„Most Germans don’t want their army to do any shooting at all“

Der kritisch-amüsante Blick des britischen Economist auf deutsche Streitkräfte ist zwar schon ein paar Wochen alt. Aber erst jetzt habe ich dank eines Leserhinweises entdeckt, dass es dazu auch ein Video gibt. Das viel darüber sagt, wie Briten auf die Bundeswehr schauen:

27 Kommentare zu „„Most Germans don’t want their army to do any shooting at all““

  • b   |   22. November 2012 - 13:18

    „No heels wer clicked“ als Text über ein Bild in dem gerade jemand die Hacken zusammenschlägt zeigt wie dumm und oberflächlich die Autoren des Films gearbeitet haben.

    Das Soldaten verboten ist illegale Befehle auszuführen gilt zudem in fast jeder Armee auch in der britischen. Warum wird das dann als etwas besonderes herausgestellt?

    Insgesamt ein Stück Journalismus das dem Ruf des Economist eher abträglich ist.

  • Claudandus   |   22. November 2012 - 13:18

    Traurig, aber wahr….
    Wo kämen wir sonst auch moralisch hin, wenn unsere Soldaten aus politischer Sicht kämpfen sollen… *Ironiemodus aus*

  • chickenhawk   |   22. November 2012 - 13:38

    “Most Germans don’t want their army to do any shooting at all”

    Und es stimmt! Das ist das Hauptaxiom der deutschen Sicherheitspolitik.

  • Elahan   |   22. November 2012 - 13:42

    Das der Rückzug auf Verteidigung klappt, zeigt Japan, Schweiz, Russland, China, Iran uvm
    Der Ansatz der Briten war in den letzten Jahren auch nicht sehr erfolgreich (438 Tote in AFG).

  • Thomas Kuhn   |   22. November 2012 - 13:42

    Interessante Außensicht von einem Menschen gesprochen, der offensichtlich kein native English speaker ist, sondern das Wort „Bundeswehr“ völlig akzentfrei über die Lippen bringt.

  • JCR   |   22. November 2012 - 13:55

    Na ob alle Briten inzwischen noch so enthusiastisch gegenüber Militäreinsätzen sind wie die sicher gut bezahlten und frontfernen Redakteure des Economist mag mal dahingestellt sein….

  • Heiko Kamann   |   22. November 2012 - 13:57

    Ein guter Beitrag aus britischer Sicht für ein britisches Publikum.

  • AnoSymun   |   22. November 2012 - 14:00

    @Elahan
    Wie bitte? Die Japaner sind auch nur begrenzt defensiv und koennen sich ihre relativ arrogante Aussenpolitik auch nur leisten weil die Amerikaner immer noch ihren Schutz garantieren – vor allem im Hinblick auf die vielen Inseln die sie ihr Eigen nennen.
    Die defensiven Russen hatten 2008 erst einen Krieg, haben Sie den etwa schon vergessen? Ganz zu schweigen von dem perma-Konflikt Tschetschenien und der Nutzung ander Staaten, u.A. Syrien, fuer proxy-Kriege.
    Der Iran duerfte wohl das beste Beispiel eines Staates sein, bei dem „der Rueckzug auf Verteidigung“ voraussichtlich nicht klappen wird – wenn die Amis es wollen wird es einen Irankrieg geben, egal ob die ‚defensiven‘ Iraner es wirklich wollen oder nicht.

  • J. Münster   |   22. November 2012 - 14:06

    So „british“ war dies auch nicht, denn es fehlt neben dem britischen Akzent auch die klare Sprache mit leicht ironischen Untertiteln. Fakt ist, der Bericht ist wahr, so zeigt sich die Bundeswehr. Aber auch ist es wahr, wie am Ende, dass sich zunächst keiner der Allierten eine erstarkte deutsche Armee vorstellen konnte, sie sich jetzt aber wünscht, weil wir etas haben : Respeckt und Vertauen. Wie schon in Afrika, hart in den Worten, leicht im Herzen, kann sich die Welt heute sehr wohl „Germans at the Front“ vorstellen. Dass wir gerade jetzt auch mal unsere z.T. liebgewonnen Administartions und Zerredungsmetalität ablegen müssen, versucht der Minister sehr wohl, es gelingt aber nicht jeder Ebene, dies zu leben. Man lese sich mal Bataillonsbefehle in der heutigen Zeit durch… Alles recht nett

    @AnoSymun: was ist in diesem Fall Proxy?

