Syrien: Ausweitung der Kampfzone?

Die jüngsten Ereignisse in Syrien habe ich heute, den Ereignissen mit Deutschland-Bezug geschuldet, hier bei Augen geradeaus! nicht aufgegriffen. Wenigstens als Merkposten will ich sie hier erwähnen: Nach – vermutlich – zwei israelischen Angriffen auf syrische Ziele innerhalb kurzer Zeit wird immer deutlicher, dass das längst mehr ist als ein syrischer Bürgerkrieg und auf die ganze Region Auswirkungen hat.

Zwei, drei Hinweise zum Weiterlesen, mal sehen, was in den nächsten Tagen noch hinzukommt:

Ein Blick aus israelischer Sicht: Israel Hits Syria, Sends Message to Iran

Eine ähnliche Sicht aus den USA bei Foreign Policy: That awkward moment when … Israel launches airstrikes in Syria

Ein Überblick über die Entwicklungen in der Region bei Spiegel Online: Die Angst der Nachbarn

 

Geopolitics · 22:40h ·  ,

43 Kommentare zu „Syrien: Ausweitung der Kampfzone?“

  • Alarich   |   05. Mai 2013 - 23:27

    Israel wirklich die Zeit erkannt hat?
    Neuste Meldung das Syrien jetzt Raketen auf Israel gerichtet hat beim 3ten Angriff zurück schießt.
    Der Krieg ist auch schon im Irak angekommen als Schitische Irak Soldaten von den Sunniten Rebellen getötet wurden.
    Ich denke ein Sunniten Salafisten Reich auch nicht gut für Israel ist.
    Der Flächenkrieg könnte in der Tat Eskalieren
    Und jetzt wo Russland heimliche Berater auch unten hat wie der Westen auch hat wie regieren die, wenn Israel die Keule schwingt, weil ein Israel mit Flugzeuge und Ari machen die Syrischen Truppen den gar aus
    Und die Rebellen sind an der macht aber das will Russland nicht

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 0:04

    Zur Ergänzung, ein Blick aus syrischer Sicht und vermutlich auch russischer Sicht, da diese Meldung durch die staatliche russische Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde:

    Am Sonntag war die Regierung Syriens zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengetreten, um eine Reaktion auf die Luftangriffe gegen Militärobjekte in Vororten von Damaskus zu beschließen. Wie es in der Regierungserklärung heißt, die zum Abschluss der Sitzung angenommen wurde, habe „die Aggression Israels Syrien zu allen nur möglichen Gegenmaßnahmen ermächtigt“.

    Darüber hinaus wurde die Bereitschaft bekundet, die „Widerstandskräfte“ (so wird die Schiiten-Bewegung Hizbollah im Libanon genannt) mit Waffenarten zu versorgen, welche sie laut dem Fernsehsender noch nie zuvor zur Verfügung hatten.

    http://de.rian.ru/security_and_military/20130505/266056600.html

    Im Interesse der Ausgewogenheit sollten stets beide Seiten zu Wort kommen.

    Ich will hier auch an die vor Monaten von der syrischen Regierung getroffene Aussage erinnern, dass die syrische Regierung niemals Chemiewaffen gegen die Aufständischen einsetzen werde, aber im Falle eines Angiffs durch einen anderen Staat diese zur Verteidigung gegen den beteffenden Staat einsetzen werde. Ich hoffe sehr, dass der von einigen Spielern lang ersehnte Chemiewaffeneinsatz nicht kommt. Obama will nicht, aber dann wäre er gezwungen und gewisse Leute hätten ihr Ziel erreicht.

  • Alarich   |   06. Mai 2013 - 0:10

    Es kann auch einen Schiiten Lager bilden
    Syrien ,Irak und Iran
    Und dann gibt es Staaten mit Anteil
    Sobald es zum Großen Religionskrieg

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 2:50

    Zum Spiegelartikel:

    Jordanien und Israel sind in Sorge vor den radikalen Islamisten.

    Unverständlich warum Israel dann genau die Kräfte bekämpft, die diese “radikalen Islamisten” bekämpfen.

