Kosovo: ORF-Bataillon einsatzbereit

Dann schreiben wir mal die Kosovo-Lage fort: Das Operational Reserve Forces (ORF)-Bataillon ist seit der vergangenen Nacht einsatzbereit (im Fachsprech: Full Operational Capability, FOC) und derzeit auf dem Weg in den Norden des Kosovo. Die Soldaten aus Deutschland und Österreich sollen die Kontrolle eines Grenzübergangs übernehmen, der nach der Vereinbarung zwischen KFOR, den Serben und dem Kosovo zunächst bis Mitte September unter Aufsicht der Schutztruppe bleibt.

Ein Detail am Rande: Die ORF-Kräfte sind nach bisherigem Stand zwar unter anderem mit Fuchs-Transportpanzern, aber eben auch mit ungeschützten Fahrzeugen vom Typ Wolf und dem Unimog-Zweitonner unterwegs – offensichtlich eine bewusste Deeskalation.

Nach den aktuellen Meldungen aus dem Nord-Kosovo haben die serbischen Gemeinden dort die Straßenblockaden geräumt oder die Barrikaden so weit beseitigt, dass die KFOR-Truppen passieren können. Allerdings, so die Drohung, könnten die Blockaden jederzeit wieder eingerichtet werden.

Bundeswehrsoldaten des ORF-Bataillons bei der Verlegung am 8. August (Foto: Bundeswehr)

44 Kommentare zu „Kosovo: ORF-Bataillon einsatzbereit“

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 16:31

    Naja, entweder gewollte Deeskalation oder die Füchse sind in der Inst…
    Und was das Thema der Einsatzbereitschaft angeht, so ließ ein gestern (!!) aus dem KOS zurückgekehrter Soldat verlauten, das wohl viele der Soldaten des DEU Anteils des ORF Btl weder die obligatorische medizinische Untersuchung („BA 90/5“) noch über eine abgeschlossene EAKK Ausbildung verfügung (Ich hoffe nur, der CRC-Anteil ist wenigstens schon vorhanden…). Prozentzahlen konnte er leider keine nennen…

  • T.Wiegold   |   10. August 2011 - 16:45

    Füchse sind wohl dabei, aber sparsam – habe die Meldung korrigiert.

  • Michael   |   10. August 2011 - 17:07

    Als ich bei der Truppe war gabs auch jede Menge Abkürzungen aber die kenn ich nicht ;-)
    Was heisst denn EAKK-Ausbildung und CRC-Anteil?

  • T.Wiegold   |   10. August 2011 - 17:29

    Oh weh, stimmt natürlich… Mal sehen, ob ich das auf die Reihe bekomme:

    Einsatzvorbereitende Ausbildung für Krisen- und Konfliktbewältigung (da bin ich mir im Detail nicht ganz sicher. Müsste ich nachschauen und sollte auch ins Glossar…)

    Crowd and Riot Control – zu Deutsch etwa: Einsatz bei gewalttätigen Demonstrationen (wobei da in Abgrenzung zu militärischem Handeln i.d.R. nicht-letale Wirkmittel zum Einsatz kommen)

  • j. hunter   |   10. August 2011 - 17:30

    EAKK= Einsatzausbildung Krisenbewältigung und Konfliktverhütung (vereinfacht: an die Einsätze angepasste Ausbildung mit u. A. Personen/Fahrzeugkontrollen, Mine/IED-Awareness etc.

    CRC= Crowd Riot Control (Kräfte die ausgebildet sind zum Umgang mit gewaltsamen Demonstranten, erinnert stark an Polizei, spezielle Schutzkleidung, Schlagstöcke, Schilde, tlw. Wasserwerfer)

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 17:47

    Zu den NLW (Nicht-Letalen-Wirkmitteln):

    Dazu gehört in erster Linie die Impulspatrone 40mm (ugs. „Gummigeschoss“) Welche aus der Granatpistole verschossen wird (könnte auch aus dem AG40 (Anbaugerät 40mm) verschossen werden, aber diese sind mWn nicht im Einsatzland bevorratet…)

    Zu den Fahrzeugen:

    Außer den TPz und den Fzg. des COM KFOR haben wir nunmal nichts geschütztes dort unten zur Verfügung. In der Tat sieht es so aus, das nach der Absteuerung eines Großteils des Materials und der Fahrzeuge die wenigen, welche noch über ein Fzg. verfügen, bzw. sich bei der GFMC (German Forces Mobility Center) eines ausleihen dann mit Skoda Octavia, VW T5, Nissan Pathfinder, Mercedes ML, o.Ä. unterwegs sind.

