USA setzen „Mother of all Bombs“ erstmals ein – in Afghanistan (Zusammenfassung, Nachträge)

Am Vorabend einer von Russland initiierten Afghanistan-Konferenz in Moskau, an der westliche Staaten nicht beteiligt sind, haben die USA am (heutigen) Donnerstag ihre größte nicht-atomare Bombe am Hindukusch eingesetzt. Die Waffe vom Typ GBU-43 wurde auf Tunnelstellungen eines Ablegers des selbsternannten Islamischen Staates in der afghanischen Provinz Nangarhar abgeworfen. Der Kommandeur der US-Truppen in Afghanistan und der internationalen Resolute Support-Mission, US-General John Nicholson, bezeichnete den Einsatz der Bombe mit einer Sprengkraft von elf Tonnen TNT als die richtige Munition für das Vorgehen gegen die Gruppierung ISIS Khorasan (ISIS-K).

Die Mitteilung der US-Streitkräfte in Afghanistan:

At 7:32 p.m. local time today, U.S. Forces Afghanistan conducted a strike on an Islamic State of Iraq and Syria-Khorasan tunnel complex in Achin district, Nangarhar province, Afghanistan, as part of ongoing efforts to defeat ISIS-K in Afghanistan.

ISIS-K, also known as the Korasan group, is based in the Afghanistan-Pakistan region and is composed primarily of former members of Tehrik-e Taliban Pakistan and the Afghan Taliban.
The strike used a GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast bomb dropped from a U.S. aircraft. The strike was designed to minimize the risk to Afghan and U.S. forces conducting clearing operations in the area while maximizing the destruction of ISIS-K fighters and facilities.
“As ISIS-K’s losses have mounted, they are using [improvised bombs], bunkers and tunnels to thicken their defense,” said Army Gen. John W. Nicholson, commander of U.S. Forces Afghanistan. “This is the right munition to reduce these obstacles and maintain the momentum of our offensive against ISIS-K.”
U.S. forces took every precaution to avoid civilian casualties with this strike and will continue offensive operations until ISIS-K is destroyed in Afghanistan.

Die GBU-43, entwickelt bereits 2003 für einen möglichen Einsatz im Irak-Krieg, wurde nach offiziellen Angaben damit erstmals im Gefecht eingesetzt. Schon 2008 war diese Bombe, aufgrund ihrer Funktionsbezeichnung Massive Ordnance Air Blast und des daraus resultiererenden Akronyms MOAB auch als Mother of all Bombs bezeichnet, in Südostasien stationiert worden.

Zur Wirkung dieser Waffe bei diesem Einsatz gibt es bislang keine nachprüfbaren Angaben. der britische Guardian zitierte Einwohner des betroffenen Distrikts, die angaben, in 30 Jahren Krieg nichts Vergleichbares gehört oder gesehen zu haben. Unklar blieb vorerst, ob Zivilisten in der abgelegenen Region von dem Angriff betroffen waren.

Zur Funktionsweise der GBU-43 gibt es mehr Erläuterungen beim Aviationist. Und zur Entwicklung der Bombe existiert ein Fernsehbericht:


(Direktlink: https://youtu.be/i9H50tHiHjs)

Nachtrag: Unter den bisherigen Reaktionen auf diesen Bombenabwurf scheint mir die des ehemaligen afghanischen Präsidenten Hami Karzai die interessanteste:

Und noch ein wichtiger Nachtrag: Das US-Militär, sagt Präsident Donald Trump, agiere inzwischen mit voller Untersützung des Präsidenten, ohne immer eine Ermächtigung für einzelne Aktionen zu benötigen:

President Trump on Thursday called the recent high-profile military actions overseas proof that he’s fulfilling his promise to let defense leaders act decisively without interference from politicians.
“What I do is I authorize my military,” in response to a press question about the use of a massive bomb in an assault on Islamic State Group positions in Afghanistan. “We have the greatest military in the world, and they’ve done the job, as usual. We have given them total authorization, and that’s what they’re doing.

