DroneWatch: Hier tankt die Drohne, autonom

US Navy's X-47B, AV-2, Bureau # 168064, of Air Test and Evaluation Squadron Two Three (VX-23) successfully complete Air-to-Air Refueling (AAR) with the K-707 Omega Tanker over the Chesapeake Bay on 22 April 2015.  VX-23 is part of the Naval Test Wing Atlantic in Naval Air Station Patuxent River, MD.  The Mission Operators of the X-47B are Northrop Grumman Corporation’s Mr. Corey Lazare and Mr. Dave Fulton. Pilots of the Omega Aerial Refueling Services are Mr. Tom Straiton and Mr. Dennis Warren. (U.S. Navy Photo by Liz Wolter)

Über die Experimentaldrohne der U.S. Navy, die X-47B, war auch hier bei Augen geradeaus! schon einiges zu lesen – zum Beispiel über ihre autonome Landung auf einem Flugzeugträger. Jetzt folgte ein logischer nächster Schritt: Das unbemannte Flugzeug dockte ebenfalls autonom an einen Tanker an und übernahm im Flug Treibstoff. Das Video dazu:


(Direktlink: https://youtu.be/AOU9iJZuoFc)

Und aus der Mitteilung des Naval Air Systems Command:

The X-47B successfully conducted the first ever Autonomous Aerial Refueling (AAR) of an unmanned aircraft April 22, completing the final test objective under the Navy’s Unmanned Combat Air System demonstration program.
While flying off the coast of Maryland and Virginia in the Atlantic Test Ranges, the X-47B connected to an Omega K-707 tanker aircraft and received over 4,000 pounds of fuel using the Navy’s probe-and-drogue method.
“What we accomplished today demonstrates a significant, groundbreaking step forward for the Navy,“ said Capt. Beau Duarte, the Navy’s Unmanned Carrier Aviation program manager. “The ability to autonomously transfer and receive fuel in flight will increase the range and flexibility of future unmanned aircraft platforms, ultimately extending carrier power projection.“
During the test, the X-47B exchanged refueling messages with a government-designed Refueling Interface System (RIS) aboard the tanker. The aircraft autonomously maneuvered its fixed refueling probe into the tanker’s drogue, also known as the basket, the same way a Navy pilot would refuel a manned aircraft.
“In manned platforms, aerial refueling is a challenging maneuver because of the precision required by the pilot to engage the basket,” Duarte said. “Adding an autonomous functionality creates another layer of complexity.“
This testing helps solidify the concept that future unmanned aircraft can perform standard missions like aerial refueling and operate seamlessly with manned aircraft as part of the Carrier Air Wing, he said.

Auch wenn alles offensichtlich nach Plan geht: es scheint schneller zu gehen, als es sich viele vorstellen können.

(Danke für die mehreren Leserhinweise.)

Ein interessantes Detail am Rande: Aus der Bildunterschrift zum Foto oben geht hervor, dass der Betankungs-Test nur von zivilen Contractors durchgeführt wurde, ohne einen einzigen Soldaten dabei…

(Foto: US Navy’s X-47B, AV-2, Bureau # 168064, of Air Test and Evaluation Squadron Two Three (VX-23) successfully complete Air-to-Air Refueling (AAR) with the K-707 Omega Tanker over the Chesapeake Bay on 22 April 2015. … The Mission Operators of the X-47B are Northrop Grumman Corporation’s Mr. Corey Lazare and Mr. Dave Fulton. Pilots of the Omega Aerial Refueling Services are Mr. Tom Straiton and Mr. Dennis Warren – U.S. Navy Photo by Liz Wolter)

 

34 Gedanken zu „DroneWatch: Hier tankt die Drohne, autonom

  1. Wenn dann demnächst auch noch der Tanker und die Aufmunitionierung autonom ablaufen, ist es bis zum Ende der Menschheit wohl nicht mehr weit ;-).

  2. AG ist immer wieder lehreich

    mir war z.B. nicht bekannt das Militär Contractor schon lange auch Luftbetankung anbieten

  3. Aber man sieht an den Schritten der Amis, wie weit die Europäer in dem Drohnengeschäft & Entwicklung hintendran hängen

    Wir diskutieren noch……………

  4. gk Jürgen | 24. April 2015 – 12:11

    Aber man sieht an den Schritten der Amis, wie weit die Europäer in dem Drohnengeschäft & Entwicklung hintendran hängen

    Wie hieß es immer so schön? Zehn Jahre Vorsprung bei den konventionellen Waffen. Da würde mich mal eine aktuelle „Top 10“ interessieren. Wobei die ganzen Konflikte der letzten zehn Jahre wiederum schön zeigen, wie mühselig die Auseinandersetzung mit AKs, RPGs und selbstgebauten Bomben sein kann …

    Am Anfang steht eben die Geisteshaltung, die Technik folgt. Und so hat auch D weniger eine Problem mit den technologischen Fähigkeiten.