    Al-Qaida im Irak mischt seit Januar 2012 in Syrien mit, unter dem Namen Nusra-Front. Sie operiert inzwischen vom Irak über Syrien bis in den Libanon.

    Wenn Israel diese sunitischen Terroristen stärkt, indem es deren Gegner schwächt, dann werden diese wohl bald auch auf israelischem Staatsgebiet kämpfen und Terroranschläge verüben.

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 6:35

    Um nochmal genau herauszustellen, warum Israel angegriffen hat, sei eine Passage aus dem ersten im Beitrag zitierten Artikel hervorgehoben (ist ein wenig lang, aber die Zusammenfassung ist wichtig):

    As far as Israel is concerned, three types of Syrian weapons constitute casus belli, game changers, the types Israel will never allow to flow to Hezbollah. And that’s without addressing the issue of chemical weapons. According to experienced military sources, these are high precision, lethal Yakhont missiles that are able to strike ships or marine platforms from a distance of 300 km or farther. Missiles such as these would put the gas excavations in Israel’s economic waters within strike range. The second type are SA17 anti-aircraft missiles, which are considered game changers in terms of the Israeli air force’s freedom of operation. The third are the weapons hit Damascus in recent days.

    And that’s exactly what happened. According to Western intelligence sources, the targets that were bombed twice (during the night between last Thursday and Friday, May 2, and the night between Saturday and Sunday this week, May 4) were Fateh-110 missiles depots and their solid fuel depots. Why are they considered “game changers”? Because they are far more precise than the old Scuds and Nasrallah’s rockets, and because they are propelled by solid fuel and launched from mobile launchers. In other words: precision is the critical element here. If Nasrallah gets missiles with a dispersion range of only a few dozen meters, like the Fateh missiles, it means that he would be able to threaten the Israeli air forces’ airports and other strategic facilities. Israel cannot allow itself to be in that position. Another, even more serious matter for the Israelis: the fact that launching Fateh missiles does not require a lengthy and complex launch process that can be seen by Israeli Unmanned Aerial Vehicles [UAVs]. Because it is equipped with solid fuel, the Fateh can be launched quickly, within a matter of minutes, from a relatively small vehicle, and strike its target with lethal precision, with a war head weighing half a ton. You can’t make predictions, you can’t shoot them down from the air. If there is such a thing as “game-changing” weapons in the match between Israel and Hezbollah, this is it.

    Es geht Israel nicht um den Konflikt in Syrien per se. Man weiß, dass dort Schurken gegen Schurken kämpfen. Da ist man realistischer als die veröffentlichte Meinung im Westen, die von von edel gesinnten Freiheitskämpfern und dem »arabischen Frühling« träumt.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 8:24

    @chickenhawk | 06. Mai 2013 – 6:35
    Richtig! Nur, dass der eine Schurke, der sich seit Jahrzehnten im Kriegszustand mit Israel befindet, Israel trotzdem weitestgehend in Ruhe gelassen hat, was von den anderen Schurken nicht zu erwarten ist.

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 8:49

    @ Stefan

    Bitte lesen Sie doch genau: Assad wollte iranische Raketen, welche ganz Israel vom Libanon aus mit einer metergenauen Präzision treffen können, an die Hisbollah liefern.

    Es stimmt auch nicht, dass Assad Israel “in Ruhe” gelassen hätte. Über die Hisbollah hat er gegen Israel einen Stellvertreter-Krieg geführt. Und angesichts der engen Zusammenarbeit des Iran mit der Hisbollah (neben Waffenlieferungen auch Ausbildung von Hisbollah-Kadern) trifft das auch auf den Iran zu.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 8:51

    Die Syrer melden den Abschuß eines israelischer Kampfjets

    Nachdem ein israelischer Kampfjet in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus zum Absturz gebracht wurde, hat man die 2 Piloten auf syrischem Boden gefangen genommen.
    Laut ISNA unter Berufung auf die syrische Nachrichtenagentur dampress ist es der syrischen Armee gelungen, einen israelischen Kampfjet der am Sonntagmorgen das Gebiet Dschamraja in der Nähe von Damaskus angriff, abzuschießen und 2 Kampfpiloten auf syrischem Boden zu verhaften.