Nachtrag 14. April: Nach ersten offiziellen Angaben aus Afghanistan soll es – man muss wohl sagen: lediglich – 36 Tote durch den Bombenangriff gegeben haben, wie die BBC berichtet:

A US military strike with a weapon known as the „mother of all bombs“ (MOAB) killed 36 IS militants and destroyed their base, the Afghan defence ministry says. The 21,600lb (9,800kg) bomb was dropped on a tunnel complex used by so-called Islamic State in Nangarhar province.
No civilians were affected by the explosion, the ministry said.

(Archivbild 2008: The GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast bomb sits at an air base in Southwest Asia waiting to be used should it become necessary – Courtesy photo via U.S. Air Force)

26 Kommentare zu „USA setzen „Mother of all Bombs“ erstmals ein – in Afghanistan (Zusammenfassung, Nachträge)“

  • Mitleser   |   13. April 2017 - 21:52

    Muß an der Gegend liegen, daß die Bomben dort größer werden als anderswo. Bereits Saddam hatte eine Vorliebe für schwerste Kaliber in Form der sowjetischen FAB-9000, die gegen die aufständischen Kurden in Norden ebenso eingesetzt wurden wie gegen den Iran. Das Kaliber gefiel so gut, daß der Irak nach Aufbrauchen der sowjetischen Bestände einen Nachbau in Form der Nassir-9 machte. Tom Cooper hatte auf seiner leider nicht mehr verfügbaren Homepage einen Bericht über den Abwurf einer Nissir-9 auf eine von den Iranern eroberte Hafenstadt am Golf. Die Wirkung war verheerend, die iranischen Verluste beträchtlich, die militärischen Aktivitäten der Iraner im Zielgebiet kamen auf Tage zum Erliegen.

    In AFG wurden während des sowjetischen AFG-Krieges ebenfalls schwere Kaliber gegen weiland die Mujaheddin eingesetzt. Während des sowjetischen Abzuges wurden damit auch gezielt Täler vermint (mit Langzeitzündern mit mehreren Tagen Laufzeit), um ein Nachdrängen der Mujaheddin hinter den abrückenden sowjetischen Truppen zu verhindern.

  • Thomas Melber   |   13. April 2017 - 22:43

    Viel hilft viel … ^^

  • Georg   |   13. April 2017 - 22:55

    Das Vorläufermodell dieser Bombe, die „Daisy Cutter Bomb“ BLU 52-B wurde 2001 in Afghanistan über dem Höhlen-Komplex von Tora Bora eingesetzt. Leider war der Höhlenkomplex bereits verlassen, als die Bombe eingesetzt wurde und Osama Bin Laden mit seinem Gefolge entkam.

    Zitat aus wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Daisy_Cutter

    „Im Dezember 2001 wurde die Bombe von den US-amerikanischen Streitkräften in Afghanistan in der Schlacht um Tora Bora eingesetzt, nachdem über eine angebliche Sichtung ranghoher Mitglieder des Terrornetzwerks al-Qaida, unter ihnen Osama bin Laden, berichtet wurde. Der Einsatz führte jedoch nicht zur Tötung Osama Bin Ladens.[2]“

    Also eine wirkungsvolle Waffe gegen ein Bunkersystem, weniger weil die Druckwelle das Bunkersystem zerstört, sondern Lebewesen die sich darin aufhalten durch die Druckwelle getötet werden.
    Vorrausgesetzt der Feind befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auch in diesem Höhlensystem.

