De Maizière bedauert Wortwahl beim „Süchtig nach Anerkennung“-Interview

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat nach Darstellung der Bild-Zeitung die Wortwahl in dem Interview vor knapp einer Woche bedauert, in dem er den Soldaten vorgeworfen hatte, sie seien süchtig nach Anerkennung. In einem – noch nicht veröffentlichten – Interview der Bild am Sonntag habe der Minister erklärt, dass er nicht den richtigen Ton getroffen habe. „Die Melodie bleibt aber richtig“, so der Minister. „Als Chef muss man auch öffentlich einmal ein kritisches Wort sagen dürfen.“, heißt es bei bild.de (Link aus bekannten Gründen nicht).

Was de Maizière in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt hatte, ist hier und hier nachzulesen – und auch die Reaktionen.

Nachtrag: Vielleicht wissen wir am 11. März mehr. Dann stellt nämlich de Maizière in Berlin sein neues Buch vor: Damit der Staat den Menschen dient – Über Macht und Regieren.

(Foto: de Maizière und die Parlamentarischen Staatssekretäre Thomas Kossendey (li.) und Christian Schmidt im Plenarsaal des Deutschen Bundestages  am 28.02.2013 zur Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Beteiligung an der EU-geführten militärischen Ausbildungsmission EUTM Mali – Bundeswehr/Sebastian Wilke via Flickr unter CC-BY-ND-Lizenz)

33 Kommentare zu „De Maizière bedauert Wortwahl beim „Süchtig nach Anerkennung“-Interview“

  • Memoria   |   01. März 2013 - 18:10

    Schönes Bild – geballte Dynamik in der Leitungsebene des BMVg.

  • huey   |   01. März 2013 - 18:31

    Es bleibt dabei: Er muss weg.

  • Stephan   |   01. März 2013 - 18:49

    Naja, ich habe mir mal das komplette Interview angeschaut und muss sagen: Im kompletten Zusammenhang erscheint die Aussage gar nicht mehr so scharf.

    Nebenbei: Ich habe vor kurzem „Bundeswehr 2.0“ von Detlef Buch (OTL i.G. bei der SWP) gelesen. Darin vertritt der Autor kurz gesagt die These, dass die Bundeswehr weniger von Gleichgültigkeit und Ablehnung betroffen ist, sondern durch eine zunehmende Professionalisierung eine Egalisierung der Einstellung der Bevölkerung gegenüber dieser Profession eintritt – genauso wie z.B. bei Feuerwehrmännern Ärzten.
    Davon mag man halten was man will, ich finde diese Position auf jeden Fall betrachtenswert….

  • J.R.   |   01. März 2013 - 18:51

    @ huey
    Dirk Niebel ist immer noch Chef des BMZ, auch wenn man sich keinen illoyaleren Vorgesetzten vorstellen kann. Warum sollte da jetzt De Maizière gehen müssen?

  • Sailor1995   |   01. März 2013 - 18:56

    Ging ja jetzt erstaunlich schnell, das mit dem Bedauern. Unmittelbar nach dem der Shitstorm begann hat er schwupps reagiert (Ironie off).
    Merken die noch was im Mysterium? Und dass er in der Sache bei seinem Punkt bleibt und nur die Wortwahl bedauert beweist sein Durchsetzungsvermögen. Schließlich das Sahnehäubchen: der Chef darf öffentlich ein kritisches Wort sagen. Was ist mit den Mitarbeitern? Da war doch was i.S.v. man darf alles äußern, so lange es dem Meister gefällt oder so ähnlich? Ich fühle mich echt „mitgenommen“.

  • Maggus   |   01. März 2013 - 19:00

    Nix gegen den Christian Schmidt, der ist auf jeden Fall einer der Besseren.

  • Alarich   |   01. März 2013 - 19:24

    Nur das Herr M immer noch von Herrn von zu weiter betreibt und nicht Korrekturen an der Reform betreibt.
    Und Kampflos 500 Mio. Verzichtet wohl die BW schon Unterfinanziert ist .
    Und die Bestellung GFF 2 immer noch nichts bekannt ist wohl wir heute den 1.03 haben und die ersten ab April zu Laufen sollten

  • tt.kreischwurst   |   01. März 2013 - 21:18

    @J.R. Dirk Niebel illoyal? Gegenüber seiner Feldmütze? ;)

  • Sascha Stoltenow   |   01. März 2013 - 22:12

    Maggus: Äh, weil er fränkisch ist?