  5. Die Website von omegaairrefueling ist ebenfalls besuchenswert. Mit dem uralten Yoomla wirkt sie wir aus einer anderen Zeit, ähnlich wie die Flotte. Aber: Läuft.
    http://www.omegaairrefueling.com/vms/
    Besonderen Dank an den Hausherren. Auch mir war nicht klar, dass es für solche Dienste kommerzielle Anbieter gibt.

  6. Dieser Betankungstest stellt übrigens das Ende des X-47 Programms dar, welches aus Kostengründen eingestellt wird. Die „Salty Dogs“ gehen nun auf den Flugzeugfriedhof in Arizona.

  7. Ein Kampfdrohne im ferngesteuerten zu Betanken ist was besonderes, wenn es über SAT Com geht.

    Autonom wäre es nichts besonderes.

    Eine solche Drohne ist nur gegen technologisch unterlegene Gegner (zB Taliban) einsatztauglich.

    P.S.: US-Drohne tötet versehentlich westliche Geiseln

    So etwas soll nicht passieren, darf nicht passieren, passiert aber trotzdem: US-Drohnenpiloten haben im Januar bei einem Angriff auf eine Basis der Taliban am Hindukusch einen schrecklichen Fehler gemacht.

    Sie töteten dabei versehentlich zwei westliche Geiseln – einen US-Bürger und einen Italiener.
    Beide befanden sich in der Gewalt der Taliban.
    In einer Pressekonferenz zeigte US-Präsident Obama sein Bedauern.
    Hier lesen Sie mehr dazu. Kürzlich ist auch ein deutscher Entwicklungshelfer von den Taliban entführt worden. Sie erhoffen sich wohl ein Lösegeld. (ntv)

  8. @Pham Nuwen & gk Jürgen:

    Auch hier in Forum gibt es ein paar Verwegene, die glauben, dass man aus der Summe der Einzelkomponenten die aus Deutschland kommen mal einfach die Leadnations (ISR/USA) leapfroggen könnte.

    Wir hatten dass mal vor Kurzem mit dem 4 Sterne Menue aus den zweifellos vorhandenen hochwertigen Zutaten.

  9. „Eine vergebene Möglichkeit. Einfach nur weil man meinte noch immer mit minimalem Aufwand Geopolitik gegen Russland machen zu können. Klappt aber nicht.“

    Ich würde widersprechen.

    Wer die Soßrichtung verfolgt, in welche offizielle US Dokumente und Publikationen von Think Tanks gehen, wird der Begriff „Access Denial“ aufgefallen sein. Dabei geht es um die große sorge, dass der Zugang zu unterschiedlichen Regionen der Welt immer schwerer wird, und die Drohne wird durchaus als probate Antwort darauf gehandelt. Die Entwicklung von aeriel refuelling und tarnkappen für UAVs sind wohl unter diesem Lichte zu verstehen.

    Gruss

  10. @ Elahan | 24. April 2015 – 20:39:

    Wieso wäre eine autonome Betankung nichts besonderes? Ich denke, da würden ihnen wahrscheinlich diverse Militärpiloten widersprechen (jemand hier aus dem Bereich?), denn die Betankung an sich ist für einen menschlichen Piloten schon recht anspruchsvoll – das jetzt durch ein automatisches System stelle ich mir ungleich schwieriger vor:
    Woran orientiert sich die Drohne? Hat sie „Augen“?
    Vor allem beim oben gezeigten Betanken mit dem „Probe-Drogue“-System, wo die komplette Betankung durch den Receiver gesteuert wird. Beim System mit „Boom“ kann der Tankausleger durch einen Bediener an Bord des Tankers mitgesteuert werden, so dass ich mir vorstellen könnte, dass das etwas einfacher wäre.

    Und bzgl. der getöteten Geiseln: Die wären genau so tot, wenn ein B-1-Bomber sie bombardiert hätte. Der Fehler lag in der Aufklärung, nicht im Waffenseinsatz.

