Bundeswehr im Hochwasser: die Hubschrauber

Hochwasser_SeakingA

In der Berichterstattung über den Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen die Hochwasserfolgen wird das Thema Hubschrauber meist recht kursorisch abgehandelt – ich versuche mal ein bisschen was zusammenzustellen.

Wie viele Hubschrauber von welchem Typ eingesetzt werden, habe ich als offizielle Aufstellung bislang nicht finden können. Deshalb greife ich mal auf die Liste eines offensichtlich kundigen Lesers zurück (wird bei neuen Faktenkenntnissen ggf. ergänzt):

• 10 Bell UH-1D
• 8 BO-105
• 3 CH-53
• 3 NH90
•  2 SeaKing

was ja mit der eher kursorischen Übersicht der Bundeswehr  so na ja zusammenpasst: Im Hochwassereinsatz sind circa 25 Luftfahrzeuge unterschiedlicher Muster der Bundeswehr stetig im Einsatz, darunter ebenfalls 14 Luftfahrzeuge der Luftbeweglichen Brigade 1.

Der Vollständigkeit halber, auch dafür vielen Dank an den fachkundigen Leser, die möglichen Außenlasten der jeweiligen Hubschraubertypen:

• Bo 105 bis ~0,5 to
• UH 1D bis ~0,7 to
• NH 90 bis ~4,0 to
• CH 53 bis ~7,2 to

Und damit noch mal zu dem hier geschilderten Problem, dass der NH90 derzeit nicht für den Transport von Außenlasten zur Verfügung steht. Inzwischen habe ich gelernt, dass es zwar mit dem Haken unter dem Hubschrauber je nach Rüst/Bearbeitungsstand des einzelnen Helikopters ginge, aber die technische Vorrichtung nicht zur Verfügung steht, mit der die Außenlast gemäß Vorschrift frei drehen könnte. Aus anderer Quelle höre ich, dass der Haken zwar für Außenlast zugelassen ist, aber vorerst nur bis zu einem Winkel von 45 Grad, weil der Bowdenzug für die Auslösung noch nicht angepasst ist. Klingt alles ein wenig kompliziert, läuft aber de facto auf eines hinaus: Derzeit kein NH90 mit Außenlast, woran es im Detail auch immer liegen mag.

Andererseits: Gebraucht werden ja nicht nur säckeschleppende Helikopter. Gerade der NH90, hörte ich heute, sei optimal für die Beobachtung/Überwachung auch größerer Regionen aus der Luft, weil schnell genug, und werde deshalb bei diesem Hochwasser auch genau dafür gebraucht.

Das Foto oben zeigt die Marine mit dem SeaKing, auch nicht beim Säcke schleppen, sondern beim Evakuieren von Menschen aus Hochwassergebieten. (Ich bekenne mich schuldig, dieses Foto rechtlich nicht ganz einwandfrei zu verwenden, es ist hier im Internet zu finden und leider bislang nicht für eine mediale Nutzung freigegeben. Und eine Freigabe bekomme ich um diese Zeit nicht mehr… werde es aber morgen sofort entfernen, falls ich kein ok für die Nutzung bekomme. Nachtrag: Habe jetzt die Genehmigung aus dem BMVg zur Nutzung dieses Fotos.)

40 Gedanken zu „Bundeswehr im Hochwasser: die Hubschrauber

  1. Ich finde, es hat schon ‚was Passendes, wenn ausgerechnet die Marine (Flieger) bei Flut im Landesinneren unterwegs sind. Die haben ja schließlich ohnehin ein besonders Verhätnis zum Wasser.
    Nein ernsthaft: Eine der bestmöglichen Verwendungen für all das teure Gerät!

  2. Kleine OT-Ergänzung zum Thema Hubschrauber im Hochwassereinsatz:
    Die Bundespolizei setzt derzeit ein:
    – 8 mittlere Transporthubschrauber AS 332 L1 „Super Puma“,
    – 4 leichte Transport-hubschrauber EC 155 B
    – 2 Verbindungshubschrauber EC 135 T2i
    (Quelle „BPOLD-BBS: Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Schleswig-Holstein im Hochwassereinsatz“)

    Außenlast Super Puma ~ 2,3 to.

