Nachwuchswerbung? Auf den Link achten!

Liebe Streitkräftebasis, liebe Nachwuchswerber,

löblich, dass ihr euch auf dem Jugendmagazin schekker der Bundesregierung um Nachwuchswerbung bemüht. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass der Kurz-Link in eurem RSS-Feed dann auch tatsächlich zu „Du beim Bund? Super“ führt und nicht, wie gerade passiert, auf eine doch etwas andere Webseite unter http://tinyurl.com/4yxxxzn.

12 Gedanken zu „Nachwuchswerbung? Auf den Link achten!

  1. Suche ich auch gerade noch. Offensichtlich aus dem Feed von streitkraeftebasis.de, der läuft nämlich via twitterfeed in den Twitter-Account MilitaerRSS ein.

  2. Naja immerhin ist die Verlinkung nicht auf eine bundeswehrkritische Website ;-)
    Wäre interessant wenn aufeinmal die AntiFa Website bzw die Website der LINKEN aufgeht….

    Grüße

    NMcM

  3. Danke für den Hinweis!

    Twitterfeed erzeugt normalerweise die Kurz-URL via bit.ly, nicht via tinyURL… Ich gehe der Sache noch mal nach.

    Und wenn ich mit der Zuweisung falsch lag, bitte ich um Nachsicht…

  4. Da fällt mir grad auch auf das der Offizielle RSS vom Bund die Meldung garnicht rausgehauen hat.

  5. Karl Kraus im digitalen Zeitalter: Man muss nicht nur keine Idee haben, man muss auch unfähig sein, sie zu verlinken. Was uns zum eigentlichen Probelm dieser „Sonderausgabe“ des Schekker bringt: Ich habe selten derart platte Regierungs-Propaganda gelesen. Wer so kommunizieren muss, hat es nötig, und es ist bezeichnend, dass zwar alle möglichen Berufe vorgestellt werden, der des Soldaten aber nicht.

  6. Der RSS-Feed der SKB ist momentan nicht von der Zentralen Onlineredaktion abboniert. Nach der Migration auf eine neue Version unseres CMS ergaben sich technische Probleme mit Generierung des entsprechenden Feeds. Die Fehler sind nun seit ca. 3 Wochen behoben und der Feed wird sicherlich bald wieder mit in BundeswehrRSS integriert werden.

    Bezgl. Schekker, habe auch ich mich für ein E-Mail-Interview zur Verfügung gestellt. Findet man „Gott sei Dank“ nur über die Suche. Von den Ursprünglichen Antworten, gerade in Bezug zu „Tod – Verwundung – Einsatz“ ist NICHTS übrig geblieben.
    Der Schülerin,die den Artikel verfasst hat, mache ich da keine Verwürfe, die Schekker-Redaktion hatte da wohl schon genaue Vorstellungen von den Textbeiträgen.

    Wir haben mal das hier zum Thema „Arbeitgeber Bundeswehr“ erstellt.
    http://bit.ly/warumsoldat

  7. Zitat von Streitkraeftebasis.de – dort ist die „Prezi“-Präsentation verlinkt:

    Technischer Hinweis für Nutzer aus dem Intranet der Bundeswehr

    Leider konnten wir die Präsentation nicht so in unsere Seite einbinden, dass die Seite durch die unterschiedlichen Serverinstanzen ins Internet publiziert wird. Die Präsentaion wird über eine externe Seite, die leider für Intranetnutzer nicht erreichbar ist, angezeigt. Nutzer, die über das Bundeswehrnetz Zugang zum Internet haben, sehen zwar den Player, können die Präsentation aber, bedingt durch die Sicherheitseinstellung des Proxyservers, nicht starten. Für diese Nutzer haben wir einen Screencast der Präsentation als Video veröffentlicht. Die Qualität der Darstellung hat aufgrund der Komprimierung deutlich gelitten. Es ist sozusagen die „Ersatzbetriebslösung“. Wenn Sie sich die Präsentation interaktiv und in guter Bildqualität ansehen möchten, dann schauen Sie doch nochmal von zu Hause auf diese Seite oder nutzen diesen Kurz-URL: http://bit.ly/warumsoldat . Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

  8. @ Jan O. Portugall

    Es ist eine schöne Präsentation zum Thema Berufsbild Soldat. Sie wirkt ansprechend und ich vermute es werden sich viele junge Menschen mit den Berufsbildern und den Hoffnungen und Wünschen der dargestellten Soldaten für ihre Zukunft identifizieren.

    Meine berufliche Erfahrung mit den Zukunftswünschen und den dann realisierten Ausbildungen von ausscheidenen Zeitsoldaten ist eine Andere, als die in der Präsentation dargestellte Welt.
    Für einen ehemaligen Hauptgefreiten (mit normalen Einstellungsvoraussetzungen für einen Mannschaftssoldaten) ein MBA-Studium anzustreben ist illusorisch.
    Ein MBA-Studium ist für ausscheidene studierte Truppendienstoffiziere eine Zusatzqualifikation, aber keine Anschlussqualifikation für eine Mannschaftsdienstlaufbahn.
    Auch der Unteroffizier als Fahrdienstleiter beim Stabsquartier beim BMVg kann froh sein, wenn er nach seiner Verpflichtungszeit z.B. eine Disponentenstelle bei einer Spedition bekommt.
    Ein tatsächlich abgeschlossenses Studium nach einer SaZ 12 Zeit ist ein ziemlicher Ausnahmefall. Die meisten ausscheidenen Soldaten halten das Studium nicht durch. Außerdem sind sie am Ende des Studium 33, 34 oder 35 Jahre alt und konkurieren dann gegen 25 jährige auf dem Arbeitsmarkt.

    Also meiner Meinung nach ist dies, wie bereits geschrieben, eine schöne Präsentation, die jedoch mit der Lebenswirklichkeit wenig zu tun hat. Es ist ein Prinzip Hoffnung für junge Leute, die im ersten Anlauf nicht die berufliche Höherqualifizierung geschafft haben und dies auf später, nach der Bw-Zeit verschieben wollen.

  9. @Georg

    Erst einmal Danke.

    Ich denke auch, dass Wunsch und Wirklichkeit teilweise weit auseinander klaffen.
    Ich habe für die Präsentation aber tatsächlich die Originalantworten der, per Fragebogen befragten, Soldaten genutzt. Inwiefern diese ihre Vorstellungen in die Wirklichkeit umsetzen bleibt abzuwarten.

    Ich weiß aber aus entsprechenden Statistikdaten, dass die Möglichkeiten des Berufsförderungsdienstes intensiver genutzt werden, desto höher der Rang ist.

    Soll heißen: Mannschaften nutzen die BFD-Angebote am geringsten, Unteroffiziere und Feldwebel schon mehr. Die Offiziere verschenken am wenigsten ;-).

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