Exercise Watch: Trident Juncture 2015 – die deutsche Beteiligung

Ein Soldat der Tragtierkompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 im Gebirge

Wie versprochen, zur NATO-Großübung Trident Juncture 2015 im Herbst weitere Informationen vor allem zur deutschen Beteiligung (und da das Zentrum für Tragtierwesen dabei ist, kann ich das hübsche Symbolbild oben verwenden). Zur Bedeutung dieser größten Übung des Bündnisses mit mehr als 30.000 Soldaten in Südeuropa hat die NATO vor ein paar Tagen einiges gesagt. Und zu dem zu Grunde liegenden Szenario gibt es hier mehr Details – Krieg ums Wasser und hybride Kriegführung sind einige Schlagworte.

Die Bundeswehr stellt mit rund 3.000 Soldatinnen und Soldaten etwa zehn Prozent der insgesamt eingesetzten Truppe:

Das deutsche Heer ist mit einem Gefechtsverband der Gebirgstruppe und amphibischen Pionieren, die Marine mit zwei Fregatten, einem Einsatzgruppenversorger und weiteren Schiffen und Booten , die Luftwaffe mit Lufttransport- und Luftbetankungskapazitäten, die Streitkräftebasis mit dem MN KdoOpFü, dem Zentrum Operative Kommunikation sowie verschiedenen Unterstützungskräften und der Sanitätsdienst mit einem Rettungszentrum zur Notfallchirurgischen Versorgung beteiligt.

Das Multinationale Kommando aus Ulm unter Führung von Generalleutnant Richard Roßmanith nimmt alle erforderlichen nationalen Aufgaben als übungskoordinierendes Kommando wahr. Zusätzlich ist das Ulmer Kommando personell umfangreich am zu zertifizierenden operativen Hauptquartier der NATO (Joint Task Force Headquarters, JTF HQ) sowie an der Übungsleitung und Übungsunterstützung beteiligt. Die Verantwortung für die nationale deutsche Informationsarbeit wird ebenfalls in Ulm wahrgenommen. Das Ulmer Kommando sieht seine Beteiligungen als wertvolle Vorbereitung für die eigene NATO-Zertifizierung 2018 an.
Für die Bundeswehr gilt es zunächst, sich an den operativen Planungen und den organisatorischen Vorbereitungen zu beteiligen. Die strategische Verlegung nach Südwesteuropa von 3.000 Soldaten und zivilen Mitarbeitern aus ganz Deutschland, für bis zu vier Monate, teils im Landmarsch, mit Masse jedoch per Flugzeug steht im derzeitigen Fokus. Der Material- und Ausrüstungstransport wird mittels dreier Roll- On-Roll-Off-Schiffe und weiterführenden Bahn- und Straßentransporten durchgeführt. Die Unterbringung der Truppe erfordert ein komplett zu errichtendes und zu betreibendes Feldlager für den größten Anteil des deutschen Kontingentes in Saragossa/San Gregorio. Die weitere Versorgung während der Übung und die Rückverlegung sind zusammen mit den drei Gastgebernationen Italien, Portugal und Spanien (Host Nation) zu realisieren und mit weit über 30 Nationen zu koordinieren.

teilte das Multinationale Kommando Operative Führung mit.

Die vorgesehenen deutschen Truppenteile mit den bislang geplanten Zahlen:

Heer
– Gefechtsverband 233, insgesamt ca. 900
(Teile Gebirgsjägerbataillon 233, Mittenwald; 3./Gebirgsaufklärungsbataillon 230, Füssen; Einsatz- und Ausbildungszentrum Tragtierwesen 230, Bad Reichenhall; 2./Gebirgspionierbataillon 8, Ingolstadt; 4./Gebirgsversorgungsbatillon 8, Mittenwald und Füssen; sowie eine noch nicht festgelegte  Sanitätskomponente. Die oben bei der SKB genannte  5./EloKaBtl 932 gehört ebenfalls zum Gefechtsverband)
– 4./Schweres Pionierbataillon 901, Minden, ca. 160