  3. Aussenlast NH 90 vielleicht 2to, eher etwas weniger. Beobachtung und Überwachung klingt gut für die Beschreibung VIP und Medienflüge.
    Bei der CH53 sind es etwa 5 – 5,5 to. Außenlast.
    Interessant ist, dass alle der Flut folgen und wohl nach Faßberg verlegt wurden, nur die CH’s bleiben wohl in Holzdorf. Ob da wohl Politik unter dem Deckmantel der Hochwasserkatastrophe gemacht wird? Da Holzdorf ja noch keine CH’s betreibt dürfte es doch egal sein, wo man die hinschickt zum Sandsackfliegen, oder?

  4. „Gerade der NH90, hörte ich heute, sei optimal für die Beobachtung/Überwachung auch größerer Regionen aus der Luft, weil schnell genug“

    ah ja. und von den betriebskosten her bestimmt nur unwesentlich teurer als z.b. die cessna des niedersächsischen feuerwehrflugdienstes oder die p68 der hessischen polizei…

  5. Bemerkenswert was die BP einsetzt. Interessant wäre jetzt noch eine Gegenüberstellung der Drehflügler die die BP und BW besitzen, natürlich unter Abzug der In Auslandeinsatz befindlichen Hubschrauber.

  6. @festus: ja, aber immerhin kommen so mal Flugstunden zusammen.
    Off Topic: Das Werk in Donauwörth hat bereits 2 überflutete Parkplätze :)

  7. Die sind halt besser auf (ihre Art von) Einsätze(n) optimiert. Und warum einige der genannten Hubis im Polizeieinsatz nicht für die Bw nutzbar sind habe ich noch nie verstanden. Was wäre mit einem ressortübergreifenden Ansatz?
    Aber um fair zu sein, die haben auch ihre Beschaffungsdesaster (siehe Funk).

  8. Aussenlast NH 90 vielleicht 2to, eher etwas weniger. Beobachtung und Überwachung klingt gut für die Beschreibung VIP und Medienflüge.
    Bei der CH53 sind es etwa 5 – 5,5 to. Außenlast.
    Interessant ist, dass alle der Flut folgen und wohl nach Faßberg verlegt wurden, nur die CH’s bleiben wohl in Holzdorf. Ob da wohl Politik unter dem Deckmantel der Hochwasserkatastrophe gemacht wird? Da Holzdorf ja noch keine CH’s betreibt dürfte es doch egal sein, wo man die hinschickt zum Sandsackfliegen, oder?

  9. Es sind 8 CH53 im Einsatz, davon 2 in der Version GA.

    Holzdorf hat eher was mit Logistik als mit Politikum zu tuen (zumindest diesmal). Es wurde sogar an einer Maschine vor Ort und in kürzester Zeit eine Teilphase durchgeführt, wofür man der Technikmannschaft durchaus Lob und Anerkennung zusprechen kann.

  10. Der Einsatz in AFG, der Fähikeitstransfer in Kombination mit der Einführung der CH-53 GA und das fehlendn Geld zeigen ihre Spuren.

    Eignung, Leistung und Befähigung ist eben nicht alles entscheidend ist die Verfügbarkeit.
    Wer Masse hat gewinnt einen Krieg auch mit schlechter Ausrüstung und unfähigem Personal.

  11. @Knuddel:
    Die CHs fliegen nach ETSH um dort umlackiert zu werden.
    Auf manchen Bildern in der Presse ist in dicken Lettern „HEER“ zu lesen.

    Die Lw weiß halt Prioritäten zu setzen!

  12. Die Zahlen und (von anderen hier genannten) Fakten sind deprimierend genug. Es wäre dennoch interessant, von einem Fachmann (wie etwa 2002 von Kirchbach) zu hören, ob die Bw in Umfang und Durchhaltefähigkeit in der neuen Struktur genügend Helis haben wird oder nicht. So schlimm die Einsatzwirklichkeit an Saale und Elbe gegenwärtig ist, es könnte ja noch viel, viel mehr passieren und auch übers ganze Land verteilt.

