Deutsche Tornados bei Anti-ISIS-Einsatz in Kurdistan notgelandet

20160628_incirlik_tornado

Im Einsatz gegen die islamistischen ISIS-Milizen in Syrien und Irak mussten zwei deutsche Tornado-Kampfjets am (heutigen) Montag nach einem technischen Defekt auf dem Flugplatz von Erbil in der Kurdenregion des Nordirak notlanden. Grund dafür war ein Problem bei der Luftbetankung einer der beiden Maschinen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Beide Flugzeuge seien am Abend an ihren Stationierungsort Incirlik in der Türkei zurückgekehrt.

Die Luftwaffe beteiligt sich seit Anfang des Jahres mit Aufklärungsflügen an der internationalen Anti-ISIS-Koalition. Die Luftbilder dienen zur Planung von Angriffen, aber auch zur Kontrolle des Erfolgs von Bomben- und Raketenangriffen der Kampfjets anderer Nationen. Von Incirlik aus starten fast täglich so genannte Rotten von zwei Flugzeugen zu diesen Einsätzen. Angesichts der Entfernungen (s. Karte unten) müssen die Maschinen in der Luft betankt werden.

Bei dem heutigen Einsatz konnte einer der Tornados nicht wie geplant von einem Tankflugzeug eines Verbündeten in der Luft betankt werden, weil es während des Tankvorgangs Probleme mit dem Treibstoff-Ausleger an dem Kampfjet gab. Der Stutzen wurde vermutlich durch Turbulenzen beschädigt. Der Ort des Tankmanövers, also ob über Syrien oder über Irak, wurde nicht mitgeteilt.

Daraufhin hätten sich die Piloten entschieden, Erbil als Ausweichflughafen anzusteuern, hieß es aus dem Ministerium. Bei der Überprüfung der defekten Maschine habe sich herausgestellt, dass zwar der Tankstutzen beschädigt war, das Flugzeug aber  für die Rückkehr nach Incirlik flugfähig. Nach der Betankung am Boden hätten beide Maschinen den Rückweg angetreten.

Es ist der erste öffentlich bekanntgewordene Zwischenfall während eines Einsatzfluges im Rahmen der Mission Counter Daesh der Luftwaffe. Neben den Tornados ist von Incirlik aus auch ein Tankflugzeug der Bundeswehr vom Typ Airbus A310 MRTT (Multi Role Transport Tanker) im Einsatz.

Zur Orientierung: Erbil (am rechten Rand der Karte, mit Marker) und die türkische Stadt Adana (am linken Rand der Karte), in deren direkter Nähe die Luftwaffenbasis Incirlik liegt – das legt nahe, dass sich der Notfall über dem Irak ereignete, möglicherweise nahe der Stadt Mossul.

osm_erbil

(Archivbild Juni 2016: Deutscher Tornado auf dem Weg zur Startbahn im Rahmen der Mission Counter DAESH auf der Air Base in Incirlik – Bundeswehr/Thorsten Weber; Karte: OpenStreetMap)

47 Gedanken zu „Deutsche Tornados bei Anti-ISIS-Einsatz in Kurdistan notgelandet

  1. Ich bin überrascht, in ERBIL können deutsche Flugzeuge landen, tanken und starten und der Platz könnte somit als Operationsbasis genutzt werden.

  2. Na hoffentlich klappen die CSAR Verfahren, wenn nahe Mossul die Landung per Fallschirm stattfindet. Deutsche Kampfretter sind ja nicht vor Ort – weil in AFG. Wäre der Einsatz hier nicht wesentlich sinnvoller? Oder war das Preisschild, die Jungs endlich mal in den Einsatz zu kriegen in MES einfach kleiner?

  3. Das ist keine Notlandung, wenn die Maschinen wegen Treibstoff mangels dort landen mussten, sondern höchstens eine Außenlandung.

