168 Gedanken zu „Bällebad Dezember 2016/II

  1. @ PzH 2000

    Ich habe schon die ein oder andere Stunde in und mit den genannten Fahrzeugen verbracht ;-). Da explizit von ADLER im Zusammenhang mit der PzH 2000 die Rede war, sah ich mich zu dem Beitrag bemüßigt – von dem „Insellösungs“-Statement dazu mal ganz abgesehen.

  2. Hat’s einen bestimmten Grund, warum jetzt alle die Mali-Debatte im Bällebad führen wollen und nicht im Afrika-Thread zu Ministerrinnenreise?

  3. Gemäß den dem Nationalarchiv vorliegenden Unterlagen hat sich jetzt die notwendige Mehrheit der Wahlmänner für Donald Trump als nächsten US Präsidenten – und damit auch als nächstem US- und NATO-Oberkommandierendem – entschieden.

  4. @Mitleser: Und schon stellt er den islamistischen Terror als Konflikt zwischen Christentum und Islam dar, ruft in Taiwan an und will die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen.

    Es wird Knallen, unabhängig davon ob er derartige „redlines“ nimmt oder nicht, allein aufgrund der Erwartungshaltung, welche entsteht. Polarisierung von Identitäten und Demütigungen.

    Zudem hat er überhaupt kein Bild von international zugrundeliegenden politökonomischen wie auch sozialpsychologischen Zusammenhängen, aufgrund seiner Persöhnlichkeit zero Empathie.

    Er wird als Erstes erkennen müssen, dass es in Angesicht Russlands um Hemisphäreneinfluss geht und nicht persöhnliche Chemie.

    Entweder es geschieht ein Wunder, … G.W. Bush Jr. kommt mir da harmlos vor.

    P.S: Als eigentlich pro-Amerikanischer leser dortiger Presse, Whiskey Hotel laufen die außenpolitischen Berater bereits jetzt davon.

  5. Berlin bei „Maischberger“.
    Xte Runde Einsatz Bw im Innern, angeblich heute auf der Telefon-Schalte aller Innenminister besprochen, zur Entlastung der Polizeien. (Klaus Bouillon, Innenminister an der Saar).

  6. N-TV
    Brandanschlag auf das Landeskommando der Bundeswehr in Magdeburg. Verletzt wurde niemand.
    • „Wir gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus“, sagte ein Polizeisprecher.
    • Erste Ermittlungen geben Hinweise hätten auf mehrere Brandausbruchsherde.
    Bekennerschreiben, Fehlanzeige.
    Das Landeskommando war erst kürzlich in das neue Gebäude umgezogen.

  7. @KPK: Die Maischbergerdebatte zeigt mal wieder, was für hochöffentliche Flöhe in die Köpfe des unbedarften Bürgers gesetzt werden. Im Ernst, wollen die jetzt ne Hummel vor jeden Weihnachtsmarkt stellen? Maschinengewehrnest?

    Wir sind jetzt exakt in dem Szenario, wo Militär nur noch zur Terrorwirkung durch Veränderung der bekannten Realität/Umwelt beiträgt. Um das Schw*** zu finden braucht man jetzt EloKa, Spooks und GSG, und vor allem Anderen Kriminalbeamte und Ermittler.

    Sollte es sich auf ausländisches Milieu konzentrieren dringend Kultur und Sprachkenntnis.

  8. @AoR
    Keineswegs will ich hier das Fass Bw-Einsatz im Innern neu aufmachen. In mindestens drei Sessions wurden hier bei AG sämtliche Argumente durch diskutiert, „bis in die Steinzeit“ und zurück, wochenlang.
    Es gibt nichts Neues, da jedes Gespräch schnell jede Sachlichkeit verliert und rasch, selbst über das Grundsätzliche hinaus, im Ideologischen endet.
    Ihr Szenar – MG-Stellungen – wurde bei Meischberger auch mit keiner Silbe erwähnt. Vielmehr ergab sich der Eindruck, Soldaten zur zeitlich begrenzten Übernahme von Aufgaben zu verwenden, die von Polizeien, im Einsatz zur Terrorbekämpfung, nicht mehr leistbar sind.
    Single Set of Forces.
    Ein Polizist, in der Terrorbekämpfung eingesetzt, fehlt an anderer Stelle, was auf Dauer zu kompensieren sein muss: durch MEHR an Polizei (heute eingestellt, steht er in drei Jahren fertig ausgebildet zur Verfügung) oder als Interimslösung durch Streitkräfte.
    Aber das Thema ist derart vergiftet, in allen gesellschaftlichen Gruppen, dass ohne Blutsturz nicht miteinander zu sprechen ist.

