Der Drehflügler Dezember 2016/II

Dann machen wir mal weiter mit dem Sammler für die beliebten Hubschrauberthemen… Erneut mit der Bitte, bei der Debatte sachlich zu bleiben.

Ausrüstung und so,Off Topic · 20:06h ·  

90 Kommentare zu „Der Drehflügler Dezember 2016/II“

  • SEAKING   |   19. Dezember 2016 - 23:33

    Für nicht Insider…
    Jahresflugstundenzahl eines Einsatzverbandes
    z.B. MFG 5,
    Sea King MK41,in den ersten 30 Jahren…nach Einführung eines neuen Hubschraubers im Status „FOC“. ( Gab es damals noch nicht. Das nannte man „einsatzfähig ab Werk“.)
    22 Hubschrauber davon 6 in der Werft zur Wartung.
    4500 – 5000 Stunden pro Jahr durchschnittlich…
    Flugstunden pro Jahr und Nase 200 – 300 durchschnittlich…
    z.b.Dänemark RDAF Esk.722
    Sikorsky S -61 über 40 Jahre +, 8 Hubschrauber davon durchschnittlich 5 klar für SAR
    ………..Trainig satt…
    Und die hohe Führung erwägt ernsthaft einen noch nicht einsatzbereiten NH90 (IOC in späh), mit NCR ( Not Combat Ready = 40% der Einsatzausbildung
    und weniger ) Besatzungen in den Einsatz zu schicken.?
    Meine Herren Generale, das ist mit Verlaub “ Bullshit „!
    Die Ministerin kann es nicht wissen. Aber Sie, Sie wissen es…
    Warum traut sich niemand aus der Generalität, diesen Auftrag zurüchzugeben,
    bis wir wirklich hoffentlich wieder einmal einsatzfähig sind?
    Tapferkeit gibt es nicht nur im Einsatz…

  • K.B.   |   20. Dezember 2016 - 1:25

    Laut Brigadegeneral Dr. Jan Kuebart, Abteilungsleiter Weiterentwicklung im Kommando Luftwaffe, liegt der Bedarf beim geplanten Schweren Transporthubschrauber (STH) als Ersatz für die CH-53, bei mindestens 43 Luftfahrzeugen. Die Fähigkeitslücke Funktionale Forderung (FFF) hatte der Generalinspekteur am 27.06.2016 gezeichnet. Der Vertrag sei laut Kuebart für 2019 geplant mit Zuläufen zwischen 2022 und 2028.

    So berichtet esut.de unter der Überschrift „Perspektiven im Lufttransport“.

    Bis vor kurzem wurde noch 2018 für den Vertrag genannt. Das Jahr 2022 bleibt.

    OT zum A400M:
    „Das dringendste Problem sei dabei aktuell die noch fehlende Selbstschutzfähigkeit. „Zum Selbstschutz besitzt die A400M zwar Flares, aber bei deren Einsatz kann es zum Teil zu Selbsttreffern kommen“, beschrieb Kuebart.“

  • Pirat77   |   20. Dezember 2016 - 6:41

    Wie sieht es eigentlich mit der Feldinstandsetzbarkeit des Tiger und NH90 aus?
    In Mali führen die Holländer wohl eine, ich sag mal F4 Frist mit angehängter Depotinst auf der Platte unter freiem Himmel an ihren CH47 durch …

  • Schorsch   |   20. Dezember 2016 - 8:04

    @K.B.
    Das passt zu dem, was ich von Sikorsky gehört habe. 6 Stück pro Jahr für die Luftwaffe aus der dann laufenden Produktion der K.

  • SER   |   20. Dezember 2016 - 12:20

    @ Seaking

    Bin zu 100% bei ihnen !

    Zur Veranschaulichung schildere ich einen eigentlich peinlichen Besuch des Divisionskommandeurs vor wenigen Tagen im Einsatzverband. Der wollte wissen wie die Lage sei und hat sich auch lobend geäußert über eine Eingabe beim Wehrbeauftragten.
    Sowas sei wichtig … Der Einsatz der Hubschrauber im kommenden und weiteren Jahren sei „alternativlos“ und niemand wolle doch seine eigene Truppengattung abschaffen !
    Er habe das vollste Vertrauen in die Kommandeure (damit meinte er die beiden Köpfe vom Regiment sprich Kommandeur und Stellvertreter) und die hätte ihm versichert es sei doch alles machbar !

