Kampfjets, Journalismus und PR

Die Schweiz hat sich vor einigen Tagen für den schwedischen Gripen als neuen Kampfjet für ihre Streitkräfte entschieden, gegen die französische Rafale und gegen den – allerdings auch deutlich teureren – Eurofighter. Wie es zu der Entscheidung kam, beschreibt die taz hier.

Allerdings liegen die Kollegen mit ihrer Aussage Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat sich etwas einfallen lassen, um in Schweizer Tageszeitungen für sein Kampfflugzeug Gripen zu werben ein bisschen falsch, wenn sie das nur auf bezahlte Anzeigen beziehen. Bei den Journalisten in der Alpenrepublik gibt es seit ein paar Tagen eine gewisse Diskussion über eine offensichtlich recht enge Verzahnung von Journalismus und PR für den schwedischen Jet. Ausgelöst durch diesen Beitrag auf medienspiegel.ch: Wie ich Werbung für den Gripen machte

(Bestimmt kein Einzelfall. Aber als Beispiel sehr schön zu lesen.)

8 Gedanken zu „Kampfjets, Journalismus und PR

  1. Ohje…Auswahlentscheidungen und Kampdjets…ein leidiges Thema das stets zu einem Politikum wird. Die Piloten sind anscheinend nicht glücklich über die Wahl und hätten sich Rafale oder EF gewünscht. Nunja…dafür fliegen sie ja noch mit F18 durch die Gegend.

  2. „Einen guten Journalisten erkennt man daran,
    dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache,
    auch nicht mit einer guten Sache.“
    (Hanns Joachim Friedrichs)

  3. “Einen guten Journalisten erkennt man daran,
    dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache,
    auch nicht mit einer guten Sache.”
    (Hanns Joachim Friedrichs)

    Wohl wahr! Heutzutage macht man sich aber in Deutschland mit so einer Haltung fast schon verdächtig.

  4. @Dante:
    Boeing hatte die F/A-18 E/F Super Hornet von sich aus zurückgezogen, da sie für den Wettbewerb zu groß war.
    Technisch hat die Super Hornet auch nicht viel mit den derzeitigen Schweizer Hornets gemein.

  5. Die Gripen ist für kleine Länder eigentlich ideal. Gerade für die Schweiz welches sie garantiert nur zur Selbstverteidigung einsetzt. Sie ist billig und die Nachteile bei der Reichweite z.B. fallen bei dem kleinen Land nicht ins Gewicht

  6. @stefan s
    hat allerdings nur ein Triebwerk. Ist ja auch nen sicherheitsaspekt bei ausfall. Soweit ich weiß wird die F16 ja auch noch produziert. Gab es da auch angebote?

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