Anti-Islam-Video: Jetzt auch Kopfgeld aus Afghanistan

Um das Anti-Islam-Video Innocence of Muslims schien es in jüngster Zeit etwas ruhiger geworden zu sein – die Welle der gewalttätigen Demonstrationen wegen (oder unter dem Vorwand) des Videos ist abgeebbt. In Pakistan hatte ein Minister ein Kopfgeld auf den Produzenten des Machwerks ausgesetzt, viel mehr war darüber allerdings nicht zu lesen oder zu hören. Jetzt kommt aus Afghanistan eine Meldung, die das wieder anheizen könnte: Ein muslimischer Geistlicher, berichtet die afghanische Online-Zeitung Khaama Press, habe 300.000 US-Dollar Kopfgeld ausgesetzt,[…]

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Neue Runde der Gewalt nach Anti-Islam-Film – auch in Afghanistan? (Update: Karzai-Wortlaut)

Ein seit Monaten bekannter, aber jetzt erst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geratener Anti-Islam-Film aus den USA hat in der islamischen Welt (erneut) eine Welle der Gewalt ausgelöst. Bei gewaltsamen Angriffen wurde der US-Botschafter in Libyen getötet; die US-Botschaft in Kairo wurde ebenfalls angegriffen. Die Details dieser Vorfälle sind unter anderem bei der New York Times nachzulesen; was für Augen geradeaus! eher ein Thema ist: Kann diese Gewalt auch auf die Islamische Republik Afghanistan übergreifen? Die Frage ist nicht rhetorisch[…]

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Lehrmaterial an US-Militärakademie: Totaler Krieg gegen den Islam, Modell Hiroshima

Die Bloggerkollegen von Danger Room haben etwas ausgegraben, was einen frösteln lässt: Am amerikanischen Joint Forces Staff College in Norfolk, Virgina, wurde in einem Seminar ein Krieg gegen alle (!) 1,4 Milliarden Muslime weltweit durchgespielt – einschließlich der gezielten Vernichtung ziviler Ziele, zum Beispiel der heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina. Dafür müsse auch der völkerrechtliche Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen neu durchdacht werden. Beispiele für das Vorgehen könnten Dresden, Tokio, Hiroshima und Nagasaki sein, heißt es in[…]

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