Streitkräftebasis
– Multinationales Kommando Operative Führung, Ulm, ca. 150 Soldaten plus 90 Unterstützungsverband
– Zentrum Operative Kommunikation, Mayen, ca. 100
– Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit, Nienburg, ca. 20
– 5./EloKaBtl 932 (Elektronische Kampfführung), Frankenberg, ca. 30
– 6./Logistikbataillon 161, Delmenhorst, ca. 65
– Logistikbataillon 472, Kümmersbruck, ca. 410
– noch offen: 5./Feldjägerregiment 2 und 3./Feldjägerregiment 3,  ca. 15
– noch offen: CIS Unit (Führungsunterstützung), ca. 50

Marine
– Fregatte Hamburg, ca. 220
– Fregatte Sachsen, ca. 220
– Tanker Rhön, ca. 40
– Minenjagdboot Weilheim, ca. 40
– Minensuchboot Rappenau, ca. 40
– Einsatzgruppenversorger Bonn mit Sanitätskomponente Role 2,  ca. 200
– 1 Seefernaufklärer P-3C „Orion“

Luftwaffe
-2 Transall C160, LTG 61 Penzing, ca. 20
-1 Transporter/Tanker A310 MRTT, ca. 20
– 2./Objektschutzregiment der Luftwaffe, Schortens, ca. 50

Sanitätsdienst
– 60 Soldaten aus den Sanitätsunterstützungszentren Kümmersbruck und Munster

Nachtrag: Übrigens, Russland als größte Sorge der NATO? Trident Juncture wird auch ganz anders interpretiert: NATO vs. ISIS: Military Alliance To Hold Biggest Exercise Since 2002 To Take On Islamic State Group

(Archivbild 2010: Ein Soldat der Tragtierkompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 im Gebirge – Bundeswehr/Noll)

49 Kommentare zu „Exercise Watch: Trident Juncture 2015 – die deutsche Beteiligung“

  • SvenS   |   17. Juli 2015 - 13:59

    Was ist denn der Unterschied zwischen einem Minenjagd- und einem Minensuchboot?

    Ansonsten wünsche ich allen Teilnehmern eine unfallfreie Übung!

  • Markus G.   |   17. Juli 2015 - 14:05
  • klabautermann   |   17. Juli 2015 - 14:08

    Die Beteiligung der Luftwaffe spricht Bände……….

  • TomTom   |   17. Juli 2015 - 14:30

    Wird die Marine mit Bordhubschraubern vertreten sein?

  • Der junge neue   |   17. Juli 2015 - 15:27

    @klabautermann | 17. Juli 2015 – 14:08
    „Die Beteiligung der Luftwaffe spricht Bände……….“

    Da kann man Ihnen nur zustimmen … Da fehlen einem fast die Worte..
    Aber nicht nur die Beteiligung der Luftwaffe ist peinlich auch die der Drehflügler (Heeresflieger)…

    Da ist die Leistung der kleinsten Teilstreitkraft, der Marine, umso beeindruckender. Das die bei so vielen Einsätzen noch dafür Einheiten und Personal haben.
    Großen Respekt und Lob an die Jungs und Mädels in blau!

  • Hans   |   17. Juli 2015 - 15:37

    @Der junge neue, @klabautermann

    Ja es ist merkwürdig dass so wenig fliegendes Gerät dabei ist.
    Bei allem Bashing ist es aber mMn nicht notwendig dass jede Nation von allem etwas zur Verfügung stellt. Können sollten wir es aber.
    Vllt nächstes Jahr.