  • markus   |   22. November 2012 - 15:36

    kann die negative meinung zu diesem filmchen auhc nicht teilen. kann man aus deutscher sicht doch alles so brav unterschreiben.

  • Georg   |   22. November 2012 - 16:11

    @ J.Münster

    Hat sich in ihrem Post ein „freudscher Versprecher“ eingeschlichen mit dem Ausdruck „wir haben ReSPECKt…“ Speck in Form von Volksvermögen haben wir tatsächlich und an den wollen momentan viele „Euro-Länder“ ran. Unsere militärischen Fähigkeiten sind aufgrund unser eher nationalen Zurückhaltung in der Aussenpolitik eher weniger gefragt.

  • rick   |   22. November 2012 - 16:13

    Ich weiß nicht wie’s den anderen Uniformträgern beim Betrachten dieses Beitrags ergeht.
    Wenn mir die Ansicht der Britten, oder besser des Economist, in dieser Sache irgendetwas wert wäre, würde ich mich schämen.
    Aber auch da ich lediglich gern auf unsere Streitkräfte stolz wäre, muss ich sagen der Bericht sagt viel Wahres.
    Man kann dem Minister nur viel Erfolg dabei wünschen, die öffentliche Sensibilität für den Auftrag einer Armee zu heben. Anschauungsunterricht dazu erhält man gerade wieder durch das Thema Patriot….

  • Georg   |   22. November 2012 - 16:14

    PS: AnoSymun meinte mit dem Proxy-Fall wahrscheinlich einen „Stellvertreterkrieg“ zwischen Russland und der Türkei,den Golfstaaten und event. auch bald der Nato in Syrien.

  • Elahan   |   22. November 2012 - 16:36

    @AnoSymun

    Ich sprach nicht von der Zukunft, sondern von der Gegenwart! Ein starkes EU Verteidigungsbündnis, könnte bei uns die defensive mili Rolle der USA übernehmen.
    Im Gegensatz zur NATO besteht bei der EU Beistandspflicht (bei Verteidigung)!

    Ja, die Japaner haben die USA und wir die EU und die USA einschl. der Atomwaffen!
    Ja, beim Iran kann es in der Zukunft eng werden, denn sie haben keine A Waffen im Vergleich zu Nord-Korea.

    Auf Abschreckung beruhende Verteidigung kann funktionieren (siehe Erfolg im Kalten Krieg) aber dann muss man bereit sein in Abschreckung zu investieren und nicht in „heute das und morgen dies“ (UAV, oder doch FlaRak, oder lieber Ausbildung, nein noch besser Lutran, ach nee zu teuer, dann machen wir das mit dem Fähnchen (symbolisch FlaRak))

  • AnoSymun   |   22. November 2012 - 17:06

    @J.Münster @Georg
    Genau das meine ich: Stellvertreterkrieg – aus irgendeinem Grund wollte mir dieses Wort aber auf Gedeih und Verderben nicht mehr einfallen.

  • #47   |   22. November 2012 - 17:43

    Sehr Interessante Posts hier.
    Es sei mal dahingestellt in wieweit tatsächlich auf den Inhalt des Spots bezogen.
    Und auf den möchte ich zurück kommen.
    Ich selbst unterschreibe das Statement zum Schluss hin.
    Zumindest was die tatsächliche wahrnehmung von Soldaten und der Bundeswehr in dieser Gesellschaft angeht.
    Und was die Forderung bezüglich der Beteiligung der BW angeht:
    So denke ich sollte genau das mal offen, sowohl medial als auch politisch diskutiert werden.
    Oder im Klartext: Wozu will Deutschland die BW voraussichtlich nutzten?
    (Jetzt kann jeder auf das Weißbuch oder die Verteidigungspolitischen Richtlinien zeigen, aber mal ganz ehrlich, die Wenigsten wissen das es Sie überhaut gibt. Und noch weniger was drin steht. Sonst hätte es nicht so einen Aufschrei bezüglich Aüßerungen eines Bundespräsidenten auf dem Rückflug aus Afghanistan gegeben.)
    @ Rick: Teile deine Meinung wohl was den wahrheitsgehalt angeht.
    Glaube aber das mit der Sensibilität wird selbst ein frisch ernannter BS in seiner Dienstzeit nicht erleben.
    Dafür werden die Aussetzung der Wehrpflich sowie die schicke Neuausrichtung (bin im übrigen gespannt welchen Titel die SPD für ihre Reform wählen wird, so denn sie nächstes Jahr zum regieren kommt) ihren Beitrag leisten.

