Was macht eigentlich… Katrin Suder?

Die neue Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, für Ausrüstung der Bundeswehr zuständig, ist seit ihrem Amtsantritt im August öffentlich fast gar nicht in Erscheinung getreten. Deshalb mal ein seltener Blick in ihre Tätigkeit: am (heutigen) Mittwoch hat Katrin Suder in Edinburgh ein Abkommen der vier Eurofighter-Staaten Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien über die Entwicklung eines neuen Radars für das Kampfflugzeug unterschrieben, wie der örtliche Radiosender berichtete:

(Suder steht links im Bild) Für die Entwicklung des Radars, die knapp eine Milliarde Euro kosten soll, hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben. Der deutsche Anteil daran beträgt rund 340 Millionen Euro – für die Entwicklung, noch nicht für die Beschaffung.

Nachtrag: Beim britischen Verteidigungsministerium gibt’s das Bild noch mal in besser, und die Bildunterschrift in britischem Understatement im Tweet…

(Ups, in der ersten Fassung war mir der Vorname als Karin falsch durchgerutscht – ich bitte um Entschuldigung.)

53 Kommentare zu „Was macht eigentlich… Katrin Suder?“

  • califax   |   26. November 2014 - 23:38

    Das wird noch interessant. Ich rechne bis dahin mit einem größeren Krieg in Europa.

  • Memoria   |   26. November 2014 - 23:53

    Hier nochmal die gesamte Debatte: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2014/kw48_de_verteidigung/341298

    Die Umschichtungen aus dem EPl. 60 in den EPl. 14 werden auch hier als reale Erhöhung dargestellt.

    Alles wird gut.

  • Woody   |   27. November 2014 - 0:01

    @Memoria:

    Lindner ist auch gut. Er hat dem BMVg auch recht gute Fragen in den letzten Wochen übermittelt. In der Debatte selbst nimmt er aber leider zu sehr seine Oppositionsrolle ein.

    Was mich stört, dass z.B. alle schnell mehr Geld fordern. Man sollte sich mal besser fragen, ob nicht einzelne/einige/viele Bereiche strukturell zu niedrig mit Personal ausgestattet sind.

    Arnold hat im Hinblick auf die Kernfähigkeiten/Schlüsseltechnologien/Forschung-Entwicklung-Erprobung recht gut gesprochen.

    Warum er sich dann aber darauf festlegt, dass der Bundestag die Fähigkeiten bestimmen will ist mir nicht klar. Wahrscheinlich benutzt er aber auch einfach Begriffe unsauber und wollte das nur als Vorwand benutzen um danach die anwesenden Parlamentarier daran zu errinnern, das man eben bezahlen müsse, was man bestellt.

    Was mir auf den Keks geht ist das andauernde Bedanken bei den Angehörigen der Bundeswehr. Irgendwann kann man es nimmer hören. Wenn da irgendwem wirklich an der Bundeswehr gelegen wäre, würde er nicht so unwissend rüberkommen.