  9. MOSSUL
    „…65 days of ‚going at this at an operationally high tempo the entire time'“, erfordert inzwischen eine Regeneration und Umgliederung der irakischen Kräfte aus Armee und Polizei, insbesondere aber in den „Iraq’s counter-terrorism service (CTS)“, die offenbar die Angriffsspitzen formten und entsprechend größere Verluste erlitten. Zahlen dazu hält der Irak, verständlicherweise, zurück.
    http://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-iraq-mosul-idUSKBN14A197?feedType=RSS&feedName=topNews&utm_source=twitter&utm_medium=Social

  10. Nachdem SIRTE vor zwei Wochen von Daesh befreit wurde, stellen die USA ihr direktes Eingreifen in LIBYEN ganz ein und reduzieren sich auf allgemeinere Unterstützung der libyschen Kräfte, vermutlich also nachrichtendienstliche und logistische sowie evtl. auch Ausbildungstätigkeit.
    Daesh hat auf jeden Fall kein permanentes, kein operatives Standbein mehr, im Magreb. In Anbetracht der Realitäten in Syrien/im Irak wird von dort auch keinerlei signifikante Unterstützung mehr zu erwarten sein. Was an Kämpfern ggf noch dazu stößt, befindet sich auf der Flucht, sucht einen Ruheraum, und bildet somit keine Verstärkung an Kampfkraft.
    Das „Kalifat“ hat sein nordafrikanische Standbein definitiv verloren, was mittelbar auch eine Beruhigung der Terrorbedrohung in Mali bewirken kann.

    http://www.nzz.ch/international/erklaerung-aus-washington-usa-beenden-militaereinsatz-in-libyen-ld.135946

  11. Es wird jetzt jedes Fass wieder aufgemacht, wie die erneute Forderung nach Bundeswehr im Inneren oder neuer Flüchtlingspolitik zeigt und vor allem versucht werden, den totalen Überwachungsstaat durchzudrücken.

    Dabei wird die einfache Tatsache vergessen, daß der Anschlag in Berlin durch ein paar Poller oder quergestellte Fahrzeuge leicht hätte verhindert werden können.

    Und nachdem die Politik von einem Terroranschlag ausgeht und im Moment es einen Hauptverdächtigen gibt, der seine Duldungspapiere und/oder seinen Geldbeutel am Tatort vergessen haben soll oder selbst hinterlegt hat, und die ISIS zur Tat bekannt hat, hoffe ich doch, daß es jetzt erlaubt ist, hier zu sagen, daß das Problem der ISIS nur militärisch gelöst werden kann, aber nicht polizeilich, indem der Staat der ISIS militärisch zerschlagen wird.

    Allerdings kann ich KPK nicht widersprechen, wenn dieser bezweifelt, daß Deutschland bereit ist, die BW ernsthaft in den Krieg gegen die ISIS zu schicken.

