DroneWatch: Zwei neue Anläufe in Europa (Update: drei)

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Auf europäischer Ebene sind am (heutigen) Montag zwei Programme angeschoben worden, mit denen Europa im Bereich der unbemannten Flugsysteme aufholen will. Als Merkposten, weil uns die Details in den nächsten Monaten und Jahren bestimmt noch beschäftigen werden:

• Die Verteidigungsminister Deutschlands, Frankreichs und Italiens haben die Absichtserklärung für eine europäische Studie für eine MALE-Drohne unterzeichnet. Dabei geht es zunächst nur um eine auf zwei Jahre angelegte Untersuchung der Möglichkeiten eines solchen Systems – und auch wenn sie von den Verteidigungsministern gestartet (und wohl auch finanziert) wird, spielt natürlich auch immer das Ziel einer zivilen Nutzung solcher Systeme – und der damit verbundene Markt – eine große Rolle.

• Vor allem auf die Nutzung des vollen europäischen Luftraums zielt ein ebenfalls heute gestartetes Projekt der European Defence Agency (EDA) und der European Space Agency (ESA), über Satellitenkommunikation die Steuerung der unbemannten Flieger so zu verbessern, dass sie im zivilen Luftraum fliegen können. Aus der Zusammenfassung von flightglobal.com (der Begriff RPA, remotely piloted aircraft, wird hier synonym für die Begriffe UAV und Drohnen benutzt):

The European Defence Agency (EDA) and the European Space Agency (ESA) have begun the second round of a programme that seeks to test utilising satellite communications (SATCOM) to allow for safe integration of unmanned air vehicles into European airspace.
The €2.6 million ($2.95 million) second round of the Demonstration of Satellites Enabling the Insertion of RPAS in Europe – or DESIRE II – is taking on an Italian flavour, with Telespazio leading the consortium and the Piaggio Aero P.1HH Hammerhead UAV being used for the 18-month phase of the DESIRE effort. (…)
DESIRE II will aim to standardise SATCOM command and control datalinks in different frequencies.

Nachtrag: Noch ein Merkposten, hier von politico.eu:

The European Commission plans to draft regulations for commercial drones this fall in an effort to keep up with the rapidly growing industry and new legislation in member states.
The Commission is expected to take its lead from the European Aviation Safety Agency, which published a proposed regulatory roadmap last month. At the same time, members of the European Parliament have launched a working group in an attempt to forge a quick consensus when the Commission releases its package.  (…)
“Drones are the talk of the year and Europe needs to be ambitious and embrace them as an essential part of the future of flying,” said Violeta Bulc, European commissioner for transport, who signed the Riga declaration on civil drones in March.

(Grafik: Piaggio P.1HH Hammerhead UAV – Piaggio Aerospace)

 

 

40 Gedanken zu „DroneWatch: Zwei neue Anläufe in Europa (Update: drei)

  1. Was mich bei den Satelliten interessieren würde, wer bestimmt welche Geografischen Bereiche (wann) abgedeckt werden? Und wer wann wie viel Satellitenzeit/Bandbreite bekommt?

  2. Bin zwar absoluter Laie bei dem Thema, denke aber: Wer die Musik bezahlt, bestimmt was sie spielt. So dass der Auftraggeber entscheidet, oder?

  3. Bevor nun all die zu erwartenden skeptischen Kommentare hier wieder kommen eine ganz einfache Frage:

    Was ist schlecht daran, für eine derart lächerliche Summe von 25 Mio. EUR (verteilt auf drei Nationen) eine Studie zu beauftragen (deren inhaltliche Details derzeit ohnehin – vermutlich – niemand kennt)?

    Etwas mehr Substanz als „Kann man alles heute schon viel billiger bei den USA/Israelis/wem auch immer kaufen und deutsche Firmen kriegen sowieso nichts auf die Reihe“ wäre diesmal hübsch.

  4. 25 Mio um in 2 Jahren zu entscheiden?
    Steht die Entscheidung nicht bereits fest (Stichwort: (Zivile) Integration in die Luftraumstruktur)?
    Also warum 2 Jahre und 25 Mio warten?
    Oder glaubt jemand ernsthaft, dass nach 2 Jahren und 25 Mio später die Entscheidung lautet:
    Nein. Brauchen wir nicht.
    ?

  5. @Caesar

    „Was ist schlecht daran, für eine derart lächerliche Summe von 25 Mio. EUR (verteilt auf drei Nationen) eine Studie zu beauftragen (deren inhaltliche Details derzeit ohnehin – vermutlich – niemand kennt)?“

    25Mio für eine Studie um herauszufinden welche Möglichkeiten eines solches System hat?