    Es würden alle Bedenken gehört und es sei kommuniziert worden bis in die Leitungsebene BMVg und man habe die Preisschilder benannt ! Aber politisch sei es so gewollt, und sollte einem deutschen Soldaten geholfen sein wäre es das wert … das vielleicht genau deutsche Soldaten zu Schaden kommen könnten durch mangelndes Training der Besatzungen ist in der Wahrnehmung nicht vorhanden !!!

    Diese Menschen haben Namen und Gesichter … auch der güldene Kopf der die Entpflichtungen ersann und auf den Namen Mais hört … Man duckt sich einfach weg …

    Tapferkeit kennt man selbst nicht mehr zuhause, die Ampeln werden nur noch grün geschaltet …

  • Zwischenrufer   |   21. Dezember 2016 - 11:15

    @ Pirat77

    CH-53G und ihre Varianten, CH-47F sowie auch CH-53K haben SEHR ähnliche Inspektionssysteme. Es handelt sich um ein sog. Phaseninspektionssystem. Alle Phasenispektionen benötigen im Prinzip nur Zeit und wenig Infrastruktur. Es gibt grundsätzlich keine Depot-/ Grundüberholungen.

    Sogenannte „Teilphasen“ finden so um die alle 50 Flugstunden statt (auch ber der alten zuverlässigen Dame CH-53G), „Hauptphasen“ alle 200 oder 300 Stunden. Letztere werden bei der deutschen 53-Flotte derzeit grundsätzlich in ortsfesten EInrichtungen durchgeführt, was hauptsächlich mit dem Aufwand zum „Inschusshalten“ der alten Dame und mit knappen Ressourcen (Professionalisiertes Personal, Prüfer, …) zu tun hat.

    Übrigens benötigen diese dicken Brummer neben den üblichen Vor-Zwischen und Nachflugkontrollen KEINE nennenswerten Inspektionen innerhalb der 50er Intervalle………………..!

    Bevor wer sagt, das ganz oben erwähnte stimme so nicht: Natürlich wird maintenance on condition in CH-53K (HUMS onboard) und 47 (optional erhältlich) die Instandhaltungswelt weiterentwickeln, – aber nicht grundsätzlich verändern.

  • werner   |   21. Dezember 2016 - 13:43

    @Pirat77
    Wenn Sie die Feldinstandsetzbarkeit nicht wörtlich nehmen, sondern ein Zelt a la AFG meinen (ebener Betonboden, Strom, Licht, Kran, Arbeitsbühnen usw.) ist das im Prinzip machbar. Der Aufwand ist erheblich schon was die Bodendienstgeräte angeht. Eine Einsatzunterstützungsanlage (EUA) wäre auch nicht schlecht. Internet für die IETP wäre von Vorteil.
    Eventuell braucht man zwei Teams. Ein Team am Ort der Überführung (um den NH 90 nach dem Lufttransport wieder zusammen zubauen) und das andere Team vor Ort.
    Etwas komplizierter sieht es bei Störungen aus (siehe AFG Sponson, OHCP oder verbranntes Upperdeck)
    Noch etwas komplizierter wird es im Falle einer Bergung… Ironie an: zur Not sprengen…Ironie aus.

  • Pirat77   |   21. Dezember 2016 - 19:10

    @Zwischenrufer
    @werner
    Vielen Dank. Soweit mir berichtet wurde haben die Tulpenfreunde für die Aktion einen Haufen Techniker aus den USA einfliegen lassen.
    Auf die Performance des NH90 sind wir alle gespannt…

  • SER   |   21. Dezember 2016 - 19:14

    @Werner
    „Noch etwas komplizierter wird es im Falle einer Bergung… Ironie an: zur Not sprengen…Ironie aus.“

    Warum sowas mit Ironie ?
    Hörte von einem Kameraden die Geschichte es hätte mal in den Zeiten der CH in Kabul und Termez den Fall der Zusammenlegung der CH in Termez gegeben …
    Für das „optional planning“ stellte der deutsche Anteil die Frage wie zu verfahren sei im Falle Sicherheits-/Notlandung CH im Bereich Salang (Gebirgsmassiv Hindukusch) wegen unbrauchbar machen …

    Die Niederländer hatten nach drei (!) Tagen einen Parlamentsbeschluß mit Zerstörung AH-64 Apache durch A-10 Warthog aus Bagram !!!