    [Quelle wäre nett. T.W.]

  • Ben   |   06. Mai 2013 - 8:53

    Die Raketen aus den Libanon dürften inzwischen in Massen nach Syrien verschoben werden, um Assad zu helfen. Alles andere macht keinen Sinn. Nach dem Gaddafi Sturz hat die Türkei und der Westen Blut geleckt. Man möchte das gleich jetzt mit Assad machen.

    Wie das ganze Endet ist ungewiss. Gewiss ist nur, nicht im Sinne von Europa und des Westen.

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 9:05

    @ Stefan | 06. Mai 2013 – 8:51

    Da hätte Sie aber ruhig die Quelle dazu schreiben dürfen… ;-)

    (Märchen aus Tausend und einer Nacht)

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 9:06

    @chickenhawk | 06. Mai 2013 – 8:49
    Ich schrieb, dass er Israel weitestgehend in Ruhe gelassen hat. Und nicht hätte. Natürlich wird jetzt die Hisbollah die Rache übernehmen nachdem sie, wie nun von Syrien offiziell angekündigt mit Waffenarten versorgt wird, welche sie noch nie zuvor zur Verfügung hatte. Übrigens auch die Meinung von Euronews. Die Hisbollah ist eine vom Volk gewählte Regierungspartei im Libanon, dessen Luftraum fortlaufend durch Israel verletzt wird, und keinesfalls ein unbedeutender lächerlicher Haufen.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 9:14

    @chickenhawk | 06. Mai 2013 – 9:05
    Die Quelle steht oben im Text. ;-)
    http://www.dampress.net/

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 9:18

    Bzw. hier:

    http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/220659-2-israelische-kampfpiloten-in-syrien-gefangen-genommen

    IRIB ist übrigens ein Medium, bei welchem sich auch angesehene Experten aus Deutschland wie Udo Steinbach oder Jürgen Todenhöfer die Klinke in die Hand geben.

  • T.Wiegold   |   06. Mai 2013 - 9:21

    Hm. Auch das iranische Medium IRIB gibt lediglich die syrische Nachrichtenagentur wieder, ist also keine eigene Quelle.

    Wollen wir mal warten, ob es dafür nehmen dem staatlichen syrischen Medium eine unabhängige Quelle gibt?

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 9:28

    Ich hatte nach dem von Stefan wiedergegebenen (deutschsprachigen) Text gegooglet, und IRIB war der erste Treffer. Eine gewisse Nischen-Präsenz in Deutschland kann man denen nicht absprechen.

    Zum Nachrichtenwert der Meldung: Wohl frei erfunden, aber auch das hat man bei IRIB des öfteren.

  • Müller   |   06. Mai 2013 - 9:34

    Gibt es hier wirklich ernsthaft Leser, die Meldungen des Sprachrohrs des iranischen Regimes für vollnehmen ? Des Weiteren würde ich Udo Steinbach wie auch Assad Duzfreund Todenhöfer nicht als “angesehene Experten” bezeichnen.

    Assad hat aktuell doch gar keine Mittel militärisch zurückzuschlagen, seine Armee ist immer mehr auf Unterstützung des Irans und der Hisbollah angewiesen, um die Opposition in Syrien zu bekämpfen, da ist ein Konflikt mit Israel keine wirkliche Option.

