Wo kein Schnee liegt, kann gelaufen werden! (60 Jahre Bundeswehrsprüche)

Rekruten bei der Bundeswehr | Recruits at the Bundeswehr

Die Bundeswehr feiert in diesen Tagen ihren 60. Geburtstag, unter anderem mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstag am (morgigen) Mittwoch. Beim früheren Fallschirmjägeroffizier Ralph Makolla habe ich auf Twitter eine andere Art von Hommage an 60 Jahre Bundeswehr gefunden: Er hat mal damit angefangen, die zeitlosen Sprüche der Ausbilder aufzuschreiben…

Da geht doch bestimmt noch (viel) mehr… Die Sammlung in den Kommentaren ist eröffnet.

Nachtrag: Sehe gerade, dass ich mich im Urheber vertan habe… Makolla hat sich von CDU-Generalsekretär Peter Tauber inspirieren lassen, der heute morgen damit angefangen hat:

(Archivbild 2010: Rekruten bei der Grundausbildung in der Ferdinand-von-Schill-Kaserne in Torgelow – Thomas Koehler/photothek.net)

185 Kommentare zu „Wo kein Schnee liegt, kann gelaufen werden! (60 Jahre Bundeswehrsprüche)“

  • Harry   |   11. November 2015 - 10:50

    Großartig!!!!! Ich trage gefühlt gerade wieder steingrau-oliv!!!! Wer das hier nicht versteht, hat die Uniform auch nicht verdient.
    Denn: Kameradschaft ist keine Einbahnstraße!

  • f28   |   11. November 2015 - 11:41

    Minen suchen: „wer suchet, der findet – wer drauftritt, verschwindet“

    zu den Teilstreitkräften:
    „die Luftwaffe startet ihre Angriffe um 0600 Uhr. Die Marine läuft bei 3 Glasen aus. Das Heer greift an, wenn der kleine Zeiger nach rechts und der große Zeiger nach oben zeigt.“

  • Walter   |   11. November 2015 - 12:22

    wer mit handschuhen schießt , bumst auch mit socken !

  • KATER   |   11. November 2015 - 12:34

    Wir haben den Feind vor uns, hinter uns, links und rechts.
    ER KANN UNS NICHT MEHR ENTKOMMEN!!!!

  • FB   |   11. November 2015 - 13:51

    Werfen Sie den Kopf so rum, dass Ihrem Nachbar der Rotz an der Backe klebt.

    Nur Lügen haben kurze Beine, Sie nicht Gefreiter X, also laufen sie und zwar schnell.

    Stubendurchgang:
    Uffz: Hat hier jemand mit den Füßen auf dem Tisch gestanden?
    Soldaten: Nein.
    Uffz: Dann wurde auch die Lampe nicht geputzt.

    Bei der Schießausbildung:
    StUffz.: „Zielen Sie nur auf die Beine! Ein Mensch hat ja mehrere davon: Stirnbein, Nadenbein, Brustbein,…“

  • rbwda   |   11. November 2015 - 14:34

    Wo das Schwarze vom Kompass ist, da ist Afrika ! (Anm.: Normalerweise ist dort Süden)

  • rbwda   |   11. November 2015 - 14:37

    Uffze, StUffze, Fahnenjunker ficken nur die kleinen Funker !

  • rbwda   |   11. November 2015 - 14:39

    Erst ist kein Mensch, kein Tier, sondern ein deutscher Panzerkanonier !

  • CFromm   |   11. November 2015 - 14:57

    Sie sind Artillerist?
    Na ich bin wie das Rohr:
    Ich gebe Ihnen Druck, Drall und Geschwindigkeit.

    oder auch:
    Kameradschaft entsteht unter Druck.
    ich werde als Ihr Hörsaalleiter dafür sorgen, dass hier viel Kameradschaft herrscht.

    Idar-Oberstein 1982 OA-Ausbildung

  • f28   |   11. November 2015 - 14:58

    die Doubletten fangen an, sich zu häufen….ich glaube, die besten Sprüche haben wir bereits gesammelt.
    Und ja: einige finde ich auch heute noch verdammt gut!