    Die Deutschen erhielten nach drei (!) WOCHEN die Aussage der Division „der Fall sei nicht vorgesehen“ …

    Man erkenne den qualitativen Unterschied inhaltlich und zeitlich und in der Ebene !!!

    Einsatzarmee ??? Bisweilen lächle ich nur und widme mich wichtigeren Themen …

  • T.Wiegold   |   22. Dezember 2016 - 10:04

    Mir scheint, hier hatten wir das noch nicht: Bw hat Video zu Fly-out BO105 veröffentlicht:

    https://youtu.be/h38FhYSsjUQ

  • Jugendoffizier   |   22. Dezember 2016 - 13:55

    Das Video wird auch auf der Seite Bundeswehr.de beworben – https://bw2.link/2coRj

    Wenn ich das richtig sehe, dann fliegen da mehr BO105, als die Bundeswehr einsatzbereite NH-90 hat…

  • SER   |   22. Dezember 2016 - 14:13

    @Jugendoffizier

    Und was bitteschön ist jetzt die Botschaft ??? Die Frage stelle ich grade durchaus mit Ernsthaftigkeit …

  • Jugendoffizier   |   22. Dezember 2016 - 14:37

    @SER

    Fragen Sie nach der Botschaft der Bundeswehr? Fragen Sie die Bundeswehr…

    Bei mir kommt an, dass ein in die Jahre gekommenes Waffensystem, dass sich zudem in der Ausphasung befindet, mehr Hubschrauber in der Luft hat, als das von mir angesprochene.

  • SER   |   22. Dezember 2016 - 18:36

    @ Jugendoffizier

    Dann seien sie willkommen bei den 100% AG-Usern die das mittlerweile auch verstanden haben !!!

  • Wesserbisser   |   22. Dezember 2016 - 19:25

    Es sind meißt die einfachen, funktionierenden Systeme, die gehen müssen. Seis drum die 14 EC-135 in Bückeburg werden das schon auffangen. Und sein wir doch mal ehrlich. Wer muss schon bis zum Boden autorotieren können? Vielleicht noch die Huey-Piloten, die mit ihren 45-50 Jahre alten Maschinen jetzt noch ein paar Jahre weiterfliegen müssen. Das aber mit einem Klarstand wie bei der Bo. Einfaches Funktionierendes System halt.

  • K.B.   |   23. Dezember 2016 - 12:22

    Und wie wird jetzt Autorotation geschult?

    Private Flugschule auf R22? :-)

  • SER   |   23. Dezember 2016 - 16:03

    @ Wesserbisser

    „Wer muss schon bis zum Boden autorotieren können? “

    Die jungen Piloten zum Ersterwerb ihrer Flugberechtigung !!! Das sehen numal so geschriebene Worte vor die sich Gesetz nennen ;-)

  • Wesserbisser   |   23. Dezember 2016 - 19:20

    @ SER

    Das würde ja bedeuten, daß man am IHAZ jetzt keinen Schein mehr erwerben kann bis der Nachfolger da ist. Oder werden jetzt alle nach USA geschickt? Weiß da jemand genaueres?

  • Besserwisser   |   24. Dezember 2016 - 0:27

    Hi!

    In knapp Vier Wochen kommt der BT Beschluss zum Mali Einsatz NH90 und Tiger…ich spreche lieber direkt davon als mit dem Unwort Minusma etc…. Die Vögel zwitschern das es wirklich los geht und Kräfte in Bereitschaft stehen. Geplante Verlegung vor BT Beschluß. Gibt es konkrete Informationen dazu? Ist EWS und Verlegung geklärt? Sonnige Weihnachtsgrüße aus dem Süden der Republik😊

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   24. Dezember 2016 - 7:34

    Dem BT bleibt gar nichts übrig als zuzustimmen.
    Siehe vdl Afrika 22.12.14 09:57.
    DEU PARLAMENTARISCHER Hubschrauber-Beschluss ist für NLD CONDITIO SINE QUA NON.
    Kein DEU Beschluss = KEIN NLD Beitrag überhaupt.