    Warum nicht auch 25Mio für eine Studie um herauszufinden welche Möglichkeit ein Bomber oder Flugzeugträger hat?

    Was ist der Bedarf und wie kann man ihn decken muss die Frage sein und nicht ich hab da was und was kann man damit machen.

    Bestimmt gibt es am Ende ein Dokument mit mehr Seiten als

    http://www.isprs.org/proceedings/XXXVII/congress/1_pdf/203.pdf

    …..und weniger darin steht.

  6. @Zimdarsen: I like! +1
    Speziell die Anti-Drohne Drohne beginnend ab 18:55.

    Wie auch immer, wir gucken mal 2 Jahre und 25 Mios…..bis Airbus Kapazitäten frei hat und eine timeline präsentieren kann…oooops

  7. @Zimdarsen, CRM-Moderator

    Sind irgendwelche Details der Studie bekannt, die man kritisieren könnte?
    Dass Alles (außer dem Todesstern) bereits bekannt und erforscht ist überzeugt mich nicht.
    Was heutige Systeme können ist hoffentlich bekannt, was sie noch nicht können aber können sollten wäre durchaus interessant zu wissen bevor man sich festlegt und wesentlich mehr Geld ausgibt.

    Ich hätte da ein Argument…nein, eher eine Ausgabe-Alternative: Für einen geschätzten deutschen Anteil von 10 Mio. EUR könnte man sozusagen sofort Shoppen gehen und rund 10.000 G36-Alternativen besorgen. Der möglicherweise (oder auch unterstellte) akute Bedarf bei denjenigen, die im aktiven Einsatz davon profitieren würden, wäre sofort mehr als gedeckt. Was dann in 10 Jahren eingesetzt werden soll könnte man ganz entspannt und durchdacht angehen.
    Ich gebe zu, das wäre nicht sonderlich medienwirksam.

  8. Ausgaben-Alternatven in einem #alternativlosen Land?
    Glauben sie mir, die Kohle ist mir wurscht.
    Aber weitere 2 Jahre ins #Neuland ziehen zu lassen?
    Geht gar nicht.

    Bsp.: Ihre Firma wäre Neuling im Automobilsektor. Würden sie jetzt 2 Jahre verschwenden, um Fahrassistenzsysteme/Autonomes Fahren ob ihrer grundlegenden Notwendigkeit zu evaluieren? Oder würden sie nicht lieber gestern schon die Zeit (und das Geld) in dessen Entwicklung investieren. Sofern sie denn überhaupt marktfähig sein wollen und den Rückstand aufzuholen gedenken? Wenn nein, dann sparen sie das Geld.

  9. Es ist ja nicht zwingend so, dass vom Ergebnis dieser Studie in 2 Jahren irgendwelche Entscheidungen abhängen und bis dahin nichts zu diesem Thema passiert.

    Es könnten ja auch Entwicklungsergebnisse herauskommen, die man später weiter verwenden aber jetzt noch nicht beauftragen kann oder will.
    Sozusagen das Gegenteil von verlorener Zeit: Solange man (d.h. wer mit wem) noch nicht genau weiß, was längerfristig (mit deutlich größerem Budget) gemacht werden soll geht man in kleinen Schritten vor. Klingt doch nicht schlecht, oder?

    Alles pure Spekulation, ich mag sowas eigentlich nicht.
    Ohne Kenntnis konkreter Fakten alles spekulativ „schwarzmalerisch“ zu sehen und sich damit fortwährend gegenseitig zu bestätigen bringt niemanden weiter (und macht nichtmal ein gutes Gefühl).

  10. Die Studie soll die genauen Forderungen an die Drohne festlegen; ich gehe davon aus, dass die Satelliten-Infrastruktur für weltweiten Einsatz (und möglicherweise auch Galileo) dabei eine Rolle spielen. Spanien und Polen haben Interesse gezeigt später hinzuzukommen.

  11. Kleine Ergänzung zu meinem „Ausgabe-Alternative“-Kommentar von 0:56:

    Ich sehe diese Entscheidung zur Studie positiv.
    Die 10 Mio EUR für eine G36-Überbrückungslösung sollten sich unabhängig davon aufbringen lassen..

  12. Für die Hälfte des Geldes (ach was-ein Drittel!) schreibe ich gerne mal die Erfahrungen aus den letzten 5 Jahren im Einsatz mit UAV auf….