  4. Deutsche Kampfretter machen kein CSAR sondern max. PR.

    [Warum Sie das nach der sehr ausführlichen Debatte im Kampfretter-Afghanistan-Thread hier jetzt noch mal in der Form hinschreiben müssen, erschließt sich mir nicht. Oder sollten Sie den gar nicht gelesen haben? T.W.]

  5. Im übrigen landen Transall dort regelmäßig, ich finde da jetzt nichts besonderes dran?

  6. @Klausimausi

    Technisch haben Sie natürlich Recht. Allerdings finde ich es für den Nicht-Fachmann bisschen unsinnig, drüber zu schreiben: Deutsche Tornados machen nach Luftnotlage Außenlandung. Ich hoffe, Sie sehen mir diese Verkürzung nach.

  7. @Klausimausi
    Es ist auch keine Außenlandung!
    Die Landung erfolgte auf einem Flugplatz….

  8. Ok, also: nach einer Luftnotlage haben deutsche Tornados eine Sicherheitslandung gemacht.

    Und mit dieser Aussage dürfte der OT erledigt sein.

  9. 1. Luftnotlage wegen technischem Problem (demolierter Luftbetankungsstutzen)
    2. Luftnotlage wegen Treibstoffmangel
    3. deswegen Notlandung (und Ausweichlandung, weil Bestimmungsflugplatz nicht erreichbar war).

    … und für eine s.g. Pressemeldung doch sehr qualifiziert!

  10. Kurdistan!? Na, ich hoffe da kommen keine Beschwerden aus der Türkei, wegen der Überschrift.
    Spass bei Seite; es ist interessant, dass die Luftwaffe Erbil als Alternative für die Tornados „eingekauft“ hat. Es wäre interessant zu wissen mit wem das koordiniert wurde? Mit der irakischen Regierung oder den Kurden? Oder war es vielleicht gar nicht koordiniert?
    In jedem Fall war es für die Tornado Besatzungen sicherlich spannend!
    Zum Verfahren selber kann ich nur sagen, dass es normal ist ein Alternativlandeplatz zu planen und zu nutzen, falls irgendetwas bei der Luftbetankung schief geht. Aber in der Region ist der Begriff „normal“ evtl. nicht ganz passend.

  11. Stünden vor Ort überhaupt Kräfte ( abgesehen von Russen in Syrien) zur Rettung bereit?

  12. Also die Frage der Landungsart würde ich doch nun wirklich mal qualifiziert geklärt haben. Begriffliche Klarheit sollte in diesem Blog doch wohl oberstes Gebot sein! :-)))))))))
    Hans Schommer

  13. „Die Luftbilder dienen zur Planung von Angriffen, aber auch zur Kontrolle des Erfolgs von Bomben- und Raketenangriffen der Kampfjets anderer Nationen.“

    Da die deutschen Tornados ja nicht die Grenze zu Syrien überschreiten, wie weit können sie mit ihrem Aufklärungsgerät über die Grenze schauen?

  14. andreas

    Da scheint ja gewaltig was durcheinandergekommen zu sein. Wer sagt, dass deutsche Tornados „nicht die Grenze zu Syrien zu überschreiten“? Mit welchem „Aufklärungsgerät“ sollten sie „über die Grenze schauen“??

  15. Höchstwahrscheinlich beruht das Missverständnis mit dem Nichtüberschreiten der Grenze nach Syrien auf §80 StGB. Ist ja auch etwas verwirrend, wenn manche Gesetze eher liberal interpretiert werden.

    Der ganze Vorgang ist schon etwas verwunderlich. Es soll keinen türkischen Flughafen gegeben haben, der genau so nah wie Erbil am Einsatzgebiet der beiden Flugzeuge lag? Oder war das womöglich ein Test für den Fall, dass man Incirlik verlassen lassen will, mit einem Vorwand, damit es nicht zu diplomatischen Querelen kommt? Könnte man ja mal recherchieren, wenn man entsprechende Kontakte hätte.