  11. Lieber CRM Moderator,
    ich hab mir ja jetzt sehr lang Ihre „fundierte Meinung“ zu den Themen mitgelesen, ohne irgendwas dazu zu posten, auch wenn offensichtlich war dass diese fundierte Meinung zu weiten Teilen wohl das Produkt von PowerPoints der „leading nation“ Vertriebler war. Ist ja nix gegen zu sagen. Jetzt werden Sie mir aber trotzdem gestatten weiterhin verwegen zu bleiben. Mein Team baut seit den späten 1990ern an solchen „autonomen“ Komponenten – primär für BAe etwa im VAAC Harrier Projekt (dort auch für eine Ihrer leading nations) und die letzten Jahre auch am Taranis. So ein kleines bisschen glauben wir schon auch was davon zu verstehen, was es braucht um div. Fähigkeiten technologisch zu bewerkstelligen. Das Hauptproblem in GE ist nicht die Technologie – sondern die Vielzahl an „operativen Experten“, die genau wissen dass man Dinge wie automomes Sensor Cueing und autonome Verhaltensbausteine nicht braucht; sie haben zwar keine Ahnung was der Einsatzzweck eines UCAV sein soll, aber sind sich sicher dass man all das nicht braucht. Am Ende des Tages ist es dann aber wichtig, konstatieren zu können, dass Sies ja gewusst haben, dass man das in GE sowieso nicht fertigbringt und wirtschaftlich ist es auch klüger das Gerät extern zu kaufen. Gratulation … das bringt Ihr Land wirklich voran.

  12. @Fussgänger

    Zur Technik: So ein System hat „Augen“ – sind kleine LIDAR Scanner. Die Scannerbilder (2D) werden zu einem 3D Umgebungodell zusammengesetzt, das mittlerweile (experimental) Auflösung von ca. 1-1.5 cm erreicht. Dieses Umgebungsbild (ist low level fusion) und wird mit Inertialdaten und im Weitbereich auch mit Positionsdaten zu einem SLAM (simulateneous localization and mapping) Modell aufgebaut. Z.B. Novatel entwickelt solche Sensorik. Im Nahbereich hat das System also ein recht genaues Modell seiner Umgebung, die Schwierigkeit liegt einerseits in den Resolutions (wie gesagt experimentell), sowie der Reglersoftware, die zB nicht nur Turbulenzen ausgleichen muss, sondern etwa im Fall eines tracking Verlustes autonom wieder in eine günstige Position finden muss, das ist mehr als ein normaler PID Controller heute tut – nennt sich dann stochastic optimal control.

  13. @Rich

    Ich freue mich, wenn hier die Experten debattieren – wäre aber noch froher, wenn es auch ohne persönliche Anwürfe ginge…

  14. @ rich

    und das geht mittlerweile onboard was nötige CPU kapazität angeht?

    ich dachte immer LIDAR mapping wäre primär durch noch unzureichende onboard rechenpower limitiert

    (wenn ich darüber nachdenke eingentlich unsinnig da auch bodenrobotik ja schon länger mit mobilem lidar arbeitet)

  15. @Rich: Danke, sehr interessant (zumindest so weit ich es als technischer Laie verstehe)!

  16. @Fussgänger

    Es ist bei viel einfacher für ein UAV einen mit Positionsmarker (zB IR oder LED) versehenen Korb autonom zu treffen als ihn mit der Fernsteuerung, erst recht über SAT, in diesen zu führen. Die Reaktionszeit elektro-optischer System ist weit kürzer als die des Menschen.

    Ja, auch für Jetpiloten wäre eine autonome Betankung sicherer, doch dafür sind die Tanker und Empfänger nicht ausgerüstet.

  17. @Hr Wiegold
    Bitte um Entschuldigung – da ist mir ein bisschen durchgegangen. Nicht dass ich die Fähigkeiten anderer nicht anerkennen würde; aber mich ärgern Arguments die einerseits nahelegen, dass man Vergleich zu US bzw. Israel technologisch so weit zurück läge dassan gar nichts mehr machen könnte – und andererseits man jedem Versuch Möglichkeiten wieder aufzubauen sofort den Boden entzieht, weil man div Fähigkeiten (nach heutigem Stand) nicht braucht. Wenn man sie heute nicht entwickelt – wird man sie morgen nicht haben.

  18. @wacaffe
    Das Processing der Lidars ist idR kein Problem – oft auf FPGA Basis implementiert und nicht CPU.

  19. @Rich

    Man entwickelt. Sie doch :-)

    Nur weil die Bw im Moment keine bei Airbus bestellt, bedeutet dies doch nicht, dass man sie in Deutschland nicht entwickelt und baut.

    Glauben sie mir wir können es.

    Da gibt es in der Klasse MALE im Moment nur nicht viel zu verdienen, erst recht nicht mit der Bw.