  • J. Münster   |   22. November 2012 - 18:35

    @ #47
    Das Wozu ist mir schon lange nicht klar. Da haben sich die Politiker einer seichten, immer nach links und rechts schauenden, Sprache bemächtigt und sind in ihrem Abstimmungsverhalten so was von widersprüchlich… Mich hat als aktiver doch tatsächlich letztens ein MdB gefragt, was wir denn vom Einsatz in AFG halten… den Ball haben wir postwendend zurückgespielt. Das ist die politische Realität, die für uns aber bindend ist… Alle reden immer über Kommunikation, aber keiner meint es irgendwie ehrlich….

  • Heiko Kamann   |   22. November 2012 - 18:46

    @ J. Münster | 22. November 2012 – 18:35
    „Mich hat als aktiver doch tatsächlich letztens ein MdB gefragt, was wir denn vom Einsatz in AFG halten“ … haben Sie sich nicht getraut zu antworten, oder konnten Sie nicht?
    Was ist denn an dieser Frage ungewöhnlich … denken Sie doch mal, vielleicht sitzt „Ihr“ MdB im Agrarausschuss oder im Kulturausschuss; Sie hätten ihn jetzt aufklären können …!!!

    „Alle reden immer über Kommunikation, aber keiner meint es irgendwie ehrlich….“
    Sie?

  • Sachlicher   |   22. November 2012 - 19:06

    @ AnoSymun | 22. November 2012 – 17:06
    Genau das meine ich: Stellvertreterkrieg –
    Mir hat der Begriff proxy besser gefallen.

    Ansonsten:
    Moskau dürfte um seinen mangelnden Erfolg innerhalb des Syrienkonflites schon sehr genau wissen. Dass man dort jetzt derart rhetorisiert: erwartbar, aber unnütz.

    Dass die Russen versuchen neben den A-Waffenarsenal wieder ein weiteres strategisches Moment zu schaffen (z.B. Marinebasen außerhalb der ehem. sowjetischen Grenzen), muss niemanden nervös machen.

    Die NATO tut nichts unerwartetes, nichts für die Russische Föderation gefährliches…das weiß man dort auch, entsprechend entspannt die Reaktionen in der russischen Presse, wenngleich ein bischen „Schimpfen“ dann doch offensichtlich (wieder) sein muss. So what?

  • Niklas   |   22. November 2012 - 20:36

    Joa, nettes Filmchen. Was mich immer stört ist, dass deutsche Soldaten (auch wenn es tatsächlich auf einen großen Teil zutreffen mag) als völlig harmlos, schlecht ausgebildet und sowieso irgendwie weich stehen gelassen werden.

    Wir wissen alle, dass in manchen Bereichen wirklich zu wenig Aufwand betrieben wird, nach Kassenlage und Anlass eben. Aber wir haben in Deutschland auch verschiedene Phasen durchlebt, die Bundeswehr und vor allem das Personal hat sich sehr gewandelt.
    Die jüngeren Soldaten „funktionieren“ anders und deshalb sind so generelle Berichte immer eine kleine Beleidigung für den Vollblutsoldaten, der sich überhaupt nicht verstecken muss!