    Bisher waar ds der Lage ja auch durchaus angemessen…wie weit man mit einem Mercedes ML im angesicht eines steinewerfenden Mobs kommt kann sich jeder ausmalen…

  • Michael   |   10. August 2011 - 19:05

    Vielen Dank für Antworten!
    jetzt kenn ich mich wieder aus (einigermaßen)

  • mitwisser   |   10. August 2011 - 20:16

    Mal eine etwas kritischere Frage: wer ist eigentlich dafür verantwortlich, wenn da der NATO als Eingreifreserve ORF gemeldete Truppen nicht bereit und ausgebildet sind?
    Ich höre heute von Kameraden, dass am nächsten Montag noch eine eilige EAKK in Sondershausen läuft, wo noch ORF Soldaten ausgebildet weden. Wie kann das sein, wenn die doch schon seit Monaten in Abrufbereitschaft gestanden haben?
    Und nun eine etwas bizarre Antwort: die Leitdivision ist verantwortlich. Klar – die „Eins“ aus Hannover. Aber da hat wohl keiner mehr damit gerechnet, dass man solche Verpflichtungen jemals auch einlösen können müsste. Ist doch nur Balkan und nicht das so wichtige Afghanistan.
    Bin ich der Einzige, der sich fragt, ob der Divisionskommandeur hier vielleicht nur um „seinen“ Einsatz gekümmert hat und der Balkan eher egal oder mindestens nachrangig war? Dann gäbe es nämlich eine Wertigkeit und Priorisierung zu Lasten der Balkaneinsatzkräfte aus der Division.
    „Sein“ Einsatz ist nämlich Afghanistan – und da durfte Zweisterm-Kneip, der ja Divisionskommandeur der Ersten ist, nun wieder hin.
    Herr General: Man kann im eigenen Einsatz vielleicht bis ins Detail Managen und sogar führen. Man kann es hier den Vorgesetzten und der Politik bestimt auch Recht zu machen versuchen. Aber das ist nur die halbe Miete! Denn wenn Man nämlich beim Rest in der Heimat in seiner Führungs- und Fürsorgeverantwortung dermaßen versagt, dann ist man wohl einfach nur noch untragbar.Peinlich.

  • Thomsen   |   10. August 2011 - 20:24

    Liegt das möglicherweise daran, dass die BW personell aus dem letzten Loch pfeift? Priorität hat seit Jahren ISAF, da wandert alles hin was fit ist, alles mit kleineren Wehwehchen wandert auf die KFOR-SBL und der Rest hält im Team H die Stellung.

  • T.Wiegold   |   10. August 2011 - 20:26

    @Mitwisser

    Das Gerücht hatte ich auch gehört. Allerdings habe ich dafür keine Bestätigung finden können…

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 20:49

    Das Problem ist das „OK-Reporting“ in der Truppe…es beginnt auf der Kompanie-Ebene…da werden Zehlen geschönt um beim BtlKommandeur gut dazustehen, der hübscht noch mal ein wenig auf um beim Brigade- oder DivisionsKdr zu glänzen. Und der glänzt wiederum beim EinsFüKdo…so zieht sich das durch…Es gab mal einen Verband der hatte am ENDE (!!!) einer Stand-By Phase eine Verlegefähigkeit des designierten Personals (tatsächlich) von 45% erreicht…obwohl ein halbes Jahr vorher dem EinsFüKdo „volle personelle und materielle Einsatzbereitschaft“ gemeldet wurde…

    Durch die vielen Ausbildungen die mE nicht Einsatzrelevant sind, Administrative Pflichten (Impftermine, Prüfung nach §78 BHO, Führerscheine, zusätzliche Fahrausbildungen für das jeweilige Einsatzland ((und ich meine nicht die Einweisung auf dem relevanten Fzg-Typ)) etc. etc.)

    Wir lügen uns die Taschen voll…jeder macht was er will, keiner was er soll und irgendwie funktioniert’s trotzdem.

    @Thomsen

    So lange Chef’s „Ihren“ Grundbetrieb (den eigenen Laden) über den Einsatzauftrag der Bw stellen und jungen motivierte Leute die freiwilligen (!!) Bewerbungen in den Einsatz ablehnen (weil ja dieses Jahr die KpChefs zur Beurteilung anstehen) wird sich an der Art und Weise der Befüllung der SBL / CE-List nix ändern…

  • NMWC   |   10. August 2011 - 21:06

    @Thomsen
    Bei allem Verständnis für Ihre Sichtweise.
    Aber die Kategorisierung: „ISAF, da wandert alles hin was fit ist, alles mit kleineren Wehwehchen wandert auf die KFOR-SBL […]“ halte ich für nicht zielführend. Ist dies tatsächlich Ihre Meinung über die Soldaten des nächsten Kontingents KFOR? Das wäre sehr schade.