  20. @Zimdarsen
    Natürlich könnte Deutschland eigene UAV Systeme entwickeln, wenn man entsprechende Programme aufsetzen würde. Und ich stimme zu, dass die Vergabe an Airbus wahrscheinlich nicht die beste Lösung war.

    Was den youtube Link betrifft: Das ist eine andere, sehr viel einfachere (was die Modelle betrifft) Möglichkeit die Aufgabenstellung zu lösen. Ist wie beim automomen Fahren, wenn Sie Marker ausbringen haben Sie eine vergeichsweise gute Angrenzbarkeit des Zielobjektes gegen sonstige Umgebung. In einer Einsatzlösung würde man so etwas auch (zusätzlich) einrüsten. Was die gegenwärtigen „autonomen“ UCAV Projekte betrifft sind das primär Technologieträger. Heisst man ist – zumindest in unserem Fall – nicht notwendigerweise an der „ingeneurmässig“ leichtesten und elegantestebn Lösung interessiert, sondern daran, bestimmte technologische Machbarkeiten zu erproben, wie etwa dem System eine Art „Wahrnehmungsfähigkeit“ seiner Nahbereichsumgebung zu geben – und das NUR mit Bordmitteln (ohne Zuhilfenahme extern ausgebrachter Hilfsmittel, wie Infrarotmarker). In der Richtung sind die Fortschritte der letzten Jahre enorm gewesen.

    Ziel ist es in Technologieträgerprojekten eben technologisch weiterzukommen. Da war geraume Zeit ein Problem, dass es zwar Sensorik für den Nahbereich gab die klein und leicht genug war, aber eben nicht die notwendige Auflösung hatte. Die ist momentan eben noch im Vorserienstatus (und damit in Entwicklung).

  21. @Rich

    Nochmal, es werden von deutschen Firmen UAV gebaut, mit allen Herausforderungen.
    Renommierte Hochschulen und Unis sind seit Jahrzehnten dran.

    Für Sense ans Avoid gibt es demnächst ein erwerbbares Produkt einer deutschen Firma.
    Wir benötigen das BMVg nicht. Das Gegenteil ist der Fall, im Moment verursacht die Zusammenarbeit im Bereich der mili Luftfahrt mit der Bw eher Kosten.

    Alle Systeme sind bereits integriert und funktionieren.

    Das Video war nur ein Bsp wir fliegen schon lange autonom und unsere Flugsteurungen sind exzellent.

  22. @Zimdarsen

    Wow. CRM Moderator erklärt mir zynisch, süffisant ich wäre ein „verwegener“ Träumer mit der Annahme Ge sollte eine eigene UAS Strategie fahren und dass Deutschland das UCAV Thema nie hinbekommt weil meilenweit hinter den „leading nations“ (US und ISR) abgeschlagen; der nächste erklärt mir, dass man das ganze „autonome“ Zeug sowieso nicht braucht und ist alles reine Geldverschwendung und jetzt kommen Sie und erzählen, dass Ihr das Alles schon seit Jahrzehnten habt und eigentlich gar nichts mehr entwickeln müsst.

    Den Taurus kenn ich gut – wir waren an der Entwicklung Ender der 90er/Anfang 2000er damals noch in Unterschleissheim (bevor Schrobenhausen grösser ausgebaut wurde) beteiligt. Mit MBDA arbeitet unser Unternehmen in mehreren anderen Projekten dieses Bereichs zusammen (zB BVRAAM). MBDA lässt übrigens mittlerweile grosse Teile der Sensor Fusion in Italien entwickeln.

    Also auch nochmals: Es ist bedauerlich dass in Ge keine klare Strategie in dem Bereich erkennbar ist. Es gibt viele gute Ansätze, im grossen und ganzen schlagt Ihr Euch Herausforderungeb herum wie alle anderen auch und „autononom“ fliegt Ihr bis dato nicht, da fehlen Euch aktuell schlicht und einfach die budgets um solches in realistischem Umfang zu implementieren und auszutesten.

  23. Vielleicht wurde ja OMEGA auch nur deshalb gewählt weil der Vorstand offensichtlich aus Navy Leuten besteht.
    Von der OMEGA Seite
    the key management of the company are all former Naval Aviators. We know what it is like to be “haze grey and underway” and deployed to some of the more exotic destinations of U.S. Navy and Marine tactical aircraft. We take great pride in flying our aircraft the Navy/Marine Corps way.

    Vielleicht wollte man die USAF nicht dabei haben ;)

  24. Huch. Da hab´ ich doch viele Tage nicht reingeguckt.

    @Rich:
    Da hat sich wohl einiges angestaut bei ihnen.
    Was soll ich da als ein von Power-Point Folien der Vertriebler Geblendeter schreiben?
    Zunächst mal: Ich habe sie nicht als Träumer bezeichnet.