  • schleppi   |   01. März 2013 - 22:34

    Wenn das so in der BamS erscheint, dann ist ihm nicht zu helfen. „Als Chef muss man auch mal öffentlich ein kritisches Wort sagen dürfen..“ Was hat er denn seit seinem Amtsantritt anderes gemacht, als Kritik nach Innen öffentlich zu artikulieren? Er hat doch z.B. bewusst die Öffentlichkeit gesucht, als er der versammelten Generalität Unfähigkeit in der Kommunikation der Reform vorgeworfen hat. Dagegen hat er es stets versäumt, die Reform einer wirklichen Prüfung zu unterziehen.
    Aber noch besser gefällt mir das Zitat mit dem Ton und der Melodie: Er hat also nicht den Ton getroffen, aber die Melodie bleibt richtig…Was will er uns damit sagen? Er will uns sagen, dass er sich bemüht zu sagen(Ton), was er meint (Melodie) und es ihm nicht gelingt, aber seine Meinung war, ist und bleibt richtig? Wie schrieb ein Journalist sinngemäß über seine Parteifreunde: “ Manche finden, er findet sich selbst zu gut.“
    Und dazu fällt mir nur mein Wahlspruch ein:“ Wer nicht besser werden will, hört auf gut zu sein.“

  • fred1911   |   02. März 2013 - 7:45

    @Sascha
    Oder weil er die OSLw in die direkte nähe seine Wahlkreises gelotst hat.

  • Elahan   |   02. März 2013 - 8:36

    Wir Soldaten leben von konstruktiv formulierter Kritik, denn sie hilft uns einen Mangel in unserem Hadeln zu erkennen und diesen zu optimieren. TdMs destruktive Kritik dagegen war nicht objektiv motiviert, unsachlich vorgetragen und zielte pauschal auf die Persönlichkeit der Soldaten. Ein angehender Uffz hätte mit einem solchen Verhalten seine Ausbilder herausgefordert! Es geht ihm nicht darum unser Handeln zu verbessern, sondern um von der katastrophalen Neuasrichtung abzulenken und am Ende den Soldaten die Schuld für das Nichtgelingen in die Schuhe zu schieben!

  • Koffer   |   02. März 2013 - 10:18

    @Elahan

    Ich finde er hatte Recht.

    Zwar im falschen Ton, aber eben inhaltlich ist seine Kritik leider berechtigt…

  • T.Wiegold   |   02. März 2013 - 10:21

    Siehe Nachtrag oben.

  • klabautermann   |   02. März 2013 - 11:01

    @T.W.

    Beim lesen Deines Nachtrages hat es bei mir KLICK gemacht: TdM übt als BMVg/IBuK das regieren ;-)
    Na, das kann ja noch heiter werden, insbesondere wenn wir Soldaten jetzt auch noch nach sauberen Duschen und WC im Einsatz gieren.

  • chickenhawk   |   02. März 2013 - 11:33

    […]

    Nachtrag: Vielleicht wissen wir am 11. März mehr. Dann stellt nämlich de Maizière in Berlin sein neues Buch vor: Damit der Staat den Menschen dient – Über Macht und Regieren.

    Herr Minister begeben sich unter die Edelfedern?

    Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sich da einer nach Anerkennung sehnt…

  • Carlos   |   02. März 2013 - 11:41

    Die Angelegenheit wird sich im September ohnehin erledigen. Gleich wie die Wahl ausgeht, TdM und sein Tross werden weiterziehen und den BB verlassen.

  • Pionier   |   02. März 2013 - 18:52

    Bei den Königsbonner Gesprächen sagte er, dass er sich im Ton vergriffen habe und dass er die Wortwahl bedauere. Das ist i.O.. Ich hätte nicht gedacht, dass er sich erneut zum Sachverhalt äußert. Auch Kirsch hat er wieder die Hand gereicht.

