Eine App für die Artillerie? Keine gute Idee (mit Nachtrag 3.1.2017)

Es klingt vielleicht wie eine gute Idee: Um im Einsatz der betagten 122mm-Haubitzen vom Typ D-30 aus sowjetischer Produktion die Nutzungsgeschwindigkeit drastisch zu steigern, griff die ukrainische Armee auf eine App für Android-Smartphones zurück. Die mobilen Telefone mit ihren GPS-Empfängern lieferten umgehend den Standort des Geschützes und ermöglichten damit eine schnellere Einrichtung und Feuergeschwindigkeit. Dumm nur: Die GPS-Daten der gehackten App gingen zeitgleich an den russischen Militärgeheimdienst GRU – und der gab sie an die pro-russischen Rebellen in der Ostukraine[…]

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Nicht nur für Geeks: Smartphone für die Kampftruppe

Hier zu Lande mag man ja nicht so gerne öffentlich darüber reden, dass die ganze schöne neue Technik, Web 2.0, SmartPhones und was es sonst noch alles so gibt, nicht nur was für Computerinteressierte ist. Sondern selbstverständlich auch für Zwecke der Kriegsführung angewendet werden kann und wird. Bei den Amerikanern geht das alles etwas offener zu, wie dieses auf YouTube eingestellte Video der Firma Palantir zeigt. Über deren System zur Zusammenführung und Auswertung von Informationen die U.S. Army einen Vertrag[…]

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Habe iPhone, melde Standort

Hübsch, was Michael Yon da aufgegriffen hatt: Ein warnendes Info-Blatt der U.S. Army. Das nicht zu Unrecht darauf hinweist, wie iPhone &Co. (unbeabsichtigt) zusammen mit Social Media zur genauen Positionsangabe verleiten können – was im Einsatz ziemlich übel ausgehen kann. Was aus deutscher Sicht gleich auffällt: Die Army warnt in dem Faltblatt  Geotags and lociation-based social networking zwar vor dieser Gefahr Soldiers should not use location-based social networking applications when  deployed, at training or while on duty at locations where[…]

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