    Der Hisbollah zeigt Israel gerade durch Flüge über den Libanon, dass auch sie besser die Füße stillhält. Ich denke, dass Assad und seine Freunde eher die Terror Karte spielen analog zum Anschlag in Bulgarien letztes Jahr.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 9:36

    @chickenhawk | 06. Mai 2013 – 9:28
    Aber nicht so krass wie bei der “ortsnahen” syrischen 1-Mann- Beobachtungsstelle für Menschenrechte eines Hauptschülers in London, auf die sich führende deutsche Medien stützen. ;-)

  • LTC007   |   06. Mai 2013 - 11:27

    Heute ist in der FAZ von Stephan Löwenstein ein interessantes Stück über die Lage der AUT-Soldaten in der UN-Friedensmission auf den Golan-Höhen. Nur so als Ergänzung…

  • Sapper Tom   |   06. Mai 2013 - 12:15

    Wann wird denn die Frage gestellt, in welchem Umfang vielleicht Aufklärungsergebnisse der /des Flottendienstbootes, die/das ja bekanntlich 600 km weit gucken können/kann, den Israelis überlassen werden, um ggfs. die Rumpf-intel für solche Luftschläge sicher zu stellen. Oder ist das jenseits aller Möglichkeiten?

  • Anna Nym   |   06. Mai 2013 - 17:28

    Stefan | 06. Mai 2013 – 9:36

    “ortsnahen” syrischen 1-Mann- Beobachtungsstelle für Menschenrechte eines Hauptschülers in London,

    Wobei der sich nicht mit Menschenrechten befasst, sondern ganz bodenständig Video und Fotos analysiert und daraus Schlüsse auf Art und Verbreitung (Herkunft und Weiterverbreitung) von Waffen im syrischen Bürgerkrieg zieht, eine Arbeit, die Journalisten in diesem Umfang nicht machen können oder wollen, und die die Geheimdienste –im Geheimen machen. Eine von vielen Quellen.

  • Ron   |   06. Mai 2013 - 18:14

    @Anna Nym | 06. Mai 2013 – 17:28

    Wahrscheinlich war hier eher die nicht ganz unumstrittene “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” gemeint.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 19:12

    @Ron | 06. Mai 2013 – 18:14
    Genau, der Sitz dieser seriösen Quelle ist ein, dicht am syrischen Geschehen, in London ansässiger Snack-Shop (Imbissbude). ;-)

  • JCR   |   06. Mai 2013 - 19:16

    Das Problem mit der Syrien-Berichterstattung des Spiegel (online) ist, dass die Autorin der meisten Artikel, Rania Salloum, offensichtlich entweder sunnitische Syrerin oder sunnitische Libanesin ist und ganz klar auf Seiten der Auständischen steht.
    Auch wenn man diese persönliche Anteilnahme nachvollziehen kann, ist irgendwie das Gegenteil von gutem Journalismus. Vielleicht sollte der Spiegel mal jemand anderen damit beauftragen.

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 19:17

    Putin hat Netanjahu vermutlich die rote Linie erklärt, denn Details der Unterredung wurden nicht preisgegeben.
    http://de.rian.ru/politics/20130506/266062412.html

  • Prediger   |   06. Mai 2013 - 19:25

    6:32 P.M. Israel launches complaint with United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) over mortar shells fired from Syria. (Haaretz)

    5:51 P.M. Two mortar shells land in Golan Heights near border fence, in an apparent errant launch from Syria. No casualties reported. (Haaretz)

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/live-blog-aftermath-of-weekend-airstrikes-in-syria-1.519507

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 19:26

    Die namhafte schweizerische Juristin Carla del Ponte schließt einen C-Waffen-Einsatz in Syrien durch regierungsfeindliche Kräfte nicht aus. Die ehemalige Chefin der Schweizer Staatsanwaltschaft, die zur Uno-Sonderkommission für Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Syrien gehört, beruft sich dabei auf „Betroffene“.

    … Entsprechende Zeugenaussagen haben die Mitglieder der Kommission von „Ärzten, Betroffenen und Mitarbeitern von Feldspitälern“ bekommen.

    http://de.rian.ru/security_and_military/20130506/266058068.html

  • Stefan   |   06. Mai 2013 - 19:48

    @Prediger | 06. Mai 2013 – 19:31

    Die Vereinten Nationen widersprechen ihrer eigenen Expertin.