  • FabsenBlog   |   17. Juli 2015 - 15:47

    @Sven S

    Minensuchboote lokalisieren Minen und können diese zerstören. Dafür gibt es Verfahren z.B. Räumkabel bzw Räumgeschirre die durchs Wasser hinter dem Schiff gezogen werden. Dort besteht immer ein Restrisiko für Schäden am Suchboot selbst, trotz stabiler Konstruktion. Druckminen z.B. können durch Minensuchboote nicht geräumt werden, u.a. deshalb gibt es jetzt die moderneren Minenjagdboote.

    Diese können speziell orten und zerstören, allerdings muss das bei jeder Mine einzeln passieren. Denn die modernen Seeminen wie Grundminen lassen sich weder durch Simulationsräumen (dort wird das Magnetfeld eines Schiffes „nachgestellt“ mit Körpern in denen z.B. elektromagnetische Kabelschleifen sitzen), geschweige denn durch Räumgeschirre zerstören. Hier gibt es auf dem Markt Unterwasserdrohnen, Minentaucher die solche Minen nach Sonar-Sichtung überprüfen. Dann werden meist Minenvernichtungsladungen angewandt, bei denen selbst ausgelegter Sprengstoff nahe der Mine diese zur Explosion „anregen“ soll.

  • Zimdarsen   |   17. Juli 2015 - 15:54

    Luftwaffe ist mit Grundbetrieb beschäftig und da ist das Fliegen außer zur Ausbildung und AP nicht vorgesehen.
    Bei der Marine ist das Schwimmen Grundbetrieb :-))

  • Zimdarsen   |   17. Juli 2015 - 15:55

    …..und man spart sich die Hafenwache.

  • Buche   |   17. Juli 2015 - 16:19

    Ich frage mich wer für die Unterbringung sorgt. Bei der Personalstärke und den Einheitenmix. Feldlagerkräfte konnte ich nämlich in der Liste nicht erkennen.

  • klabautermann   |   17. Juli 2015 - 16:27

    @Buche

    Ich vermute mal: die host nations stellen die „Unterbringung“…..

  • Auchmal   |   17. Juli 2015 - 17:01

    Eurofighter? … Haflinger!

    Und _hybride_ Kriegsführung macht man am besten mit Mulis, klar das.

  • Erzgebirgler   |   17. Juli 2015 - 17:23

    Ich kann nur zur Marine etwas sagen.
    Es erinnert mich an Andreas Hofer in der Schlacht am Bergisel gegen
    Napoleon !

    Das letzte Aufgebot ! Bild von Franz von Defregger(1835-1921)

    http://www.blanc-kunstverlag.de/media/catalog/product/cache/1/small_image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/d/e/de_0022_c_p.jpg

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   17. Juli 2015 - 18:23

    Leute, was für Fragen der – pardon – Sandkastenenbene.
    Es wird die NRF beübt, die immerhin 30.000 Mann/Frau SollOrg hat. Der ÜbRaum umfasst – in Europa – ESP, POR, die NLD und ITA, das Mittelmeer und der Atlantik. Spanien formt die Host Nation, die also für alles gerade steht, dass zu Org und Besorg zu zählen ist.
    Die Übung unterteilt sich in eine
    – CPX, 03. – 16. 10. 15 und die
    – Live Ex, 21.10 – 06.11.15 auf taktischer Ebene.
    „…Providing a dedicated Opposing Forces (OPFOR) staff. The scenario is flexible; it incorporates a myriad of Lessons Identified from contemporary conflicts and provides commanders with a wide range of operational level dilemmas. …“ (Aus dem >scenario<)
    Es wird, mit SP, die operative Führung beübt, bis hin zum Zertifizierungsprozess für das MNKdoOpFü in ULM in seiner Funktion als NATO Joint Task Force Headquarters (JTF HQ).
    In dem rund fünf (5) Wochen umfassenden Übungszeitraum wird es unterschiedlichste Teilszenare geben, die den verschiedenen Teilfähigkeiten zu Lande, zu Wasser und in der Luft fordernd viel abverlangen werden. (S. oben: Lessons Identified, – solcher aus bisherigen Konflikten!!!).
    Und genau da passen dann auch ein Haflinger, der EF, der Feldlagerschutz, die Hafenwache und die hybride Kriegführung bestens hinein, weil die entsprechende Truppe mit passenden Szenaren bedient werden wird.
    Alle geforderten Fähigkeiten sind im Bündnisrahmen zu stellen, es übt nicht Bw, es übt die NATO. Und zwar auf Korpsebene, wenn von 36.000 Soldaten gesprochen wird (Gen Domröse). Was in obigem Kräftetableau mit nationaler Brille betrachtet zu fehlen scheint, stellen andere; es üben nämlich 30 (!) Nationen.
    Eingebunden sein werden neben der bekannten Truppe, die EU, das Rote Kreuz, die Afrikanische Union (AU) und zahlreiche NGO. Es handelt sich also in der Tat um eine "major exercise", die alle Beteiligten fordernd beüben und hoffentlich zu Lessons Learned, resultierend aus den … Identified führen wird.
    Tolle Chance, gerade für junge Soldaten, Unterführer und Führer. Herausforderung für Stäbe und Zeigefinger für Putin. Good Luck!