  • mietsch   |   10. August 2011 - 21:12

    @Interessierter
    „So lange Chef’s “Ihren” Grundbetrieb (den eigenen Laden) über den Einsatzauftrag der Bw stellen…“
    Was meinen Sie damit bzw. können Sie konkrete Beispiele nennen?

    „…und jungen motivierte Leute die freiwilligen (!!) Bewerbungen in den Einsatz ablehnen (weil ja dieses Jahr die KpChefs zur Beurteilung anstehen)…“

    Auch hier stehe ich ein bisschen auf dem Schlauch, was die Ablehnung von Freiwilligen-Meldungen mit der Beurteilung eines Chefs zu tun haben?

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 21:24

    @mietsch

    Wenn ein Chef vor der Wahl steht, einen Soldaten seiner Kompanie zur Befüllung der „Manning List“ eines fremden Verbandes abzustellen und dadurch eine Vakanz im eigenen Stall zu erzeugen, die immer mit einem gewissen Verlust der Leistungsfähigkeit der eignen Einheit einhergeht (wir reden nicht vom OG aus dem Geschäftszimmer…), oder die Bewerbung des Soldaten, auf der Stellungnahme die er abzugeben, hat nicht zu befürworten, neigen viele (nicht alle) Chefs dazu, eher den eigenen Laden „voll“ zu halten…

    Somit hängt der Wille eine „gute“ Kompanie zu haben um bei der nächsten Beurteilung gut dazustehen ursächlich mit der Freigabe der Soldaten für Einsatze zusammen.
    Kein Kdr wird das Argument „ja aber ich hab so viele Leute in den Einsatz geschickt, deswegen fehlen mir zwei ZgFhr, ein Versorger, und mein Kompanie-Truppführer“ als entschuldigung für eine „schwache“ Kompanie gelten lassen…Oder frei nach napoleon: Es gibt keine schwachen Regimenter, es gibt nur schwache Obristen…das kann man auf dieses Beispiel runterbrechen.

    Sie werden es mir sicherlich nachsehen, das ich keine konkreten (wenn auch geschleierte) Beispiele nennen kann.

  • mitwisser   |   10. August 2011 - 21:38

    @TW: es munkelt, dass die nun auf dem Papier nur geringen Vakanzen der ORF vor Ort daher rühren, dass man eine nicht kleine Zahl von Kontingentangehörigen „umgebucht“ hat. Ob in der Stabsarbeit etc. ein paar Nasen, Winkel oder Terne fehlen ist ja nicht so recht messbar. und egal, wenn man dafür bei der ORF-Meldung gut oder wenigstens etwas aufgefüllter dasteht.
    @Alle: ich bin doch begeistert, wer hier mitdiskutiert. Ehrlich. denn Begriffsvrwendungen wie GFMC oder CE-List zeigen mir, dass hier Wissende an der Tastatur sind.
    Eine Bestätigung für Defizite wird ja kaum jemand geben. Aber vielleicht findet sich ja jemand, der die Bundeswehr zu einer wahrheitsgemäßen Auskunft bewegen oder gar zwingen kann – nämlich, wer in der kommenden Woche erst EAKK in Sondershausen absolviert, der eigentlich seit dieser Woche als ORF schon im Kosovo sein sollte und müsste.

    Was ich schon gatr nicht mehr recht erwarte von der Bundeswehr, das sind offene Berichte über ORF, etwa von vor Ort. Statt dessem gibt es Einheitsbrei im Internet.

  • mietsch   |   10. August 2011 - 21:48

    @Interessierter
    Ihre Argumentation ist nicht ganz schlüssig, da Sie ausblenden, dass die meisten Einheiten nach dem jetzigen Einsatzsystematik wissen, wann der nächste Einsatz in etwa ansteht und dann ist doch klar, dass der Chef mit SEINEN Leuten in den Einsatz will. Und zwar nicht um eine gute Beurteilung zu bekommen, sondern um seinen Auftrag zu erfüllen.
    Ausnahmen bestätigen die Regel…

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 21:54

    @mitwisser:
    Das deckt sich mit den Berichten die ich von Heimkehrern der letzten Woche gehört habe…
    Nebenbei:Danke für das Kompliment, aber ich bin nun wahrlich nur ein ganz kleines Licht, aber ich mache mir meine Gedanken (Sorgen).