  • Heiko Kamann   |   22. November 2012 - 21:00

    Niklas | 22. November 2012 – 20:36
    „Die jüngeren Soldaten “funktionieren” anders und deshalb sind so generelle Berichte immer eine kleine Beleidigung für den Vollblutsoldaten, der sich überhaupt nicht verstecken muss!“

    Ohne jetzt besonders OT werden zu wollen; aber die Sache mit dem „funktionieren der jüngeren Soldaten“ und den „Vollblutsoldaten“ habe ich nicht verstanden.

  • Sachlicher   |   22. November 2012 - 21:15

    @ Niklas | 22. November 2012 – 20:36

    Aber wir haben in Deutschland auch verschiedene Phasen durchlebt, die Bundeswehr und vor allem das Personal hat sich sehr gewandelt.
    Die jüngeren Soldaten “funktionieren” anders und deshalb sind so generelle Berichte immer eine kleine Beleidigung für den Vollblutsoldaten,

    Diskussionen a la „früher war alles besser“ vs. „heute sind wir wieder Krieger“ bringen uns mE nicht weiter. Der Filmbeitrag bietet auch keinen Anlass in solche Schemen zu verfallen. Reflektieren wir kritisch, steht mE unterm Strich: Es gab zu jeder Zeit gute und weniger gute deutsche Soldaten.

  • jetflyer   |   22. November 2012 - 21:36

    Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie stark der 2. Weltkrieg überall noch in den Knochen zu stecken scheint und auch nach über 60 Jahren die Wehrmacht als Vergleich herangezogen wird.
    35 Jahr Landesverteidigung, dann „Armee der Einheit“ und kurz darauf „Armee im Einsatz“…. mal abgesehen von den berechtigten Kritiken und was wir noch alles besser machen könnten… kann keine andere Armee einen solchen Wandel aufweisen.

    Last but not least ist es mir lieber, dass unsere Bevölkerung kritisch (wenn auch z.T. überkritisch) der Bundeswehr gegenübersteht und unsere politische Führung (daher) vorsichtiger im Einsatz der Streitkräfte ist als z.B. die USA, UK oder andere befreundete Nationen.

    Es ist zwar peinlich was „wir“ uns mit Rüstungsprojekten und anderen Dingen leisten, aber auch damit sind wir im internationalen Vergleich nicht alleine.

    Und, verstecken müssen „wir“ uns auch im internationalen Vergleich überhaupt nicht.

  • Wurzelbert   |   22. November 2012 - 22:01

    Ich bin ja sonst nicht so der Formaldiener, aber warum zur Hölle kaut Frau Feldwebel ab 1:10 Kaugummi? Ich weiß nicht, in welchem Ausmaß da gefilmt worden ist, aber abseits davon bei ministeriellem Besuch sowas abzuzuiehen ist schon mutig.

    Ob wir uns international verstecken müssen oder ob der Soldat früher, ganz früher oder heute besser ist, ist Nebensache, wenn man sich auf die Kernaussage des Berichts konzentriert: Unsere Gesellschaft scheut historisch bedingt den Konflikt, dementsprechend verhalten sich Politik und daraus folgt die Entwicklung unserer Bundeswehr.
    Das einzige, was hier helfen würde, wäre Aufklärung der Bevölkerung (insebesondere in den Schulen) wie (Aussen)Politik funktioniert und in welchem Maße bewaffnete Kräfte daran Anteil haben – dabei könnte man auchmal Clausewitz erwähnen, von dem ich in der Schule nie etwas gehört habe – und inwiefern sich dieses vor unseren moralischen Grundsätzen verhält.

  • Elahan   |   22. November 2012 - 22:31

    @Wurzelbert

    „Unsere Gesellschaft scheut historisch bedingt den Konflikt, dementsprechend verhalten sich Politik und daraus folgt die Entwicklung unserer Bundeswehr.“

    Und wo ist das Problem, wenn man aus Erfahrung lernt?
    Viele der Gegner von vorschnellen Militäreinsätzen sind gebildet und verfolgen die aktuelle Sicherheitspolitik! Es würde den Soldaten viel helfen, wenn sich die Parlamentarier und die Regierung ihrer Verantwortung bewußt werden! Die Reform der Bw wurde nicht von DEN Bürgern gefordert!