  12. NLD und DEU zeichnen MoU zu gemeinsamer Beschaffung von „Gefechtsfeldbrücken“ ehedem auch als Panzerschnellbrücken bekannt.
    Zur Ausrüstung mit „Gefechtsfeldbrücke – gepanzertes Brückenlegesystem“ (das Pioniersystem LEGUAN auf der Basis des Fahrgestells LEOPARD 2) hat das BAAINBw mit KMW und den Niederlanden einen Beschaffungsvertrag geschlossen.
    https://bw2.link/VjmlO
    Die Niederlande beschaffen fünf Systeme des Pioniersystems LEGUAN auf Basis Fahrgestell LEOPARD 2.
    Das lässt aufhorchen, da NLD im PzBtl 414 (Bergen/Oerbke) gerade einmal 1 PzKp voll integriert in deutsche Strukturen betreibt. Für die insgesamt 18 (NLD) KPz Leopard 2A6 braucht’s keine fünf „Schnellbrücken“.
    Die klassische deutsche PzPiKp in den Pz/PzGrenBrig hatte bei drei mit Brücken zu versorgenden mechBtl und einem PzArtBtl ganze VIER Brücken, in der Grundgliederung also 1 EA pro Btl.
    Das Ganze ergibt nur Sinn wenn
    entweder
    – NLD seine Rest-PzTr wieder auf erforderlichen Umfang bringen will, (min ein eigenständiges PzBtl, zusammen mit den CV-90 PAINF-Bat [PzGrenBtl] kommen fünf Brücken hin). Bemerkenswert aber auch, Brücken sind ein vornehmlich offensives taktisches Pioniereinsatzmittel, welche Einsatzphilosophie haben die NLD für ihr Heer, die Landmacht, also installiert?
    oder
    – operative Absprachen zur gemeinsamen Verwendung der Pioniermittel fest vereinbart wurden, wozu bislang nichts bekannt wurde.

  13. @Closius
    … dass „der Anschlag in Berlin durch ein paar Poller oder quergestellte Fahrzeuge leicht hätte verhindert werden können …“
    Absolut richtig.
    Nur gilt dies ausschließlich für Täter im Nizza-Stil, also mit Lkw.

    Ich zumindest habe keine Bedenken hinsichtlich mehr und besserer Überwachung, Fahndung. Überwachungsstaat (?) solche üblen Tiefschläge sollte wir vermeiden. Dergleichen hatten wir mit GESTAPO und STASI.
    (Sind Briten und Franzosen, auch Belgier einem Überwachungsstaat ausgesetzt, weil sie nach Terrorerfahrung konsequent waren/sind?)
    Die ins Auge gefassten Änderungen von Fahndungs-Maßnahmen zielen nicht auf Unterbindung von Lkw-Angriffen, sondern zielen auf Kontrolle/Identifizierung an Grenzen sowie Aufklärung und Fahndung gegen Untergetauchte/Illegale im Innern.

    Gerade dabei, Personenkontrolle/Identifizierung bei Grenzübergangsstellen kann Bw ganz hervorragend helfen, mit verfügbaren polizei-technischen Hilfsmitteln, -oder wer hat an den bayrischen Grenzen das Flüchtlingschaos in 2015 halbwegs kanalisiert. Dadurch würden gleichzeitig zahllose Polizeikräfte frei für Maßnahmen, die qualifizierte Ausbildung erfordern.
    Contra-Argumente der Polizeigewerkschaften „Soldaten können das nicht/sind nicht dafür ausgebildet“ wurden 1 Mio mal widerlegt. Noch bis auf den heutigen Tag unterstützt Bw im BAMF mit solcherart Dienstleistung. Dass wir dadurch zum Überwachungs- oder Polizeistaat wurden, fiel mir bislang nicht auf.

    Stichwort Überwachung, dann aber auch Schluss:
    Seit 3 Std gönne ich mir CNN [(Cable News Network) Sitz in Atlanta, Georgia] mit regelmäßigen live-Schalten nach Berlin und London.
    Der Studioreporter am desk in Atlanta versucht verzweifelt zu verstehe, was sein Berliner/Londoner Partner ihm über Asylrecht/Duldung/Videoüberwachung/Abschiebung/fehlende Papiere/Länderzuständigkeiten etc vor dem Hintergrund des DEU Flüchtlingsverständnisses eingedenk unserer Geschichte im 20. Jahrhundert versucht zu erklären. – Erfolglos -!
    Am Ende „stottert“ der Berliner – isso – und in Atlanta verdoppeln sich die Stirnfalten, er begreift es nicht, die DEU Nachlässigkeit.

    [NEIN. Die hier zigfache geführte Debatte über Bw im Inneren jetzt hintenrum hier wieder einführen, tausendfach genannte Argumente noch mal auftauen – das mache ich nicht mit und lösche künftiges ohne Ansage. T.W.]