    @Alle
    Was die „Übergeordnete Führung“ noch nicht gelernt hat aus dem „Arabischen Frühling“ ist etwas relativ einfaches:

    Wenn Menschen in einem totalitäre Regime es schaffen dank Web 2.0 ihre Botschaft von der Wahrheit zu verbreiten, ist das in unserem Land geradezu ein Kinderspiel…

    Es traut sich nur noch niemand, aber spätestens wenn es mal wieder richtig „rappelt“ (was hoffentlich nciht passiert) und ein Zug DEU Sdt auf Grund Versagen in der Befehlsgebung (Stichwort Führungsprozeß, Punkt 4: Kontrolle) bei der Einsatzvorbereitung, Ausfälle verzeichnet, wird es Unmut in der Truppe geben. Denn der Kraftfahrer-Hauptgefreite der für den „Friedens-Kosovo“ ausgebildet wurde, hat nicht den gleichen Einsatzwert wie der HG aus dem ORF Btl der auch wirklich darauf vorbereitet wurde „kämpfen zu können“…

    Aber selbst dann wird es wieder heißen: „Moment wir wurden doch auf diversen Übungen überprüft und zertifiziert, wir waren befähigt, aber diese unerwartete Zunahme der Intensität des Konflikts war nicht vorherzusehen…“

    Und ich wette…irgendein StOffz des zertifizierenden Verbandes wird richtig Gewissensbisse bekommen, weil er sich damals schon dachte: „Eigentlich reicht das gezeigt Niveau noch nicht, aber die Stand-by Phase geht in zwei Monaten los, und ich möchte dann lieber doch nicht der „Show-stopper“ sein…“

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 21:59

    @Mietsch

    Nochmal:
    Es gibt unzählige Einheiten (iSv Kompanien) die auf absehbare Zeit in KEINER Einsatzverpflichtung stehen. Aus diesen Einheiten bewerben sich viele Leute auf OFFENE Dienstposten bei den Lagezentren der Leitverbände, bzw. versuchen es, werden aber dann dabei von ihrem Chef gebremst, weil er mit seiner (nochmal konkret: NICHT EINSATZVERPLICHTETEN KOMPANIE) ein gutes Bild abgeben möchte…im GRUNDBETRIEB…

    Ich sehe da keinen Bruch in der kausalen Kette. Wenn Sie einen finden bitte ich das konkreter aufzuzeigen.

    Edit:
    Und die Leute die sich bewerben sind mit Masse eben nicht die „Fuß- und Geschlechtskranken“…sondern junge, gut ausgebildete motivierte (manchmal auch naive, ja) Soldaten. Die sich endlich auch „beweisen“ wollen (im positiven Sinne).

  • cosmo   |   10. August 2011 - 22:05

    @T. Wiegold:

    Das ORF Bn war bereits gestern abend MRIT (Mission ready in theatre) und zu diesem Zeitpunkt bereits im Nord-Kosovo.

    @All:

    Gefaehrliches Halbwissen (nach dem Motto: ich kenne einen, der einen kennt/gehoert hat…) traegt auch sehr schnell zur Desinformation und somit zu einem falschen Lagebild bei.

    Zum befohlenen Zeitpunkt in der befohlenen Uniform am befohlenen Ort (wie unsere Kameraden aus dem Land des grossen PX immer sagen…), und das ueber eine Distanz von ueber 1000 km: da muss ein Bataillon schon verdammt gut eingespielt sein um das zu stemmen und das wiederum erfordert gute Soldaten!

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 22:09

    @cosmo

    Das war wenn ich mich recht erinnere der Auftrag des Btl…mit einer NTM von sieben Tagen MRIT zu sein…oder nicht?

    So gesehen sitzen die Jungs auf gepackten Kisten und warten nur auf die ATMO’s für die großen Eisenvögel…ich erkenne da jetzt keine besondere Herausragende Leistung, um ehrlich zu sein…es war ja keine Verlegung „aus dem Stand“

  • T.Wiegold   |   10. August 2011 - 22:15

    @cosmo
    Ich weiß. Meine Aussage heute morgen war ja auch FOC, und die war meines Wissens für 092359zAUG11 befohlen.

    @all
    Darf ich noch mal daran erinnern, dass nicht jeder alle Abkürzungen kennen kann, erst recht wenn die aus dem internationalen Umfeld stammen? Und dass man zumindest ein mal Notice to Move und ähnliches ausschreiben könnte?

  • mietsch   |   10. August 2011 - 22:19

    @Interessierter:
    Auch die nicht für den Einsatz vorgesehene Kp hat einen Auftrag zu erfüllen, der im Vergleich zu einem Einsatzauftrag auch oftmals nicht so spannend wirkt. Aber diesen Auftrag kann sich der Chef i.d.R. nicht selbst aussuchen. Er wird ihm befohlen! Daher versucht er (und ist verpflichtet) DIESEN Auftrag bestmöglich nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Dafür wird er als Chef bezahlt, nicht für die Autragserfüllung einer anderen Kp in einer anderen Division.

  • cosmo   |   10. August 2011 - 22:24

    @ Interessierter:

    Das ist richtig, „Auftrag ausgefuehrt“, und das erwartet man von guten Soldaten. Und dabei auftretende personelle, logistische und administrative „Problemchen“ kennen wir doch alle, oder….?