  13. @LTC
    da hat es mich dann doch wieder kurz gejuckt, wer soll den dieser Fachmann sein?
    Dazu bedürfte es einer seriösen Abschätzung aller möglichen Einflüsse auf DEU, Bedrohungen mag ich gar nicht sagen. Angefangen von Klimakatastrophengefasel über innerer Unruhen a`la Türkei oder anderer „Angriffe“.
    Stattdessen wird Ihnen die „Sack zu Behörde“ garantiert antworten, wie in der Vergangenheit wird auch nach der Reform, äh Neuausrichtung immer das Richtige in genügender Anzahl vorhanden sein. Was wir nicht allein stemmen können, macht halt der imaginäre Partner oder es wird eben outgesourced (m.E. sehr schöne DEU Wortschöpfung). Wo das nicht geht, wird die Aufgabenstellung eben dem Mittel angepasst.

  14. @T.Wiegold
    Zitat: läuft aber de facto auf eines hinaus: Derzeit kein NH90 mit Außenlast, woran es im Detail auch immer liegen mag
    Genau so – stimmt

  15. Daß „Masse über Klasse“ siegt, wenn die Verhältnisse entsprechend sind, hat schon die SU im „Großen Vaterländischen Krieg“ bewiesen. Mehr Soldaten als der Feind Patronen zu haben ist ein brauchbarer Ansatz. Die brauchen dann nicht einmal alle Waffe und Ausrüstung, davon liegt doch nach anfänglichem Gemetzel genügend auf dem Schlachtfeld herum…
    Kleine Anmerkung „korinthenkackerischer“ Art: Die Maßeinheit „Tonne“ wird „t“ abgekürzt. „to“ paßt irgendwie nicht auf diese Seite ;-)

  16. Nur am Rande und nur auf den ersten Blick lustig. Lt. KdoTA sind „15 Marinesoldaten der Besatzung des Unterseebootes U 31 in Wittenberge“ im Einsatz. Die hätten mal dazu schreiben können, dass Wittenberge die Patenschaft über U 31 hat.

  17. Fakt ist wohl, dass die BW in Zukunft viel zu wenig Hubschrauber hat. Zumindest, wenn man alle eventuellen Szenarien( Hilfsleistungen u. natürlich militärische Einsätze) berücksichtigt.
    Keine VBHs mehr u. immer noch keine KSK-Helikopter.Außerdem kaum noch einsatzfähige Marinehelis. 2025 vielleicht 18 MH 90.Außerdem immer noch keine einplanbaren CSAR-Hubschrauber.
    Das ist eine Tatsache,die das BmVg mal auf die Agenda setzen sollte.Anstatt dieses unendliche Drohnenrumgeeiere.
    Von genügend u. missionsfähig richtg ausgerüsteten Hubschraubern hängen Soldatenleben ab,und wie jetzt gerade Katastrophenopfer.