  14. @KPK: Ich tippe darauf, daß die Niederlande der militärischen „Supermacht BW“ aushelfen sollen mit den 5 Leguan Systemen, weil die BW es nicht hinbekommt mehr als die bisher bestellten 7 Leguan Systeme zu beschaffen und deshalb die Niederländer der Bw aushelfen sollen.

    Denn bei einem Brückenlegepanzer pro Bataillon würde die BW ja 19 Systeme Leguan mindestens benötigen, wenn wir von 6 Panzerbataillonen(aufgerundet), 9 Panzergrenadierbataillionen und 4 Artilleriebataillonen ausgehen.

  15. Warum brauchen Artilleriebataillone denn Leguan?

    Reicht MLC 60 hier nicht aus.

    Dazu besteht ja die Möglichkeit Brückenelemente für Folgekräfte verlegt zu lassen wenn Folgekräfte diese benötigen und keine vorhandenen Übergänge genutzt werden können.

    Außerdem ist es ja üblich Schnellbrücken durch Überfahrten oder Festbrücken zu ersetzen auch wenn das in der Regel 30min bis 2h reine Bauzeit bedeutet.

  16. Insgesamt sollen alle noch vorhandenen 28 Brückenleger ersetzt werden (1:1). Wahrscheinlich werden sich die NED aber nicht vom Heer abhängig machen wollen. Auch eine Art Vertrauensbeweis…

    Für die Panzer-Fetischisten:

    Ein Beitrag zu den neu aufzustellenden „Strike Brigades“ der British Army. Kostet ein der drei noch existieren Challenger Regimenter und scheint insgesamt noch ziemlich unausgegoren zu sein. Lässt aber die bestehenden Bugdet-Zwänge erahnen:

    http://ukarmedforcescommentary.blogspot.de/2016/11/strike-brigades-short-version.html

  17. @Ziethen: Woher sollen noch fünf Leo`s für 5 Leguane der Niederlande kommen? Schon jetzt ist zweifelhaft, ob die BW 328 Kampfpanzer erreichen kann wegen den 28 Leguansystemen für Deutschland. Wenn jetzt auch noch 5 weitere Leo`s an die Niederlande abgegeben werden müssen für deren Brückenlegepanzer, dann sind kaum noch alte Kampfpanzer vorhanden, die man auf A 7 Plus aufrüsten kann.

  18. @closius:

    Vielleicht werden noch weitere KPz von der Industrie oder von anderen Nutzstaaten zurück gekauft? Es sollen ja auf Basis des Leo 2 auch noch PiPz beschafft werden, als Ersatz für den Dachs:

    https://www.hartpunkt.de/2016/09/21/erste-schritte-zur-beschaffung-von-100-leopard-panzern/

    Zusätzlich Bergepanzer bräuchte man dann ja auch noch :)

    Aber es wäre ja auch nicht die erste Rechnung des BMVg, die nicht aufgeht. Ehrlicherweise müsste man dann auf das sechste PzBtl verzichten. Bei den gegenwärtigen Klarständen von um die 50% ist das eh illusorisch.

  19. Guten Morgen, lese grade bei BILD.de (Link aus bekannten Gründen nicht) die Meldung vom gestrigen späten Abend, dass der SALIS-Vertrag nur noch mit einem der beiden bisherigen Konsortialpartner, nämlich dem russischen, geschlossen worden sei (oder formal noch geschlossen werden muss), weil der bisherige ukrainische Partner utopische Preisvorstellungen gehabt habe und damit im V-Ausschuss des Bundestages durchgefallen sei. Folge laut diesem Bericht: Ab Januar stünden nur noch die russischen AN-124 zur Verfügung, nicht mehr aber die ukrainischen AN-225 und AN-22.

    Weiß da jemand mehr? Und was heißt das ganz praktisch?

    (Poste das hier, da ich keinen aktuellen SALIS-Thread gefunden habe – falls übersehen: mea culpa.)