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 22:28

    @mietsch

    Wie war das…“vom Einsatz her denken….“ und „Der Einsatzauftrag hat Vorrang vor dem Grundbetrieb“…ich meine das mal so gehört oder beigebracht bekommen zu haben…

    Es geht auch nicht darum welcher Auftrag „spannender“ ist. Es geht darum welcher Auftrag der wichtigere ist. Wir reden auch nicht davon einer anderen Divison die Arbeit abzunehmen, wir reden davon in einem Einsatzkontingent das bestmögliche Personal zur Wirkung zu bringen. Das ist nach meinem subjektiven Empfinden unser aller Auftrag.

    Das ich für die der (Beurteilungs-)Realität geschuldeten Entscheidungen ein gewisses Verständnis aufbringe will ich garnicht bestreiten, ich will damit nur aufzeigen das hier ein Umdenken in ALLEN Köpfen erforderlich ist…

    @Cosmo

    Größtenteils stimme ich zu. Die Frage ist nur in wie weit ich diese „Problemchen“ bei konsequenter Vorbereitung, Dienstaufsicht und ungeschöntem Berichts- und Meldewesen hätte im Voraus vermeiden können. Die Clausewitz’sche Friktion wird immer auftreten, auch das ist unbestritten, aber sie SOLLTE erst im Rahmen der Operationsführung auftreten.

    Und Auftrag ausgeführt haben die Soldaten (idF die Vorgesetzten) dann, wenn der Einsatz mit den bestmöglich vorbereiteten Soldaten unter bestmöglicher Führung beendet wurde…

  • mietsch   |   10. August 2011 - 22:38

    @Interessierter

    „wir reden davon in einem Einsatzkontingent das bestmögliche Personal zur Wirkung zu bringen. Das ist nach meinem subjektiven Empfinden unser aller Auftrag.“

    Nicht ganz richtig, es muss heißen, „… in JEDEM Einsatzkontingent das … “ und da liegt der Hase im Pfeffer. Die Einheiten, die nur für den Grundbetrieb (was auch immer das konkret heißt) da sind, wird es in der neuen Struktur hoffentlich nicht mehr geben. Das Problem des gegenseitigen Heldenklaus wird damit aber nicht gelöst.

  • Interessierter   |   10. August 2011 - 22:44

    @mietsch

    Dann sind unsere Absichten deckungsgleich, nur die Entschlüsse verschieden…und das wir viel fähiges Personal in unseren Reihen haben, ich denke darüber sind wir uns einig,. Wenn man dieses Personal dann auch noch in den Einsatz lässt haben wir in jedem Kontingent die „A-Mannschaft“.

    Ich hoffe mit Ihnen, das diese Verbände umgegliedert oder aufgelöst werden (so schwer das dann auch wieder für die betroffenen Kameraden wird). Aber sind wir ehrlich, Heldenklau wird es auch danach immer wieder geben, genauso wie die Leute für die jedes jahr unter 160 Einsatztagen (auf eigenen Wunsch) ein verlorenes ist…

  • Thomsen   |   10. August 2011 - 22:59

    @ NMWC:

    zumindest die Priorität ISAF habe ich schwarz auf weiß aus diversen Besprechungsprotokollen über mehrere Jahre hinweg mit schöner Regelmäßigkeit. Den Rest kann man sich zusammenreimen. Daheim bleibt das Klientel, das a) kurz vor´m DZE steht (so kurz, dass die Einsatzzeitdauer die Restdienstzeit überschreiten wird), b) das noch nie imEinsatz war und auch niemals gehen wird (alte kalte Krieger) und die ohne 90/5er. Wer ein 90/5er hat wird auf die SL geschustert, egal wie gut oder schlecht er dienstlich ist.

    Und zum Thema „Einzelabstellungen“: wir kennen ja die Motivationsgründe für Freiwillige, monetärer Art sowie beurteilungstechnisch.

    Das Hauptproblem in meinen Augen liegt aber darin, dass sich weiter oben niemals jemand Gedanken gemacht darüber, welches Personal wo am besten zur Wirkung kommt. Das mag sich in den letzten Jahren gebessert haben, aber ich entsinne mich noch zu gut an Zeiten, in denen die Artillerie in KUNDUZ Patrouille gelaufen ist und PzGren das Erzengelkloster bewacht haben (EINE Leitdivision, und solche Einteilungen werden im HFüKdo bzw. EinsFüKdo abgenickt!)

    Die Verantwortung für die Einsatzbestückung (=Leitdivisionen) wechselt turnusgemäß, da sind aber alle Einsätze mit abzubilden. Und wenn ich zwei ASB in AFG bestücken muss bleibt halt nichts mehr mit grünen Litzen für KFOR übrig (das da – rein theoretisch – ein FJg-Btl hingehört lasse ich aus utopischen Gründen mal aussen vor).

    edit: wo wurde das Bild oben aufgenommen? Ortsausgang PRIZREN Fahrtrichtung LANDOVICA, oder?

