6.000 Freiwillige sind noch da

Bevor Verteidigungsminister Thomas de Maizière zu seinem heutigen Weihnachtsbesuch in Afghanistan aufbrach, hatte er den Zeitungen der DuMont-Gruppe (u.a. Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung) ein Interview gegeben, in dem es auch um die Zahl der Kurzdiener ging, die nach Ende der Wehrpflicht zu dem so genannten Freiwilligen Wehrdienst bei der Truppe angetreten waren. Jeder vierte Freiwillige schmeisst hin, titelte heute die Berliner Zeitung, und wenn diese Zahl auch nicht falsch ist, war ich doch an einer etwas detaillierteren Zählung interessiert…[…]

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Vier sind gekommen…

Wo wir gerade über die Nachwuchswerbung sprechen: Vier Freiwillige, meldet die Thüringer Allgemeine, haben sich zum Einstellungstermin 1. Mai beim Kreiswehrersatzamt in Erfurt gemeldet. Nun ist der 1. Mai, darauf weisen auch die Erfurter hin, kein allzu bekannter Einstellungs/Einberufungstermin. Und die Hoffnung richtet sich auf den 1. Juli: Für den Termin hätten sich doch schon 90 gemeldet. Im Vorjahr seien es für den gleichen Termin 120 gewesen. Dazu fällt mir nur ein: 90 zu 120 sind 75 Prozent. Klingt erst[…]

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Vorher/nachher – die Bewerberlage

Irgendwie sprechen diese Zahlen für sich. Und ich würde sagen, da gibt’s ein Problem. Die Meldung des Verteidigungsministeriums von heute: Am 1. März 2011 werden 1.255 Freiwillige (875 Grundwehrdienstleistende und 380 Freiwillig Wehrdienstleistende) zum Dienst in den Streitkräften einberufen. Darüber hinaus treten im März 276 Zeitsoldaten ihren Dienst an. Dieses Jahr zieht die Bundeswehr in einigen Bereichen auch außerhalb der Quartalstermine Soldaten ein. Die nächsten Einberufungstermine sind der 1. April, der 1. Mai sowie der 1. Juli 2011. Heer und[…]

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