  18. Auch wenn das OT ist wenn erst mal 80 NH90 eingeführt sind und auch die GA nicht mehr nur ein Stein im Weg darstellt, sieht es für die Kräfte im Einsatz erstmals wesentlich entspannter aus als bis jetzt, Schließlich hat man in einem ernstzunehmenden Einsatz wie Afg, nichts oder nur sehr wenig von den BO 105 oder den UH 1D, Bisher steht für den Auslandseinsatz defakto nur die CH 53 zur Verfügung das ändert sich gerade. Durch die Umrüstung zur GA und der geringer Werdenden Stückzahl und der Rheine Problematik nicht absolut stringent in die richtige Richtung aber mit Tendenz. Ein anderes Thema sind in der Tat die Marinehubschrauber, hier scheint noch nicht das letzte Wort gesprochen, Rheinmetall mach ja immer noch Werbung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Konzept Basis See bzw JSS sind 18 NFH einfach unrealistisch. Und um nochmal zum Heer zu wechseln, es wird lautstark vor allen Dingen von der FDP nach einem LUH für das KSK geschrien, das will aber anstatt 15 LUH, lieber NH90. Man sieht in Sachen Hubschraubern liegt bei der BW wohl ehr ein quantitatives als ein qualitatives Problem vor, insbesondere wenn man nur die Hälfte von den Helis beschafft die man eigentlich wollte und sich aufgrund der aktuellen Einsatzbedingungen immer mehr MÖGLICHE Nutzungen anbieten. Ein anderer Punkt ist die CH 53 an sich, irgendwann muss man auch die GA außer dienst stellen bzw. anfangen sie zu ersetzen, um so ein Drama wie derzeit bei der C160 zu vermeiden täte man gut daran jetzt die Initiative (wieder) zu ergreifen um 2025 nicht wieder wie die Blöden dazustehen. Man könnte ja mal einen Jährlichen Rüstandsbericht für Gerät einführen indem hinterfragt wird welche Systeme
    – vorhanden sind
    – gebraucht werden,
    – sich ergänzen können,
    – ersetzt werden müssen
    – bzw ganz neu angeschafft werden müssen.

    das Würde dem Ministern dann auch die Möglichkeit geben zum Finanzminister zu laufen und dort Begründet vorzulegen warum ehr mehr Geld braucht, solange nicht auf eine solche Art und weise in eine Richtung gearbeitet wird, sollte man lieber ehrlich sein und zugeben das man vieles einfach nicht kann, ganz einfach weil es zu Teuer ist, so z.B. Unterstützung bei Naturkatastrophen, schließlich haben wir 1,3 mio Feurwehrleute und 80.000 THWler dann müssen diese Organisationen halt etwas getüddelt werden, und es währe wohl z.B. Parteiübergreifend nicht sonderlich schwierige für solch Zivile Institutionen ein Hubschrauber Pool aufzubauen, das Geld dafür ist da, bzw. Sinnvoll Angelegt und da es außerhalb des militärischen liegt auch politisch vollkommen unproblematisch umzusetzen.

  19. @ Frank : Ja die CH 53 Hubschrauber werden grade ganz schnell überlackiert….

    das “ HEER “ ist nicht gewünscht!

    Aber mit Farbe kann man nicht Kopf, Herz & Stolz ändern, oder wegstreichen!!

    FLY ARMY CH 53 TEAM

  20. Nur mit neuem Lack kann man auch keine einsatzbereiten Hubschrauber auf den Hof stellen. Wieviele CH 53 soll es denn in Zukunft noch geben und in welcher Konfiguration bis wann?

  21. „Ein anderer Punkt ist die CH 53 an sich, irgendwann muss man auch die GA außer dienst stellen bzw. anfangen sie zu ersetzen, um so ein Drama wie derzeit bei der C160 zu vermeiden täte man gut daran jetzt die Initiative (wieder) zu ergreifen um 2025 nicht wieder wie die Blöden dazustehen.“

    Genau das wird aber passieren, bei der Bundeswehr lernt man nicht aus Fehlern. Die Entwicklung hätte eigentlich schon beginnen müssen: Bis sich Deutschland und Frankreich auf Spezifikationen einigen werden viele Jahre ins Land ziehen.

    Bleibt immer noch der CH53k: http://en.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_CH-53K_Super_Stallion

  22. Was ist da dran verwerflich, dass das Heer überlackiert wird?

    Das Heer hat seit dem 01.01. eben absolut nichts mehr mit der CH53 zu tuen.

  23. @ Kutscher | 13. Juni 2013 – 16:50

    Dass man sich die Muße nimmt, die jetzt, nach einem halben Jahr, akkurat zu übermalen, wo die gebraucht werden und nicht zur Trocknung stundenlang herumstehen sollten.

  24. @ Kutscher : Was ist verwerflich, wenn VW – Arbeiter 40 Jahre lang den Golf zusammenbauen, dann zum 01.01. alle zu Opel gehören & gesagt bekommen: Alles was Ihr bis jetzt gemacht habt war falsch!