  • Loggi   |   02. März 2013 - 19:21

    TdM hat zwar nun einiges relativiert, aber ob das die Truppe erreicht, bezweifle ich. Da hat Herr Paris vom Pesse/Info-Stab ganz schön Mist gebaut. Unter Schäuble wäre er „gegangen worden“ ;-)

  • schleppi   |   03. März 2013 - 0:00

    Die nächste Gehaltskürzung hat er verbal auch schon vorbereitet: “ Soldaten, die nur für Geld ihren Job machen, sind Söldner……“ Das ist natürlich jetzt ein Dilemma.Wer mag da noch eine Besoldungsanpassung fordern? Also ich mach meinen Job nicht nur der Besoldung wegen, sondern auch, weil ich dadurch Beschäftigung habe. Aber ohne Spass: Ich würde zu gern Herrn de Maiziere’s Vorstellung davon kennen, wie Soldaten dem Staat dienen. Und die sollte er aufschreiben. Und wenn er dann ganz in dieser Gedankenwelt versunken ist, sollte ihn jemand ganz laut fragen, wie es denn sein kann, dass die Sanitärcontainer, die schon 1999 im Kosovo und Mazedonien fehlten, heute in der Türkei immer noch fehlen. Dieses Problem hat zwei Reformen überdauert.

  • Elahan   |   03. März 2013 - 13:24

    @Koffer

    Sie finden er hat Recht!…….Er nicht mehr!

    Wer pauschal Beleidigt kann nie recht haben!

  • Elahan   |   03. März 2013 - 13:29

    @Schleppi

    Die BS die ich kenne, würden unter Beibehalt der Geld und Sachbezüge sofort aufhören zu Dienen, einen der es umgekehrt machen würde kenn ich nicht!

  • Rapherian   |   03. März 2013 - 19:47

    Es erstaunt mich doch, wie „schnell“ auch der „Bundeswehr-Beamten“-Minister zwar die Worte „gieren“ und „süchtig“ aufzuweichen versucht, ohne dabei ausdrücklich die „Melodie“ zu verändern.

    Kaum kommt an die Öffentlichkeit, dass diese nach Anerkennung süchtige und gierende Truppe über 3 Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Türkei ihren Dienst leistet, schon muss er seine Worte entkräften.

    Es tut einfach nur weh, von solch einem Beamtenfreund als obersten Dienstherren der Soldaten geführt zu werden.

    Warum Beamtenfreund ? Nun, man muss sich doch nur mal die letzte Reform unter seiner Führung ansehen. Die Beamten der Wehrverwaltung werden in Watte gepackt. Unter dem Sparzwang (Auslöser für diese Struktur) werden aus 4 Zentren für Nachwuchsgewinnung plötzlich 8 Karrierecenter, wobei von den alten Zentren heute schon ein bis zwei nichts mehr zu tun haben. Natürlich besetzen die Beamten darin jede Menge Dienstposten.
    Das neue Bundesamt für Personalmanagement wird von einem Beamten geführt und der Vizepräsident ist auch Zivilist, obwohl die Bundeswehr nach meinem Kenntnisstand immer noch 180.000 Soldaten und 70.000 Beamte hat. Die Majorität der Zivilisten rechtfertigt natürlich die zivile Doppelspitze mit ihrem entsprechenden Unterbau.
    Die Soldaten werden durch die Republik befohlen wie eh und je. Zu allem Überfluss soll ab 2014 die großzügige Regelung zur UKV im Versetzungsfall gekippt, oder zumindest wesentlich strenger ausgelegt werden.

    Wenn man all das zusammenfasst, sollten die Soldaten wirklich aufhören nach einer Anerkennung zu gieren, die ihnen nicht einmal im eigenen Ministerium eingeräumt wird. Wie soll da die breite Öffentlichkeit Verständnis haben???

  • Koffer   |   03. März 2013 - 20:29

    @Elahan | 03. März 2013 – 13:24
    „Wer pauschal Beleidigt kann nie recht haben!“

    Er hat nicht pauschal beleidigt, sondern nur pauschal kritisiert. Das war ungeschickt, aber inhaltlich leider – wie übrigens auch die Rückmeldungen in diesem Blog inhaltlich ziemlich deutliche zeigen – berechtigt.

    Wenn Kritik eines Vorgesetzten jetzt schon beleidigend ist, dann gute Nacht Bundeswehr :(

    @ Rapherian
    „über 3 Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen“

    ???
    Ist das nicht ein klein bißchen übertrieben? Die Jungs leben nach meinem Kenntnisstand in einem Hotel!!

    Bei der Sache mit den KC kann ich Ihnen überhaupt nicht folgen… Wir hatten bisher 4 KC und mehrere KWEA, warum sollten wir denn im Sinne einer regionalen Verteilung von Nachwuchsgewinnungsstellen nicht das eine oder andere KWEA in ein KC umwidmen?