  • Erzgebirgler   |   17. Juli 2015 - 18:49

    @Klaus-Peter Kaikowsky
    Könnten Sie mir aus der Sandkasteneben Ihre Ausführungen mal auf deutsch übersetzen !
    Ich habe in der Schule gelent es wir geübt ..
    Jetzt heißt es es wird „beübt“ Dies muss ich meinem Enkel sagen, er macht nächstes Jahr
    sein Abi !!

  • Heiko Kamann   |   17. Juli 2015 - 19:13

    Klaus-Peter Kaikowsky | 17. Juli 2015 – 18:23
    Danke; schön geschrieben! ;-))

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   17. Juli 2015 - 19:19

    @Erzgebirgler | 17. Juli 2015 – 18:49
    1. Mit Scharnhorst: „Das Ganze vor seinen Teilen sehen“ bedeutet übertragen auf „Trident Juncture“ das
    – „Beüben“ der OpFü-Ebene, das Ulmer Kdo
    – Zusammenspiel der Truppe joint/combined gemeinsam mit
    – major playern, EU, AU, RK etc.
    1.1 Dies auf Fragestellungen zu reduzieren, wie denn wohl Haflinger und EF zusammenpassen, ist die Sandkastenebene, so wichtig auch für Beteiligte. Und wir wissen ja, die bloße Addition der Einzelleistungen bildet nicht die Gruppenleistung, sondern erst deren Summe, hier im Zusammenspiel aller Player.
    2. Eine Truppe übt. Nach ÜbEnde hat sie geübt und aus Sicht „Higher Control“ wurde sie beübt.
    2.1 Man übt also -aktiv- und wird beübt – passiv.
    Aber das ist insgesamt vor dem zu betrachtenden Szenar m.E. keiner Betrachtung wert.
    Mir kam/kommt es darauf an,
    – die nationale Ebene H, LW, Mar, SKB
    – und den individuellen Background
    von Zug / TEinh bis Btl /Verb gedanklich hinter sich zu lassen und multi-/international zu denken.

  • Erzgebirgler   |   17. Juli 2015 - 19:26

    Alles im grünen Bereich !
    Man muss es nur wissen. Danke !

  • politisch inkorrekt   |   17. Juli 2015 - 20:35

    @KPK
    „Es wird die NRF beübt,…“

    Das wäre mir jetzt neu. Die gestellten Truppen sind keine NRF geearmarkten Truppenteile, auch das Kdo in Ulm hat derzeit nix mit NRF zu tun.