    Bei diesem Hochwassereinsatz, fliegen wie schon 2002 Heeresflieger, Luftfahrzeugführer & Bordtechniker…der CH 53 aus Laupheim, Rheine & Bückeburg!

    ….nur die Uniform wurde getauscht & diverse Kameraden entpflichtet!

  25. Noch mal zu den CH53, ich habe bewusst geschrieben, (wieder) zu ergreifen, von EC und Boeing gibt es zu mindestens Designstudien für eine HTH( Heavy Transport Helikopter, bis zu 66 Passagiere bis zu 13 t Nutzlast), es kommt vielleicht etwas sarkastisch, aber auch die Luftwaffe müsste daran ein Interesse haben auch nach der C160 über eine kleinere Alternative zum A400M zu verfügen, es mag ja ein wenig sarkastisch klingen aber aus diesem Blickwinkel macht es durchaus Sinn, das sich die schweren Hubschrauber (bzw. MTHs) der BW jetzt in der Hand der Luftwaffe befinden.

  26. Ohh jee – FTH (ehem. HTH) ich ahne schlimmes. Die BW sollte sich zuerst um ihre momentanen Hubschrauberprojekte kümmern – die laufen schon schief genug und werden auch in den nächsten Jahren nochmal ordentlich Geld schlucken. Darüber was nach 2020 kommt, braucht man sich in der jetzigen wirtschaftlichen Gesamtsituation noch überhaupt keine Gedanken machen.

  27. @LTC007 | 13. Juni 2013 – 12:24
    Die Patenschaft wurde wenigsten in der PM des Landeskommando Brandenburg erwähnt. Die regionale Presse hat das auch aufgegriffen. Aber ohne diesen Hinweis wirkt die Erwähnung von 15 Soldaten beim gegenwärtigen Kräfteansatz schon ein bisschen merkwürdig.

  28. @ Frank
    Ich mag diese Diskussionsbeiträge :-)
    Die Lw hat bereits seit langem eine Studie vorliegen, die zu dem überraschenden Ergebnis kommt, dass der Flugbetrieb von Flugplatz zu Flugplatz mit Flächenflugzeugen wirtschaftlicher ist als mit Hubschraubern :-)
    Die Nachfolgeplanung für die CH 53 ist bereits im Heer schon weitgehend projektiert worden. Teilweise wurde schon Infrastruktur im Hinblick auf diesen Nachfolger modernisiert. Und bevor man auf die Idee kommt Heer und Marine als unfähig darzustellen und die Luftwaffe als allein kompetent was fliegende Waffensysteme angeht, dann sei die Frage gestattet,wo denn der CSAR-Hubschrauber der Luftwaffe ist. Insoweit macht der Fähigkeitstransfer auch in dieser Hinsicht nach wie vor keinen Sinn. Die kleinere Alternative zum A 400 M wird eher eine CASA 295 werden. Mit Flächenflugzeugen hat die Lw unzweifelhaft einen Expertisevorsprung, den ihr niemand neidet. Die Wertigkeit der CH 53 in der Lw wird die gleiche sein, wie die der UH-1D in der Vergangenheit. Es wird keinen FTH geben. Das wird man schon an den Infrastrukturplanungen sehen, die für Holzdorf erforderlich sind :-)

  29. @ Trabantfahrer
    Rheine war ein Standort der CH 53 Hubschrauber und ist infolge des Fähigkeitstransfers geschlossen worden. Dort sind im Hinblick auch auf eine Nachfolgemuster bereits 50 Millionen Euro investiert worden. Diese Infrastruktur wird zur Freude Mancher bald von der Pflanzen- und Tierwelt in Besitz genommen.

  30. @Spuiiisss | 13. Juni 2013 – 17:33
    „Bei diesem Hochwassereinsatz, fliegen wie schon 2002 Heeresflieger, Luftfahrzeugführer & Bordtechniker…der CH 53 aus Laupheim, Rheine & Bückeburg!“

    Ich dachte, da fliegen Bundeswehr-Soldaten – aber lassen wir das…

    Trennung.