  20. @MG | 22. Dezember 2016 – 6:57

    Schauen Sie mal in den Drehflügler Dezember 2016/II:
    Bang50 | 18. Dezember 2016 – 0:24
    SER | 18. Dezember 2016 – 12:22

  21. SPON meldet gerade Minister Gabriel verzoegere den Verkauf von Panzern an Litauen.

    Will er sich Russland empfehlen?

  22. Die Empfehlung geht eher in Richtung R2G. Da zählen bündispolitische Verpflichtungen nichts. Scheinbar hat Sigi immer noch Ambitionen…

  23. @AoR @StillerMitleser
    Unterschiedliche Quellen vorhanden.
    2-3 Leo 2A4 und ein ACV -15 (Tracked Armoured Combat Vehicle).
    Der ACV -15 ist ein Nachbau des (NLD) YPR, mit TUR Modifikationen und erfüllt nicht die Qualität eines SPz.
    Basis des Fz ist der MTW M-113, das Fz bekam eine Zusatzpanzerng, ist mit einer 12,7 mm Kuppel aber unzureichend bewaffnet.
    @oryxspioenkop: That’s two Leopard 2A4s and one
    FNSS ACV-15 captured, ouch. https://t.co/XmQvziTt1L

    Beunruhigen muss UNS das nicht, sehr wohl aber das türkische Heer. Deutlich wird nämlich, es bleiben Fragen:
    – dass TUR gepanzerte Verbände der Ägäis-Armee innerhalb Syriens eingesetzt sind. Nur dieser Großverband fährt Leo-2.
    – Welche taktische Nähe zwischen TUR Heer und Daesh hat bestanden, dass KPz/SPW erbeutet werden konnten.
    – Wie lief, falls überhaupt, die Zusammenarbeit Pz-PzGren ab?
    – wieso fand kein Entsatz der KPz statt, 2-3 KPz treten nicht auf sich gestellt auf! Die Feuer- und Bewegungseinheit bildet der Zug im Rahmen der PzKp.
    – Leo-2 stellt für das TUR Heer eine Hochwertqualität dar, wieso wurden die Wagen durch z.B. eigene Lw/KampfHubSchr nicht zerstört?
    Was von außen nicht deutlich wird, ob die KPz durch die Besatzung nicht „gelähmt“ wurden, was durch Zündung einer Zerstör-Ladung im Patronenlager und Zerstörung des Feuerleitrechners geschieht.
    NUR als „fahrbarer Untersatz“ ist der Wagen Feind zu nichts nutze, außer zur Propaganda!
    Damit stellt sich die entscheidende Frage: eine Truppe, die seit Monaten an allen Frontabschnitten kräftig auf die Nase bekommt, wieso stellen die einen solchen Erfolg nicht in allen sozialen Netzwerken offensiv kräftig heraus? Die sind doch sonst wenig zimperlich, tatsächliche/vermeintliche Siege zu vermarkten.
    Ergebnis: Solange ich auf keinem der Wagen die „Daesh-Flagge“ mit Netzkommentar sehe, bleibt die Angelegenheit fragwürdig.

  24. @STEK
    Freut mich für das ArtLBtl.
    Schade nur, dass 12 PzHaub eine Nachricht „Des Heeres“ wert sein müssen.
    Aber in Zeiten radikal verändernder Treueverhältnisse zwischen Eidnehmer und Eidgeber, wundert sich der Ehemalige über kaum noch etwas.

    12 zusätzliche Haub wären zu anderen Zeiten im BtlBef genannt worden, das wäre es gewesen. Bleibt zu hoffen, dass sie hinsichtlich Feuerleit etc „state of the art“ sind, siehe Nachrüstung für Litauen.

  25. @STEK
    Bisherige feste Obergrenze waren 89 Panzerhaubitzen. Die neue Zielgröße, laut Planung Materialausstattung Stand Anfang 2016 liegt bei 101 Systemen. Passt somit.
    Vermutlich waren diese 12 Haubitzen noch der Rest dessen was in den BW-Depots eingelagert war. Alles übrige ging ja nach Litauen, etc.