  • SER   |   24. Dezember 2016 - 12:08

    @Besserwisser

    Ja es geht los und erste Teile schon vor Ort !
    Ja die Verlegung ist terminiert und findet statt !
    Ja EWS hat man aber interessiert nicht nachhaltig genauso wie in Afghanistan !
    Ja es verlegen die Hauptkräfte vor dem BT Beschluss !
    Ja, man weiss nicht wer nachfolgen soll !

  • Stefan   |   24. Dezember 2016 - 14:49

    Bin gerade bei meinen Eltern in Rheine zu Besuch. Hier liegt ein Zeitungsausschnitt, in dem die RUAG nach Fluggerätemechanikern und Arbeitsplanern für CH53 und NH90 sucht. Wusste garnicht das in Oberpfaffenhofen CHs stehen.

  • Besserwisser   |   26. Dezember 2016 - 18:20

    @ SER Danke 1+

    @ Stefan

    Die Vögel zwitschern im Süden der Rep, das man Dock Plätze CH 53 für Hauptphasen und
    NH 90 für Großstundeninspektionen in OBI schaffen will.Des weiteren sind ehemalige BT’s Huey bereits für UH1D (SAR Maintenance)in der Rep unterwegs.

  • Memoria   |   26. Dezember 2016 - 21:49

    @Stefan u. Besserwisser:
    Das ist doch mal eine gute Nachricht.
    Offenbar sollen nun endlich mehr Instandhaltungs/ – setzungskapazitäten aufgebaut werden. Nachdem sie erst bundeswehrintern abgebaut wurden. Aber nun scheint man wirklich Maßnahmen zu ergreifen, sonst würde RUAG nicht Personal suchen.

    Hoffentlich zeigt sich dies dann auch im neuen Jahr in einer besseren Verfügbarkeit.

  • werner   |   27. Dezember 2016 - 9:58

    Was ist eigentlich aus OHCP und Gas Generator bei NH 90 geworden?

  • closius   |   29. Dezember 2016 - 15:50

    Die BW meldete schon am 27.12. daß das Transporthubschrauberregiment 30 am 21.12.2016 den 50. NH90 Hubschrauber erhalten habe. Damit sei Halbzeit der Vertragserfüllung und habe die BW die Hälfte der bestellten Hubschrauber erhalten(82 fürs Heer, 18 für die Marine).

    „Mit dem neuen NH90 wächst das Transporthubschrauberregiment 30 weiter zu einem mit hoch modernem Material ausgerüsteten Verband auf, der insbesondere die infanteristischen Kräfte und Spezialkräfte der Division Schnelle Kräfte im Bereich der Luftbeweglichkeit unterstützt.“

    Solange weiterhin nur wenige NH 90 flugbereit sind(und jetzt nach Mali müssen) wird das DSK nicht viel von den NH90 Hubschraubern haben.

    Bei der Behauptung, daß es sich beim NH 90 um hochmodernes Material handeln würde, wird wahrscheinlich einigen unserer Hubschrauberexperten hier schlecht werden;).

  • Hubi   |   29. Dezember 2016 - 16:32

    Rein statistisch betrachtet, liest es sich sehr gut.

  • zulu 1975   |   29. Dezember 2016 - 22:01

    @all

    Anbei ein aktuelleres Video ( 12 / 2016 ) zu Belade – und Verladeübungen mit CH 53 K. Sikorsky ist offensichtlich gut dabei.

    https://www.youtube.com/watch?v=oiwzazkWUA8

    zulu 1975

  • T.Wiegold   |   29. Dezember 2016 - 23:06

    Ich hoffe ja, dass es hier nicht zu einseitig wird. Irgendwie hat Sikorsky hier mehr Fans als Boeing?