  16. Wer hat denn eigentlich festgestellt, dass die beiden ohne Probleme wieder starten können? Macht das in diesem Fall der Pilot? Eigenes Bodenpersonal wird wohl kaum vor Ort gewesen sein.
    Werferfehler

  17. @Ingo Heinscher ‚& andreas: Bitte hier mal in AG nachlesen, über die Suchfunktion sind hier viele Beiträge zu finden, über den Syrieneinsatz der deutschen Tornados. Dort wurden auch alle rechtlichen Fragen ausgiebig diskutiert. Die deutschen Tornados fliegen seit Beginn von Coutner Daesh über Syrien und dem Irak. Die Frage von § 80 StGB stellt sich hier nicht, da der deutsche Bundestag den Einsatz der Tornados – zum Kampf gegen ISIS – bewilligt hat. Völkerrechtliche Grundlage ist, für Syrien, daß die syrische Regierung unwillig oder unfähig ist, die ISIS zu bekämpfen.

    Was ich noch nicht verstehe an der Landung in Erbil ist, warum beide Tornados dort gelandet sind, obwohl nur ein Flugzeug nicht betankt werden konnte. Der andere Tornado hätte dagegen nach Incirlik zurückkehren können. Ist das gemeinsame Fliegen Natovorschrift oder übertriebene Vorsicht der BW?

  18. @Closius:
    Als ehemaliger Nichtpilot kann ich Ihnen zu den Vorschriften zwar nichts sagen, als ehemaliger Soldat aber: Ich hätte es auch so gemacht. Gemeinsam rein, gemeinsam raus.
    Werferfehler

  19. Die Frage warum beide Tornados in Incirlik gelandet sind, lässt sich relativ einfach beantworten.
    Erstens waren sie als Rotte, also in dem Fall als Zweierformation, mit eingeteilten Rottenführer unterwegs.

    Zweitens leistet in einer Rotte jede Maschine der anderen alle nur erdenklichen Hilfeleistungen in einer Luftnotlage. Das fängt an, dass die Besatzung der heilen Maschine, die Koordinierung, den Funkverkehr und sonstige administrative Tätigkeiten übernimmt, damit sich die Besatzung der beschädigten Maschine sich voll auf das Fliegen und die Beobachtung des Schadenbildes konzentrieren kann.

    Drittens ist an einen fremden Flugplatz u.U. Arbeitsteilung der Besatzungen angesagt, von der Koordinierung der technischen Hilfeleistung bis zur Absicherung der eigenen Maschine, denn die Maschine fliegt ja unter kriegsmäßigen Einsatzbedingungen.

    Davon ist insbesondere die Programmierung, bzw. das EPROM des Radarwarnempfängers, die Programmierung der Eloka-Störbehälter, event. auch geheime Teile des Emitter Locater Systems bei einem ECR-Tornado und das IFF-System mit der aktuellen Programmierung für den Mode 4 bzw. jetzt Mode 5 betroffen. Also event. müssen die Besatzungen sogar das Flugzeug bewachen, oder die kritischen Teile vorübergehend entfernen oder resetten.

  20. Ich finde es schon etwas verwunderlich, wenn in einem seit Jahresanfang laufenden Einsatz, mit Billigung des Bundestages, jetzt jemand kommt und ganz scheinheilig nachfragt, ob hier nicht die Vorbereitung eines Angriffskrieges vorliege. (Nach meiner Erinnerung haben noch nicht mal diejenigen Abgeordneten, die diesen Einsatz ablehnen, so argumentiert.)
    Das sieht mir doch sehr nach leichten Trollansätzen aus. Finde ch nicht so gut.

  21. @Sven
    Wenn 2 deutsche Piloten nahe Mossul am Schirm hängen, haben wir ein CSAR Event, unabhängig davon, was deutsche Kampfretter vielleicht machen oder nicht.

    @T.W.
    Darf ich trotzdem anmerken, dass CSAR ein Teil von PR ist? :-)

    Gruß von SERE C Huber

  22. @Andreas
    Bei http://www.inherentresolve.mil/About/ – Mission/campaign/coalition – ist nachzulesen, was CJTF OIR mit welchem Auftrag und den zugehörigen Nationen an Aufträgen abarbeitet.
    Die „area of responsibility“, in dem Einsätze geflogen werden, ist gleichermaßen ersichtlich. Syrien/der Irak gehören dazu. Der Deutsche Bundestag hat dem zugestimmt.
    Alles gut, und notwendig und goldrichtig.