    Die Doppelspitze an der Führungs des BAPersBw war mir so nicht bekannt (ich hätte gedacht, dass es immer eine Kombi ein Offizier und ein Beamter ist) und kann ich genau so wenig nachvollziehen wie Sie.

    Woher haben Sie die Kenntnis, dass die UKV Entscheidungen ab 2014 wieder restriktiver gehandhabt werden sollen?

  • fred1911   |   03. März 2013 - 20:54

    @Koffer
    Soweit mir bekannt wird im Kreis um TDM gedacht, wer kämpfen muss ist Soldat der Rest, das drumherum sollte am besten sofort Zivil umgewandelt werden.

    Des weiteren gibt es in diesem Kreis auch kein Verständnis für Pendler BS, für SaZ ein bisschen, generell soll umgezogen werden und Ende.

  • happy_pepe   |   03. März 2013 - 20:57

    Nach über 30 Dienstjahren, empfinde ich diesen Minister als den Minister, dem ich am wenigsten Vertrauen schenke, und das nicht erst seit seinen letzten Äußerungen, die ich nicht wiederholen möcht.
    Ich möchte meine Zeit bei meiner Bundeswehr nicht missen, obgleich ich auf die letzten drei Jahre hätte gerne verzichten können!
    Ich war nie süchtig nach Anerkennung, hätte mir aber seitens der Politik die Unterstützumg gewünscht, die für den Auftrag erforderlich gewesen wäre.
    Wir Soldaten mussten uns immer erklären, nicht die Politik hat erklärt warum Soldaten benötigt werden/wurden.
    Dieser Minister hat es geschafft, dass mir mittlerweile alles sch……egal ist.
    Ich glaube das nennt man innerer Abschied.
    Aber vielleicht ist das ja alles Teil eines großen Planes?

    Abrüstung, weil keiner/keine mehr in diese, durch den Minister als „gierig“ bezeichnete Truppe, eintreten möchte.
    Da bin ich, dem lieben Gott sei Dank, aber schon weg!

  • Pionier   |   03. März 2013 - 21:03

    @ Koffer:
    Für mich war die Wortwahl des BM in der FAS bezüglich „Sucht und Gier“ daneben. Natürlich kann und muss er kritisieren – wie auch loben, aber öffentlich? Ich stimme ihnen allerdings dahingehend zu, dass ich mich nicht beleidigt oder „gedemütigt“ gefühlt habe. Dennoch schoss er am Ziel vorbei, was er nun zugegeben hat. Auch das finde ich gut.

    Zum Thema UKV-Entscheidungen: M.W. ist der Erlass bezüglich der Wahlfreiheit UKV/TG von TdM bewusst zeitlich begrenzt worden und läuft entsprechend aus. TdM hat mehrfach ausgesagt, dass die Familie nach seiner Meinung mit an den Standort ziehen solle. Somit heisst es bald wieder umziehen oder kein TG – außer der DBwV kann erneut eine Verlängerung oder grundsätzliche Wahlfreiheit durchsetzen. Beim letzten Show-down Ist TdM leider den Ratschlägen der Ministerialbeamten gefolgt und hatte eine grundsätzliche Wahlfreiheit abgelehnt. Daher passt für mich die Aussage von R. zur UKV etc..

  • Loggi   |   03. März 2013 - 21:10

    Dieser Minister wird sich an seinen grundlegenden Aussagen zur Reform (nachhaltig finanziert etc.) messen lassen müssen. Sollte es nach der Wahl mit der Zustimmung der CDU erneut um einige Tausend Soldaten nach unten gehen, dann kann man ihm wie auch der Partei kein Tröpfchen Vertrauen mehr schenken. Ich erinnere mich noch an seine Worte: „Neuausrichtung 2020“ ohne Änderung. Oder vergleichbare Aussagen auf der Bundeswehrtagung. Warten wir es ab. Was den aktuellen Stand der Reform betrifft, ja, ich fluche auch von Zeit zu Zeit, aber ich könnte mir bei dem aktuellen „Personalkörper“ der Politik keinen besseren BM vorstellen, der dieses Chaos nach K.T. hätte einigermassen ordnen können. Aber vielleicht hat jemand Alternativen?