  • T.Wiegold   |   11. August 2011 - 0:11

    @Thomsen

    Habe zu dem Foto keine genaue Ortsangabe. Leider hat sich meine Anregung bei der Bundeswehr nicht richtig durchgesetzt.

  • Memoria   |   11. August 2011 - 7:06

    @ Interessierter:
    Volle Zustimmung zum Problem „OK-Reporting“.
    Das wirkliche Kernproblem der Bundeswehr. Zum Lügen gehört halt immer zwei: Einer der lügt unnd einer der sich anlügen läßt.
    In der neuen Struktur (wir können mit noch weniger noch mehr) wird es noch absurdere Ausmaße annehmen.
    Sollten sich die Ausbildungs- und Ausrüstungsmängel der ORF bewahrheiten, wàre dies mal wieder ein Paradebeispiel für die Null-Fehler-Kultur.

    @cosmo:
    Vielleicht könnten sie ja das ein oder andere hier richtig stellen, wenn hier – aus ihrer Sicht – vorbei an den Fakten berichtet wird?

    Bisher haben sie jedoch eher vorhandene Mängel (?) kleingeredet:
    Alles super, nur ein paar kleine Problemchen (wie unausgebildete Soldaten in der stand-by-phase!?). Also: Alles OK!
    Wie ein Ausschnitt aus dem OK-Reporting.

  • Interessierter   |   11. August 2011 - 7:41

    @Thomsen

    Ja, müsste so sein, die MSR (Main Supply Route) HORSE.die über PRIZREN, LANDOVICA, VELIKA KRUSA nach DAKOVICA führt.

    Die Motivationsgründe der „Einzelabstellungen“ kann ich so nicht teilen. Für einen jungen Familienvater sind die 62,-€/Tag nicht unbedingt attraktiv, wenn er sein Neugeborenes dafür fast ein halbs Jahr nicht sieht…Es soll tatsächlich noch Leute mit Pflichtbewußtsein geben…

    Ansonsten stimme ich Ihnen voll und ganz zu, was die Entsende-Politik und die (falsche) Schwerpunktsetzung angeht.

  • NMWC   |   11. August 2011 - 8:43

    @Interessierter
    Danke für den Hinweis auf das Thema Pflichtbewusstsein!

    @Thomsen
    Priorisierung ja.
    Dem Tenor das alles andere nur von Fußkranken, minderqualifizierten, sonstigem Ausschlusspersonal und aufgrund spezieller Motivationen bedient wird, kann ich mich nicht anschliessen. Zu sehr findet sich darin eine qualitavtive Herabsetzung und Kategorisierung der Soldaten wieder, der ich aus tiefster Überzeugung widerspreche. Ich habe mich in letzter Zeit gegen solche Kategorisierungen aus der Sendereihe: Kampftruppe und ISAF-Krieger „Geil“, der Rest „Buh“… in diesem Blog des öfteren entsprechend geäußert. Und ich tue es weiter. Damit tut man den betroffenen Soldaten einfach keinen Gefallen. Es ist eine Armee und bei allem durchaus gesunden „Gefrotzel“ der Waffengattungen und TSK untereinander, am Ende geht es um den Auftrag und die Erfüllung dieses Auftrages. (man möge meine simple Sichtweise entschuldigen…TSK Marine halt..aber wir sind ja eh nur am Grillen und Saufen auf unseren Schiffen und Booten…nee;-)).
    Das Thema Personaleinsatz und Wirkung hat sich in den letzten Jahren doch erheblich gebessert. Nur hat m.E. das Heer in den letzten Jahren die „Umplanungen“ nach dem Kalten Krieg: Kampftruppe weg weg weg, Umsteuern in andere Waffengattungen, wieder an die Einsatzrealität anpassen müssen. Im übrigen ein sehr schöner Hinweis auf das FJg-Btl.
    Das es da noch einiges zu tun gibt bleibt unbenommen. Trotzdem komme ich nicht umhin @Memoria in seiner Sichtweise zur Umsetzung der Reform(re-re-loaded) immer wieder Recht geben zu müssen.

  • T.Wiegold   |   11. August 2011 - 12:11

    @Orontes

    Ich bitte um Verständnis, aber ich habe Ihren letzten Kommentar bewusst in den Papierkorb verschoben. Wir hatten schon mal das Problem, dass dem ComKFOR private Dinge vorgehalten wurden, die derzeit ganz offensichtlich für – im Militär würde man sagen: Information Operations – genutzt werden. Angesichts der Lage da unten wäre ich dankbar, wenn solche Dinge jetzt hier nicht hochgezogen würden.