  23. Alexander aus Aßlar | 31. Oktober 2016 – 23:52
    Stünden vor Ort überhaupt Kräfte ( abgesehen von Russen in Syrien) zur Rettung bereit?

    Die USA haben entsprechende CSAR-Kräfte vor Ort. Diese können von Stützpunkten in der Südtürkei, in Irakisch-Kurdistan sowie in Syrien selbst operieren.

  24. @ Ingo Heinscher: Ich würde keine großen Überlegungen anstellen, ob dies die indirekte Vorbereitung für einen Abzug aus Incirlik ist. Manchmal kann man auch in jede kleine Sache etwas reininterpretieren, wenn man es denn nur möchte.
    @all: Vielmehr wird es das gewesen sein, was es war, eine Luftnotlage, wo man auf dem nächstgelegenen, GEEIGNETEN Flugplatz landet. Die Rotte bleibt bei solchen Vorfällen immer zusammen und daher sind auch beide gelandet. Der Schaden wurde gesichtet, es wurde vermutlich in Rücksprache mit Ops in Incirlik entschieden, das der Schaden nicht gravierend ist und ist dann eigenständig zurückgeflogen. Da in Erbil auch regelmäßig Tralls landen und die Bahn es her gibt, warum sollen in Notfällen nicht auch Tornados das nutzen können?
    Aus meiner Sicht mit gutem airmanship entschieden und gehandelt, ggü. dem Versuch sich auf Krampf nach Incirlik durchzuhangeln nicht wissend, ob der Schaden doch größer ist aus es scheint und man dann evtl. in eine ernstere Luftnotlage komme.

  25. @ Fussgaenger | 01. November 2016 – 9:35
    Ähm, Bezug:

    Closius | 01. November 2016 – 7:52
    Para 80 StGB

  26. Die haben sich vielleicht nur mal bei den Italienern anschauen wollen wie man CSAR mit
    a-129 mangusta und NH-90 bereitstellt! SCNR

  27. Blutige Aussichten.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-baschar-al-assad-will-bis-2021-regieren-a-1119294.html#ref=rss
    Ohne Rücksprache mit Putin dürfte diese „Drohung“ kaum ergangen sein.
    Über bestimmte Kanäle sei er dazu u.a. mit den USA in Gesprächen.
    Aber: Dies „… bedeutet nicht, dass wir unsere Souveränität aufgeben oder Syrien in einen Marionettenstaat umwandeln. …“
    Er wird sich auf seine Alewiten verlassen können.
    Ein „Abdanken“ hätte nämlich parallel Umschichtungen des inner-syrischen Machtgefüges zur Folge. Dies hinsichtlich ethnischer und konfessioneller Schichtung.
    Ein syrisches Machtvakuum käme allein Erdogan zugute. Unter Assad können die Kurden Eigenständigkeit – in Grenzen – leben. Ohne ihn sähe Erdogan die Existenz der Türkei infolge Machtzuwachses der Kurden gefährdet. Eine Umsetzung des „National-Paktes eines Atatürk“ von 1920 wonach Aleppo und Mossul Teil Anatoliens aus osmanischer Zeit sind (was zutrifft), könnte tendenziell der Umsetzung durch die AKP entgegensehen. Erdogan hatte sich jüngst diesbezüglich geäußert.

  28. „… The Army provides artillery support to the Iraqis and the Marines are contributing land-based AV-8B Harriers to the fleet of aircraft that is helping the Iraqis penetrate the Islamic State’s defenses around Mosul and take out any enemy weapons supporting those obstacles, …“
    https://www.marinecorpstimes.com/articles/us-artillery-and-air-support-helping-mosul-offensive
    Soweit (mir) bekannt stehen bis zu 3.500 SOF und TAA-Personal im Irak. Dass diese Kräfte auch Art umfassen – muss ja wohl FArt sein – erstaunt.
    Marines-Harrier, land based, ebenfalls nicht alltäglich.