  • schorsch52   |   30. Dezember 2016 - 0:34

    @all
    Frage: Boueings CH-47 Zelle weiterhin Alublech – oder? Sikorsky nun aus Faserkunststoffen? Wie wird da BDR gelöst? Nietzange und Blechstück wohl nicht mehr. Gibt es dann bei der K ähnliche Diskussionen wie bei NH90- und PAH-2-Zellen? Wer kann hier weiterhelfen?

  • Zimdarsen   |   30. Dezember 2016 - 9:00

    @T.Wiegold

    „Ich hoffe ja, dass es hier nicht zu einseitig wird. Irgendwie hat Sikorsky hier mehr Fans als Boeing?“

    Liegt in der Natur der Sache, ein neuer Hubschrauber mit den versprochenen Fähigkeiten ist eben interessanter und somit ergibt sich mehr Diskussionsbedarf. Bei der CH47 ist soweit alles bekannt (bis auf das Ergebnis der Zulassung der neusten Version), sie ist erprobt und tausendfach im Einsatz.

  • SER   |   30. Dezember 2016 - 20:14

    @ Closius

    „Solange weiterhin nur wenige NH 90 flugbereit sind(und jetzt nach Mali müssen) wird das DSK nicht viel von den NH90 Hubschraubern haben.

    Bei der Behauptung, daß es sich beim NH 90 um hochmodernes Material handeln würde, wird wahrscheinlich einigen unserer Hubschrauberexperten hier schlecht werden;).“

    Der letzte Satz bringt es auf den Punkt !!!!!!! Es ist eine nette Durchhalteparole und Nebelkerze der äußeren Wahrnehmung !

    Es kommt dicke und da wird es auch nicht nennenswerte Trendwenden geben, selbst wenn die RUAG nun Techniker sucht … diese Leute wachsen nicht auf Bäumen und fehlen dann woanders … Die Logik des Misslingens geht einfach weiter und wir bekommen den im anderen Thread schon angerissenen „Maulkorb“ ! Ist ja Wahljahr …

  • Schorsch   |   30. Dezember 2016 - 21:00

    @TW
    An der K ist eben auch interessant, dass die Serienreife im Zeitplan vorangetrieben wird.
    @Zimdarsen
    Ich hab noch keine CH47 F ER fliegen gesehen…..

  • NZGL   |   30. Dezember 2016 - 22:59

    Die K ist im Gegensatz zum NH 90 in Spanten- & Stringerbauweise, aus hoch festen Metallen. Nur die Beplankung ist aus GFK / CFK. Unterm Strich also nur das Design der CH 53 D/ G oder CH 47 etwas modernisiert. Sollte da ein Loch „entstehen“ ist, solange kein Spant betroffen ist, bei Bedarf ein verschließen mit einfachen/vorhandenen Mitteln ausreichend. Bei einem NH 90/ Tiger muss die Beschädigung aufwändig „vergrößert“ werden damit neue GFK / CFK Schichten einlaminiert werde können. Zusätzlich muss hier i.d.R. das gesamte Bauteil die Zug/Druckkräfte aufnehmen und nicht nur die „Träger“. Der Ursprüngliche Plan von Sikorsky war auch gleich einen Ballistischen Schutz im Laderaumboden optional zu integrieren. Hier weiß ich aber nicht ob dies das Critical Design Review überlebt hat.
    @T.Wiegold
    Ich stimme da Zimdarsen zu, aus Nutzersicht ist die CH 53K einfach überragend. Aber mit ihrem Lastenheft halt nicht das richtige Pferd für die LW.

  • NZGL   |   30. Dezember 2016 - 23:04

    @ Schorsch
    So in etwa sieht eine CH-47 F ER aus.

    https://www.youtube.com/watch?v=f1vaMIEYNmY
    https://www.youtube.com/watch?v=LNVgPaG5ic0

    Grüße NZGL

  • Koffer   |   30. Dezember 2016 - 23:39

    @NZGL | 30. Dezember 2016 – 22:59
    „aus Nutzersicht ist die CH 53K einfach überragend. Aber mit ihrem Lastenheft halt nicht das richtige Pferd für die LW.“

    Wieso?