  • Georg   |   13. April 2017 - 23:00

    Streiche: Daisy Cutter BLU 52-B
    Setze: Daisy Cutter BLU-82B

  • klabautermann   |   14. April 2017 - 4:48

    Ahhhh, die Mutter aller Präzisions-(Faß)Bomben kommt zum Einsatz.
    Beeindruckend ! Wirklich ? Dem IS in seinen Bunkersystemen in Raqqa und Mossul geht jetzt aber bestimmt „der Stift“. Hat eigentlich die afghanische Regierung diesem Einsatz zugestimmt ?
    Die Japaner werden auch so langsam nervös in Sachen „unilateral“ bombing the shit out of….
    .“Ahead of the discussions, the Japanese government had requested the United States first discuss with Japan at the working level before mounting any attack on North Korea, out of fear that retaliation would directly affect Japan’s security, the report said.“…..denn „retaliation“ könnte so aussehen: „It’s possible that North Korea has the ability to hit (Japan) with a ballistic missile carrying sarin in its warhead,” Also bitte, liebe US, wir werden natürlich unseren Abschreckungsbeitrag erhöhen, aber gebt dem Kim bitte keinen Grund mit Sarin um sich zu schmeißen.
    http://www.japantimes.co.jp/news/2017/04/13/national/politics-diplomacy/north-korea-may-capable-sarin-tipped-missiles-abe-says/#.WO-LWI5CR4c

  • the art of chaos   |   14. April 2017 - 5:36

    ist nicht der eigentliche addressat nordkorea??

    und lese ich das richtig in der enlischen wikipedia, das von der bombe nur 15 stueck gebaut worden sind und damit nur noch 12 stueck im arsenal seien duerften??

    frag mich unter den aspekten wie die reaktion ausfallen sollte, wenn herr un der meinung ist seinen atomtest zu machen und die usa reagieren…

    ich moechte irgendwie gerade nicht in suedkorea oder japan wohnen muessen

  • klabautermann   |   14. April 2017 - 7:38

    Wenn ich mich recht erinnere, dann haben die USA vor 3 oder so Jahren ein Escalation Dominance Livex unter OPCOM USPACOM in Sachen Nordkorea inkl. Einbindung des POTUS abgehalten.
    Obama hat damals afair die Übung vorzeitig beenden lassen, weil Kim mal wieder nicht „mitgespielt“ hat. Da Trump ja immer das Gegenteil von dem macht, was Obama nicht/gemacht hat……………..
    http://www.nbcnews.com/news/world/u-s-may-launch-strike-if-north-korea-reaches-nuclear-n746366
    ……….kann man davon ausgehen, dass es über Ostern „zum Knall“ kommt, es sei denn die Chinesen schaffen es, den Kim dazu zu bringen dieses Mal mitzuspielen.

  • Elahan   |   14. April 2017 - 9:11

    Die USA liefern eine Steilvorlage nach der andern für Russland.
    Der Einsatz von derartigen Waffen (an der Grenze zur Massenvernichtungswaffe) außerhalb eines Krieges ohne Zustimmung des Gastlandes, ist eine Blaupause für Putin und dieser hat den Vater aller Bomben.

    Trump außer Rand und Band …….. und das war erst der Anfang.

  • Koffer   |   14. April 2017 - 10:12

    @Elahan | 14. April 2017 – 9:11
    Woher wissen Sie, dass der Einsatz ohne Zustimmung der AFG Regierung erfolgte?!

  • Jägerlein   |   14. April 2017 - 13:27

    @Elahan | 14. April 2017 – 9:11
    „(an der Grenze zur Massenvernichtungswaffe)“

    Solch Dramatisierung sollte man dem Herr Reichelt und seiner Bild überlassen. 11t Sprengkraft sind doch durchaus noch im selben Universum wie fast 80 Jahre alte Grand Slams mit irgendwas um die 6-7t. Ist Ihrer Meinung nach B-52 mit einem 30t teppich auch WMDs?

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   14. April 2017 - 13:46

    @Elahan
    Alternativ 100 Marines reinschicken und 90 kommen ohne Knochensack wieder raus, …?

  • uli   |   14. April 2017 - 13:49

    Trump zum Einsatz der MOAB: „I´m giving the military ´total authorization´ .“
    http://www.militarytimes.com/articles/trump-military-total-authorization-afghanistan-iraq

    [Den hier aufkommenden Trend, im Eintrag bereits verlinkte Artikel noch mal gesondert hier als Kommentar hinzuwerfen, wollen wir ganz schnell lassen – auch wenn Ostern ist. T.W.]