    Das ist eine NATO-Übung ausserhalb des NRF Brimboriums.

    pi

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   17. Juli 2015 - 20:57

    @PI
    “ …The purpose of TRJE15 is to train and test the NATO Response Force, a high readiness and technologically advanced force comprising of land, air, maritime and special forces units capable of being deployed quickly on operations wherever needed. …

    Textkopie (Transcript) in Zusammenhang mit PK unter Ltg Gen Domröse. Sinngemäß glaube auch ihn auch in seiner mdl Aussage verstanden zu haben.

    M.E. macht das Ganze auch AUSSCHLIESSLICH mit NRF Sinn. Geht es doch um Demonstration der Reaktionsfähigkeit gegenüber Putin als politisches Signal!

  • Alexander   |   17. Juli 2015 - 21:55

    @Zimdarsen: Die Luftwaffe wird jetzt im Schwerpunkt Air Policing im Baltikum stemmen dürfen, und Einsatz geht nunmal vor Übungen. Aber bei 30+ Nationen werden ausreichend Fixed & Rotary Wing Assets unterwegs sein :-)

  • Stephan L.   |   17. Juli 2015 - 22:24

    Ich finde die Komponente OpKom interessant. Wenn man weiß, dass das ZOpKomBw in Mayen (nach dem glorreichen Umzug von Koblenz einziger Standort) eine Gesamt-Sollstärke von 900-1000 DP hat (darunter etwa 50 Mannschafter) hat, sind gut und gerne 10% der gesamten Truppengattung vertreten.
    Ich bin mal gespannt, mit welchen Komponenten die Jungs und Mädels vor Ort vertreten sind und was sie dort leisten werden. Es wäre schön, wenn der Hausherr dazu bei der Übung ein wenig dazu aufschnappt… (-;

  • ken0bi   |   18. Juli 2015 - 0:39

    @stefan l. ZOpKomBw wird mit einer eigens dafür aufgestellten Stff einmal quer durchs Fähigkeitsspektrum vertreten sein; also von der Analyse über die einzelnen Wirkmedien (Video, Druck, Radio) bis zu den takt.OpKom Kräften und auch EKT (allerdings meines Wissens nach mit Öffentlichkeitsarbeit).

  • DeltaR95   |   18. Juli 2015 - 9:09

    Den Beitrag der Marine muss man vor dem Hintergrund bewerten, dass die SNMG 2 an Trident Juncture 2015 teilnimmt. Und dort sind aktuell Hamburg (Flagschiff) und Rhön (AOR) beteiligt. Das heißt, der Beitrag der Marine ist nicht zusätzlich zu den Einsatzverpflichtungen sondern aus den Einsatzverpflichtungen gestellt.

  • Les Grossmann   |   18. Juli 2015 - 9:34

    @SvenS
    Sie haben Recht mit der Frage nach dem Unterschied.
    Wortfindung spielt bei den Streitkräften eigentlich die wichtigste Rolle.
    Deshalb wurde aus den Minenkampfbooten 343 die Schnelle Minensuchbootklasse aufgelebt (Stier)
    Wohl auch alles dem schon vor 25 Jahren herrschenden pc angepasst.
    Ganz ins Blaue: Minensuchboote ziehen ihr Gezatter hinter sich her, fahren also vorher über die Mine, Minenjagd heisst aktiv danach suchen möglichst ohne vorher rüber zu donnern.
    Ganz falsch, bad rappenau als suchboot zu bezeichnen, das war schon immer ein Jäger.
    Info vermutlich vom piz Marine oder ulm, na dann.
    Auch für die Klassen der NATO Marinen gibt es eine Vorschrift, reich ich Montag nach.

  • MA   |   18. Juli 2015 - 9:55

    @ politisch inkorrekt

    TRJE15 ist eine der Übungen zur Vorbereitung auf NRF16.
    Leider wird hierzu bereits Material der NRF15 abgezogen bzw. umverlagert.
    Spannend dürfte in diesem Zusammenhang der DEU Anteil am Kräftedispositiv NRF 17 und hier ganz besonders an der VJTV werden.