    Wir setzen sie z.B. ein:
    Als Langstreckenaufklärer mit 35 Stunden Reichweite (Hochauflösende Video-Echtzeitübertragung, FLIR, sowie einige andere „Spielereien“).

    Als Konvoi-Begleitung (Ein System dabei vorausfliegend und „kreisend“, eins Stationär an eins der Fahrzeuge gekoppelt).

    Als stationäre Überwachung der Lagerbereiche (mit hochauflösenden Kameras, FLIR, Richtmikros)….

    Immer her mit der Kohle……ich hab gerade ein bisschen Zeit, um das offensichtliche in Worte zu fassen……oder darf es lieber etwas „Bundes-Regierungskonformes“ sein, nach dem Motto „Gute Möglichkeiten, aber……kann als Waffe missbraucht werden, ausserdem ist der Schutz des Rechtes am eigenen Bild sowie der Privatsphäre nicht gewährleistet, daher……“

  13. @Caesar

    “ Was heutige Systeme können ist hoffentlich bekannt, was sie noch nicht können aber können sollten wäre durchaus interessant zu wissen bevor man sich festlegt und wesentlich mehr Geld ausgibt.“

    Genau, was sie können sollten wäre interessant. Noch besser wäre zu wissen, wozu und womit genau dafür gibt es das Planungsamt.
    Die Achillesferse von UAV sind bekannt, sichere Datenübertragung und integration in den Luftraum. An beiden Punkten wird eine Studie nichts ändern.
    Man tut so als ob in Europa keine Drohnen entwickelt wurden nur um AIRBUS zu helfen versäumte aufzuholen und Zeit zu gewinnen um keine Entscheidung treffen zu müssen.
    25Mio an ein Deutsches Unternehmen um eine Plattform zu entwickeln die eine bestimmte Leistung erbringt. Was SAT Cim zu welchem Preis leistet ist auch bekannt.

  14. Stichwort ESA und Dronen. ESA und Sierra Nevada Corporation (SNC) haben einen Kooperationsvertrag (Projekt Dream Chaser). Die SNC ist aber auch führend bei der Überwachungstechnologie mittels Dronen; Projekt ARGUS-IS (Surveillance – Imaging System) bzw. Gorgon Stare Increment 2.

  15. „Die Kosten für die erste Studie werden auf rund 60 Millionen Euro geschätzt, die sich die drei Initiatoren teilen wollen. Länder wie Polen und Spanien haben nach Angaben des französischen Verteidigungsministers Jean-Yves Le Drian bereits signalisiert, dass sie sich später an dem Projekt beteiligen wollen.“ (Heise)

    60Mio für eine Untersuchung um in zehn Jahren bewaffnungsfähige ISR MALE zu beschaffen.

    Mir wird schlecht…….

  16. Das Anwendungsspektrum sollte auch auf seegestützte Dronen erweitert werden. Die U.S. Navy und DARPA haben die 2. Phase, des Projekts Tactically Exploited Reconnaisance Node (TERN), verkündet. Kleinere Aufklärungs- aber auch Kampf-Dronen sollen entwickelt werden und die Zerstörer der Arleigh Burke-Klasse als Start- und Landeplattform dienen. Man spricht schon von Mini-Flugzeugträgern.

  17. Zimdarsen | 19. Mai 2015 – 8:15
    „60Mio für eine Untersuchung um in zehn Jahren bewaffnungsfähige ISR MALE zu beschaffen. Mir wird schlecht…….“

    wieso, ist doch alles nur Steuergeld…

    Aber die Projekt-Kalkulation würde mich schon mal interessieren. Vor allem die Frage, wieviele Techniker tatsächlich am Kern des Projektes arbeiten sollen. Meine Erfahrung aus anderen technischen Projekten: meist sind es erstaunlich wenige, die die eigentliche Leistung erbringen. Der Rest ist kostentreibendes Beiwerk.

  18. @2ct.
    „Das Anwendungsspektrum sollte auch auf seegestützte Dronen erweitert werden. “

    Es geht bei der Untersuchung nicht darum, das Anwendungsspektrum für das Militär zu erkunden. Es geht darum, Airbus und seinen EU Partnern Zeit und Geld zu geben damit sie sich einen Überblick im Bereich MALE verschaffen können wohin die Reise geht und womit man Geld verdienen (oder bekommen) kann.

    Es geht nicht um die Erhöhung der Schlagkraft oder steigerung der Effizienz der Streitkräfte in der EU.

