Geplanter Drohnen-Einsatz in Mali: Luftbildauswertung in der Heimat

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Aus Mangel an Fachpersonal denkt die Luftwaffe darüber nach, beim geplanten Einsatz von Heron-Drohnen in Mali die Auswertung der Luftbilder im heimischen Schleswig-Holstein vorzunehmen. Die Spezialisten seien bereits in Afghanistan und in Incirlik in der Türkei (Foto oben) im Einsatz, für eine weitere Mission fehlten einfach die Leute, sagte der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Jagel, Michael Krah:

Wir überlegen, ob wir die Auswertung aus Deutschland sicherstellen können. Wenn wir noch zusätzliches Personal nach Mali schicken, ist das Maß meiner Meinung nach überschritten.(…) weiterlesen

Mehr Soldaten für die Truppe: Der Zeitpunkt ist auch eine Nachricht

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Dass die Bundeswehr um rund 7.000 militärische Dienstposten vergrößert werden soll, war im März schon bekannt geworden – und jetzt werden diese Pläne konkreter. Bevor Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am (morgigen) Dienstag offiziell die Planungen für den ersten Aufwuchs der Truppe seit einem Vierteljahrhundert vorstellen will, hat die Süddeutsche Zeitung (Link aus bekannten Gründen nicht) am Montag schon ein paar Details dazu veröffentlicht:

•  Bis zum Jahr 2023 sollen 6.900 neue Dienstposten geschaffen werden

• Drei Viertel der neuen Stellen sollen in die Truppe gehen, ein Viertel in Stäbe und Kommandobehörden

• Aus Sicht der Planer wären 14.300 zusätzliche Dienstposten nötig; seien aber weder vom Personalaufwuchs her realistisch zu verwirklichen noch bislang zu finanzieren. weiterlesen

Mal wieder loslegen: Wochenthema größere Bundeswehr

So, meine einwöchige Auszeit geht jetzt abrupt zu Ende – aufgeschreckt sind wohl alle durch den Bericht der Süddeutschen Zeitung über Pläne, die Bundeswehr um knapp 7.000 militärische Dienstposten aufzustocken… (kriege dazu Anfragen auch aus dem Ausland: Weil es ja eine Trendwende ist).

Ich versuche mal wieder in den Nachrichtenfluss reinzukommen. Dazu der Hinweis: Die Details der geplanten Bundeswehr-Vergrößerung will die Ministerin am morgigen Dienstag vorstellen. Bis dahin arbeiten wir mal mit den – so wie ich ihn kenne, präzisen – Angaben des SZ-Kollegen Christoph Hickmann (auch wenn ich seine Geschichte und den Kommentar dazu auf sueddeutsche.de aus bekannten Gründen nicht verlinke).