    Wenn eine Meinung nicht ins gewünschte Bild passt, dann widersprechen Politiker, also Nicht-Experten, schon mal ihren Experten. Von Beweisen hat sie, als renomierte Juristin, ja auch nicht gesprochen, sondern lediglich von Zeugenaussagen. Entkräftet wurde sie damit allerdings nicht. Dann müßten die Zeugen (Ärzte, Betroffene und Mitarbeitern von Feldspitälern) schon als Lügner entlarft werden.

  • Prediger   |   06. Mai 2013 - 19:53

    @Stefan

    Diese “renomierte Juristin”? Sie meinen nicht etwa die, die den Völkermörder Milosevic aus Altersschwäche und als “Unschuldigen” sterben ließ?

  • J.R.   |   06. Mai 2013 - 21:13

    @ Stefan
    Mit Verlaub, aber als Carla del Ponte das Regime in klaren Worten für den mit Abstand größten Teil der Menschenrechtsverstöße in Syrien verantwortlich machte haben Sie das schlicht geleugnet. Und jetzt stilisieren Sie ein “strong, concrete suspicions but not yet incontrovertible proof” zur Gewissheit.

  • Anna Nym   |   06. Mai 2013 - 21:46

    @Ron und Stefan:
    Danke für die Aufklärung bezüglich der Menschenrechts-Beobachtungsstelle… –da hatte ich noch nie von gehört, daher war Brown Moses mein erster Gedanke zur “Ein-Mann-Aktion”.

    Ich habe mir neulich erst mal (fast) alles aktuelle zum Stichwort Syrien bei der Bundeszentrale für Politische Bildung bestellt –meine Kenntnis nahöstlicher Geschichte im Dreieck Israel-Libanon-Syrien ist zwar so schlecht nicht, aber inzwischen denke ich, es reicht nicht mehr, nur Zeitung zu lesen, bzw. kann irreführend sein. Ich muss das für mich richtig unterfüttern.

    Prediger zitierte:

    …mortar shells land in Golan Heights near border fence, in an apparent errant launch from Syria

    Also, dass die sich mal eben verflogen haben, erscheint doch eher unwahrscheinlich, in der Ecke und in dieser Situation. Oder?

  • chickenhawk   |   06. Mai 2013 - 22:11

    Zum Beschuss israelischer Stellungen auf den Golan-Höhen von syrischer Seite aus ist es in den letzten Monaten schon mehrfach gekommen. UN-Blauhelme waren auch betroffen (letztere haben ja wohl auch schon überwiegend die Platte geputzt).

    Wer jeweils genau der Urheber ist, wird sich wohl nicht ermitteln lassen.

  • JCR   |   06. Mai 2013 - 22:36

    Bei Del Ponte war schon immer das Problem daß sie für die internationale Presse zu gewissenhaft arbeitete. Ihre Aufgabe war es nicht, festzustellen daß Milosevic ein böser Mensch ist, sondern ob er den juristisch klar umrissenen Tatbestand des Völkermordes in seiner Person erfüllte.
    Daß er starb, bevor sie der Ansicht war, dass die Beweise für eine Anklage, die keine Farce war, ausreichten spricht eher für sie.

  • Quelle   |   07. Mai 2013 - 20:24

    Da ist nach Soutce gefragt werden. Hier:look here

    http://www.politaia.org/israel/israelischer-kampfjet-vor-damaskus-abgeschossen-piloten-festgenommen/

    [Wenn eine andere bereits hier genannte Quelle genannt wird, die wiederum von einer anderen Quelle abgeschrieben hat, ist das eine Meldung aus dritter – mindestens – Hand und keineswegs eine “Source”. T.W.]

  • Stefan   |   07. Mai 2013 - 23:03

    Im Iran hat die Anwerbung von Freiwilligen für einen Krieg in Syrien begonnen. Die Rekrutierung erfolgt über die Website der Anhänger von Ayatollah Khamenei, iranische Behörden stehen dazu formell in keiner Beziehung.