  • Stephan L.   |   18. Juli 2015 - 11:41

    @ ken0bi

    Alles klar, das ist schon mal interessant zu wissen. Mal sehen, ob der Beitrag der Staffel im Rahmen der Berichterstattung über die Übung irgendwie kommuniziert wird.

  • Erzgebirgler   |   18. Juli 2015 - 11:43

    @DeltaR95

    SNMG 2 Hamburg O.K. , aber Rhön ?
    Wo ist die Info her ?
    Oder habe ich etwas verpasst, kann ja passieren

  • Alarich   |   18. Juli 2015 - 13:14

    Dann haben Sie es doch mal gelernt nach dem die deutschen Gebirgsjäger
    im 1sten Wk und 2 Wk in den Karpaten gekämpft hatten

    und mit Russland die Lage ist da Rumänien in der Nato ist werden die dann wohl wieder in den Karpaten eingesetzt

    Deshalb ist ein Gemeinsames Üben mit Italiener und Franzosen nicht schlecht

    Aber in Berlin denkt man nur an Fallschirm und Panzer , auf den Gebirg s Krieg hat Deutschland keine Ahnung mehr eine Ari ( die da besonders Gefordert würde ) ist da nicht mal dabei

  • DeltaR95   |   18. Juli 2015 - 14:34

    @Erzgebirgler

    Beides auf die Zusammensetzung SNMG 2 zum Zeitpunkt der Manöverdurchführung. Was die Sachsen angeht… nach den letzten Veröffentlichungen des BAAINBw (im Internet), müsste die sich direkt in der Abnahmephase ihrer FüWES-Regeneration befinden. Für die Nachweise ist so ein Großmanöver natürlich äußerst vorteilhaft.

  • NMWC   |   18. Juli 2015 - 17:49

    @Les
    Sperriklugscheisseralarm:

    Tauchereinsatzboot Bad Rappenau…;-))

    And now for something completely different…Urlaub

  • Thomas Melber   |   19. Juli 2015 - 20:00

    Der Stab GebJgBrig 23 unterstützt natürlich auch und stellt ab. Sehr schön, daß die Jager so prominent vertreten sind; Ari wäre nett.

  • Focusliner   |   20. Juli 2015 - 7:32

    @ Thomas Melber
    mit wie vielen aktiven Soldaten unterstützt den der Stab ???

  • SvenS   |   20. Juli 2015 - 9:58

    @ Les Grossmann: Danke für die Erläuterung.

  • Thomas Melber   |   20. Juli 2015 - 16:20

    @Focusliner
    Mit mindestens drei (nach oben „offen“). Im Ernst: es geht darum, die Stabsabteilungen des GebJgBtl 233 zu verstärken / zu unterstützen, also wird sich die Zahl der Abstellungen nicht sehr hoch sein. Möglicherweise kommen noch Tle der Stabs- und FmKp hinzu,

  • Thomas Melber   |   21. Juli 2015 - 14:55

    Da muß ich ‚was verpaßt haben:

    http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/NYzBCsIwEET_aDdRROrN0osHLyJova1paLamSVm2evHjTQ7OwDDwhsEHFid680jKOVHEO_aOD88PBO8F6KWrjxESuSDsgvoEEwXZGLuDaY1cC97qy-DB5eS1ZpkplxyFNAssWTRWsooUAjxgb2zXmp35y36b_tw0V7vfdqf2gss8H3-ztvIN/

    (bw2link macht Schwierigkeiten)

    [In der Tat einiges verpasst. Ich verschiebe das mal in einen der zahlreichen Trident-Juncture-Threads. T.W.]

  • Maik Meyers   |   22. Juli 2015 - 15:30

    was ist den die CIS Unit ??? wer soll das sein ??

  • Thomas Melber   |   22. Juli 2015 - 16:39

    Communication and Information Systems unit.