    Denn dann müsste die Untersuchung lauten, wie gewährleistet man am besten gute Aufkläungsergebnisse und ggf kinetische oder thermische Unterstützung der Bodentruppen……mit was auch immer.

  19. @f28

    Wozu Techniker, es geht doch noch um eine Lösung einer technischen Herausforderung.
    Es geht wahrscheinlich nur um Sichtung der vorhandenen Analysen und Studien zum Thema.

    Techniker machen erst einen Sinn, wenn man weiß was man können soll und die Lösung entwickelt wird.

  20. „The EU’s aim is to develop a medium-altitude, long-endurance (MALE) drone, a category that can fly at an altitude of up to 9,000 meters for 24 hours.
    It wants a flexible surveillance drone that could be used for civilian purposes such as border control, fire-fighting and disaster monitoring. One EU diplomat said they could also have a military role, carrying weapons“(Reuters)

    Es geht NUR um Wirtschaftsförderung von Airbus und Partner, den DEU-EU Mittelstand bremst man aus.

    Doch die werden schneller sein und am Ende das ziv Geschäft machen. Das Militär bekommt unbezahlbare, einsatzuntaugliche Einzelstücke :-)

  21. Soweit ich die bisherigen Drohen-Diskussionen verstanden habe, sind (Dank @Zimdarsen): “ . . . die Achillesferse(n) von UAV bekannt, sichere Datenübertragung und integration in den Luftraum.“
    Meine dumme Frage: Ist das Integrations- u. Zulassungsproblem, an dem der Global-European-German Hawk scheiterte denn jetzt behoben in dem Sinne dass wir sagen können:
    Jawohl, wir haben ein theoretisches sicheres, praktisch arbeitsfähiges und bezahlbares System, mit dem wir die UAVs ohne nennenswerte Sicherheitsprobleme für die zivile Fliegerei betreiben können?
    Alles andere als ein klares JA zusammen mit Spezifikation des gemeinten Systems würde uns nach meinem laienhaften Verständnis doch genau an den Punkt bringen, hier erstmal ordentlich F&E lostreten zu müssen.
    Daher auch @CRM „Steht die Entscheidung nicht bereits fest (Stichwort: (Zivile) Integration in die Luftraumstruktur)?“ die Frage: Was ist damit gemeint?

  22. @Zimdarsen | 19. Mai 2015 – 9:39

    Man kann ja noch träumen. Schließlich müsste ein Hr. Dr. Th. Enders, als ehemaliger Falschirmjäger, sich dem militärisch strategischen Potential für sein Unternehmen bewusst sein. Ansonsten würde ich sagen, was Airbus Defence and Space betrifft, Kiste zu, Schleife drum und wegen Nichtgebrauch zurück (wohin auch immer). Übrigens Northrop Grumman pumpt gerade sein Werk für den E-2D Hawkeye auf.

  23. @Zivi a.D.

    1. Wir können Drohen bauen und diese könnten auch eine Musterzulassung bekommen.
    Siehe unzählige Einträge von VTg-Amtmann, man muss eben nur die Verfahren einhalten.

    2. Wir können Drohnen im Krieg betreiben.
    Siehe AFG. Ob wir diese in zukünftigen Konflikten einsetzen können hängt vom Gegner und von den Staaten ab in deren Lufträume das RPA betrieben wird.

    3. Drohnen dürfen in DEU betrieben werden (siehe Testflug EH, Betrieb UAV auf Übungs- und Modellflugplätzen), solange man sich an die Gesetze hält.

    4. Gemischter Flugverkehr bemannt, unbemannt im Luftraum E und G wird es auf absehbare Zeit nicht geben.

    5. Bewaffneter Einsatz von Drohen um Truppen im Nahkampf zu unterstützen wird es in absehbarer Zeit nicht geben. (fehlende Mun, Wirkbereich zu groß, Energie noch nicht skalierbar., Zeitverzug bei Datenübertragung noch zu groß).

    6. Abwehr von Drohnen muss Thema werden.

  24. @ zimdarsen

    „Bewaffneter Einsatz von Drohen um Truppen im Nahkampf zu unterstützen wird es in absehbarer Zeit nicht geben. (fehlende Mun, Wirkbereich zu groß, Energie noch nicht skalierbar.“

    hä?

    die wirkmittel und gefechtskopfminiaturisierung schreitet doch permanent voran (viper strike etc.)

    präzise munition mit reduziertem wirkradius für UCAV CAS existiert, sie ist nur woanders.

  25. wacaffe

    präzise munition mit reduziertem wirkradius für UCAV CAS existiert, sie ist nur woanders.