  • Fred   |   11. November 2015 - 15:11

    @Walter
    Das ist aber heute Pflicht :-) Dafür verschießt man heute auch mal mehr als 20 Mumpeln am Tag.

  • AoR   |   11. November 2015 - 16:08

    Frei nach @KPK:

    Sie sind Soldat,
    das hat was mit Sol-len zu tun!
    Nicht Woldat, was dann was
    Mit Wol-len zu tun hat!

  • f28   |   11. November 2015 - 16:46

    rbwda | 11. November 2015 – 14:39
    „Erst ist kein Mensch, kein Tier, sondern ein deutscher Panzerkanonier !“

    Mönsch, das Versmaß ist aber mehr als holperig! So läuft es runder:
    „Er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er ist ein Panzergrenadier“

  • Thomas Heider   |   11. November 2015 - 17:41

    – Ich blase Sie auf und lass Sie fliegen, schieße sie ab und lass sie Liegen.
    – Krieg ist Scheiße aber der Sound ist Geil

  • Nur 2 Cent   |   11. November 2015 - 19:29

    „Die Soldaten des Heeres, die Männer der Marine, die Herren der Luftwaffe.“

    Retourkutsche: „Luftwaffe… sind das nicht die Kriegsdienstverweigerer?“

    Das mit Texas kenne ich anders: „Jo wohnt in Texas und reitet Schweine zu.“

    Weitere Variation des Händ-in-den-Hosentaschen-Spruchs: „Hände aus den Hosentaschen! Wenn die Eier explodieren, sind die Hände ab!“

    Und wo wir schon bei Kulturgut sind: Mike Krüger – Ich bin Bundeswehrsoldat ;-)

  • Rene Wolf   |   11. November 2015 - 20:02

    Männer, ich bin wie eine Mutter ohne Brust zu Euch!

  • Sascha   |   11. November 2015 - 22:53

    Der Held unserer AGA-Kompanie, nachdem ihm bei der Sicherheitskontrolle -genauer beim Entspannen des G36- ein Schuss gebrochen ist und es Anschiss vom Gruppenführer gab: „Da war’n zwee drin!!!“

  • ThoDan   |   11. November 2015 - 23:02

    Marine Seesäcke
    Luftwaffe Luftsäcke
    Heer Drecksäcke

  • Dave   |   11. November 2015 - 23:09

    „Männer, es gibt drei Arten von Menschen: Zivilisten, Soldaten und Arschlöcher.
    Und derjenige, der ohne Abzeichen zurück kommt, ist keiner der ersten zwei!“

    (OA-Ausbildung 2003, Munster, bevor es auf den EKL ging; dabei wurde das Gesagte damit unterstrichen, dass die Aufzählung mit den Fingern visualisiert wurden, weiter die ersten zwei Finger wieder runter genommen wurden und der dritte stehen blieb.)

  • Kristian Cosic   |   12. November 2015 - 1:44

    Feldwebel: Ich habe nur zwei Hobbys:“Fußball und ABC Alarm“ Hat jemand einen Fußball dabei ;) „ABC Alarm!!!!!!

  • nemenix   |   12. November 2015 - 8:32

    Alle Soldaten riechen nach Wasser, due von der Marine nach Meerwasser, die vom Heer nach Grundwasser und die von der Luftwaffe nach Rasierwasser

  • M M   |   12. November 2015 - 9:41

    Inoffizielle Verhaltensweise der Marine gegenüber Heer und Luftwaffe: „Gold grüßt nicht Silber!“

  • Helt   |   12. November 2015 - 11:05

    „Sie Wurzelsepp, Sie krummer.“

    Rekrut hat Knopf an Hose offen. Darauf der Ausbilder: „Wollen Sie mich reizen ?“

    „Sie arbeiten sich jetzt zum Alarmposten in tiefster Gangart vor. 10 cm unter der Grasnarbe.“

  • R S   |   12. November 2015 - 12:03

    „Machen Se mal den Knopp da zu (Anm.: Brusttasche der Feldbluse z.B.), oder wollnse sich erkälten?“

  • Axel Ackens   |   12. November 2015 - 12:04

    Wer sich durch Sprüche diskriminiert fühlt hat ein schwaches Selbstwertgefühl, mich kann man höchsten mit Taten diskriminieren.