    Herrlich. Kaum tauchen die ersten Hubschrauber-Bilder im Blog-Titel auf, schon beginnen mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks die Diskussionen über Stückzahlen und technische Daten.

    Die zentrale Frage geht dabei ziemlich unter: Welche Fähigkeiten sollen und können von wem erbracht werden?

    Haben wir genügend ausgebildete Piloten, qualifizierte Techniker und aufgefüllte Ersatzteillager, um mit den irgendwann einmal 140+ Hubschraubern einen intensiven, länger dauernden Katastropheneinsatz betreiben zu können, während ein paar Detachments irgendwo in der Weltgeschichte verteilt sind?
    Dann ist es ziemlich egal, ob der nächste Hubschrauber nun gelbe Plüsch-Sitze oder graue PVC-Hocker hat.

  31. @Kutscher
    Wenn das Heer seit dem 01.01. gar nichts mehr mit der CH-53 zu tun hätte dann würde nicht eine CH fliegen. Denn das machen jetzt alles „Luftwaffensoldaten mit Migrationshintergrund“ ;-)

    Frage in die Runde:
    Ist an dem Gerücht was dran, das die CH in (Luftüberlegenheits-) Grau umlackiert werden sollen?

  32. @Frank: Wenn man sich einzig und allein darauf beschränken mag, nur noch auf asphaltierten Plätzen zu landen, es keinerlei taktische Fliegerei mehr gibt und Geld keine Rolle spielt, dann findet man evtl.eine Berechtigung für Hubschrauber ala FTH/HTH.

    Rechnet man mit Bedrohung, Hindernissen, Landungen im Gelände, urbanem Umfeld, bestehender Infrastruktur,…etc. so kommt man zu dem Schluss, dass größer als CH53 für so eine kleine Armee wie die Bundeswehr nix taugt. Bestes Beispiel ist ja eben das aktuelle Hochwasser, da gabs auch die Ein oder Andere Ecke, wo die CH53 bereits zu groß war.

    CH53K und/oder V22 und wir wären glücklich.

    Bzgl.Lufttransport unterhalb A400M…da haben wir bereits Kapazitäten im EATC (Multinational ist trendy). Wenn man was eigenes will, wiederhol ich mich mit V22.

  33. @ K.B. : Natürlich sind WIR alle als Bundeswehrsoldaten für unser Land da, egal ob Marine, Luftwaffe, oder Heer!

    Die Diskussionen über Stückzahl, Typ, Standort sind auch mir mehr als über!

    & solange wir mit unserem “ alten “ Kriegsgerät in der Weltgeschichte unseren Dienst ableisten & immer & immer wieder alles möglich machen, zählt nur das alle Kameraden heile nach Haus kommen!!!

    Was mich nur im tiefsten meiner Loyalität & meines Waffenstolzes verletzt, ist die Tatsache, das während der Hochwasserhilfe ( in der zweiten Woche ) einem Dienstgrad in Gold das “ HEER “ an der CH auffällt & die Technik in einer Nachtschicht anfangen muss es überzumalen….

    Wir haben keine anderen Baustellen….nur die ein oder andere Profilneurose & nicht verständlicher Flurfunk!

  34. @schleppi
    @Frank

    Ich weiß, aber mich würde mal von Frank interessieren, was das für eine Problematik mit Rheine denn sein soll.

  35. Das ganze Geschwafel um Zuständigkeit u. 140 Helis(für was?)ist mir zu oberflächig!
    Wir (Deutschland u.UNSERE Armee)haben zu wenig einsatzbereite Hubschrauber u. dies besonders in der Zukunft.
    Was kann man dagegen unternehmen, um den Traumtänzer in Berlin u. Bonn mal die Augen zu öffnen?
    Bei einem Etat von fast 33,5 Mrd.Euro für 2013!
    Andere Nationen mit 10 o. mehr Mrd. Euro weniger pro Jahr für die Verteidigung haben bald doppelt so viele Helikopter(z.B, Italien)auch in der Luft !

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