    (Ich gebe zu, dass ich mir das nicht leicht gemacht habe, weil ich sehr ungerne da eingreife und normalerweise den freien Fluss von Informationen sehr schätze. Vielleicht war es auch ein Fehler, weil diese Geschichte natürlich auch anderswo hochkommen kann. Dennoch wäre ich froh, wenn Sie mir das in diesem Fall zugestehen würden.)

  • Stefan H.   |   11. August 2011 - 12:20

    @Interessierter, @Thomsen
    Könnte auch von Nord nach Süd ein Foto an der Straße PRIZREN-TOPLICANE sein, dann wäre der Ort links KORISA und der V-förmige Einschnitt im Hintergrund die Straße zum Erzengelkloster/Schneeleopard.

    @Thomsen
    Prioritäten können auch relativ sein. Ein Verband bekommt den Auftrag ORF Btl und Einheiten werden ausgewählt – ggf. 1-2 Kp aus einem anderen Verband beigestellt. Meine Erfahrung der letzten 20 Jahre ist, dass in jeder Einheit (jedem Verband) eine qualitative Gausverteilung vorherrscht. KFOR Soldaten als „zweite Klasse“ einzustufen macht also keinen Sinn – besonders da in vielen Verbanden zwischen einem KFOR und einem ISAF Einsatz weniger als 2 Jahre liegen. Das aktuell die „grünen Litzen“ mit höherer Priorität nach Afghanistan geschickt werden, würde ich auch nicht generell als Qualitätsmerkmal sehen – ist aber im Bezug auf originäre Fähigkeiten absolut sinnvoll. Die Ausbildung ORF wie z.B. CRC müssen eh generell alle ausgewählten Truppengattungen durchlaufen – da können dann auch Truppengattungen ausgewählt werden, deren Fähigkeitsspektrum gerade schwächer in Einsätzen abgebildet werden.
    Einen generellen Ausbildungsmangel kann ich mir nicht vorstellen – da habe ich volles Vertrauen in die BtlKdre und KpChefs. Das dann am – vorher nicht geplanten Stichtag – es immer auch Ausfälle gibt (Krankheiten, etc.) und man dann kurzfristig noch einmal 5-10% Personal nachschulen muss, um Lücken zu schließen ist kein Drama. Ehrlich gesagt haben wir im Jahr 2004 bei 6 Monaten ORF im Kosovo auch Vakanzen auf der Zeitachse hingenommen – war auch kein Problem.
    Dass die Volatilität von zugewiesenem Feldersatz – gerade bei Reservisten – auch echte Ausreißer produzieren kann, habe ich selbst erlebt. Die schickt man dann halt wieder nach Hause – ist auch kein Thema.

  • Orontes   |   11. August 2011 - 13:14

    @T. Wiegold
    „Angesichts der Lage da unten wäre ich dankbar, wenn solche Dinge jetzt hier nicht hochgezogen würden….Vielleicht war es auch ein Fehler, weil diese Geschichte natürlich auch anderswo hochkommen kann. “

    So wie ich die Meldung verstand, berichten serbische Medien bereits im Zusammenhang mit den aktuellen Vorfällen darüber. Falls serbische Stellen die Verbreitung solcher Informationen fördern (in der Tat sieht der Inhalt der Meldung aus wie „schwarze“ PSYOPS), dürften sie damit in der Bevölkerung vor Ort auch die gewünschte Wirkung erzielen, ob nun im Blog auf die entsprechenden Meldungen verwiesen wird oder nicht. Dass serbische Stellen auf diesem Wege gegen die Bundeswehr bzw. KFOR vorgehen, halte ich aber für relevant.

  • T.Wiegold   |   11. August 2011 - 13:17

    @Orontes

    Sie haben natürlich Recht (und mein Unbehagen bestimmt bemerkt).

    Vorschlag: Wir warten hier noch mal ab, welche Weiterungen es da gibt… ok?

  • Orontes   |   11. August 2011 - 13:26

    @T. Wiegold
    Ich verstehe ja, dass auch deutsche Medien Ihr Blog mitlesen (gerade aktuell: http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Netzwelt/Kfor-General-versetzt-Blogger-in-unglaeubiges-Staunen/ ), gerne auch den Kommentaren Informationen entnehmen und Manipulationsversuchen vielleicht nicht immer kritisch genug gegenüberstehen, weshalb man möglicherweise der falschen Seite dienen würde, wenn man das Thema hier anstößt.

  • Thomsen   |   12. August 2011 - 20:56

    @ Stefan H. Interessierter:

    Hab´s nochmal mit meinen Bildern verglichen, das ist auf der MSR HORSE wie ich schrieb. Der Hügel links im Mittelgrund ist der hinter dem Feldlager, die Berge im Hintergund sind die 200er in Richrung PREVELAC-Pass, mittig geht´s ins BISTRICA-Tal. In Fahrtrichtung weiter rechts müsste das Kieswerk vor LANDOVICA kommen.