    Stubendurchgang:
    Stuffz streicht mit der Hand über die Oberseite des Spinds und findet etwas Staub, bläßt über die Hand Richtung Spindbesitzer und fragt: „Sehen sieh mich noch?“.

    Antwort: „Nein, Herr Stabsunteroffizier, aber ich erkenne sie an ihrer Stimme!“

  • Heiko Kamann   |   12. November 2015 - 13:10

    Axel Ackens | 12. November 2015 – 12:04
    „Wer sich durch Sprüche diskriminiert fühlt hat ein schwaches Selbstwertgefühl“, Sie irren, erkundigen Sie sich mal zum Thema: stalking

  • Magmakammer   |   12. November 2015 - 14:02

    Ich halt’s wie Heini Lübke:

    Soldaten des Heeres!
    Männer der Marine!
    Meine Herren der Luftwaffe!

  • Jan W. Gleitsmann   |   12. November 2015 - 14:53

    Grundausbildung LLAusbKp 270 in Iserlohn, August 1980. Zug steht angetreten, ZgFhr spricht mit GrpFhr vor der Front. Gemurmel im Zug.

    ZgFhr fährt zum Zug herum und brüllt: „Männer, da rührt sich kein Sackhaar, und wenn der Himmel voller Fotzen hängt.“

    „Zitti“, wir haben dich alle so geliebt!!

  • Hubi   |   12. November 2015 - 16:36

    Vorwärts, Kameraden! Es geht zurück.

    „Komiss“ kommt von „komisch“.

    Die Offiziere transpirieren, die Unteroffiziere schwitzen und die Mannschaften stinken nach Schweiß.

    Und den Klassiker mit der Befehlsausgabe zur Sonnenfinsternis kennt wohl jeder.

  • Andy   |   12. November 2015 - 18:43

    Nehmen Sie die Hände aus der Tasche, wenn die Eier platzen sind die Hände mit weg.

    Darauf eines Morgens beim Appel ein Gefreiter, ok dann nehm ich doch besser die Eier aus der Tasche, sprachs und holte aus jeder Tasche ein gekochte Hünerei hervor.

    In er Grundi: als PzGren dürfen Sie ruhig 2 Meter tief graben, nur bitte nicht tiefer, damit Sie die unterhalb operierenden Pioniere nicht wieder ausgraben.

    Bei den Fernmeldern, in Buxtehude, über die 2 Kompanie (Sprechverbindung Kabel gebunden):
    Von Buxte bis zu Kongo auf jeden Baum ein Bongo.

    Die Kabelgebundenen wurden Bongos genannt, weil diese Nachrichten Technik, gegenüber Zeitgemäßer Funk Kumunikation mit Verschlüsselung, etwas Vorsinnflutig anmutete.

  • Karabinerhaken   |   12. November 2015 - 22:43

    Über die Ehefrauen/Partnerinnen der Soldaten: Das Heer hat die intelligentesten, die Luftwaffe die hübschesten, die Marine die meisten (gehört ca. 1988).

  • Junker   |   13. November 2015 - 10:25

    Breit fahren, schmal denken…
    2./294 (1984) Kampfpanzer Leo 1 A4

  • Fussgaenger   |   13. November 2015 - 19:32

    Mitte der 90er in Boostedt „kreiste der Blocker“ (nicht: Blogger! ;-) ), wenn etwas nicht so lief, wie es sollte.

    Erst Jahre später habe ich verstanden, dass damit dieses komische Ding gemeint ist, mit dem man einen Feudel am stab über den Fußboden schiebt…

  • Edgar Lefgrün   |   20. November 2015 - 14:22

    Auf dem UL bei der Flarak in Freising: Der linke Fuss verdunkelt die Sonne, der rechte schlägt barfuss Funken !!

  • Edgar Lefgrün   |   20. November 2015 - 14:30

    Antwort: „Nein, Herr Stabsunteroffizier, aber ich erkenne sie an ihrer Stimme!“[…]

    Neimn herr unteroffizier, aber ich erkenne Sie am Mundgeruch.