  29. @KPK
    Gab es nicht erst ein Bild von FRA CESAR im IRQ? Als sog. „Ausbildungsunterstützung“?

  30. @Thomas Melber
    Ja, natürlich. FRA Art war auch stets in diversen Aussagen im Netz nachzulesen. Hatte vor ca fünf Wochen (Bällebad?) darauf hingewiesen.
    Die U.S.-Art überrascht mich insofern, als das Pentagon/CENTCOM/CJTF OIR stets sehr freizügig (nur) von SOF, dabei in erster Linie JTACs geschrieben/gesprochen hatten.
    Die FeldArt wird aber nicht von SOF bedient, als Mittel viel zu wertvoll.
    Das werden also Marines sein, die sich seit letztem Golf-War (Zweiter Irakkrieg oder Dritter Golfkrieg) dort bestens auskennen. Im Norden sprangen Tle 82nd (LLBrig 173) airborne mit David Patreaus ab.
    Wer, wie auch immer- der ArtEins wurde zumindest nicht offensiv kommuniziert, der von SOF aber durchaus, was m.E. innenpolitische Gründe hat. Offiziell wird nämlich lediglich TAA betrieben.

  31. Um mit der irrigen Ansicht aufzuräumen, nur die Bundeswehr habe technische Probleme…

    British Sentry Aircraft No Longer on Guard Over Electrical Issues

    Britain’s fleet of Sentry E-3D early warning aircraft has been effectively grounded while the Royal Air Force (RAF) rectifies electrical wiring and other issues on the aircraft.
    The ‎six-strong fleet of aircraft has been affected for weeks, and the issue has resulted in Britain’s allies having to step in and fill the gap on operations for NATO and the coalition mission against the Islamic State group in Iraq and Syria.
    The RAF has one Sentry‎ normally based in Cyprus as part of the British contribution, known as Operation Shader, to the mission againt ISIS.

  32. @KPK
    Das ist eigentlich sogar sehr alltäglich, denn USMC-Aviator operieren im Gegenteil zu ihren USN-Kameraden regelmäßig von Land aus, gerne auch von vorgeschobenen Operationsbasen aus. Ihre Aufgabe ist es nämlich CAS für die Marines am Boden bereit zu stellen und diese operieren nunmal auch regelmäßig weitab von Küsten. Hinzu kommt die relativ geringe Reichweite der USMC-V/STOL-Flugzeuge (Harrier, F-35B) sowie die geringe mögliche Zuladung beim deren seegestützten Einsatz. Daher ist ein Einsatz von Land expliziter Bestandteil der USMC Aviation. So operieren USMC-Harrier regelmäßig in Afghanistan, wozu sie in Baghram und Kandahar stationiert werden.

  33. @QuiGon
    Danke für die Erläuterung.
    Gilt die geringe Reichweite auch für die F-35B, grundsätzlich, im Vergleich zum Harrier?

  34. Die BW hat am 03.11. bereits einen Bericht zu der Luftnotlage veröffentlicht unter der Überschrift „Luftnotlage“ :Sollbruchstelle zeigte Wirkung Dort erklärt die BW, daß nur wg Turbulenzen die Tanksonde an der Sollbruchstelle abgerissen sei und das Flugzeug ansonsten nicht beschädigt worden sei.

    http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/!ut/p/c4/LYvBCsIwEET_KJuAUPHWWAWvvWi9yLZZymKalLi1UPx4E-gMDMw8Bp6QHfDLIwrHgB4e0A186lfVr45exOGDsuWKb1nI-30i2Qju5exIDTGQlBQKwjnHhBKTmmMSX8iSUiaKHXTaNNZUB73L_Orr2VYXc9TNzbYwT1P9B5nFR40!/

  35. Was dort abläuft ist der Normalfall bei -runterdekliniert – Urban Ops/Ortskampf/Häuserkampf.
    Siehe dazu im jetzt geschlossenen Nachbarfaden, gestern CNN. Ansonsten darf, neuesten Datums, Grosny nachgelesen werden.