    @ NMCW: wie sie von „kleineren Wehwechchen“ auf „Fußkranken, minderqualifizierten, sonstigem Ausschlusspersonal und aufgrund spezieller Motivationen“ kommen verstehe ich nicht. Ich erläutere: kleinere Wehwechchen sind die (bzw. habe ich als die erlebt), welche den betroffenen Soldaten >>>>seiner Ansicht nach<<<<<< für ISAF untauglich machen, aber für KFOR reichen würden.

    Jetzt d´accord?

    Bei der Aussage "warum lief die Ari Patrouille und PzGren steht sich die Beine in den Bauch" bleibe ich, weil ich zum Zeitpunkt dieser Aussage bzw. der damaligen Gliederung in beiden Bereichen etliche Kameraden hatte, die das zum damaligen Zeitpunkt auch exakt so gesehen haben. Ich will darauf hinaus, daß man sich bei der übergeordneten Besoldung Gedanken machen sollte, wen man wofür einsetzt. Da wir mittlerweile ja viele TrGat in ihrem originären Aufgabenfeld im Einsatz haben (dürfen) hat sich das weitestgehend erledigt.

  • Prediger   |   13. August 2011 - 8:23

    @Orontes
    @T.Wiegold

    Da sich General Bühler nun selber äußert, ist die Katze jetzt wohl aus dem Sack:

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2836420

  • T.Wiegold   |   13. August 2011 - 9:32

    Ja, so sieht es aus. Da die Gerüchte gegen Bühler anscheinend gezielt platziert wurden, bin ich ja gespannt, welche Wirkung das hat.

  • Prediger   |   13. August 2011 - 10:27

    Ohne das Thema überstrapazieren zu wollen: Der folgende Artikel faßt es m.E. ganz treffend zusammen:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.serbischer-zeitungsbericht-kfor-chef-soll-junge-albanerin-lieben.11905a3d-cd07-4a12-b1af-e7aaffa2ef6d.html

  • Prediger   |   13. August 2011 - 17:32

    Und der „Spaß“ beginnt (aus der Kommentarfunktion von B92):

    Looking at the picture – few things about Gerhard Bühler.
    „Auch persönlich ist Bühler der Region eng verbunden“
    [link]
    The PERSONAL connection of Mr. Bühler to the region is barely if ever touched, much likely the personal connection to Russia of Kosovo ex-president ( Behgjet Pacolli ).
    The connection is the same kind: WIFE.
    Now – who you think is in command of KFOR forces in Kosovo? Of course, de-facto an Albanian lady.
    It seems, Americans don’t mind it, but Pacolli was deemed as a danger to American national security – so he had to go. And not because of some suspicious business (who does not have it in the region?)
    Compare: the wife of ex-Ukrainian president is American and the wife of Saak is Dutch. That does not disturb the American political elite, neither the K-Albanian wife of Bühler.
    But – oh well – the Russian wife of Pacolli is a „problem“, so he had to go.
    The good news: at one point so much hypocrisy is enough even for organizations used to it,
    Bühler has not even a month left in Kosovo – precisely because of the conflict of interest.
    After September 9 2011 he will be replaced by general Erhard Drews.
    source (in German):
    [link]

    … but even that source fails to mention Albanian wife, only that Erhard Bühler has „ties too close to the region“.
    (Ataman, 13 August 2011 16:03)

  • Prediger   |   13. August 2011 - 19:17

    Nun wird es wirklich interessant: Augen geradeaus wird auch bei B92 rezipiert:

    .. but even that source fails to mention Albanian wife, only that Erhard Bühler has „ties too close to the region“.
    (Ataman, 13 August 2011 16:03

    and what you fail to say is the fact that in all GERMAN MILITARY BLOGS Buhler was so heavily criticized for his soft approach on Serbian road blockades and his decision to withdraw his troop that he had himself to explain his decision and reply to these critiques.

    I guess you will say that all those that criticize Buhler have Albanian wives or husbands.

    Will you give up of your charlatanism???
    (ben, 13 August 2011 17:22)

    # Comment link

  • John Waller   |   15. August 2011 - 9:32

    ORF deutscher Seite seit 5.8. im Kosovo
    nachgezogene Teile seit 14.8.

    bis heute keine informationen über flug/ankunft/auftrag
    keine bestätigung der nachzügler ORF Ausbildung

    Es soll jedoch auch die möglichkeit gegeben haben:

    „hier unten unterschreiben und du hast die Ausbildung und fliegst morgen früh“

    alarmierung lief reibungslos, innerhalb von 3d alle im Flugzeug