    Ich habe nichts gegen UCAV. Im Gegenteil.
    Ich glaube auch nicht, dass man „nichts dagegen machen sollte“.
    Ich bin nur der Meinung – und da sind wir m.E. am Ende auch auf der gleichen Schiene – dass man an den Realitäten nicht vorbeikommt. Z.B.: Politik.

    Und deshalb halte ich den Anspruch für das Leapfroggen für ziemlich verwegen.

    Welche Nation(en) sehen sie als führend im Bereich UAS als Gesamtpaket und wie schnell glauben sie diese einholen zu können?

  25. “ Es ist bedauerlich dass in Ge keine klare Strategie in dem Bereich erkennbar ist.“

    Der Markt wird sicher nicht bei den fliegenden autonomen Systemen im MALE Bereich sein.
    Ferngesteuert zu fliegen ist wohl eine größere Herausforderung als autonom von A nach C über B zu fliegen.

    Was soll denn ein autonomes LFZ können, was jetzige Waffen nicht tun?
    Schon sind wir wieder bei einer ethischen Debatte! Die hatten wir schon bei TW.

    15 RPA sind auch im Markt der ferngesteuerten LFZ kein nachhaltige Geldbringer.
    Die Bundesregierung sieht jedoch ein großes Potential

    „Es gibt viele gute Ansätze, im grossen und ganzen schlagt Ihr Euch Herausforderungeb herum wie alle anderen auch und “autononom” fliegt Ihr bis dato nicht, da fehlen Euch aktuell schlicht und einfach die budgets um solches in realistischem Umfang zu implementieren und auszutesten.“

    Wenn wir autonome LFZ benötigen und es in der Bevölkerung gewollt wird, dann können wir sie herstellen und verkaufen.

    Die Regierung fördert autonome Entwicklungen und Forschung.

    http://Www.autonomik.de

    Die Geldbringer sind in der Industrie und im Straßenverkehr in absehbarer Zeit eher nicht im EU Luftverkehr.

  26. In der BRD können sie alle Systeme erwerben oder bestellen und sie werden nach wenigen Monaten geliefert. Das Problem in diesem Bereich ist, es gibt keinen zugänglichen Markt und die Exportbeschränkungen sind immens.

    Die wenigen System welche die Bw evtl beschafft, könnten vom Mittelstand geliefert werden, doch sie bekommen keinen Auftrag (und besser ist, wenn sie sich auch nicht auf die Bw einlassen) Airbus hat eine Lobby in Berlingegen die eine kleine Firma wie zB RS aus Wildau nicht ankommt.

    Die Technologie wird von uns beherrscht.

    Kleiner Ausblick was in D-EU erhältlich ist:

    Systeme:
    ◾Octocopter Systeme für Luftbilder, Video, TV, Inspektion…
    ◾Hexacopter Systeme auch mit 180° Blick oben/unten für Luftbilder, Video, und spezial Inspektionen
    ◾ Quadrocopter Systeme (über 1 Stunde Flugzeit, bitte fragen Sie uns an)
    ◾Flächendrohnen für Sicherheitsaufgaben, BOS, Forschung, Agrarwirtschaft 3.0
    ◾Sonderanfertigung nach Kundenwunsch
    ◾Landroboter Systeme für Sicherheitskräfte, Gefahren-Anwendungen, Forschung , BOS , DOF (Degrees of freedom)
    ◾Sicherheitssysteme für Drohnen, redundante Steuerungen, Fallschirmsysteme
    ◾ Drohnen und Zubehör abgestimmt aus einer Hand

    Man muss die Systeme noch nicht mal kaufen, es gibt sie auch als Dienstleistung:

    ◾Inspektionen

    ◾Agrarwirtschaft

    ◾Luftbild

    ◾Luftvideo

    ◾Such- und Hilfeeinsätze

    Faire Aufträge an den Mittelstand und es kann losgehen.

  27. Jede Nation, welche über solch eine Waffenplattform verfügt

    http://m.youtube.com/watch?v=UGUmCLxk3uY

    oder ähnliche,braucht sich vor UAVs nicht zu fürchten.

    Für die verbleibenden sinnvollen Einsätze, kann man sich die Fähigkeit mieten (siehe Heron).

    P.S.: Bw Personal wird in diesem Bereich demnächst knapp ziv Firmen melden Bedarf und zahlen evtl besser. Im Bereich Luna/KZO fehlt es schon jetzt an Mat und Pers.

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