„Die Piraten fielen ins Meer“

Die jüngste Kaperung somalischer Piraten scheint ohne militärisches Eingreifen beendet: nach den bisherigen spärlichen Informationen hat die Besatzung des taiwanesischen Fischtrawlers Chin Yi Wen, der am Freitag südwestlich der Seychellen in die Hand der Seeräuber fiel, die Angreifer überwältigt. Die Piraten fielen ins Meer, zitiert die Nachrichtenagentur AFP den Sprecher der Fischereibehörde Taiwans.

Wenn das zutrifft, ist es einer der seltenen Fälle, in denen es der Besatzung eines gekaperten Schiffes gelungen ist, sich aus eigener Kraft zu befreien. In dem Seegebiet zwischen der Küste Tansanias und den Seychellen waren die Piraten in den vergangenen Tagen besonders aktiv.

Nachtrag: Heute hat die Bundeswehr ein weiteres Foto der Aktion der Fregatte Köln gegen Piraten vor der Küste Tansanias veröffentlicht. Auf diesem Bild gut zu erkennen sind die Treibstoffvorräte, die den Aktionsradius vergrößern.

(Foto: Deutsche Marine via flickr unter CC-Lizenz)

 

1 Gedanke zu „„Die Piraten fielen ins Meer“

  1. Die Piraten fielen ins Meer…

    Und im AFP-Artikel heißt es dann weiter, dass über das Schicksal der Piraten nichts näheres bekannt ist.

    Nur gut, dass das ganze ohne deutsche Beteiligung stattfand; da würden sich einige Politiker wieder furchtbar aufregen.

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