  • happy_pepe   |   03. März 2013 - 21:11

    Zu UKV möchte ich ein Zitat meiner Frau „Gemahlsgattin“ zum Besten geben:
    Frauen und Kinder der Soldaten werden in Sippenhaft genommen.

    Wie kommt jemand darauf, seine „Leute“kreuz und quer in Deutschland neu zu verteilen und
    zu erwarten, dass die Familie immer mit geht?

    Umzug, Basta!

  • Kerveros   |   03. März 2013 - 22:13

    @Loggi:
    „Dieser Minister wird sich an seinen grundlegenden Aussagen zur Reform (nachhaltig finanziert etc.) messen lassen müssen.“

    Nein muss er nicht, denn die Finanzlage hat er ja nicht zu verantworten und schon ist er aus der Nummer wieder heraus. Ans einen grundlegenden Aussagen und Versprechen wird er wohl gemessen werden, obgleich sich da schon viele Versprechen als Versprecher entpuppt haben.

    @Koffer:
    Was ‚Anerkennung in der Bevölkerung‘ angeht – dito. Da muss ich nicht unbedingt amerikanische Zustände haben. Die hier aber wiederholt geforderte Anerkennung/den Respekt des BMVg gegenüber seinen Soldaten, worunter ich insbesondere verstehe Versprechen zu halten, bzw wenn dies nicht möglich ist, das hinreichend zu kommunizieren und der Truppe eben das Gefühl zu nehmen vom eigenen Chef (pardon) verarscht zu werden, sollte man den Leuten als Kritikpunkt schon lassen.

  • Elahan   |   04. März 2013 - 10:17

    Thomas de Maiziere bei den 2. Königsbronner Gesprächen: „Wir wollen keine Söldner als Soldaten“ Und zum Dienen gehört auch Anerkennung: Vielmehr habe er die Soldaten ermutigen wollen, stolz auf ihre Leistungen zu sein.

    Wer für anderes als Verteidigung des Heimatlandes kämpft könnte evtl Söldner sein, siehe FR/GB und die benötigen dann auch keine Anerkennung durch die Bürger sondern nur das übliche Gehalt und Orden! Auch Innere Führung kann man sich dann fast sparen!

    Ich hoffe die ist kein Personalmodell für die Zukunft ……… aber wenn er es schon anspricht :-)

  • Interessierter   |   04. März 2013 - 10:53

    @Pionier

    Pionier | 03. März 2013 – 21:03

    Zum Thema UKV-Entscheidungen: M.W. ist der Erlass bezüglich der Wahlfreiheit UKV/TG von TdM bewusst zeitlich begrenzt worden und läuft entsprechend aus. TdM hat mehrfach ausgesagt, dass die Familie nach seiner Meinung mit an den Standort ziehen solle. Somit heisst es bald wieder umziehen oder kein TG – außer der DBwV kann erneut eine Verlängerung oder grundsätzliche Wahlfreiheit durchsetzen. Beim letzten Show-down Ist TdM leider den Ratschlägen der Ministerialbeamten gefolgt und hatte eine grundsätzliche Wahlfreiheit abgelehnt. Daher passt für mich die Aussage von R. zur UKV etc..

    Eine grundsätzliche Wahlfreiheit gab es nicht und gibt es auch derzeit nicht. Ich gehe davon aus, Sie beziehen sich auf den sog. „Strukturerlass“ der die Regeln zum Bezug von Trennungsgeld an Stelle von UKV etwas weiter fasst.

    Das Poblem ist das Umzugskostenrecht und Trennungsgeldverordnung in der grundsätzlichen Verantwortung des BMI stehen und nur durch das BMVg auf den eigenen Geschäftsbereich entsprechend angepasst werden. Daher kann TdM, unabhängig davon wie sehr er es denn will, keine grundsätzlich anderen Entscheidungen treffen. Sicher kann er über Einzelerlasse entsprechende Stellschrauben drehen, aber auch diese müssen den geltenden Rechtsnormen standhalten.

  • De Maizière und wie er die Welt sieht: Alles hat seine Ordnung — Carta   |   12. März 2013 - 13:18

    […] Seine Kritik am Gieren nach Anerkennung der Soldaten, die er nach einem Proteststurm ein wenig abschwächte. Sein Lapsus nach einer NATO-Verteidigungsministerkonferenz, als er sich bei den US-Truppenzahlen […]