  • TomCat   |   14. April 2017 - 17:35

    Die Ostereier scheinen ja dieses Jahr etwas größer auszufallen.

    Hoffentlich bleibt’s ruhig. Allen Frohe Ostern!

  • Thomas Melber   |   14. April 2017 - 19:04

    @Elahan
    Der Einsatz richtete sich gegen ein Höhlen- / Bunkersystem, da braucht man „Wirkung in der Tiefe“.

    Ggf. hätte man auch „etwas thermobarisches“ einsetzen können, hätte dafür aber wohl direkt vor Ort sein müssen.

  • uli   |   14. April 2017 - 19:55

    @T.W.
    Sorry, Nachtrag übersehen.

  • Fussgaenger   |   14. April 2017 - 20:49

    Die besondere mediale Aufmerksamkeit bzgl. dieser Bombe habe ich auch nicht nachvollziehen können. Meinetwegen als Signal ggü. Nordkorea, aber ansonsten habe ich den Einsatz der MOAB einfach nur als „Munition mit Seltenheitswert“ empfunden.

    Oder habe ich irgendetwas über sehen?

  • Elahan   |   14. April 2017 - 20:58

    @Koffer
    Ich habe nicht geschrieben, dass ich das weiß und selbst der US-Präsident wusste es wohl nicht.

    @Jägerlein
    Deshalb schrieb ich: „an der Grenze zur Massenvernichtungswaffe“

    und dabei ist nichts dramatisch, sondern es ist einfach nur so.

    @Klaus-Peter Kaikowsky
    Kann man machen, muss man aber nicht. Es gibt viele Möglichkeiten die ISIS zu bekämpfen.

    @Thomas Melber
    Der Einsatz richtete sich gegen ein Höhlen- / Bunkersystem, da braucht man „Wirkung in der Tiefe“.
    Ich bestreite nicht, dass es die richtige Waffe für das Ziel war, ich weise nur darauf hin, dass Putin sich all dies sehr genau anschaut und ggf auch passende Ziele für seine VOAB finden wird.

  • Koffer   |   14. April 2017 - 21:35

    @Elahan | 14. April 2017 – 20:58
    „Ich habe nicht geschrieben, dass ich das weiß“

    Das erstaunt mich aber, denn Sie schrieben „Der Einsatz von derartigen Waffen […] ohne Zustimmung des Gastlandes“.

    Da muss ich Sie wohl falsch verstanden haben.

    „Deshalb schrieb ich: „an der Grenze zur Massenvernichtungswaffe““

    Sorry, aber das inhaltlich falsch. Die Definition von Massenvernichtungswaffe ist (bei aller politischer Diskussion über den relativ modernen Begriff von „Massenvernichtungsmitteln“) sehr eindeutig und darunter fällt die GBU-43 nicht. Auch nicht „grenzwertig“…

  • Elahan   |   15. April 2017 - 10:20

    @Koffer

    Selbst die Regierung der US war nicht informiert und somit nehme ich dies zur Grundlage für eine evtl Steilvorlage für Putin. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde die Regierung von AFG nicht informiert und sollte es so sein, dann -könnte- dies -ggf- und -u.U.- eine Blaupause für Putin sein.

    Wer definiert -die Grenze- und -an- der Grenze zu Massenvernichtungswaffen?

    „Although the MOAB weapon leaves a large footprint, it is discriminate and requires a deliberate launching toward the target,“ the review said. It added: „It is expected that the weapon will have a substantial psychological effect on those who witness its use.“

    Die Zerstörungskraft der MOAB ist mit über 400m Wirkkreis mit der Erst- und Zweitwirkung einer taktischen Atomgranate durchaus Vergleichbar. Doch schrieb ich nicht, dass sie eine Massenvernichtungswaffe -ist-.

  • Thomas Melber   |   15. April 2017 - 10:28

    „… on those who witness its use.“

    Die Waffe wurde über unbewohntem Gebiet eingesetzt, und vom Gegner wird wohl keiner den Einsatz überlebt haben.