  26. Beeindruckende Zahlen, auch Ur-russischer Quelle, aber immerhin.
    http://tass.com/defense/921460
    Defense ministry reveals Russian army’s plans for upcoming year.
    „The task is to ensure the delivery of
    – 905 tanks and modern armored vehicles, make
    – 170 new and upgraded aircraft operational in the Aerospace Force and naval aviation. To – – rearm four antiaircraft missile regiments with S-400 systems. To
    – make operational eight surface ships and nine combat boats operational in the Navy, deliver
    – four Bal and Bastion missile complexes to the coastal defense troops. …“
    USW, USF. Schier endlos.
    Selbst lesen, für alle TSK, TrGtg was dabei, zum Zungeschnalzen für die RUS Steitkräfte.

  27. Auf Welt.de eine Artikel mit der Überschrift „Russland vergleicht britisches Militär mit der Wehrmacht“.

    Der russische Verteidigungsminister habe Übungen der NATO als zunehmend antirussische kritisiert, er behauptet, das britische Militär übe in russischen Uniformen und mit russischen Panzern. Das sei zuletzt vom faschistischen Deutschland so gemacht worden.

    Hat die Wehrmacht so etwas gemacht in einem nennenswerten Umfang? Ist von solch eine Übungsmethode tatsächlich ein Erfolg zu erwarten?

  28. @Edgar Lefgrün
    Zumindest die US Airforce fliegt „rote Flugzeugmuster“ zur Gegnerdarstellung.

  29. @KPK
    Hatte nicht auch die Bw nach Eingliederung der NVA entsprechendes Material abgegeben?

  30. @Thomas Melber
    Soweit ich weiß T-72, MiG-29 (flogen sogar Feinddarstellung, drüben) und Marine …? Weiß vllt Klabautermann?

  31. Edgar Lefgrün | 22. Dezember 2016 – 20:13
    “ … Hat die Wehrmacht so etwas gemacht in einem nennenswerten Umfang? Ist von solch eine Übungsmethode tatsächlich ein Erfolg zu erwarten?“
    Ich weiß, dass SU Wehrmaterial eingehend untersucht wurde. Auch gibt es Lehrfilme, in denen Beutematerial und Statisten in SU-Uniformen eingesetzt wurden. Über den „Erfolg“ kann ich nichts sagen.
    Hans Schommer

  32. @Thomas Melber: Aus NVA-Volksmarinebeständen wurde eine Korvette russischer Bauart an USA abgegeben. Die haben das Schiff einige Jahre genutzt, aber nicht umgetauft. Hieß solange einfach „USS Hiddensee“. Kein Witz!
    Und wenn man den Namern aus angelsächsischer Sicht deutet, auch kurios.

  33. Lol – die „Landmaschinen“ der NVA und die „Seemaschinen“der NVA/VM……die Blütezeit der Technischen Aufklärung im DE/US/Israel-Verbund……

  34. Die USA hat Moldawien ihre Mig-29 abgekauft (Moldawien konnte sich den Betrieb nicht leisten), offiziell über das Programm zur Reduktion von postsowjetischen Waffenbeständen. Inoffiziell hatte man höchstes Interesse am Kauf, weil es die Ausführung 9-13 war, die verbesserte Ausführung für die russischen Streitkräfte mit komplettem ECM und besserem Radar. Die NVA-Bestände waren dagegen Izdelenije 9-12 ohne diese Extras. Nachdem die Migs in amerikanischen Besitz gelangt waren stellte man aber sehr enttäuscht fest, daß die Russen vor ihrem Abzug bei allen Maschinen das ECM ausgebaut hatten.

    @türkische Beute Leo-2
    Selbst falls ohne Kanone und FCS erbeutet über den Propagandaeffekt hinaus für ISIS sehr wertvoll – als VIBEDs. ISIS gebraucht BMPs als fahrende Bomben für Sturmangriffe, die für Milizen schwer auszuschalten sind. Zwei rollende Bomben mit dem Panzerschutz eines Leopards sind für sie geradezu unstoppbar und dürften selbst für die regulären Streitkräfte in der Region ein ernstes Problem darstellen.

  35. @Edgar Lefgün
    Hat die Wehrmacht so etwas gemacht in einem nennenswerten Umfang?

    beschäftigen sie sich mit den “Brandenburgern“

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