  • Thomas Melber   |   22. Juli 2015 - 18:17

    @TW
    Daß geübt wird – sicher. Aber die Dauer der Präsenz kommt ja beinahe einer Stationierung mit Rotation gleich.

  • Thomas Melber   |   27. Juli 2015 - 19:32

    Die Lw nimmt auch teil:

    https://bw2.link/gky1o

  • Thomas Melber   |   27. Juli 2015 - 19:45

    OK, nicht so sehr mit fliegendem Gerät.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   30. Juli 2015 - 18:55

    http://www.jfcbs.nato.int/trident-juncture.aspx

    So sehr ich auch befürworte, dass NATO endlich wieder in angemessenem Rahmen übt, was angesichts putinscher Ambitionen mehr als überfällig ist, so sehr ist gleichermaßen die Leistung der „Abteilung Medien“ in obiger Webseite zu bemängeln.
    Die Bildfolge beginnt mit zwei KPz Leopard (wie sich’s gehört, bin ich geneigt zu sagen), wenn es sich nicht um das Modell 1A3 handelte. Der 1A3 hat, zumindest die Deutsche Panzertruppe, ab 1979 verlassen.
    Aufgrund des Tarnnetzes könnte es sich um eine NOR-Variante handeln, was das „Altherrenfoto“ keineswegs rechtfertigt. NOR fährt nämlich KPz Leopard 1A5 und noch KPz Leopard 2A1, auch dort sind die 1A3 lange Geschichte.
    Aufgrund der Bildunterschrift (defensie_be) besteht noch die Möglichkeit eines BEL Leopard. Nur, die Belgier haben am 25. Oktober 2013 die letzte Patr 105 mm abgefeuert.
    Es existiert keine BEL PzTr mehr.
    Kurz und gut, bei Bedeutung von „Trident juncture 2015, the most ambitious exercise for over a decade, … will demonstrate NATO’s new increased level ob ambition …“ sollte auch die Pressearbeit diesem Niveau gleichkommen.

  • Thomas Melber   |   30. Juli 2015 - 20:38

    @KPK
    ‚ist ein Symbolphoto, denn Schnee wird man bei TRJE15 eher nicht zu sehen bekommen.

    Man hätte aber neues Gerät abbilden können, das stimmt.

  • Maik Meyers   |   31. Juli 2015 - 8:00

    CIS-Unit : noch unbekannt ?
    Warum weiß keiner was von dieser CIS-Unit ?
    Ist das ein Spezial Task Force ?
    Kann mir jemand mehr darüber sagen !
    Danke

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   31. Juli 2015 - 10:06

    @Maik Mayers
    Wurde durch schon benannt:
    Thomas Melber | 22. Juli 2015 – 16:39
    „Communication and Information Systems unit“
    schon erklärt.
    Und nein, keine Special Taskforce. Vereinfacht, im weitesten Sinne
    – Computerwesen
    – networking
    – data-processing network systems,
    – internet & satellite communications.
    Herkömmlich, in ganz früherer Lesart, ist’s das FGG 6.

  • Maik Meyers   |   31. Juli 2015 - 14:03

    Aha ok
    Und warum weiß man nicht der das ist wer versteckt sich denn hinter der Bezeichnung?

  • Thomas Melber   |   31. Juli 2015 - 17:32

    @Maik Meyers
    In Bw-Deutsch heißt das FüUstgBtl – zumindest Tle davon (wird hier aber von der SKB gestellt). Aufgrund des Vorlaufs wird aber schon feststehen, wer mitmachen wird. Oder es ist „klassische“ Fernmelderei, Vielleicht wird SatComBw mit dabei sein.

  • FlaOffz   |   31. Juli 2015 - 17:56

    Oder es ist kein Fernmelde- bzw. Führungsunterstützungsbataillion sondern Personal und Material aus der Agentur, die sich die NATO extra für CIS hält.

    https://www.ncia.nato.int/Pages/homepage.aspx