  • schorsch52   |   30. Dezember 2016 - 23:41

    @nzgl:

    Danke! Hab’s verstanden. Wirklich ein bemerkenswerter Unterschied/Vorteil GG. NH/PAH. Wie die Teile von aussen aussehen war mir bekannt.

  • NZGL   |   31. Dezember 2016 - 14:00

    Die K ist ausgelegt schweres Gerät als Außenlast an Land zu befördern.
    Es ist also auch nicht notwendig das maximale Abfluggewicht als Innenlast zu nutzen. http://foxtrotalpha.jalopnik.com/sikorksys-ch-53k-king-stallion-is-the-marines-new-wor-1572331468
    Die Lw sucht, wenn ich das soweit richtig interpretiere, einen Transporter für die Luftbeweglichkeit des Heeres, die Fähigkeit MedEvac, da wir schlichtweg zu wenige LTH haben, selbst wenn sie irgendwann alle da sind, und ein LFZ mit den Fähigkeiten für SOF & CSAR.
    Kann die K sicherlich alles, besonders den Teil der Luftbeweglichkeit des Heeres. Vorrausgesetzt es überzeugt jemand das Heer, dass z.B. ein Dingo als Innenlast quatsch ist, was übrigens auch mit einer K nicht machbar ist.
    Durch ihre Größe ist die K für MedEvac, aber auch für das Versorgen von Einrichtungen wie einst das OP North schlicht zu groß (und zu schwer selbst ohne Beladung, Stichwort: Downwash). Dort haben selbst die CH 53 GS schon mehr als ausreichend Verwüstung hinterlassen.
    Für SOF und CSAR; Naja wie hoch sollen die LFZ im Schwebeflug bleiben, damit der Kamerad am Boden beim Winchen aus z.B. einem Wald nicht von umhergewirbelten Ästen erschlagen, oder Spezialkräfte beim Fastropen in Ariden Gebieten sandgestrahlt werden.

    Sorry für die Länge des Kommentars, Allen hier ein gutes neues Jahr.

  • NZGL   |   31. Dezember 2016 - 16:49

    @Koffer
    Die K ist vorgesehen um schweres Gerät per Außenlast an Land zu bringen. Die etwas geringere Innenlast (Auslegung des Fahrwerks) ist für das USMC aus diesem Grund akzeptabel.

    http://media.defenceindustrydaily.com/images/PUB_CH-53K_Notional_Mission_Profile_lg.gif

    Wenn man nun die Aufgaben des Nachfolgers der CH 53 G aus den diversen Berichten übereinander legt ergeben sich folgende wesentlichen Aufgaben:
    Luftbeweglichkeit des Heeres
    MedEvac
    takt.Lufttransport
    CSAR
    SOF

    Grundsätzlich kann die K alles.
    Die Luftbeweglichkeit klappt, ebenso wie mit der CH 47, nur wenn das Heer akzeptiert dass man einen Dingo einfach nicht als Innenlast transportieren sollte.
    Für MedEvac und takt. Lufttransport ist die Kilo mit ihren 15to leer (Stichwort: Downwash) und den 25m Rotordurchmesser etwas groß. Selbst mit der CH 53 GS wurde in Camps vergleichbar mit dem OP North schon ordentlich für Verwüstung gesorgt.
    Für CSAR frage ich mich wie hoch die Schwebeflughöhe sein muss um jemanden aus z.B. einem Wald zu winchen ohne dass die Person durch umher fliegende Gegenstände und Äste verletzt wird.
    Bei SOF sinngemäß fürs Fastrope, hier stelle ich mir auch die Arbeit mit Schlauchbooten (RHIB) sehr lustig vor.
    Trotzdem bleibt es spannend wofür sich die Lw entscheidet. Die Vorzüge der K wurden ja schon ausreichend Thematisiert.

    @T.Wiegold
    Sollte mein Kommentar von vorhin im moderiert Status hängen, bitte ich sie diesen zu löschen.

  • Schorsch   |   31. Dezember 2016 - 19:29

    @nzgl
    Ich kann auf den Videos keine CH47 F ER erkennen, wie sie für die Luftwaffe angedacht ist!