  36. @K-P K

    Extra für Sie ein kleines Schmankerl über Brain Warfare und US-Wahlkampf im Kontext USA/Rußland und insbesondere Kampf gegen Daesh:
    https://consortiumnews.com/2016/11/05/secrets-of-the-us-election-assange-talks-to-pilger/
    Man kann Julian Assange das Internet klauen, aber man kann ihn ja besuchen und interviewen, muß nur darauf achten, dass die Lückenpresse die Klappe hält und solche Aussagen nicht den „unentschiedenen Wähler“ erreichen:
    „Julian Assange: There’s an early 2014 email from Hillary Clinton, not so long after she left the State Department, to her campaign manager John Podesta that states ISIL is funded by the governments of Saudi Arabia and Qatar. Now this is the most significant email in the whole collection, and perhaps because Saudi and Qatari money is spread all over the Clinton Foundation. Even the U.S. government agrees that some Saudi figures have been supporting ISIL, or ISIS. But the dodge has always been that, well it’s just some rogue Princes, using their cut of the oil money to do whatever they like, but actually the government disapproves. But that email says that no, it is the governments of Saudi and Qatar that have been funding ISIS“
    Da ist es natürlich hilfreich nun auch gerade in Syrien die FF im Kampf gegen den Daesh schon fast demonstrativ anzuführen.
    Putin/assad werden das entspannt aussitzen, denn SDF und YPG haben sich mit Putsad längst arrangiert – die haben eher Sorge, dass die USA den Erdogan nicht mehr unter Kontrolle haben genauso wie die USA „ihre“ moderaten Rebellen in Aleppo nicht mehr unter Kontrolle haben.

  37. @klabautermann: Naja arrangiert sieht anders aus. Die Drohungen der arabischen Nationalisten/Sozialisten in Damaskus gegen die YPG sind schon sehr deutlich, ganz besonders seitens Al-Moallem, dem Aussenminister.

    Zudem wurde die SDF kürzlich zur föderalen Miliz erklärt.

  38. @AoR

    Es ist halt ein typisch levantinisches Arrangement wie man es im Libanon ja nun seit vielen Jahren kennt und praktiziert. Natürlich meckert Damaskus, denn auch Damaskus will kein unabhängiges „Kurdistan“.

  39. @klabautermann: Und die besten US-Freunde in der Region sind die mit genozidärem Ärger mit den Nachbarn… ;)

  40. Der Welt Terrorzentrum unter Feuer. Nach Aleppo und Mosul endlich ar-Raqqa.
    Für Daesh eine Frage nicht nur des militärische Überlebens. Der absehbare militarische Zusammenbruch wird den gesellschaftlichen und politischen zur Folge haben, und den Nymbus der Unbesiegbarkeit bei westlichen facebook/twitterjüngern nachhaltig auslöschen.

    Die Operation „Wut des Euphrats“ wird die zwei Hauptstädte des Terrors schlechthin ihrer symbolischen und faktischen Funktion berauben. Die Verwaltungssitze des Kalifats werden nicht mehr handlungsfähig sein.
    Wo kann Abu Bakr al-Bagdadi sich mit seinen engsten Gefolgsleuten verbergen, Osama lässt grüßen: HVT at its best!
    „Macht ihre Tage zu dunklen Nächten“ ließ er sich verlauten: Stil vom GröFaZ April ’45!

    @AoR
    Bitte um Grammatik-Nachhilfe: ar-Raqqa / al – Raqqa / Raqqa? Was ist richtig, falsch, bedeutet?

  41. Ausführlicher technischer Hintergrund-Bericht auf http://www.luftwaffe.de (falls nicht mehr auf der Startseite, dann im Archiv „November“ zu finden) zur Reparatur der abgerissenen Betankungssonde am betroffenen Tornado

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