.000 Kämfer der SDF stehen laut Wallstreet Jounal bereit, Raqqa zu befreien.

  • uli   |   21. Januar 2017 - 15:51

    @KPK
    Da kann man wohl nur hoffen.
    Zu türkischen Verlusten.Weiß man was für LFK?Bezieht sich „ein Dutzend“ auf die Gesamtverluste der türkischen Intervention oder sind alle 2A4, vor kurzem, im Zuge der Kämpfe um al-Bab verloren gegangen?
    Inwiefern unterscheidet sich die türkische Version(Aselsan Modifikationen) vom Standart 2A4?