  • Stefan   |   07. Mai 2013 - 23:17

    Der türkische Premier Tayyip Erdogan hat die jüngsten Luftangriffe auf Objekte im Raum von Damaskus verurteilt und als eine Art „Geschenk“ bezeichnet, das die syrischen Behörden zum Ablenken vom Inlandskonflikt nutzen könnten.

    Die israelischen Luftangriffe auf Damaskus sind völlig unannehmbar und können in keiner Weise gerechtfertigt werden. ….

    http://de.rian.ru/politics/20130507/266068571.html

    Seine Luftangriffe auf irakisches Staatsterritorium sind wohl nach seiner Meinung annehmbar.

  • Stefan   |   08. Mai 2013 - 2:49

    “Präsident Obama beauftragte mich, Ihnen einen schönen Gruß zu übermitteln. Er informierte mich auch über Ihr jüngstes Gespräch und ist sehr dankbar dafür, dass Sie Zeit dafür gefunden haben.”

    Kerry sagte ferner, dass Obama “mit Ungeduld” auf das bevorstehende Treffen mit Putin in Irland wartet. Der State Secretary versicherte auch dem russischen Präsidenten, dass Washington das Herangehen Moskaus an die Beilegung der Syrien-Krise teilt. Es komme darauf an, die regionale Stabilität wiederherzustellen, den Terrorismus auszumerzen und andere Probleme der Region im Komplex zu lösen.

    http://de.rian.ru/politics/20130507/266070401.html

  • Stefan   |   09. Mai 2013 - 23:32

    Offensichtlich bin ich ein Opfer der deutschen Meinungsfreiheit. Ich kann keine Beiträge mehr veröffentlichen.

    PS. jetzt geht es wieder

    [Bisschen verwirrend: Opfer welcher Meinungsfreiheit? wieso? Und können Sie nun oder nicht? T.W.]

  • Stefan   |   09. Mai 2013 - 23:49

    Putin zum Siegestag: Russland wird alles für den Frieden tun.

    http://de.rian.ru/politics/20130509/266081178.html
    Also keine Chance für eine westliche miltärische Lösung in Syrien. Eine deutliche Botschaft an alle linken “Friedensengel”

    Kerry an Moskau: Bitte keine Raketenlieferungen an Assad
    US-Außenamtschef John Kerry hat laut AP Moskau gebeten, von einer angeblich geplanten Lieferung von „Boden-Luft“-Raketen des Typs S-300 an Syrien Abstand zu nehmen.

    „Wir sind darüber besorgt, wie sich diese defensiven Systeme in Syrien auf die Sicherheit Israels auswirken können“, wird Kerry von AP zitiert. „Außerdem könnten diese Lieferungen den Bürgerkrieg weiter anspornen.“

    Wieso schaden defensive Systeme einem anderen Staat?. Wenn doch das angebliche defensive Raketenabwehrsystem auch nicht Russland schadet?

  • Stefan   |   10. Mai 2013 - 13:23

    @TW
    Ich habe zwei etwas längere Beiträge geschrieben und gesendet. Beide nicht angekommen. Der obige Beitrag war der dritte Versuch. Er ist angekommen. Daraufhin habe ich die Löschung dieses obigen Beitrags beantragt. Diese ist nicht erfolgt. Ich bitte erneut darum. Einen vierten Beitrag habe ich gesendet. Er ist auch nicht angekommen. Kann vermutlich auch ein technisches Problem sein. Ich kann es mir nicht so recht erklären.

  • T.Wiegold   |   10. Mai 2013 - 13:40

    @Stefan

    Habe jetzt die genannten Beiträge aus dem Spam-Ordner gefischt. Kann mir jetzt auch nicht erklären, warum die noch nicht mal in der Warteschlange gelandet sind, sondern gleich im Spam-Ordner. Muss irgendein Begriff sein, den ich auf der Spamliste habe. sorry, lässt sich aber nicht immer vermeiden.

  • Stefan   |   10. Mai 2013 - 13:54

    @T.Wiegold | 10. Mai 2013 – 13:40
    Danke für Ihre Mühen. Darum meine Kritik zur Meinungsfreiheit bitte löschen. Und auch diese Zeilen.