  • Heiko Kamann   |   22. November 2012 - 22:52

    @Wurzelbert
    Und „by the way“, die meisten der heute lebenden Männer mit deutschen Pass kennen die Bundeswehr aus eigener Anschauung und sind vieleicht gerade darum kritisch. Langeweile, Suff und Stumpfsinn prägten Generationen von Wehrpflichtigen; das sind jetzt die, die desinteressiert sind an der Bundeswehr und nun die Kinder oder Enkel beraten sollen … also einen Teil hat die Bundeswehr selbst und nicht „der Politiker“ verbockt.

    OK, ist hier jetzt OT.

  • Wurzelbert   |   23. November 2012 - 1:09

    Okay, jetzt wirds wirklich ein Wenig OT, aber ich bezieh gerne meine Stellung^^

    @Elahan
    Ich habe damit nicht ausdrücken wollen, dass wir den Konflikt suchen sollen, aber wenn wir uns an einem Konflikt beteiligen, dann bitte mit allen Konsequenzen. Bezogen auf ISAF würde das für mich bedeuten, dass der Bevölkerung klar gemacht wird, aus welchen Gründen wir da unten sind und dass die Politik diesem Einsatz vollkommen zustimmt und den Streitkräften ihren Auftrag erteilt hat, damit diese selbstständig handelnd ihren Auftrag wahrnehmen kann (ohne national caveats, die Bedingungen werden von der Nato gehandelt).

    Aus Erfahrung hat die heutige Generation nicht gelernt, diese Generation stirbt nämlich gerade weg, und die heutigen, in der Politik vertretenen Genration(en) sind entweder zu blauäugig und realitätsfern (Teile der Alt-68er, die sich bis heute nicht weiterentwickelt hat), zu besorgt um Wählerstimmen und eventuelle Machteinbußen (ich nenne sie mal die 99% der Politik) oder zu jung, um auch nur mit den Nachwirkungen des 2.WK elebt zu haben (meine Generation).
    Ein mündiger Bürger, der sich und seine Ansichten in der (Aussen)Politik vertreten sehen will, muss doch auch im groben verstehen können, wie und warum diese funktioniert. Bis heute habe ich kaum einen Zivilisten getroffen, der eine logische Erklärung für unsere Beteiligung an ISAF hat, geschweige denn Soldaten (Das liegt nun zum einen an der Bildung, zum anderen am Desinteresse – kenn ich net, erklärt mir kaaner, juckt mich net -, zum anderen daran, dass die Politik keine klaren Worte dazu findet).
    Mit geht es also darum, dass zum einen eine gewisse Vorbildung herrscht, damit die Bevölkerung an der Politik (ich werd langsam zu faul für das „Aussen-„, abgesehen davon ist es auch ein generelles Problem) Interesse zeigen kann, die Politik aber auch ihr Handeln erklärt und nicht in breiten Reden unsere Bündnistreue zu Natopartnern erklärt (wie wäre es mal, mit einem öffentlichen Schreiben in der Bild und in freien Medien, zu solchen Themen?).

    Die Bundeswehrreform tangiert mich persönlich nichtmehr, weil auch diese Reform getragen wird von Schlagworten, aber nicht von Inhalten und ich kein Teil mehr derer bin, die reformiert werden.

    @Kamann

    Ich sehe da wieder eine laaaange Kausalkette, aber machen wirs kurz: Ich habe das Rumgammeln erlebt, auch den Stumpfsinn, der Suff jedoch ist eine Privatsache (mag sein, dass das früher mal anders war, aber ich kann, bei 4 Jahren Dienstzeit die Gelegenheiten, mich „dienstlich“ zu betrinken an beiden Händen abzählen). All das begründet sich meiner Meinung nach darin, dass die Bundeswehr halbherzig existiert und ein direkter Auftrag fehlt; das zieht sich durch die Bank weg und je weiter unten man sich befindet, desto weniger Auftrag bleit übrig, das Ergebnis ist dann für mich: Ein Soldat ohne Auftrag, hat den Auftrag zu regenerieren, also Gammeln (oder Alternativ mal was Putzen, dass es nach oben immer schön glänzt).