    Im Vergleich zum Bombenteppich einer B 52 ist die MOAB hier eher unspektakulär und zudem quasi „alternativlos“ gewesen.

  • Koffer   |   15. April 2017 - 10:43

    @Elahan | 15. April 2017 – 10:20
    „Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde die Regierung von AFG nicht informiert“

    Da wäre ich mir nicht so sicher… Grundsätzlich wird der Einsatz von ausländischen Streitkräften bereits seit Ende ISAF nur mit Kenntnis, abhängig von der Art des Streitkräfteeinsatzes sogar nur mit Billigung, der AFG Regierung/VbdgEl durchgeführt.

    Nun ist es im korrekten Fall zwar durchaus sehr wahrscheinlich, dass es kein RS, sondern eine reine US-Operation war, und hier sind die Beteiligungspflichten gem. Stationierungsabkommen wesentlich geringer, dennoch ist es nicht auszuschließen, dass auch hierbei (wenn auch vermutlich spät) das AFG-VbdgEl involviert war.

    „Wer definiert -die Grenze- und -an- der Grenze zu Massenvernichtungswaffen?“

    Die internationale Abkommen und allgemeine wissenschaftliche Definition. Und nach beidem gehört eine GBU-43 nicht zu den WMD.

  • Dante   |   15. April 2017 - 12:26

    Dass ist in etwa so als hätte ich einen Ameisenhaufen im Keller und würde aud purer Wut und verzweiflung mit einem Vorschlaghammer draufhauen.

  • TomCat   |   15. April 2017 - 19:12

    @Dante, die 36 die du mit dem Vorschlaghammer getroffen hast sind definitiv platt.

  • Hans-Joachim Zierke   |   16. April 2017 - 3:54

    @Elahan
    Die USA liefern eine Steilvorlage nach der andern für Russland.
    Der Einsatz von derartigen Waffen (an der Grenze zur Massenvernichtungswaffe) außerhalb eines Krieges ohne Zustimmung des Gastlandes, ist eine Blaupause für Putin und dieser hat den Vater aller Bomben.

    Trump außer Rand und Band …….. und das war erst der Anfang.
    ==============================================

    Außer Rand und Band ist einstweilen nur Ihr Kommentar.

    Für diesen einen Brückenpfeiler
    http://www.worldwarphotos.info/wp-content/gallery/germany/1944-1945/Aerial_view_Arnsberg_destroyed_viaduct_Hustener_Strasse_March_1945.jpg
    hat man eine größere Waffenwirkung eingesetzt, weil Maurer gegen Ende der 1860er Jahre zu solide gemauert hatten. Heute sieht es da so aus:
    http://www.sauerlandbahnen.de/bts/2550/2550-150213-Sch1.htm
    (Um die Größenverhältnisse zu verdeutlichen.)

    Es gibt bisher keinen Hinweis darauf, daß die Regierung Afghanistans mit diesem Einsatz nicht einverstanden war – schließlich sind die Verluste der afghanischen Armee hoch, und es wären vor allem afghanische Soldaten gewesen, die dort gestorben wären. Die Regierung Afghanistans beklagt sich dann, wenn Zivilisten zu Schaden kommen.

    Ich stimme zu, daß Donald Trump eine gefährliche und unberechenbare Person ist, aber an dieser Entscheidung war er mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht beteiligt.

    Es hat in der letzten Zeit Bombenabwürfe gegeben, die wirklich hätten unterbleiben sollen, zum Beispiel am 17. März in Mossul. Was aber an _diesem_ Einsatz falsch gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht.

  • Koffer   |   16. April 2017 - 11:55

    @Hans-Joachim Zierke | 16. April 2017 – 3:54
    +1

  • w4yne   |   18. April 2017 - 14:10

    Handelt es sich bei den getroffenen Höhlen in Nangarhar um eben jene Tora Bora Höhlen(auch in Nangarhar liegende)? Sehe ich es richtig, dass diese wohl nun nicht mehr von den Taliban, sondern viel mehr von den IS besetzt waren? Ich versuche das alles nur irgendwie zu verstehen.