    Pure Neugierde, Wo ist sie und wer stellt sie her

  26. @Wacaffe

    Dann nennen sie mir doch eine Mun welche mit dem nötigen begrenzten Wirkbereich, skalierbar und ohne Zeitverzug (kleiner 1Sec) im Nahgefecht (war immer die Begründung von IBuK, WB, Inspek Heer und Lw) eingesetzt werden kann.

    Gerade die GBU 44B ist da keine verwendbare Mun, sie eignet sich für feste Koordinaten oder für Einsätze mit Beleuchter/Rover, gegen Fahrzeuge.

  27. Ein feststehendes Ziel zu treffen (Gebäude) ist kein Problem, ein Fahrzeug über Video lock on zu treffen auch nicht, selbst wenn es sich bewegt. Eine Person/Gruppe im Nahgefecht aus ca 20 000ft Entfernung ohne Automatisierung und Gefährdung der eigenen Kameraden ist BLOS absehbar eher nicht möglich. Deshalb setzen die USA in so einem Fall Kampfhubschrauber in Kombination mit ISR Drohnen ein. In anderen Fällen sind die US anders eingestellt.

    Latency siehe Seite 34.

    http://ocw.mit.edu/courses/aeronautics-and-astronautics/16-422-human-supervisory-control-of-automated-systems-spring-2004/lecture-notes/040804alertsys_2.pdf

  28. @wacaffe

    SAL Endphasenlenkung bei Personen ist im Nahgefecht aus 20 000ft Entfernung plus Latency wohl eher nicht die Lösung.

    Heron TP wirds im ersten Gefecht zeigen :-)

  29. wacaffe

    Es gab eine Forderung wie folgt:

    Möglichkeit zur Zielauffassung durch geschlossene Wolkendecke
    Zielgenauigkeit von 50 cm * 50 cm, auch in urbanem Gelände
    Gefährdungsbereich eigener Truppe in teilgedeckter Stellung < 50m
    Minimierter Zielzuweisungsbedarf

    Schwer, aber damit erfülle ich CAS und ich glaube nicht , dass dieses mit Viper und Griffin erreicht wird.

  30. „Gefährdungsbereich eigener Truppe in teilgedeckter Stellung < 50m"

    Was soll denn das Wirkmittel sein? Eine Handgranate?

  31. Wenn man Klubscheisserei doch nur irgendwie zu Geld machen könnte… Dann wäre der Kommentarbereich hier ne echte Goldgrube :-).

  32. @Zimdarsen hat mit seinem Kommentar in http://augengeradeaus.net/2015/05/dronewatch-luna-am-boden/comment-page-1/#comment-197910 fast auf ganzer Linie recht, „UAV [teil-] autonom, OPV und bemannt ist die Zukunft im Militär ([leider] wohl nicht in DEU)“. Natürlich ist das in der „Klasse LUNA“ nicht realisierbar.

    Man denke aber bitte auch an den MALE- und HALE-Bereich und navale UAV, wie z.B. Piaggio Aerospace P.1HH HammerHead (MALE, OPV), Gulfstream G550 RQ37 (HALE-OPV), AW-PZL-Świdnik SW-4 ‘Solo’ RUAS/OPH und an das Projekt Light Infantry Support Aircraft (L.I.S.A.), welches auch „UAV/OPV-fähig“ konzipiert sein dürfte).

    Da aber der H&H-Lieferrant keine entsprechenden Produkte im Angebot hat und nach dem A400M-Projekt sowie dessen jüngster „Entwicklung“ Major Tom einen „Teufel tun wird“, daß sich AIRBUS M&D (alleine und ohne Kostendeckelung, sprich F&E-Subventionierung) weiter in neue Projekt engagiert, werden das BMVg und die Bw-Führung m.M.n. weiterhin in „Sackgassen“ denken. Das fängt schon bei der mentalen sowie wenig Substanz beinhaltenden Innovation und dem „Hund-Wurst-Eckstein-Sprung“ von UvdL und KS vom EUROHAWK zum TRITON an, geht weiter über ISIS-SIGINT (vgl. die Parlaments-Vergageierung gemäß http://augengeradeaus.net/2015/05/isis-aufklaerungssystem-aus-dem-eurohawk-preis-steigt-fast-auf-das-doppelte/#comment-197829 und endete im gegenständlichen 25 Mio. € Studien-Projekt, zu dem @huey am 19. Mai 2015 – 5:00 und @Christian am 23. Mai 2015 – 11:00 sehr treffliche Kommentare abgaben.

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